Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog
Dienstag, 21. April 2015

Valentinstag 2015 – ein kurzer Rückblick

Anfang Februar hatte ich von den ansteigenden Seitenaufrufen zum Valentinstag berichtet. Nun kann ich auf den Februar zurückblicken und ein paar Zahlen nennen und Diagramme zeigen.

Valentinstag 2015 - Zugriffs-Chart (14.02.2015)

Valentinstag 2015 – Zugriffs-Chart (14.02.2015)

Die Anzahl der Seitenaufrufe erreichte am 13. Februar fast die 20000 und dann am Valentinstag selbst wurde die 30000 überschritten. Die Zahlen stammen aus den Google-Webmastertools und beziehen sich nur auf die Bildersuche. In AdSense werden mir für den 14. Februar sogar gut 80000 Seitenaufrufe angezeigt.

Allein am 14. Februar gab es durch die vielen Valentinstag-Besucher Einnahmen von ca. 230 Euro. Das schaffe ich sonst gerade mal in zwei oder drei Monaten. :-)

Wer sich im obigen Diagramm über die schwarze Linie (Gesamtes Suchvolumen) wundert, die sich, obwohl kaum noch nach Valentinstag gesucht wird, trotzdem auf einem mittleren Niveau eingepegelt hat. Das liegt daran, daß eines der Bilder nun auch für die Bildersuche nach Herz bzw. Herzen rankt.

Valentinstag Herz/Herzen - Zugriffschart

Valentinstag Herz/Herzen – Zugriffschart

Ein netter Nebeneffekt, der so nicht geplant war.

Alle Ausführungen bezieht sich übrigens nur auf Bilder und die Bildersuche. In der normalen Google-Suche dürftes es ungleich schwerer sein, ganz vorne mitzuspielen, und sei es auch nur für ein paar Tage im Jahr. :-)

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Der Valentinstag steht vor der Tür

Valentinstag am 14. Februar

Übermorgen ist Valentinstag. Das sehe ich nicht nur auf dem Kalender, sondern auch an der Zugriffsstatistik für meine Webseiten.

Valentinstag Zugriffsstatistik 2015

Valentinstag Zugriffsstatistik 2015

So sieht das für meine Valentinstag-Bilderseite aktuell aus. Wobei mir noch keine Daten für die letzten 5 Tage vorliegen. Als ich früher nur die Serverlogfiles ausgewertet habe, hatte ich immer die Daten vom Vortag zur Verfügung.

Seit Google auf https umgestellt hat, bin ich auf die Google-Webmastertools (WMT) angewiesen. Da gibt es die Daten erst mit ein paar Tagen Verzögerung.

Letztendlich hat das aber gar nichts mit http/https zu tun, denn obwohl meine Seite hier nun schon einigen Monaten mit https läuft, kann ich trotzdem nicht die Suchanfragen aus dem Referrer extrahieren. Der q-Parameter fehlt ganz einfach oder ist leer. Google will also nicht mehr, daß man selbst eine Suchbegriffe-Statistik erhebt.

Wie auch immer, ich muß nun halt den Google-Daten vertrauen und wie ein früherer Test zeigte, gab es keine wirklich großen Abweichungen zwischen meinen und den WMT-Daten.

Ansteigendes Suchvolumen für Valentinstag

Praktisch seit Anfang des Jahres nehmen die Suchanfragen zum Thema “Valentinstag” zu. Neben dem wichtigsten Suchbegriff Valentinstag finden aber auch Suchende mit verwandten Suchbegriffen auf meine Seiten:

  • Valentinstag Bilder
  • Herz
  • Bilder Valentinstag
  • Valentinstag Herz
  • Alles Liebe zum Valentinstag
  • Bilder zum Valentinstag
  • Herzen
  • Valentinstag Herzen
  • Valentinstagbilder

Interessant finde ich im Diagramm oben den Peak am 14. Januar. Meine Vermutung ist, daß manche nicht genau wußten, wann der Valentinstag ist (ein 14. am Jahresanfang?) oder dachten, er sei tatsächlich schon am 14.01. des Jahres. :-)

Nun bin ich mal gespannt, wie sich das Suchvolumen in den nächsten Tagen entwickeln wird. Den Spitzenwert von fast 40000 Klicks zu Silvester/Neujahr 2014/15 wird es wohl nicht erreichen.

