Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog
Thema: Technik

Siebtlingsgeburt-Rankings bei ranking-123.de als XML und JSON

Siebtlingsgeburt

Wie schon letztes Mal gibt es auch beim aktuellen SEO-Wettbewerb Siebtlingsgeburt die Ranking-Daten von ranking-123.de im XML- und JSON-Format.

Die URLs lauten:

Der Aufbau ist recht einfach und weitestgehend selbsterklärend. Im Kopf gibt es drei Datenfelder:

  • nam – Name bzw. Suchbegriff (z.B. Siebtlingsgeburt)
  • upd – Datum und Zeit des letzten Updates der Liste
  • cnt – Anzahl der Google-Suchergebnistreffer (nicht Listeneinträge!)

Es folgt in rnk eine Liste der Suchergebnisse mit folgenden Datenfeldern:

  • pos – Position in den Suchergebnissen
  • url – URL der Seite
  • typ – Typ des Suchergebnisses, mögliche Werte
    • txt – normales Suchergebnis
    • new – Google-News
    • img – Universal Search Bilder
    • vid – Video
  • img – URL des Bildes, wenn Typ img ist (optional)
  • aut – Name des Autors, falls verfügbar (optional)
  • lpo – letzte Position, 1000 falls neu in der Liste

Bei der Position für Universal-Search Ergebnisse wird eine Unternummerierung vorgenommen. Das erste Ergebnis bekommt .01, das zweite .02, das dritte .03 usw. an die eigentliche Position angehängt. Befinden sich zum Beispiel vier Bilder an der Position 13, so erhalten sie die Positionen 13.01, 13.02, 13.03 und 13.04 in pos zugeordnet.

Die Daten werden stündlich zu vollen Stunde erhoben. Es dauert aber ein paar Minuten, bis sie dann tatsächlich vorliegen. Also sollten die Daten ein paar Minuten nach der vollen Stunde abgefragt werden. Den aktuellen Zeitpunkt der Daten sieht man ja in den Kopfdaten.

Das Top-10 Diagramm im PNG-Format liegt auch zu diesem Zeitpunkt vor. Es gibt ein 24-Stunden-Diagramm und ein 3-Wochen-Diagramm:

Leider liegen die Bilder nicht als https vor, so daß eine Einbindung in https-Seiten problematisch ist. Ich behelfe mir da derzeit mit einem kleinen lokalen „Proxy“, der die Bilder per PHP-Skript bei der Originalseite abholt und über eine „virtuelle“ lokale URL bereitstellt. Aber das ist ein Thema für sich… :-)

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Office 2010 – telefonische Aktivierung nicht mehr möglich?

MS Office 2010

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein MS-Office 2010 gekauft. Es handelt sich um eine „Home and Student“-Version, die für die nicht kommerzielle Nutzung drei Lizenzen beinhaltet und vom Preis her durchaus angemessen war, wie ich fand.

Ja ich weiß, es gibt auch kostenlose Alternativen wie OpenOffice oder LibreOffice, aber manchaml braucht man doch das „Original“.

Auf zwei Rechnern hatte ich das MS-Office 2010 bereits installiert, also sollte noch eine Lizenz für das Notebook meiner Tochter verfügbar sein.

Die Installation zwischen den Feiertagen verlief problemlos aber bei der Aktivierung über das Internet gab es die Meldung, daß angeblich bereits alle Lizenzen verwendet würden. Ich müsse die telefonische Aktivierung durchführen, hieß es.

Darauf hatte ich aber keinen Bock und habe die Sache ins neue Jahr geschoben. Zumal man ja 30 Tage für die Aktivierung Zeit hat.

Vorgestern wollt ich nun die Aktivierung durchführen, aber was ist das?

MS-Office 2010 – telefonische Aktivierung wird nicht mehr unterstützt

„Die telefonische Aktivierung wird für dieses Produkt nicht mehr unterstützt.“

Na prima, und nun? Ich meinte mich zu erinnern, daß mir beim ersten Aktivierungsversuch nach der Auswahl des Landes noch die entsprechenden Telefonnummern für die Aktivierung angezeigt wurden. Sollte es einfach am neuen Jahr 2017 liegen, ab dem die telefonische Aktivierung deaktiviert wurde?

Das war einen einfachen Test wert. So habe ich das Rechner-Datum beherzt auf einen Tag im Dezember 2016 gesetzt und…

MS-Office 2010 – telefonische Aktivierung funktioniert

Na bitte, geht doch. Da sind sie ja wieder, die Telefonnummern:

Mobil oder gebührenpflichtig: +49 69 2222 5494
Gebührenfrei: 0800 2848 283

Über die gebührenfrei Nummer konnte ich dann die Aktivierung erfolgreich vornehmen, nachdem ich mich durch das Sprachmenü gekämpft und die vielen Ziffern auf der Telefontastatur eingetippt hatte.

„Die telefonische Aktivierung wird für dieses Produkt nicht mehr unterstützt.“ – stimmt also nicht ganz. Wir zeigen das einfach mal an und hoffen, daß der unbedarfte Nutzer eine neue Lizenz der aktuellen Version kauft, wird sich Microsoft gedacht haben.

Aber nicht mit mir! :-)

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Webhoster all-inkl jetzt mit let’s encrypt Zertifikat per 1-Klick Installation

All-Inkl – Let’s Encrypt Zertifikat installieren

All-Inkl mit Let’s Encrypt Verschlüsselung

Seit ein paar Tagen kann man beim Webhoster All-Inkl ab dem Hostingtarif „PrivatPlus“ ganz einfach im Kundenmenü (KAS) für Domains/Subdomains ein Let’s Encrypt Zertifikat aktivieren. Durch das Zertifikat kann die Website verschlüsselt (SSL/TLS) per https aufgerufen werden.

