Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Magenta SmartHome Tür-/Fensterkontakt optisch an AVM FRITZ!Box

Die Fritz!Box 7490 als Telefonzentrale

FRITZ!Box 7490 – Startseite

Schon seit einiger Zeit fungiert hier im Haus eine Fritz!Box als Telefonzentrale. Früher war es noch eine gute, alte 7270, nun ist es eine auch schon nicht mehr ganz frische 7490. Per DECT sind fünf Mobilteile angemeldet, 4 x das FRITZ!Fon C4 und ein FRITZ!Fon C5. Die Fritz!Box stellt allerdings nicht die Verbindung zum Internet per DSL her, sondern ist hinter einem BinTec-Router RS353jv im lokalen Netz eingebunden. Anfänglich war es gar nicht so einfach, die Konfiguration für die Fritz-Box hinter dem Router als VoIP-Telefonkiste hinzubekommen, jetzt läuft es aber schon länger sehr stabil.

FRITZ!Dect 200 – Steckdose

Vor gut drei Jahren hatte ich dann eine AVM FRITZ!DECT 200 (intelligente Steckdose) zugekauft, einfach mal zum Probieren und Spielen mit dem ja so angesagten SmartHome-Kram. Und ich wollte den Energieverbrauch meines PCs messen, was dieser smarte Zwischenstecker außer Schalten nebenbei auch kann.

Nun läuft diese Steckdose also schon längere Zeit eher unauffällig vor sich hin, aber das kann ja noch nicht alles sein, was SmartHome so zu bieten hat.

Magenta SmartHome Tür-/Fensterkontakt optisch

Magenta SmartHome – Tür-/Fenster-Kontakt (optisch)

Irgendwie bin ich dann kürzlich bei Amazon über den Magenta SmartHome Tür-/Fensterkontakt optisch gestolpert und habe dort gelesen, daß er wohl auch mit der Fritz!Box zusammen arbeitet. Spannende Sache, das wollte ich als Technik-Fan unbedingt mal ausprobieren. Also habe ich mir so ein Teil bestellt.

Grundlage ist das sogenannte DECT-ULE, also das „Digital Enhanced Cordless Telecommunications“ (DECT), ein internationaler Standard für Telekommunikation mittels Funktechnik, besonders für Schnurlostelefone. DECT-Telefone gibt es schon recht lange. Dazu kommt die relativ neue Spezifikation „Ultra Low Energy“ (ULE), die gerade für kleine, batteriebetriebene Geräte wie z.B. Sensoren geschaffen wurde.

Dazu kommt noch „HAN FUN“ (Home Area Network FUNctional protocol), ein vereinheitlichtes, herstellerübergreifendes Protokoll für die Kommunikation der Geräte. Und so kommt es nun, daß eine Telekom SmartHome-Sensor mit einer AVM-FritzBox zusammenarbeiten kann.

Plug&Play?

Der Sensor ist endlich da und auch schnell an der Fritz!Box angemeldet, aber es tut sich nichts. Die zugewiesene Steckdose schaltet nicht und auch sonst zeigt der optische Kontakt keine Reaktion. Ist der Sensor etwa defekt?

FRITZ!DECT 100 Repeater

Zunächst habe ich mich im Internet auf die Suche begeben und als erste, mögliche Fehlerquelle den FRITZ!DECT Repeater 100 ausgemacht. So ein Repeater läuft hier auch, weil etwas größere Entfernungen zur Basisstation überbrückt werden müssen. Also habe ich entsprechend der Empfehlung den Repeater in der Fritz!Box abgemeldet und aus der Steckdose gezogen.

Nach dem Reset des Sensors und der Neuanmeldung an der Box zeigte sich keine Verbesserung des Zustandes. Die Suche ging weiter. Ein anderer Nutzer berichtetet, daß der „Kontakt“ erst nach mehrmaliger An- und Abmeldung funktioniert hätte. Also habe ich den Sensor immer wieder an- und abgemeldet, in unterschiedlicher Herangehensweise. Und plötzlich, oh Wunder, funkionierte er tatsächlich. Was war passiert, war das nur Zufall?

Magenta SmartHome Tür-/Fensterkontakt optisch an AVM FRITZ!Box – so gehts!