Zwei Herzen zum Valentinstag

Ganz ohne Valentinstag-Bild geht so ein Artikel natürlich nicht. Passend zum Thema habe ich die eher technischen, etwas kühlen Herzen ausgewählt:

Zwei Herzen zum Valentinstag

Zwei Herzen zum Valentinstag

Na dann, schönes Wochenende und schönen Valentinstag! :-)

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Ein Bookmarklet für die Google Bildersuche

Bookmarklets

Die Bookmarklets sind feine Sachen, denn man kann tolle Dinge damit machen. :-)

Ein Bookmarklet ist ein Browser-Lesezeichen, welches aber nicht die URL einer Webseite speichert, sondern Javascript-Code. Dieser kann dann auf eine gerade im Browserfenster angezeigte Webseite losgelassen werden.

Das Bookmarklet hat Zugriff auf den kompletten Seiteninhalt, kann diesen verändern oder Daten extrahieren und z.B. in einem neuen Fenster darstellen.

Genau Letzteres war der Anlaß, aß ich mich nun mit Bookmarklets beschäftige. Bisher wußte ich noch nicht mal etwas von deren Existenz.

Ein Bookmarklet für die Google Bildersuche

Bei Facebook fragte David Radicke vor einigen Tagen, ob nicht jemand ein Tool/Addon/Bookmarket kennt, mit welchem man in der Google Bildersuche nur die URLs anzeigen kann.

Daraufhin bekam er eine Lösung programmiert. Dieses Bookmarklet von Chris Ainsworth ist schon eine feine Sache. Es extrahiert aus der Ergebnisseite der Google-Bildersuche die URLs der Bilder und der referenzierenden Seiten und zeigt sie in einer übersichtlichen Tabelle an.

Aber zur Bildersuche gehören irgendwie auch die Bilder. Also habe ich das Javascript etwas angepaßt und erweitert:

  • in der ersten Spalte werden die Thumbnails und die Bildgröße angezeigt
  • das Bookmarklet funktioniert ohne Änderung für alle Google-Länderdomains
  • man kann sich eigene Bilder und ggf. fremde Hotlinks farblich hervorheben lassen

Das Ergebnis sieht dann in etwa so aus:

Google Image Extractor with Thumbnails

Google Image Extractor with Thumbnails

Hier findet Ihr das Bookmarklet, welches die Tabelle erzeugt:

Google Img Extractor

Quellcode: img-extractor-tbn.js

Google Image-Extractor Domains-Config

Google Image-Extractor Domains-Config

Hier findet Ihr das Bookmarklet, mit welchem ihr die Liste der eigenen Domains befüllen könnt:

Google Img Domains

Quellcode: img-extractor-para.js

Die Bookmarklets sind zwar Links, es macht aber wenig Sinn, diese hier direkt anzuklicken. Vielmehr müßt Ihr sie als Lesezeichen im Browser speichern, also z.B. einfach in die Bookmarkleiste ziehen.

Dann ruft Ihr die Google-Bildersuche mit dem gewünschten Suchbegriff auf und startet das Bookmarklet durch Anklicken des Lesezeichens (Buttons in der Lesezeichenleiste).

Die Liste der eigenen Domains wird im localStorage gespeichert, der aber nur bei neueren Browsern funktioniert. Zudem müssen Cookies für die Google-Domain erlaubt sein.

Getestet habe ich die Bookmarklets bisher mit Firefox 35.0.1 und Google Chrome 40.0.2214.94, damit funktioniert es.
Die Tests mit anderen Browsern überlasse ich Euch. :-)

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Google Webmaster-Tools: 404 Fehler von 404-Fehlerseiten verlinkt

Nicht gefunden

URL: httрs://рutzlοwitsсh.dе/wp-cοntеnt/uрlοads/2011/06/kindеrtag-

Fehlerdetails

Zuletzt gecrawlt am: 29.12.14
Erstmals erkannt am: 29.12.14

Der Googlebot konnte diese URL nicht crawlen, da keine zugehörige Seite existiert. Im Allgemeinen wirken sich 404-Codes nicht auf die Leistung Ihrer Website bei der Suche aus. Sie können sie jedoch zur Verbesserung der Nutzererfahrung verwenden.

Verlinkt über

httр://рutzlοwitsсh.dе/wp-cοntеnt/uрlοads/2011/06/kindеrtag-

Möglicherweise werden nicht alle URLs aufgeführt.

Google WMT-Fehler-404 mit Link von 404-Seite

Google WMT-Fehler-404 mit Link von 404-Seite

Das habe ich gerade in den Google-Webmaster-Tools entdeckt. Die angegebene URL zeigt in Uploads-Verzeichnis, also dahin, wo die Bilder liegen.

Wie solche URLs enstehen können, darüber habe ich ja schon ein paar Mal etwas geschrieben [1][2][3].

