Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog
Stichwort: Bing

Suchergebnisse in Suchergebnissen von Suchergebnissen

Suchergebnisse in Suchergebnissen

Bidox: AOL

Bidox: AOL

Seit einigen Wochen erlebt AOL in der Google-Bildersuche wahre Höhenflüge. Im Bilder-Domain-Index ist aol.de mit einem Bidox-Wert von knapp 55 bereits auf Platz 36 angekommen.

Gut, AOL.de ist zunächst mal ein normales Nachrichten-Portal. Das kann natürlich bei Google, wie andere Portale auch, in der Suche auftauchen. Aber die AOL-Rankings in der Bildersuche beziehen sich nicht auf den redaktionellen Teil, sondern auf die Suchergebnisse der AOL-Suche (die von Bing bereitgestellt wird):

Google-Bildersuche: Julia Engelmann - suche.aol.de

Google-Bildersuche: Julia Engelmann – suche.aol.de

Was passiert nun, wenn man von Google kommend die Seite aufruft? Man landet auf der Suchergebnisseite bei AOL!
Prima. Suchergebnisse in Suchergebnissen, das ist genau das, was der Nutzer will. :-)

Was da seit einigen Wochen genau schief läuft, ist schwer zu sagen.

Wie verhindert Google normlarweise, daß Suchergebnisse anderer Suchmaschinen in den eigenen Suchergebnissen auftauchen? Gibt es da eine Art Black-List?

Oder hatte AOL bisher die Suchergebnisse mit noindex markiert und das nun entfernt, so daß jetzt die AOL-Suchergebnisseiten die Google-SERPs fluten?

Und wundert Euch nicht, wenn Ihr in der Google-Search-Console plötzlich ganz viele Links von aol.de angezeigt bekommt. Das ist keine Link-Spam-Attacke, sondern kommt von suche.aol.de bzw. o2suche.aol.de und ist nichs Böses.

Aol-Suchergebnisse: Fireball

Aol-Suchergebnisse: Fireball

Ist aber alles nicht so schlimm, denn bei AOL (Bing) findet man dafür dann in den Suchergebnissen die Suchergebnisse von Fireball. :-)

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Besucher aus der Bildersuche tracken – in der Server-Logdatei und mit Google-Analytics

Früher war alles besser

Bildersuche Referrer

Bildersuche Referrer

Um zu erkennen, ob der Besucher einer Seite über die Bildersuche kommt, konnte man lange Zeit den Referrer auswerten. Dort fand man bestimmte Parameter (z.B. /imgres), die auf einen Treffer aus der Bildersuche schließen ließen.

Seit der Einführung der neuen Bildersuche bei google.de fehlen diese Parameter im Referrer und es steht bestenfalls noch „https://www.google.de/“ drin.

Bei vielen Websitebetreibern [1] [2] [3] führte das zu dem Schluß, daß nun von der Bildersuche praktisch gar keine Besucher mehr kommen. Es handelt sich aber um ein „Meßfehler“ in Google-Analytics, weil die alten Methoden zum tracken der Bildersuche nun nicht mehr funktionieren.

Die neue Bildersuche hat aber diesbezüglich einen positiven Aspekt, denn vor dem Besuch der Seite, wenn es denn dazu kommt, wird das Original-Bild vom Server abgerufen.

Tracking mit Keksen

Kekse - Cookies (Foto: ajt / 123RF)

Kekse – Cookies (Foto: ajt / 123RF)

Wie hilft uns das nun bei der Erkennung von Besuchern aus der Bildersuche?

Beim Abruf des Bildes kann ein Cookie gesetzt werden, das dann beim Aufruf der Seite ausgewertet wird. Gut, falls jemand Cookies deaktiviert hat, funktioniert das natürlich nicht, aber so viele Nutzer von Suchmaschinen werden das nicht sein.

Auch früher gabe es schon nutzerbedingte Meßfehler. Hat der Nutzer z.B. die Übertragung des Referrers ausgeschaltet, konnten die Zugriffe nicht zugeordnet werden. Hat der Nutzer gar JavaScript deaktiviert oder blockiert z.B. per DNS die Zugriffe auf www.google-analytics.com, wurden überhaupt keine Pageviews registriert.

Ich selbst bin ja eher ein Anhänger der Logfile-Analyse und verwende kein Google-Analytics oder andere Tools. Die Logfiles werden ohnehin erzeugt und da steht tatsächlich jeder Zugriff drin. Die richtige Interpretation der Daten ist dann allerdings auch schon eine Kunst für sich.