Mein Fehler bei den ersten Anmeldeversuchen war, daß ich dem Sensor bereits im ersten Schritt einen schönen Namen verpaßt hatte, also z.B. „Test 1“. Genau hier liegt das Problem, was ich nach weiteren Versuchen eindeutig reproduzieren konnte.

Die folgende Schritt für Schritt Anleitung sollte zum Erfolg führen.

0. Vorbereitung

Fritz!Box 7490 – Smart Home Gerät löschen

Gegebenenfalls sind vorhandene Fritz!Dect Repeater aus der List der Geräte zu löschen und aus der Steckdose zu ziehen!

Falls der Sensor schon an der Fritz-Box angemeldet wurde, diesen zunächst aus der Liste der SmartHome-Geräte entfernen. Das geht mit dem roten X ganz rechts hinter dem Gerät.

Anschließend den Sensor selbst durch Druck auf den Home-Button für 10 Sekunden, bis die weiße LED das zweite Mal kurz aufleuchtet, zurücksetzen.

Der Sensor wechselt nach wenigen Sekunden in den Kopplungsmodus, was durch Blinken der weißen LED signalisiert wird. So verhält sich auch ein neuer Sensor nach dem Einlegen der Batterien.

1. Neues Gerät anmelden

Fritz!Box 7490 – Smart Home Gerät anmelden

Unter Heimnetz -> Smart Home kann der Tür-/Fensterkontakt nun mit [Neues Gerät anmelden] angemeldet werden. Das kann einige Sekunden dauern. Ist die Kopplung erfolgreich, leuchtet die weiße LED am Sensor durchgehend für etwa 3 Sekunden und geht dann aus. Die Fritz-Box zeigt eine entsprechende Erfolgsmeldung (grüner Balken) an.

Fritz!Box 7490 – Smart Home Gerät – Anmeldung erfolgreich

Mit [OK] wird die Anmeldung bestätigt und man gelangt zu den Basiseinstellungen des SmartHome-Gerätes.

2. Das Smart Home Basis-Profil

Fritz!Box 7490 – Smart Home Gerät – Basisprofil

Im nächsten Schritt werden die Basiseinstellungen des Smart Home Gerätes angezeigt. Hier könnte man z.B. den vom System vergebenen Namen „HAN-FUN #1“ ändern. Den Namen jetzt aber nicht ändern! Das kann man später immer noch in den Einstellunge machen. Wenn man es hier schon macht, funktioniert der Sensor nicht richtig. Den Dialog einfach mit OK bestätigen.

Fritz!Box 7490 – Smart Home Geräte-Liste

Man gelangt wieder zur Liste der Smart-Home-Geräte. Mit dem Stift-Button kann man nun weitere Einstellungen vornehmen.

3. Die Smart Home Geräte-Einstellungen

Fritz!Box 7490 – Smart Home Gerät – Profil (Einstellungen)

Hier kann nun der Name von „HAN-FUN #1: Unit #1“ in z.B. „Test 1“ geändert werden. Außerdem kann man das Verhalten des Sensors und die gewünschten Aktionen festlegen. In meinem Test-Fall habe ich „stets in Bereitschaft“, „Sensor geschaltet Dose 1“, „offen Meldung schaltet An“ und „jeweiliger Sensor bestimmt autark“ konfiguriert.

Magenta SmartHome Tür-/Fensterkontakt optisch an AVM FRITZ!Box funktioniert!

Derzeit kann man mit dem „Magenta SmartHome Tür-/Fensterkontakt optisch“ nur die AVM FRITZ!DECT 200 (Steckdose) schalten lassen, das Versenden von Nachrichten ist noch nicht direkt möglich.

Fritz!Fon C4 – Smart Home Display

Auf dem Fritz!Fon C4 und C5 wir der Zustand des Sensors zumindest angezeigt, wenn man z.B. Smart-Home als Startbildschirm wählt. Der geschlossene „Kontakt“, also die Tür bzw. das Fenster ist zu, wird mit „aus“ signalisiert, eine offene Tür bzw. ein offenes Fenster mit „ein“. Gut, das ist schon mal besser als gar nichts.

Ich hoffe ja, daß AVM die Smart-Home Funktionen im zukünftigen FRITZ!OS weiter ausbauen wird. Und noch zur Info, bei mir läuft die normale FRITZ!OS Version 6.93, also keine Labor-Version.