Selbstreferenzielle Fehler

Das Interessante ist nun aber, welche Seite in den Google-WMT als Link-Quelle (Verlinkt über…) angezeigt wird. Das ist nämlich die Seite selbst, oder genau genommen, die Fehlerseite.

Der Webserver liefert den passenden HTTP-Statuscode 404 zurück und noch einen mehr oder weniger nützlichen Text für den Nutzer. Dieser sieht den Statuscode ja normalerweise nicht.

Die Standard-Fehlerseite des Apache-Webservers ist eher schlicht gehalten:

Not Found
The requested URL /wp-cοntеnt/uрlοads/2011/06/kindеrtag- was not found on this server.

Die angeforderte URL sowieso wurde auf diesem Server nicht gefunden.

Fehlerseite 404

Fehlerseite 404

Genau da liegt wohl das Problem, denn die fehlerhafte URL wird auf der Fehler-Seite als Text (!) ausgegeben. Kein Link, nicht mal ein http:// oder https:// steht vorne dran.

Aber wie wir wissen, reimt sich Google bzw. der Google-Bot gerne mal URLs aus Sachen zusammen, die irgendwie entfernt nach einer URL aussehen.

Ein Teufelskreis?

Nun ensteht dadurch ein Problem, denn die angeblich verlinkende Seite existiert natürlich und wird auch weiterhin existieren. Es ist ja schließlich die Fehlerseite des Webservers.

Wenn ein “Link” aber weiterhin besteht, wird Google auch immer mal wieder die Seite aufrufen um zu sehen, ob sie vielleicht doch existiert. Im Ergebnis wir dann die Link-Quelle auch immer aktualisiert und bleibt bestehen. Ein endloser Kreislauf. Oder doch nicht?

Ich könnte zwar die Fehlerseite anpassen, so das die nicht gefunden URL nicht mehr angezeigt wird, aber warum? Soll der Google-Bot doch Zeit mit Fehlern verplämpern, ist nicht mein Problem.

Die wahre Fehlerquelle

Ich habe auch die wahrscheinlich wirkliche Fehlerquelle gefunden:

Umgebrochener Linktext in Google-Groups

Umgebrochener Linktext in Google-Groups

In diesem Beitrag bei Google-Groups wir der sichtbare Linktext umgebrochen und damit die URL an der Stelle abgeschnitten, so wie es oben als fehlerhafte URL zu sehen ist. Der darunter liegende Link zum Bild funktioniert hingegen einwandfrei.

Der Text httр://рutzlοwitsсh.dе/wp-cοntеnt/uрlοads/2011/06/kindеrtag- sieht halt so schön nach einer URL aus, also nimmt Google ihn als URL mit und schickt den Google-Bot vorbei.

Wie sagt John Müller das doch so schön im Webmaster-Hangout:

“Wir möchten sichergehen, dass wir nichts verpasst haben.”

Und die Moral von der Geschicht

Trau den Google-Webmaster-Tools nicht. Zumindest nicht immer.

Wenn in den Google-Webmastertools der Beitrag bei Google-Groups als Link-Quelle angezeigt werden würde, dann wäre das wirklich hilfreich. Aber die Fehlerseite selbst als Quelle anzugeben, halte ich, nun ja, für einen Fehler.

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Liebes Google zeige mir, Bilder von ‘nem Trampeltier

“Ok Google” sagen

Ok Google sagen

Ok Google sagen

Ja, seit einiger Zeit könnte ich, wenn ich wollte, mit Google sprechen. Hab ich zwar noch nie gemacht, soll aber funktionieren. Es gibt sogar Fernsehwerbung dafür.

Ich dachte bisher immer, dieses gesprochene “Ok Google” ist nur der Trigger, also der Auslöser für den eigentlichen Suchvorgang und nicht Bestandteil der Suchanfrage selbst.

Das scheint aber nicht so zu sein. Wie sonst könnte ich in den Webmastertools die nachfolgenden Suchanfragen für meine Seiten angezeigt bekommen?

  • okay google zeig mir bilder von tomaten
  • okay google zeige mir bilder von tomaten
  • okay google zeig mir bilder von zwiebeln
  • okay google zeig mir bilder von erdbeeren
  • okay google zeige mir bilder von erdbeeren
  • okay google zeig mir bilder von apfelsinen
  • okay google zeig mir bilder von aprikosen
  • okay google zeig mir bilder von kerzen
  • okay google zeig mir bilder von herzen
  • okay google zeig mir bilder von gurken
  • okay google zeig mir bilder von batterien
  • okay google zeig mir bilder von brötchen
  • okay google zeig mir bilder
  • okay google zeige mir bilder
  • okay google zeig mir bitte bilder
  • okay google wie sieht eine banane aus
  • okay google was sind erdbeeren
  • okay google was ist eine katze
  • okay google was sind katzen
  • okay google katzen
  • okay google katze

Oder haben da Leute das etwa so per Tastatur in das Suchfeld eingetippt?