Zugriff!

Bildersuche-Tracking in der .htaccess

Bildersuche-Tracking in der .htaccess

Fast alle Aktionen, die wir für das Tracking per Cookie benötigen, können in der .htaccess-Datei erledigt werden. Für das Tracking mit Google-Analytics wird ein angepaßter JavaScript-Code erzeugt.

Die technische Basis meiner Lösung ist ein Apache-Webserver mit den aktiven Modulen mod_rewrite und für das Tracking in der Server-Logatei mod_headers.

Der für das Tracking verantwortliche Teil meiner .htaccess sieht so aus:

<IfModule mod_headers.c>
RequestHeader merge Referer "bisutrk=%{BISU_TRK}e" env=BISU_TRK
</IfModule>

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On

# Aufruf eines existierenden Bildes
RewriteCond %{REQUEST_URI} \.(jpg|png|gif)$
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteRule . - [E=REQ_IMG:1]

# Aufruf einer normalen Seite
RewriteCond %{REQUEST_URI} !\.[^\.]+?$
RewriteRule . - [E=REQ_PAGE:1]

# Host-Domain
RewriteCond %{HTTP_HOST} (([^\.]+?\.)?[^\.]+?)$
RewriteRule . - [E=OWN_DOM:%1]

# Referrer-Domain
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^https?://(([^\.]+?\.)?([^\.]+?\.)?[^\.]+?)/
RewriteRule . - [E=REF_DOM:%1]

# Referrer Second-Level-Domain (SLD) ist google oder bing
RewriteCond %{ENV:REF_DOM} (google|bing)(\.(com|co))?\.[^\.]+?$ [NC]
RewriteRule . - [E=REQ_SLD:%1]

# Bild -> Cookie setzen
RewriteCond %{ENV:REQ_IMG} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteRule . - [CO=BiSuTrk:%1:.%{ENV:OWN_DOM}]

# Normale Seite und Cookie gesetzt -> Variable setzen und Cookie löschen
RewriteCond %{ENV:REQ_PAGE} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteCond %{HTTP_COOKIE} BiSuTrk=([^;]+?)(;|$) [NC]
RewriteRule . - [E=BISU_TRK:%1,CO=BiSuTrk:INVALID:.%{ENV:OWN_DOM}:-1]
</IfModule>

Das sieht vielleicht erstmal etwas kompliziert aus, ist es aber nicht. Es sind auch noch Vereinfachungen möglich.

Die Anweisungen bewirken kein Rewrite und dienen nur zum Setzen und Auswerten von Umgebungsvariablen und zum Setzen bzw. Löschen von Cookies. Der Block sollte vor allen anderen Rewrite-Regeln stehen.

# Aufruf eines existierenden Bildes

RewriteCond %{REQUEST_URI} \.(jpg|png|gif)$
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteRule . - [E=REQ_IMG:1]

An Hand der Dateierweiterung wird geprüft, ob ein Bild angefordert wird. Außerdem wird getestet, ob es das Bild als Datei gibt. Falls nicht, soll der Zugriff auch nicht getrackt werden. Treffen beide Bedingungen zu, wird das in der Umgebungsvariablen REQ_IMG vermerkt. Diese wird dann später ausgewertet.

# Aufruf einer normalen Seite

RewriteCond %{REQUEST_URI} !\.[^\.]+?$
RewriteRule . - [E=REQ_PAGE:1]

Das eigentliche Tracking soll nur beim Aufruf einer normalen Seite erfolgen. Naheliegend wäre, daß man die Bedingung „Ist ein Bild“ einfach umkehrt, also negiert. Das trifft aber nicht immer zu, denn je nach Webbrowser wird nach dem Bild zum Beispiel noch das Favoriten-Icon favicon.ico abgerufen. Dieser Aufruf würde dann bereits das Tracking auslösen, was nicht gewollt ist.

Hier muß also eine Regel formuliert werden, die einen normalen Seitenaufruf beschreibt. In meinem Fall sind es die Permalinks von WordPress, die sich dadurch von normalen Dateiaufrufen unterscheiden, daß sie keine Dateiwerweiterung wie z.B. .jpg, .ico oder .css haben.

