Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Mein RaketenSEO-Video bei Google auf Seite 1 – als Bild

RaketenSEO YouTube-Video in der Bildersuche

Für kurze Zeit hatte ich es geschafft. Mein RaketenSEO-Video war auf der ersten Google-Trefferseite angekommen. Allerdings nicht als Video, sondern als Bild. Genau das ist aber ein Problem. Ich habe in folgendem Video festgehalten, was beim Klick auf das Bild passiert:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Wie man sieht, passiert erstmal nicht viel. Es öffnet sich das Bildersuche-Ergebnis-Frameset mit der Google Infoleiste auf der rechten Seite. Der große Teil, in dem sonst die Zielseite mit dem Bild geladen wird, bleibt allerdings leer.

Der Grund ist einfach, YouTube verwendet, wie Google selbst übrigens auch, den sogenannten X-Frame-Options-Header mit dem Wert SAMEORIGIN. Das ist eine Anweisung für den Webbrowser, Seiten nur in einen Frame zu laden, wenn sie von derselben Website (Domain) stammt. Das ist bei YouTube und Google nicht der Fall, also bleibt die Seite leer.

Erst der Klick auf „Website mit diesem Bild“ führt zur Anzeige der YouTube-Seite dann ganz ohne Frameset.

Ein weiteres Problem gibt es mit YouTube-Videos als Ergebnis in der Bildersuche. Der Nutzer findet auf der YouTube-Seite nicht wirklich das gewünschte Bild. Zumindest nicht so einfach und unmittelbar. Aber egal, Google wird schon wissen, was für den Suchenden gut und richtig ist. Das hat bestimmt alles seinen Sinn. :-)

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Ein neuer Stern am Bilder-Hotlink-Himmel: just-like.net

Bidox: just-like.net (KW 33/2014)

Langsam, aber kontinuierlich arbeitet sich eine neue Bilder-Hotlink-Farm nach oben. Die Seite just-like.net ist in den letzten Wochen mit einem Bidox von gut 50 Punkten auf Platz 29 geklettert.

Die ganze Website ist mit PHPFox „the awesome social networking script“ erstellt.

Screenshot: just-like.net - dekolteeEinstiegspunkte sind die Unterseiten /page/ bzw. /page/news/, die auf mehrere Kategorien verweisen. Die Kategorieseiten selbst enthalten dann Links zu den eigentlichen Seiten und zu weiteren Kategorien.

Auf den Seiten findet man neben Werbung noch die ersten 10 Google-Suchergebnisse und die ersten vier Bilder aus der Bildersuche. Die Bilder selbst sind per Hotlink direkt in die Seite eingebunden. Jeder Klick irgendwo auf der Seite öffnet ein Pop-Fenster mit Werbung.

Alles in allem ein bekanntes Muster für automatische generierte „Inhalte“, um Klicks auf Werbung zu erzielen. Was mich nur wundert, die Seiten sind sehr schlecht erreichbar. Meist wurde mir eine Fehlerseite von CloudFlare „522 Connection timed out“ angezeigt. Oder es kam eine allgemeiner Serverfehler der Seite selbst.

Das scheint aber für Google kein Problem zu sein, denn die Seiten werden zumindest in der Bildersuche gut gelistet. mal sehen, wie weit die Seite es noch bringt und wann Google die Reißleine zieht (wenn überhaupt).

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XoviLichter – Bildersuche ohne Bilder

XoviLichter – Bildersuche ohne Wert

Zwar sind die Bildersuchergebnisse der Universal-Search-Einblendung per AGB vom Gewinn der Xovilichter-Chellange ausgeschlossen. Trotzdem ist in den Suchergebnissen ein interessanter Effekt zu beobachten. Bei SEO-Wettbewerben geht es ja nicht nur um materielle Preise, Ruhm un Ehre, sondern auch Erkenntnisgewinn.

Hier ist ein Ausschnitt aus meinem Ranking-Monitor für die Bildereinblendungen (Stand: heute 15 Uhr):

Xovilichter-Bilder: Dynapso

Es fällt auf, daß Dynapso bei vier von fünf Treffern als Zielseite für das Bild verlinkt ist, obwohl die Bilder dort auf der Seite nicht zu sehen sind.

Die Bilder tauchen dort alledings in der Ranking-Tabelle als URL auf und sind auch verlinkt. Links zu Bildern wirken zwar für Google so, als seien sie auf der Seite eingebunden und die Seiten bekommen so auch den Link aus den SERPs.

Xovilichter - Dynapso-Ranking für Bilder

Nofollow für Bilder-Links

Das ist aber nicht der Grund, denn die Links bei Dynapso gehen über einen Redirector und, was noch viel wichtiger ist, sind als rel=nofollow ausgezeichnet.

Xovilichter: Dynapso-Ranking (html)

Durch das nofollo-Attribut im Link kann wirksam verhindert werden, daß die verlinkende Seite für das gelinkte Bild bei Google rankt. Am Link auf das Bild kann es also nicht liegen.

Bilder als Nur-Text-URL

Wer meinen Vortrag auf der SEO-Campixx 2014 gehört hat, wird vielleicht wissen, wo das Problem liegt. Schuld sind die Bilder-URLs in Textform auf der Seite, denen der Google-Bot nicht nur folgt, sondern mit denen man auch in der Bildersuche ranken kann.