Viel Spaß mit Smart-Home! :-)

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Siebtlingsgeburt-Rankings bei ranking-123.de als XML und JSON

Siebtlingsgeburt

Wie schon letztes Mal gibt es auch beim aktuellen SEO-Wettbewerb Siebtlingsgeburt die Ranking-Daten von ranking-123.de im XML- und JSON-Format.

Die URLs lauten:

Der Aufbau ist recht einfach und weitestgehend selbsterklärend. Im Kopf gibt es drei Datenfelder:

  • nam – Name bzw. Suchbegriff (z.B. Siebtlingsgeburt)
  • upd – Datum und Zeit des letzten Updates der Liste
  • cnt – Anzahl der Google-Suchergebnistreffer (nicht Listeneinträge!)

Es folgt in rnk eine Liste der Suchergebnisse mit folgenden Datenfeldern:

  • pos – Position in den Suchergebnissen
  • url – URL der Seite
  • typ – Typ des Suchergebnisses, mögliche Werte
    • txt – normales Suchergebnis
    • new – Google-News
    • img – Universal Search Bilder
    • vid – Video
  • img – URL des Bildes, wenn Typ img ist (optional)
  • aut – Name des Autors, falls verfügbar (optional)
  • lpo – letzte Position, 1000 falls neu in der Liste

Bei der Position für Universal-Search Ergebnisse wird eine Unternummerierung vorgenommen. Das erste Ergebnis bekommt .01, das zweite .02, das dritte .03 usw. an die eigentliche Position angehängt. Befinden sich zum Beispiel vier Bilder an der Position 13, so erhalten sie die Positionen 13.01, 13.02, 13.03 und 13.04 in pos zugeordnet.

Die Daten werden stündlich zu vollen Stunde erhoben. Es dauert aber ein paar Minuten, bis sie dann tatsächlich vorliegen. Also sollten die Daten ein paar Minuten nach der vollen Stunde abgefragt werden. Den aktuellen Zeitpunkt der Daten sieht man ja in den Kopfdaten.

Das Top-10 Diagramm im PNG-Format liegt auch zu diesem Zeitpunkt vor. Es gibt ein 24-Stunden-Diagramm und ein 3-Wochen-Diagramm:

Leider liegen die Bilder nicht als https vor, so daß eine Einbindung in https-Seiten problematisch ist. Ich behelfe mir da derzeit mit einem kleinen lokalen „Proxy“, der die Bilder per PHP-Skript bei der Originalseite abholt und über eine „virtuelle“ lokale URL bereitstellt. Aber das ist ein Thema für sich… :-)

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Office 2010 – telefonische Aktivierung nicht mehr möglich?

MS Office 2010

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein MS-Office 2010 gekauft. Es handelt sich um eine „Home and Student“-Version, die für die nicht kommerzielle Nutzung drei Lizenzen beinhaltet und vom Preis her durchaus angemessen war, wie ich fand.

Ja ich weiß, es gibt auch kostenlose Alternativen wie OpenOffice oder LibreOffice, aber manchaml braucht man doch das „Original“.

Auf zwei Rechnern hatte ich das MS-Office 2010 bereits installiert, also sollte noch eine Lizenz für das Notebook meiner Tochter verfügbar sein.

Die Installation zwischen den Feiertagen verlief problemlos aber bei der Aktivierung über das Internet gab es die Meldung, daß angeblich bereits alle Lizenzen verwendet würden. Ich müsse die telefonische Aktivierung durchführen, hieß es.

Darauf hatte ich aber keinen Bock und habe die Sache ins neue Jahr geschoben. Zumal man ja 30 Tage für die Aktivierung Zeit hat.

Vorgestern wollt ich nun die Aktivierung durchführen, aber was ist das?

MS-Office 2010 – telefonische Aktivierung wird nicht mehr unterstützt

„Die telefonische Aktivierung wird für dieses Produkt nicht mehr unterstützt.“

Na prima, und nun? Ich meinte mich zu erinnern, daß mir beim ersten Aktivierungsversuch nach der Auswahl des Landes noch die entsprechenden Telefonnummern für die Aktivierung angezeigt wurden. Sollte es einfach am neuen Jahr 2017 liegen, ab dem die telefonische Aktivierung deaktiviert wurde?