Wenn normale Seiten immer auf .html enden, könnte die Regel z.B. so aussehen:

RewriteCond %{REQUEST_URI} \.html$
RewriteRule . - [E=REQ_PAGE:1]

# Host-Domain

RewriteCond %{HTTP_HOST} (([^\.]+?\.)?[^\.]+?)$
RewriteRule . - [E=OWN_DOM:%1]

Hier wird aus dem HTTP_HOST der Domainname ohne Subdomain bzw. vorangestelltem www extrahiert. Die Variable wird als Cookie-Domain verwendet. Man kann die Domain aber auch direkt bei den beiden Cookie-Aktion eintragen. Ich wollte das Ganze nur so weit wie möglich universell gestalten.

# Referrer-Domain

RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^https?://(([^\.]+?\.)?([^\.]+?\.)?[^\.]+?)/
RewriteRule . - [E=REF_DOM:%1]

Hier wird aus dem HTTP_REFERER der Domainname der aufrufenden URL extrahiert. Da ich den Referrer-Domainnamen noch bei anderen Rewrite-Regeln benötige, ziehe ich mir den an einer Stelle raus und packe ihn in eine Umgebungsvariabel. Das kann man auch anders machen bzw. mit der nächsten Regel zusammenfassen.

# Referrer Second-Level-Domain (SLD) ist google oder bing

RewriteCond %{ENV:REF_DOM} (google|bing)(\.(com|co))?\.[^\.]+?$ [NC]
RewriteRule . - [E=REQ_SLD:%1]

Nun wird mit der eben extrahierten Referrerdomain geprüft, ob es sich um Google oder z.B. Bing handelt und der Treffer ggf. in einer Umgebungsvariablen abgelegt. Berücksichtigt wird auch, daß es in manchen Ländern noch die Ebene .com und .co vor der eigentlichen Second-Level-Domain (SLD) gibt (z.B. google.co.uk oder google.com.au).

# Bild -> Cookie setzen

RewriteCond %{ENV:REQ_IMG} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteRule . - [CO=BiSuTrk:%1:.%{ENV:OWN_DOM}]

Nach der ganzen Vorarbeit kommen wir nun endlich zum Kernpunkt, dem Setzen eines Tracking-Cookies. Ich habe ihm den Namen BiSuTrk (Bilder-Suche-Tracking) verpaßt.

Die Bedingungen und Regeln sind einfach erklärt. Haben wir es mit einem existierenden Bild zu tun (REQ_IMG) und kommt der Aufruf von Google oder Bing (REQ_SLD), dann wird ein Cookie mit dem Namen BiSuTrk und dem Wert google/bing für die eigene Domain (OWN_DOM) gesetzt.

Hier findet Ihr die Beschreibung zur Cookie-Funktion im Apache-Rewrite-Modul. Ich verwende nur die ersten drei Parameter Name, Wert und Domain. Interessant ist aber auch noch der nächste Parameter „Lifetime“, der die Lebenszeit des Cookies in Minuten festlegt. Wird er nicht verwendet oder ist 0, dann wird ein Session-Cookie gesetzt. Das heißt, es überlebt nur, solange der Webbrowser nicht geschlossen wurde.

Falls ein Bild von Google oder Bing aufgerufen wurde, sind wir hier fertig. Das Cookie ist gesetzt und wartet im Hintergund auf den ersten Seitenaufruf.

# Normale Seite und Cookie gesetzt -> Variable setzen und Cookie löschen

RewriteCond %{ENV:REQ_PAGE} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteCond %{HTTP_COOKIE} BiSuTrk=([^;]+?)(;|$) [NC]
RewriteRule . - [E=BISU_TRK:%1,CO=BiSuTrk:INVALID:.%{ENV:OWN_DOM}:-1]

Der Nutzer hat unser schönes Bild in der Bildersuche gesehen, interessiert sich nun doch für unsere Seite und klickt beherzt auf das Bild oder [Seite besuchen]. Jetzt schlägt die letzte Tracking-Regel zu.

Es ist ein normaler Seitenaufruf (REQ_PAGE) und er kommt von google/bing (REQ_SLD) und das Tracking-Cookie ist gesetzt (HTTP_COOKIE). Yeahhh, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Besucher aus der Bildersuche. Das merken wird uns in der Umgebungsvariable BISU_TRK und löschen das Cookie. Wobei man ein Cookie nicht löschen, sondern nur für ungültig erklären kann. Das passiert über eine Verfallszeitpunkt in der Vergangenheit, hier konkret mit -1 Minute.

Ab in die Log-Datei

Da der Referrer uns nicht mehr wie früher die Informationen zur Bildersuche liefert, setzen wird die Trackinginformation einfach in den Referrer ein.