Interessant finde ich, daß am häufigsten “zeig mir bilder von” verwendet wird, manchmal aber auch “zeige mir …”. Einer war ganz höflich und sagte “zeig mir bitte bilder”. :-)

Es gabe aber auch “wie sieht … aus” und “was ist/was sind”. Wer es kurz und knackig mag, reduziert das dann nur auf den Suchbegriff, “katzen/katze”. Kein unnötiges “zeige mir bitte bilder von” oder “was ist”.

Suchergebnisse

ok google: zeig mir bilder von erdbeeren

Wenn ich nun die Suchanfragen, so wie in den Google-Webmastertools angezeigt, bei Google eingebe, ist von meinen Bildern weit und breit nichts zu sehen.

Nehme ich das “okay google” weg und verwende z.B. nur “zeig mir bilder von erdbeeren”, dann paßt es aber. Es werden dann tatsächlich ganz oben drei Reihen mit Bildern von Erdbeeren angezeigt und auch meine Erdbeere ist dabei.

Ich würde deswegen vermuten, daß das in den Webmastertools vorangestellte “okay google” doch nicht Bestandteil der Suchanfrage ist, sondern nur ein Hinweis, daß die Suche über die Spracheingabe gestartet wurde. Das sollte man entsprechend in der Auswertung der Suchanfragen berücksichtigen.

Und noch etwas ist mir aufgefallen. Es gab zwar so einige Impressionen für die “okay google”-Suchanfragen, aber keine Klicks, 0, nichts, nada, nitschewo.

Das bedeutet wohl, daß der Wissensdurst der Nutzer tatsächlich schon mit der Bildübersicht ausreichend befriedigt war oder daß meine Bilder einfach so schlecht sind, daß sie niemand sehen will. :-)

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Google Webmastertools: Hinweis auf mobile Benutzerfreundlichkeit

Vorhin erhielt ich eine neue Meldung in den Google-Webmastertools.

Beheben Sie Probleme der mobilen Nutzerfreundlichkeit auf …
An: Webmaster von …
Die Systeme von Google haben 7 Seiten Ihrer Website getestet und bei 43 % dieser Seiten kritische Fehler in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten erkannt. Die Fehler auf den 3 Seiten beeinträchtigen die Nutzererfahrung auf Mobilgeräten für Ihre Website deutlich. Diese Seiten werden von der Google-Suche als nicht für Mobilgeräte optimiert eingestuft, und werden entsprechend in den Suchergebnissen für Smartphone-Nutzer dargestellt.

Und als erster Tip steht darunter:

1. Problematische Seiten finden
Rufen Sie einen Bericht mit Details zu den nicht für Mobilgeräte optimierten Seiten Ihrer Website sowie die jeweiligen Probleme auf.
[ Probleme anzeigen ]

Der Klick auf “Probleme anzeigen” führt mich direkt zur Ansicht “Suchanfragen -> Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten”. Hier wird mir dann Folgendes angezeigt:

Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Seit dem 23. Dezember 2014 ist also alles in Ordnung. Es sind keine Fehler mehr vorhanden.

Es ist ja nett, daß Google mich auf Probleme mit der mobilen Benutzerfreundlichkeit aufmerksam macht. Nur kommt diese Meldung hier mindestens 3 Wochen zu spät. :-)

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Google-Doodle 2014 in Zahlen, Fußball-WM sorgt für neuen Rekord

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf Google-Doodle, die im Jahr 2014 bei google.de zu sehen waren.

2014 – ein neues Doodle-Rekord-Jahr

Google-Doodle über die Jahre

Der Doodle-Jahrgang 2014 hat einen neuen Rekord aufgestellt. Es gab bei google.de 101 Doodle, was seit 1998 der mit Abstand höchste Wert ist. Allein für die Fußball-WM in Brasilien gab es 65 Doodles.

Im Doodle-Rückblick 2013 hatte ich bereits die olympische Winterspiele und die Fußball-WM als wichtige Doodle-Lieferanten prognostiziert. Allerdings bin ich von mehr Doodles für Olympia und weniger für die Fußball-WM ausgegangen. Es kam aber anderes. Aus vermutlich politischen Gründen gab es nur ein Doodle für die olympischen Winterspiele in Sotschi.

Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi (Google-Doodle)

Den 65 Fußball-WM-Doodles habe ich bereits einen ausführlicheren Artikel in der “Putzlowitscher Zeitung” gewidmet.

Sommerloch in der Urlaubszeit?

Google Doodle im Jahr 2014 nach Monaten

Die Sommer-Doodle-Flaute wurde 2014 von der Fußball-WM überstrahlt. Allein im Juni gab es 44 und im Juli nochmal 18 Doodle. Da fällt der Urlaubsmonat August dann doch mit nur zwei Google-Doodle (John Venn, Meteoritenschwarm der Perseiden) krachend ins Sommerloch. Das tut dem Erfolg aber keinen Abbruch, mein “Meteoritenschwarm der Perseiden”-Doodle-Video war mit 29000 Views recht erfolgreich. Und nicht nur das, auch der Artikel bei Putzlowitsch lief ganz ordentlich. :-)

Wie in den letzten Jahren ist der Dezember ein guter Doodle-Monat, denn allein Weihnachten (Mini-Serie mit 3 Doodles) und Silvester garantieren für 4 Doodle. Letztes Jahr gab es auch wieder ein Doodle zur Wintersonnenwende. Dazu kommen ein Doodle zum “119. Geburtstag von Anna Freud” und das vor zwei Jahren zurückgezogene Doodle für Wassily Kandinsky. Alles in allem also sieben Doodle und damit Platz 3 in der Monatswertung.

Die langweilige Doodle-Wochentagverteilung

Google Doodle im Jahr 2014 nach Wochentagen

Die Doodle-Verteilung über die Wochentage sah 2014 recht ausgeglichen aus. Zumindest gab es keine großen Ausreißer wie 2013. Zwischen 18 am Mittwoch und 11 am Donnerstag verteilen sich die Doodle über die Woche. Was soll man dazu schon noch sagen?

Google ist 2014 ganz sportlich

Google Doodle im Jahr 2014 nach Themen

Die thematische Einordnung der Doodle ist natürlich eher subjektiv. Hier hatte ich beschrieben, was ich in welche Kategorien einsortiere.

Dagegen kam 2014 kein Thema an, der Sport dominierte das Jahr mit 61 Doodles (1×Winterolympiade, 60×Fußball-WM). Warum nur 60 mal Fußball-WM? Es gab zwar insgesamt 65 WM-Doodle, allerdings waren nicht alle auch bei google.de zu sehen. So gab es z.B. das Doodle “Argentinien im WM Finale” (#60) nur in Argentinien zu sehen.

Die Geburtstage landeten 2014 abgeschlagen auf Platz 2. Nur ganze 20 Doodle gabe es zum Ehrentag einer mehr oder weniger bekannten Persönlichkeit.

Die restlichen Themen nehmen sich dann noch bescheidener aus. Die Feiertage wie Neujahrstag, Weihnachten und Silvester spielen mit fünf Stück noch eine halbwegs bedeutende Rolle.

Mein Lieblingsdoodle 2014

Es ist nicht so einfach, ein Lieblingsdoodle zu küren. Es gab einige, die mir sehr gut gefallen haben.
Am schönsten fand ich, weil liebevoll gezeichnet und animiert, die Jahreszeiten-Reihe. Hier der Herbst:

Die Reise durch das Jahr mit den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter ist eine tolle Idee. Das Sommeranfang-Doodle gab es leider nicht in Deutschland.

Im Original sind die Doodle aber ohne Musik, die habe ich hinzugefügt. Die Doodle wurden übrigens von der Comic-Zeichnerin Eleanor Davis gestaltet.

Ja, auch das “Meteoritenschwarm der Perseiden”-Doodle muß ich natürlich gut finden, schließlich hat es mir einige Besucher und Klicks beschert. :-)

Das Doodlejahr 2015

Dieses Jahr wird es wohl keinen neuen Doodle-Rekord geben, da keine großen Sportereignisse stattfinden. Gesetzt sind natürlich wieder die Feiertage und wiederkehrende Ereignisse wie Nationalfeiertag, Valentinstag, Tag der Erde, Muttertag und Halloween.

Dann gibt es so ein paar “Wackelkandidaten”, wie Sommer- und Winteranfang, Frauentag und Vatertag. Da gab es in der Vergangenheit Doodle, manche aber nicht in Deutschland oder auch mal gar nicht. Man weiß es nicht.

Wer immer aktuell über die anstehenden Doodle informiert sein will, folgt am besten dem Doodle-Finder auf Google+. Alle vergangenen Doodle findet man bei Google.

Welches Doodle hat Euch 2014 am besten gefallen?
Schreibt es in die Kommentare!

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