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Die glorreichen Sieben (Bilder)

Seit Ende Januar dieses Jahres versuche ich alle Bilder hier von schnurpsel.de bei Google aus dem Index zu bekommen. Beim Start waren es gut 650 Bilder und zunächst ging es auch recht gut voran. Aber seit etwa drei Wochen tut sich praktisch gar nichts mehr. Die letzten Bilder wollen und wollen einfach nicht verschwinden. Genau sieben Bilder (Die glorreichen Sieben :-) halten sich hartnäckig:

Die glorreichen Sieben (Bilder)

Irgendwie merkt Google nicht, daß auch diese Bilder, zumindest für den Google-Bot, nicht mehr existieren. Deshalb packe ich sie alle nochmal in den Artikel hier.

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4 Bild 5 Bild 6 Bild 7

Mal sehen, ob was passiert…

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Google-Bildersuche und das Wikipedia-Dilemma – Originalbild oder Thumbnail

Klein aber fein

Nicht nur in der normalen Suche, auch in der Bildersuche ist die Wikipedia seit einiger Zeit ein Schwergewicht. Bilder des freien Onlinelexikons tummeln sich zu vielen Suchanfragen auf vorderen Plätzen.

Einen Makel hatten diese Bilder bisher aber, sie waren relativ klein. Google zeigte im Bilderindex Wikipedia-Bilder mit einer Breite von 200 bis 300 Bildpunkten an. Das sind die Bilder, welche in einem Wikipedia-Artikel direkt im rechten Bereich zu sehen sind. Das Bild im Artikel ist mit einer Wikimedia-Seite verlinkt. Diese enthält das Bild in Originalgröße und weiteren Größen, die Beschreibung, die Lizenz und andere Informationen.

Kleine Bilder passen aber nicht zu Googles Qualitätsanspruch. Im Zeitalter von Full-HD-Monitoren und Retina-Displays sind briefmarkengroße Bildchen einfach nicht mehr zeitgemäß. Aber einfach auf die Wikipedia-Bilder verzichten kann Google auch nicht.

Die Größe machts

Um den Nutzern auch die großen Wikimedia-Bilder in der Bildersuche zu präsentieren, hatte Google im März dieses Jahres angefangen, die Original-Bilder in den Index aufzunehmen. Diese referenzierten dann allerdings nicht mehr auf den Wikipedia-Artikel, sondern auf die Wikimedia-Bild-Seite. Logisch, denn nur dort sind sie zu finden.

Bidox- Wikipedia vs. Wikimedia

Im bidox ist der Wechsel recht gut zu sehen. In den Kalenderwochen 9 und 10 verliert die Wikipedia erheblich an Sichbarkeit in der Bildersuche. Im gleichen Zeitraum gewinnt die Wikimedia deutlich hinzu.

Aber auch das ist nicht der Weisheit letzter Schluß, denn Google will dem Nutzer nicht nur die besten Bilder, sondern auch die besten Seiten mit Bildern und Informationen präsentieren.

Der Wikipedia-Artikel bietet hochwertige Informationen und oft weitere Bilder, aber nur kleine Thumbnails. Die Wikimedia-Bilderseite zeigt das große Bild, kann aber leider kaum mit thematisch passenden Informationen oder weiteren, themenrelevanten Bildern aufwarten. Ein echtes Dilemma.

Und es geht doch

Vor einigen Tagen hat nun Google scheinbar eine Lösung für das Problem gefunden. Aufgefallen war es mir zunächst bei ein paar seit längeren beobachteten Begriffen in der Google-Bildersuche.

Top-10 der Google-Bildersuche nach Fenchel

Da tauchen am 14. September plötzlich zwei neue Wikipedia/Wikimedia-Bilder auf Platz 1 und 2 auf. Aber sind die Bilder wirklich neu? Und verlinkt Google hier auf den Wikipedia-Artikel oder die Wikimedia-Bilderseite?

Zwei Screenshots geben Aufschluß darüber, was passiert ist.

Bildersuche Fenchel vorher
Bildersuche Fenchel nachher

Das obere Bild zeigt den Zustand vor dem Update. Ein kleines Wikipedia-Bild (Illustration 247×400) liegt auf Platz 2, ein weiteres Foto (220×165) auf Platz 8. Nach dem Update (unteres Bild) hat sich das Bild von Platz 2 als große Version (1462×2367) auf den ersten Platz verbessert. Das andere Bild (jetzt 1280×960) ist von Platz 8 auf Platz 2 aufgestiegen. Und beide verlinken nicht auf die Wikimedia-Bilderseite, sondern auf den Wikipedia Artikel.

Ein weiteres Beispiel sind die Brötchen:

Bildersuche Brötchen vorher Bildersuche Brötchen nachher

Die nun großen Wikipedia-Bilder sind von Platz 3 auf Platz 1 bzw. von 11 auf 4 aufgestiegen.Leider ist damit nun auch mein Nr-1-Brötchen auf den zweiten Platz zurück gefallen.

Seite ohne Bild ein Wikipedia-Sonderfall?

Interessant an dieser neuen Konstellation ist, daß Google im Suchergebnis auf eine Seite (Wikipedia-Artikel) verlinkt, die das Bild selbst gar nicht enthält, weder als sichtbares img-Element noch als Link. Der Weg zum Original-Bild führt erst über eine Zwischenseite (Wikimedia-Bilderseite).