<IfModule mod_headers.c>
RequestHeader merge Referer "bisutrk=%{BISU_TRK}e" env=BISU_TRK
</IfModule>

Mit dem Headers-Modul des Apache-Webservers kann man auch die Request-Header verändern, also das was eigentlich vom Browser des Nutzers gesendet wird. Abhängig davon, ob die Umgebungsvariable TRK_VALUE gesetzt ist, wird der Wert dem Referer hinzugefügt und landet so im Server-Logfile.

... "GET /tomaten/ HTTP/1.1" 200 8061 "http://www.google.de, bisutrk=google"

So sieht das dann im Logfile aus. Der Parameter wird mit Komma und Leerzeichen an den vorhandenen Referrer angehängt.

Wie man das nun auswertet, hängt von der verwendeten Logfile-Analyse-Software ab. Bei meinen selbst geschriebenen PHP-Skripten war das natürlich kein Problem.

Ab zu Google-Analytics

Da ich selbst kein Google-Analytics (GA) verwende, kann ich das nicht testen, theoretisch sollte es aber wie beschrieben funktionieren.

Man kann in GA benutzerdefinierte Parameter verwenden. Es gibt Dimensions und Metrics. Der normale Funktionsaufruf zum Tracking eines Seitenaufrufs sieht so aus.

ga( 'send', 'pageview' );

Mit einer benutzerdefinierten Dimension könnte das dann so aussehen:

ga( 'send', 'pageview', { 'dimension15': 'google' } );

Wie man das nun auf der Webseite ausgibt, hängt vom CMS ab. Als einfaches Beispiel habe ich das hier mal als PHP-Codeschnipsel implementiert:

$bisu_trk = trim( $_SERVER['BISU_TRK'] );
if( $bisu_trk )
	echo "ga( 'send', 'pageview', { 'dimension15': '$bisu_trk' } );";
else
	echo "ga( 'send', 'pageview' );";

Es wird die in der .htaccess-Datei gesetzte Variable (BISU_TRK) geprüft. Falls diese nicht leer ist, wir der ensprecheden Wert im der Dimension verwendet.

Fehler- und weitere Betrachtung

Ganz hundertprozentig sicher wird dieses Tracking der Bildersuche nicht funktionieren. Wie oben schon erwähnt, setzt es auf Cookies und falls der Nutzer keine Cookies erlaubt, guck man in die Röhre.

Außerdem ist nicht garantiert, daß der Nutzer tatsächlich mit dem Klick aus der Bildersuche kam. Vorstellbar ist, daß er zwar zunächst in der Bildersuche etwas gesucht hat, dann aber zur normalen Suche gewechselt ist und von dort Eure Seite besucht hat.

Selbst wenn der Nutzer Euer Bild in der Bildersuche gar nicht gesehen hat, wird möglicherweise trotzdem das Trackingcookie gesetzt. Das liegt daran, daß Google im Hintergrund bereits das vorhergehende und das nachfolgende Bild lädt.

Google-Bildersuche: Neues Layout (Preload)

Google-Bildersuche: Neues Layout (Preload)

Man könnte die Lebenszeit des Cookies verkürzen.

RewriteCond %{ENV:REQ_IMG} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteRule . - [CO=BiSuTrk:%1:.%{ENV:OWN_DOM}:5]

Falls der Nutzer nicht innerhalb von 5 Minuten, nachdem er das Bild gesehen hat, auf die Seite klickt, dann kommt er höchst wahrscheinlich doch nicht über die Bildersuche.

Für das Tracking in der Server-Logdatei benötigt man den ganzen Zauber mit Cookies eigentlich gar nicht, denn da steht ja sowohl der Aufruf des Bildes als auch der Seite drin. Die Frage ist nur, ob und wie man diese Einträge in der Logfileanalyse-Software zusammenbringen kann.

Ende im Geände?

Auch in der neuen Bildersuche gibt es durchaus Möglichkeiten, die Nutzer der Bildersuche zu erkennen. Mit ein paar technischen „Tricks“ ist das Tracking im Logfile und in Google-Analytics möglich.

Falls jemand von Euch diese Trackingtechniken nutzt, würden mich Euere Erfahrungen damit, beosonders bezüglich Google-Analytics, interessieren. Schreibt es in die Kommentare! :-)

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Bing-Bildersuche in neuem Design

Anfang November hatte ich bei der Google-Bildersuche das neue Design zum ersten Mal gesehen. Herausragendes Merkmal ist, daß die Optionen aus der linken Sidebar nach oben in ein horizontales Menü gewandert sind.