Das war einen einfachen Test wert. So habe ich das Rechner-Datum beherzt auf einen Tag im Dezember 2016 gesetzt und…

MS-Office 2010 – telefonische Aktivierung funktioniert

Na bitte, geht doch. Da sind sie ja wieder, die Telefonnummern:

Mobil oder gebührenpflichtig: +49 69 2222 5494
Gebührenfrei: 0800 2848 283

Über die gebührenfrei Nummer konnte ich dann die Aktivierung erfolgreich vornehmen, nachdem ich mich durch das Sprachmenü gekämpft und die vielen Ziffern auf der Telefontastatur eingetippt hatte.

„Die telefonische Aktivierung wird für dieses Produkt nicht mehr unterstützt.“ – stimmt also nicht ganz. Wir zeigen das einfach mal an und hoffen, daß der unbedarfte Nutzer eine neue Lizenz der aktuellen Version kauft, wird sich Microsoft gedacht haben.

Aber nicht mit mir! :-)

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Webhoster all-inkl jetzt mit let’s encrypt Zertifikat per 1-Klick Installation

All-Inkl – Let’s Encrypt Zertifikat installieren

All-Inkl mit Let’s Encrypt Verschlüsselung

Seit ein paar Tagen kann man beim Webhoster All-Inkl ab dem Hostingtarif „PrivatPlus“ ganz einfach im Kundenmenü (KAS) für Domains/Subdomains ein Let’s Encrypt Zertifikat aktivieren. Durch das Zertifikat kann die Website verschlüsselt (SSL/TLS) per https aufgerufen werden.

Diese neue Möglichkeit wird auf der Website des Hosters noch gar nicht kommuniziert, man findet den Hinweis als Bestandskunde im KAS (siehe oben).

Die Einrichtung des Zertifikats ist im KAS mit ein paar Klicks erledigt. Man geht zum Menüpunkt „Domain“ bzw. „Subdomains“, wählt bei der gewünschten Domain als Aktion „Bearbeiten“ und klickt dort bei „SSL Schutz“ auf das Plus-Symbol.

All-Inkl: SSL-Schutz mit Let’s-Encrypt

Nun wählt man oben den Reiter „Let’s Encrypt“, setzt das Häkchen bei „Haftungsausschluss akzeptieren“ und klickt auf den Button [jetzt ein Let’s Encrypt Zertifikat beziehen und einbinden]. Nach wenigen Minuten ist die Webseite per https aufrufbar. Einfacher geht es wirklich nicht. :-)

Das war’s?

Nein, das war es noch nicht. :-)

Es ist erstmal nur die halbe Miete, denn nun muß man auch noch die Webseite auf https umstellen. Der Aufruf der Seite ist nun zwar direkt per https möglich, aber alle internen Links und eingebundenen Ressourcen sind, sofern „fest verdrahtet“, noch nicht auf die Verschlüsselung umgestellt.

Bei WordPress z.B. muß man in den Allgemeinen Einstellungen noch die URLs auf https ändern und in der Datenbank per Suchen und Ersetzen für alle internen URLs das http durch https ersetzen.

Auch extern eingebundenen Ressourcen wie YouTube-Videos und Bilder müssen nun per https aufgerufen werden, sonst werden sie möglicherweise gar nicht angezeigt oder erzeugen Fehlermeldungen.

Außerdem ist es sinnvoll, die nicht https-Zugriffe per 301 auf die verschlüsselten URLs weiterzuleiten. Das wird z.B. so in der .htaccess-Datei erledigt:

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
# HTTPS erzwingen 
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
</IfModule>

Alles im grünen Bereich

SSL-Labs Rating A

Der Lohn für die Mühe, beim SSL-Labs-Test wird ein grünes A-Rating angezeigt.

Allerdings sollte man den blauen Hinweis unten beachten, denn es kann Probleme mit älteren Betriebssysten, Webbrowsern oder Diensten geben. Grund ist die fehlende Unterstützung für die „Server Name Indication“ (SNI).

In Shared-Webhosting-Umgebungen, bei denen sich viele Domains eine IP-Adresse teilen, ist es prkatisch nur mit SNI möglich, eine derart einfache https-Nutzung anzubieten.