Zunächst dachte ich, Google hat hier möglicherweise eine Sonderbehandlung für die Wikipedia installiert. Dem ist aber nicht so, wie bereits bei den Fenchel-Bildern zu erkennen ist.

Vor dem Update lag dort ein Thumbnail (198×264) von heilkraeuter.de auf dem vierten Platz. Jetzt ist das Bild als große Version (600×800) auf Platz 3 vorgerückt. Bei der Zielseite verhält es sich wie bei der Wikipedia, im Artikel wird nicht auf das Bild, sondern auf eine Bildseite verlinkt.

Größer ist besser

Daraus ergeben sich für mich zwei Erkenntnisse. Zum einen haben größere Bilder wohl doch einen Rankingvorteil in der Google Bildersuche. Zum anderen brauche ich keine Angste mehr vor Bilderzwischenseiten zu haben.

In meinen Blogs habe ich es bisher meist so gehandhabt, daß ich vom Thumbnail direkt auf das Originalbild verlinke. Dabei stellt WordPress schon lange automatisch eine Bilderseite bereit (Attachment-Page). Ich hatte sogar extra die WP-Gallery umprogrammiert, weil diese in der ersten Version immer nur auf die Attachment-Seite verlinkte.

Aber das kann ich mir jetzt sparen, wenn Google die Zusammenhänge der Artikel, Bildseiten und Bilder richtig erkennt. Denn einen Vorteil haben auch dieses Zwischenseiten. Ich kann dort einige weitere, nützliche Informationen zu eine Bild unterbringen.

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Google bei Bildern auf die Sprünge helfen

Bilder nicht zu finden

Putzlowitsch-Artikel: Wir waren in Waren

Vor etwa zwei Wochen haben ich drüben bei putzlowitsch.de den eher bilderlastigen Artikel „Wir waren in Waren“ veröffentlicht. Irgendwie hatte ich gehofft, daß die Bilder relativ schnell von Google indexiert werden. Aber Pustekuchen, auch nach mehr als einer Woche waren die Bilder nicht zu finden.

Gut, daß ich jetzt gleich zum Thema Waren vordere Plätze in der Bildersuche belegen würde, hatte ich nicht erwartet. Aber auch eine site:-Abfrage mit dem Zeitraum „1 Woche“ brachte keine Ergebnisse. Schließlich habe ich mich der Google-Webmaster-Tools mit den Funktionen „Abruf wie durch Google“ und besonders „URL an Index senden“ erinnert.

„Abruf wie durch Google“ dient in erster Linie der Fehlerfindung, so ist es auch in der Hilfe beschrieben. Interessanter ist schon die Funktion „URL an Index senden“ denn wenn sie das tut, was sie verspricht, sollte damit mein Problem zu lösen sein.

Den Google-Index mit URLs beglücken

Google-Webmastertools: Abruf wie durch Google

Meine erste Aktion war am 8. Juni vormittags, den Artikel selbst an den Index zu senden. Der Erfolg zeigte sich einige Stunden später. Von den sechs Bildern waren zwei (Müritzeum und Neuer Markt) im Index der Bildersuche zu finden. Und as nicht nur mit der Site-Abfrage sondern auch mit einer ganz noramlen Suche z.B. nach Waren Neuer Markt.

Nun ja, zwei Bilder sind besser als gar keins. Aber wie kann ich Google noch die restlichen Bilder unterjubeln? Meine Idee war nun, einfach mal direkt ein parr Bilder mit „Abruf wie durch Google“ und dann „An Index senden“ zu behandlen.

Gesagt, getan, am Abend des selben Tages habe ich drei Bilder (Yachthafen, Rathaus, Kirchenstraße) an den Index gesendet und bin dann schlafen gegangen. :-)

Große Freude am nächsten Morgen, die Bilder sind im Index sowohl mit site: als auch mit normaler Suchanfrage z.B. Waren Kirchenstraße (sogar auf Platz 1) zu finden. Genau die drei Bilder, das ein (Waren Müritz), welches ich nicht „behandelt“ hatte, fehlt.

Putzlowitsch - Bilder von Waren

Das läßt zumindest vermuten, daß das „Senden an den Index“ die Bilder tatsächlich in den Index befördert hat. Interessant ist auch die Google-Einblendung zum Alter der Bilder. Die paßt nicht so ganz zu meinen manuellen Eingriffen.

Bilder in den Index schieben

Die Frage ist nun, warum ich die Bilder erst anschubsen mußte, bevor sie in der Google-Bildersuche zu finden sind. Am Bot kann es nicht liegen, denn der Googlebot-Image war bereits etwa eine halbe Stunde nach Veröffentlichung des Artikel da und hat die Bilder eingelesen.

Hat der Artikel zu wenig Text? Ist das Wort Waren zu häufig enthalten (Spamverdacht)? Ist der Google-Bilder-Indexierer im Moment überlastet? Kein Ahnung!

Auch wenn man von diesem einen Beispiel bestimmt keine allgemeine Aussage ableiten kann, ich würde trotzdem sagen, daß man mit „An Index senden“ schon etwas bewirkt. Ist auch irgendwie logisch, sonst macht die Funktion ja keinen Sinn.

Wer demnächst darauf wartet, daß seine Bilder in der Google-Bildersuche erscheinen, könnte ja mal in den Google Webmastertools das „Abruf wie durch Google“ und „An Index senden“ probieren. Pro Woche hat man ja 500 Versuche frei. :-)

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