Vor einigen Tagen war mir das nun auch bei der Bing-Bildersuche aufgefallen. Hier ein Screenshot der alten (links) und neue (rechts) Bildersuche von Bing:

Bing-Bildersuche: altes DesignBing-Bildersuche: neues Design

Auch hier sind nun die Optionen von links nach oben gewandert und Bing hat das feste Raster für die Darstellung der Vorschaubilder aufgegeben. Wie bei Google werden die Bildchen nun optimiert und kompakt ohne Raster angezeigt. Zudem sind die drei Optionen (groß, mittel, klein) für die Darstellung entfallen. Schade, denn ich fand gerade die Option „Groß“ mit der Ausgabe der Bild-Informationen ganz praktisch.

Allerdings hat Bing das neue Design nicht so ganz konsequent umgesetzt, wie Google. Bei Google geht die Anzeige der Bilder nun über die gesamte Breite. Bei Bing bleibt der linke Rand, obwohl nun leer und nutzlos, bestehen und rechts wird noch Platz für den Suchverlauf verschwendet. Was recht hübsch anzuschauen ist, sind die Überblendungen zwischen den Bildern beim Überfahren mit der Maus (hier als Video):

Ich bin mir nicht mal sicher, ob Bing vielleicht sogar das neue Desigen eher als Google hatte. Zumindest ist es bei Bing aus meiner Sicht noch nicht ganz ausgereift. Schade auch, daß die Anzeige-Optionen, besonders „Groß“ mit Bildinfos, weggefallen sind. Aber da hatte ich mich ja bei Google schon dran gewöhnt. :-)

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Google zeigt Bild von gehackter Seite via Hotlink von der Bing-Bildersuche

Die Überschrift klingt etwas seltsam, es ist aber alles ganz einfach. Und das geht so:

Google-Suche nach Gebäck Hörnchen

Mit Google suche ich nach Gebäck Hörnchen und finde dort auch eine Bilder-OneBox mit Universal-Search Ergebnissen:

Google-Suche: Gebäck Hörnchen

Hehe, da ist ja mein Hörnchen-Bild ganz vorne zu finden, ist doch super. Aber Moment mal, als Seite steht da „brandigg.de“. Ah ja, das ist doch diese komische Markensuchmaschine mit den vielen Hotlinks auf Bilder. Na mal sehen, welche Marke denn „Hörnchen“ heißt, kannte ich bisher gar nicht.

Marken-Suche nach Hörnchen

Folge ich also dem Google-Treffer, lande ich hier:

brandigg.de: Der Nachname Hörnchen (Bilder)

Nunja, Hörnchen ist gar keine Marke, sondern ein Nachname, wieder was gelernt. Kennt Ihr jemanden, der Hörnchen mit Nachnamen heißt? Ich nicht.

Wie auch immer, mein Bild ist dort der dritte Treffer der Bing-Bildersuche, allerdings ist die Seite wieder eine ganz andere:
flocke-kommunikation.de/wp-con...

Flocke-Kommunikation und Hörnchen

Die Seite von Flocke-Kommunikation sieht auf den ersten Blick normal aus, allerdings ist schon die URL etwas seltsam:

/wp-content/themes/twentyeleven/languages/hoernchen

Flocke-Seite gehackt

Üblicherweise gibt es keine öffentlich sichbaren Seiten direkt im Theme-Verzeichnis von WordPress. Wenn ich dann nach unten scrolle, kommt eine bunte Liste mit Hörnchen-Bildern zum Vorschein, irgendwann taucht auch mein Hörnchen-Bild auf:

Flocke-Seite mit fremden Hörnchen-Bildern (gehackt)

Das kommt mir bekannt vor, es entspricht dem Aufbau der gehackten Seiten, die schon länger die Suchergebnisse verseuchen. Neu ist hier nur, daß die „Landingpage“ keine Hotlinks zu den Originalbildern verwendet, sondern Kopien der Bilder auf der gehackten Seite ablegt.

So kanns gehen

Google zeigt also als Suchergebnis ein Bild an, welches von der Namensuchmaschine brandigg.de als Hotlink eingebunden ist. Das Bild dort kommt als Suchtreffer aus der Bing-Bildersuche, die als Ergbnisseite eine gehackte Seite anzeigt, wo eine Kopie des Bildes abgelegt ist. Aber eigentlich ist es meine Bild.