Will man auf SNI verzichten, muß man jeder per Verschlüsselung aufrufbaren Domain eine eigene IP-Adresse zuweisen oder im Zertifikat eine Liste mit alternativen Namen (subjectAltName, SAN) für alle Domains führen. Dafür müßte das Zertifikat jedesmal erneuert werden, wenn eine weitere Domain hinzu kommt. Keine wirklich partikable Lösung.

SNI ist an sich nichts Schlechtes, man sollte nur wissen, daß es Probleme geben kann.

Gut gemacht, All-Inkl!

Mit dem Webhosting bei All-Inkl bin ich schon lange sehr zufrieden. Die neue Möglichkeit, einfach im KAS mit wenigen Klicks ein Let’s Encrypt Zertifikat zu aktiviern, ist ein Schritt in die richtige Richtung und bestärkt mich mal wieder in meiner Ansicht, daß All-Inkl ein sehr gute Wahl beim Webhosting ist.

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Google Bilder-Liste – ein neues Bookmarklet für die Google Bildersuche

Bookmarklets

Die Bookmarklets sind feine Sachen, denn man kann tolle Dinge damit machen. :-)

Ein Bookmarklet ist ein Browser-Lesezeichen, welches aber nicht die URL einer Webseite speichert, sondern Javascript-Code. Dieser kann dann auf eine gerade im Browserfenster angezeigte Webseite losgelassen werden.

Das Bookmarklet hat Zugriff auf den kompletten Seiteninhalt, kann diesen verändern oder Daten extrahieren und z.B. in einem neuen Fenster darstellen.

Vor einiger Zeit hatte ich bereits mal ein Bookmarklet angepaßt, war nur aber nun nicht mehr ganz damit zufrieden. Besonders die Konfiguration über einen einfachen Eingabedialog waren mir zu wenig komfortabel.

So habe ich eine neue Version des Bookmarklets entwickelt, mit anderere Darstellung, mehr Optionen und einer Exportfunktion.

Google Bilder-Liste

Bookmarklet – Google Bilder-Liste (1.3)

So sieht die Trefferliste der Google-Bildersuche für Brötchen nach Aufruf des Bookmarklets aus. Die Ausgabe ist gefiltert, Google findet natürlich mehr Brötchen-Bilder als nur drei. :-)

Die Liste

Die Tabelle zeigt in der ersten Spalte das Thumbnail und die Bildgröße, in der zweiten die Position in der Bildersuche an. In der dritten Spalte findet man untereinander Bild-Id, Bild-URL und Seiten-URL (Referenz). Die Kästchen davor geben durch verschieden Farben Auskunft über den Status.

Für Bild-ID, Bild-URL und Seiten-URL bedeutet grün, daß es sich um ein eigenes Bild bzw. eine eigene Seite handelt. Ist das Kästchen vor der Seiten-URL gelb, kommt der Treffer von einer erlaubten Domain, die aber keine eigene ist.

Das rote Kästchen zeigt einen Hotlink bzw. eine Bildkopie an. Das Bild ist also ein eigenes Bild (ID oder Bild-URL), die Seite ist jedoch nicht in der Liste der eigenen oder erlaubten Domains zu finden.

Ein Klick auf eines der Kästchen zeigt folgendes an:

Bild-Id: Google Suche mit weiteren Seiten, die das Bild verwenden
Bild-URL: das Bild
Seiten-URL: die Seite mit dem Bild

Die Links hinter der Bild ID rufen die jeweilige Google-Suche für das Bild auf.

Die Optionen

Im oberen Berich kann man Ausgabe-Filter festlegen. Folgende Optionen sind für die Anzeige möglich:

(●) Alle Bilder
alle Bilder, die in der Google-Trefferliste vorhanden sind
(●) Eigene Bilder
Bilder, die in der Liste der eigenen Domains oder bei den gespeicherten Bild-IDs zu finden sind
(●) Eigene Seiten
Seiten, die in der Liste der eigenen Domains zu finden sind
(●) Hotlinks/Kopien
Eigene Bilder, bei denen die Seite nicht in der Liste der eigenen oder erlaubten Domains zu finden ist
(●) Gefilterte Seiten
Seite, die in der Domain-Filter Liste zu finden sind

Die Option [x] Filter negieren dreht die Logik um. Das beutet z.B. für die Option Eigene Seiten, daß nun alle Seiten angezeigt werden, die nicht in der Liste der eigenen Domains zu finden sind.