Die Erkenntnis ist nicht neu. Aufgefallen war mir das bereits beim SEOKanzler-Wettbewerb. Mit meiner Obstbilder-Testseite konnte ich das auch nachvollziehen. Das Kirschen-Bild ist auf der Testseite nur als Text-URL vorhanden und hat es trotzdem in die Bildersuche geschafft. Für die Suche nach Obstbilder findet man es z.Z. auf Platz 47 der Google Bildersuche.

Obstbilder: Kirschen-Ranking

Rankt das Bild oder die Seite?

Für mich stellt sich nun noch die Frage, falls Bilder beim Wettbewerb in der Wertung wären, würde dann das Bild oder die referenzierende Seite gewinnen?

Aus meiner Sicht müßte es die Seite sein, denn dort gelangt man bei einem Klick auf das Ergebnis auch hin. Das Ergebnis der Google-Bildersuche sind immer Seiten mit Bildern und nicht die Bilder selbst. Oder anders gesagt, ein Bild kann nicht ohne mindestens eine refernzierende Seite in der Bildersuche angezeigt werde.

Ergebnis sind Seiten, nicht Bilder

Konsequenterweise müßten die Ranking-Monitore nicht die URL des Bildes, sondern die URL der Seite mit dem Bild anzeigen, womit das Problem des Bilder-Hijackings via Text-URL bereits vom Tisch wäre. Es würde aber schon reichen, die URLs durch entfernen des Schemas (http://) zu entschärfen. Ich zeige die Bild-URL in meinem Ranking auch an, habe aber noch kein fremdes Bild „übernommen“.

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SEO Campixx 2014 Recap – 14 Bilder und ein PDF

Bilder SEO-Campixx 2K14 PDF

2013 2012 2011

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Warum 123RF in der Bildersuche abgestürzt ist

Im freien Fall

Bidox für 123RF KW 10/2014

Schon letzte Woche war es Martin Mißfeldt aufgefallen und diese Woche geht die Talfahrt der Microstock-Bildagentur 123RF weiter. Die Zahlen gehen drastisch in den Keller, sowohl beim Bidox-Wert als auch bei der Anzahl der Bilder-Rankings:

Woche Bidox Rang Bilder Minus Verlust SEOlytics
6/2014 589.0 3 17028 13457
7/2014 556.5 3 15877 -1151 -6.8% 12998
8/2014 496.1 3 14303 -1574 -9.9% 11566
9/2014 228.0 7 7702 -6601 -46.2% 10042
10/2014 137.3 10 3763 -3939 -51.1% 5271

Die Verluste an Bilder-Rankings in den letzten zwei Wochen liegen bei jeweils etwa 50%. Von den einst gut 17000 Bildern sind nur noch knapp 3800 übrig geblieben. Das sind fast 13300 Rankings weniger, also ein Verlust von -78%. Auch die SEOlytics Universal-Search-Zahlen zeigen diesen Trend (8186 Rankings weniger, -61%), wenn auch nicht ganz so deutlich.

Mögliche Ursache – Änderungen an den Bildern

Eine mögliche Ursache könnte sein, daß 123RF die Bilder verändert hat. Ich habe dazu drei Beispiele herausgesucht, die im Moment noch mit guten Rankings in der Bildersuche zu finden sind.

Bilder 123RH (alt)

Gemeinsames Merkmal der Bilder sind die Größe von 1200 Pixeln der jeweils längeren Seite und das 123RF-Wasserzeichen in der Bildmitte. Es zeigt den kleinen Fotoapparat und darunter in der gleichen Breite den 123RF-Schriftzug.

Ruft man aber die von Google in den Suchergebnissen angegeben Bild-URL auf, werden andere Bilder angezeigt. Ich habe diese hier in gleicher Anordnung zusammengestellt.

Bilder 123RF (neu)

Bei den Bildern selbst hat die lange Seite nicht 1200 Bildpunkte, sondern 400 bzw. 450. Außerdem sieht das Wasserzeichen anders aus. Symbol und Schrift stehen hier nebeneinander und haben die gleiche Höhe.

Damit ist klar, diese Bilder sind für Google andere und neue Bilder, die nicht einfach so die guten Rankings übernehmen. Dazu hatte Malte Landwehr vor ein paar Wochen ein interessantes Experiment ausgewertet. Auch im TagSEOBlog gab es dazu kürzlich einen Artikel.

Nutzer veräppelt?

Aber nicht nur für Google sind es andere Bildern, sondern auch für den Benutzer. Wo eine etwas stärkere JPEG-Komprimierung eines Bildes dem normalen Betrachter nicht auffallen wird, ist der Unterschied eines 1200er Bildes zu einem 400er Bild schon deutlich auszumachen.

Der Suchende bekommt in der Google-Bildersuche ein Bild mit 1200 Pixeln Größe angekündigt, ihm wird dann aber letztendlich nur ein kleines Bild mit 400 Pixeln vorgesetzt. Das kann nicht im Sinne von Google und vom Nutzer sein.

Spekulation

Ob diese Bildveränderungen nun tatsächlich für den deutlichen Sichtbarkeitsverlust von 123RF in der Bildersuche verantwortlich sind, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aus meiner Sicht wäre es aber eine durchaus mögliche Ursache, wenn ich die bisherigen Erfahrungen mit geänderten Bildern in Betracht ziehe.

Ich muß es so deutlich sagen. Praktisch jede Veränderung an einem Bild läßt es zu einem neuen Bild für Google werden. Ein neues Bild fängt erst mal wieder ganz unten an und hat einen langen Weg an die Spitze vor sich, auch wenn der Weg durch die alten Bilder schon gut geebnet ist.

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