Ist doch ganz einfach, oder? :-)

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Wie mir die Bing-Startseite ein paar Besucher brachte

Bing-Besucher

Bing-Besucher zu herbst see

Da war ich vor knapp einer Woche beim Durchsehen der Zugriffsstatistik für putzlowitsch.de doch überrascht, daß relativ viele Besucher von der Bing-Bildersuche bekommen waren. Allein 41 Suchende waren für die Suchphrase herbst see bei mir gelandet, insgesamt kamen über 80 Besucher von Bing. Das ist für Putzlowitsch und Bing rekordverdächtig. An normalen Tagen sind es bestenfalls deren 25 bis 35. Was war der Grund für die Verdoppelung der Bing-Besucherzahl?

Bing-Startseite

Bing unterlegt die Such-Startseite täglich mit einem hübschen Bild. Am Dienstag war dort ein See mit waberndem Nebel im Herbst zu sehen:

Bing-Startseite: Herbst See

Unter dem Bild findet man drei Links, die thematisch weiterführen. Der dritte Link führte am 22.11. zur Bing-Bildersuche mit dem Suchbegriff See Herbst.

Bing-Bildersuche

Eben zur Suche nach See Herbst ist derzeit auf Platz 11 ein Putzlowitsch-Bild zu finden:
Bing-Bildersuche: Herbst See

Daher kamen also die „vielen“ Besucher von Bing zur Putzlowitscher Zeitung. :-)

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Bing Bilder Besucher bei Butzlowitsch

Bing Bilder Besucher bei Butzlowitsch

Mit den oben gezeigten Suchanfragen kamen heute Besucher von der Bing-Bildersuche zu putzlowitsch.de. Was stimmt da nicht? :-)

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HTML Bild-Attribut longdesc für Suchmaschinen nicht relevant

Ich kann es kurz machen. Das für die längere Beschreibung eines Bildes seit HTML 4.0 vorhandene Attribut longdesc (im img-Tag) hat für Suchmaschinen keine Bedeutung.

Der longdesc-Test

Im Nachgang zur SEO-Campixx 2011 hatte ich angeregt durch eine Diskussion im Workshop „Klare Sicht im Website Urwald – Barrierefreies Webdesign“ einen kleinen Test aufgesetzt. Mitte März habe ich ein paar Bilder hier und bei Putzlowitsch mit dem longdesc-Attribut versehen.

Laut HTML-Spezifikation ist für longdesc als Wert eine URI erlaubt, also ein Verweis zu einem Dokument, welches eine ausführliche Beschreibung des Bildinhaltes enthält. In erster Linie ist das z.B. für Screen-Reader gedacht oder wenn aus verschiedenen Gründen ein Bild nicht dargestellt werden kann.

Die Beschreibungen zu den Testbildern habe ich in einem extra Verzeichnis als Textdateien abgelegt. In einem Fall war ein sinnvoller Text enthalten, der sonst auf meiner Seite nicht auftaucht. Die anderen Testtexte bestanden aus künstlichen Wörtern, die keinen Sinn ergeben.

Ich wollte so überprüfen, ob die Bilder von den Suchmaschinen mit diesen Texten in Zusammenhang gebracht werde.

Ergebnis

Das Ergebnis ist ernüchternd. In den gut 5 Monaten seit der Veröffentlichung hat kein Suchmaschinen-Bot die Text auch nur angefaßt. Weder Google, Bing noch Yahoo interessieren sich für die als longdesc referenzierten Daten.

Damit erübrigt sich dann natürlich auch die Suche nach den Bildern im Zusammenhang mit den Test-Texten, diese wurden ja schlicht und ergreifend einfach nicht erfaßt.

Neben meinen eigenen Testzugriffen gab es aber doch ein paar „Besucher“ für meine beschreibenden Dateien. Am 4. April interessierte sich „Kintiskton“ für die langen Beschreibungen. Ein paar Tage später kreuzte dann erstmals der picmole-Bot auf, seit Ende Juli verirrt sich auch ein gewisser SeoKicks-Bot zu den Texten und vor ein paar Tagen kam einmal der archive.org_bot vorbei.

Von den Bots der großen Suchmaschine oder gar normalen Besuchern ist weit und breit nichts zu sehen.

Fazit

Gut, der Versuch mit meinen fünf Testbildern ist nicht unbedingt repräsentativ. Insofern kann ich nur sagen, daß bei meinen Seiten das longdesc-Attribut für Suchmaschinen nicht relevant ist.

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