Mit der Option [x] Nur ein Treffer pro Domain wird nur der jeweils erste Treffer einer Domain angezeigt.

Die Aktionen

Einzige Aktion ist im Moment der Download der Bilderliste als CSV-Datei mit CSV Download. Die Liste wird so ausgegeben, wie sie gerade angezeigt wird. Die Felder sind mit Semikoln getrennt. Damit können die Daten einfach z.B. in Excel weiterverarbeitet werde.

Google Bilder-Liste Konfiguration

Bookmarklet – Google Bilder-Liste Konfiguration

Mit dem Konfigurations-Bookmarklet können die Domainlisten und Optionen verwaltet werden.

Welche Liste wofür benutzt wird, geht aus Beschreibung oben zu den Filtern hervor.

Der Text im Eingabefeld wird mit [Hinzufügen] der Liste hinzugefügt. Dabei wird nicht geprüft, ob es sich syntaktisch um eine Domain handelt. Die Text ist ohne http:// und / am Ende einzugeben, also nur der Domainname. Es konnen auch mehrere Namen mit Leerzeichen, Komma oder Semikolon getrennt eingegeben/eingefügt werden.

Mit [Löschen] werden Einträge aus der Liste gelöscht. Eine Mehrfachauswahl ist möglich. Die aktuelle Liste kann mit Download als Textdatei heruntergeladen werden. Die Einträge sind mit Semikolon getrennt.

Mit Optionen kann die Voreinstellung für das Anzeigefilter festgelegt werden.

Zu guter Letzt und gaaanz wichtig, mit [Einstellungen speichern] werden die Einstellungen übernommen.

Die Listen der Domains und die Optionen werden im localStorage gespeichert, was bei sehr alten Browsern nicht funktioniert. Zudem müssen Cookies für die Google-Domain erlaubt sein.

Die Bookmarklets

Aktuelle Version: 1.7

Google Bilder Liste Google Bilder Konfig Google Bilder IDs

Die Bookmarklets sind zwar Links, es macht aber wenig Sinn, diese hier direkt anzuklicken. Vielmehr müßt Ihr sie als Lesezeichen im Browser speichern, also z.B. einfach in die Bookmarkleiste ziehen.

Hinweise zur Benutzung

Dann ruft Ihr die Google-Bildersuche mit dem gewünschten Suchbegriff auf und startet das Bookmarklet durch Anklicken des Lesezeichens (Buttons in der Lesezeichenleiste).

Bookmarklet – Google Bilder-Liste Anwendung

Google stellt in der Bildersuche direkt nach dem Aufruf zunächst die Liste der ersten 100 Treffer bereit. Falls Ihr mehr Ergebnisses in der Liste haben wollt, müßt Ihr mit dem Scrollbalken rechts ganz nach unten Scrollen. Dann werden ggf. weitere 300 Suchergbnisses nachgeladen. Die Liste ist somit 400 Treffer. Gibt es noch mehr Treffer, ist ganz unten eine Schaltfläche [] zu sehen. Damit werden die nächsten 100 Treffer geladen. Und auch hier gilt, wollt Ihr die komplete Liste haben, müßt Ihr ganz nach unten scrollen.

Das Bookmarklet funktioniert mit der Google-Bildersuche und auch mit den speziellen Funktionen wie „Weitere Größen“ und „Optisch ähnkich“.

Suche mit Bild

Bei der „Suche mit Bild“ ist eine Besonderheit zu beachten.

Hier wird von Google eine andere Darstellung als in der Bildersuche verwendet. Sie entspricht eher der normalen Such und ist entsprechend seitenweise (je 10 Treffer) strukturiert. Um alle Treffer zu erfassen, öffnet und schließt das Bookmarklet die jeweiligen Trefferseiten.

Da hier der Browser zunächst das Öffnen neuer Fenster anmeckert, müßt Ihr das erlauben, damit das Erstellen der List klappt. Ansonsten bleibt der Prozeß einfach stehen. Und es dauert je nach Seitenzahl etwas länger, bis alle Daten erfaßt sind.

Getestet habe ich die Bookmarklets bisher mit Firefox 44.0.2 und Google Chrome 49.0.2623.87, damit funktioniert es. Mit dem Internet Explorer 9.0 funktioniert es nicht, dem sind die URLs zu lang.

Viel Spaß beim finden Eurer Bilder! :-)

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