Diese neue Möglichkeit wird auf der Website des Hosters noch gar nicht kommuniziert, man findet den Hinweis als Bestandskunde im KAS (siehe oben).

Die Einrichtung des Zertifikats ist im KAS mit ein paar Klicks erledigt. Man geht zum Menüpunkt „Domain“ bzw. „Subdomains“, wählt bei der gewünschten Domain als Aktion „Bearbeiten“ und klickt dort bei „SSL Schutz“ auf das Plus-Symbol.

All-Inkl: SSL-Schutz mit Let’s-Encrypt

Nun wählt man oben den Reiter „Let’s Encrypt“, setzt das Häkchen bei „Haftungsausschluss akzeptieren“ und klickt auf den Button [jetzt ein Let’s Encrypt Zertifikat beziehen und einbinden]. Nach wenigen Minuten ist die Webseite per https aufrufbar. Einfacher geht es wirklich nicht. :-)

Das war’s?

Nein, das war es noch nicht. :-)

Es ist erstmal nur die halbe Miete, denn nun muß man auch noch die Webseite auf https umstellen. Der Aufruf der Seite ist nun zwar direkt per https möglich, aber alle internen Links und eingebundenen Ressourcen sind, sofern „fest verdrahtet“, noch nicht auf die Verschlüsselung umgestellt.

Bei WordPress z.B. muß man in den Allgemeinen Einstellungen noch die URLs auf https ändern und in der Datenbank per Suchen und Ersetzen für alle internen URLs das http durch https ersetzen.

Auch extern eingebundenen Ressourcen wie YouTube-Videos und Bilder müssen nun per https aufgerufen werden, sonst werden sie möglicherweise gar nicht angezeigt oder erzeugen Fehlermeldungen.

Außerdem ist es sinnvoll, die nicht https-Zugriffe per 301 auf die verschlüsselten URLs weiterzuleiten. Das wird z.B. so in der .htaccess-Datei erledigt:

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
# HTTPS erzwingen 
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
</IfModule>

Alles im grünen Bereich

SSL-Labs Rating A

Der Lohn für die Mühe, beim SSL-Labs-Test wird ein grünes A-Rating angezeigt.

Allerdings sollte man den blauen Hinweis unten beachten, denn es kann Probleme mit älteren Betriebssysten, Webbrowsern oder Diensten geben. Grund ist die fehlende Unterstützung für die „Server Name Indication“ (SNI).

In Shared-Webhosting-Umgebungen, bei denen sich viele Domains eine IP-Adresse teilen, ist es prkatisch nur mit SNI möglich, eine derart einfache https-Nutzung anzubieten.

Will man auf SNI verzichten, muß man jeder per Verschlüsselung aufrufbaren Domain eine eigene IP-Adresse zuweisen oder im Zertifikat eine Liste mit alternativen Namen (subjectAltName, SAN) für alle Domains führen. Dafür müßte das Zertifikat jedesmal erneuert werden, wenn eine weitere Domain hinzu kommt. Keine wirklich partikable Lösung.

SNI ist an sich nichts Schlechtes, man sollte nur wissen, daß es Probleme geben kann.

Gut gemacht, All-Inkl!

Mit dem Webhosting bei All-Inkl bin ich schon lange sehr zufrieden. Die neue Möglichkeit, einfach im KAS mit wenigen Klicks ein Let’s Encrypt Zertifikat zu aktiviern, ist ein Schritt in die richtige Richtung und bestärkt mich mal wieder in meiner Ansicht, daß All-Inkl ein sehr gute Wahl beim Webhosting ist.

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Google Bilder-Liste – ein neues Bookmarklet für die Google Bildersuche

Bookmarklets

Die Bookmarklets sind feine Sachen, denn man kann tolle Dinge damit machen. :-)

Ein Bookmarklet ist ein Browser-Lesezeichen, welches aber nicht die URL einer Webseite speichert, sondern Javascript-Code. Dieser kann dann auf eine gerade im Browserfenster angezeigte Webseite losgelassen werden.

Das Bookmarklet hat Zugriff auf den kompletten Seiteninhalt, kann diesen verändern oder Daten extrahieren und z.B. in einem neuen Fenster darstellen.

Vor einiger Zeit hatte ich bereits mal ein Bookmarklet angepaßt, war nur aber nun nicht mehr ganz damit zufrieden. Besonders die Konfiguration über einen einfachen Eingabedialog waren mir zu wenig komfortabel.

So habe ich eine neue Version des Bookmarklets entwickelt, mit anderere Darstellung, mehr Optionen und einer Exportfunktion.

Google Bilder-Liste

Bookmarklet – Google Bilder-Liste (1.3)

So sieht die Trefferliste der Google-Bildersuche für Brötchen nach Aufruf des Bookmarklets aus. Die Ausgabe ist gefiltert, Google findet natürlich mehr Brötchen-Bilder als nur drei. :-)

Die Liste

Die Tabelle zeigt in der ersten Spalte das Thumbnail und die Bildgröße, in der zweiten die Position in der Bildersuche an. In der dritten Spalte findet man untereinander Bild-Id, Bild-URL und Seiten-URL (Referenz). Die Kästchen davor geben durch verschieden Farben Auskunft über den Status.

Für Bild-ID, Bild-URL und Seiten-URL bedeutet grün, daß es sich um ein eigenes Bild bzw. eine eigene Seite handelt. Ist das Kästchen vor der Seiten-URL gelb, kommt der Treffer von einer erlaubten Domain, die aber keine eigene ist.

Das rote Kästchen zeigt einen Hotlink bzw. eine Bildkopie an. Das Bild ist also ein eigenes Bild (ID oder Bild-URL), die Seite ist jedoch nicht in der Liste der eigenen oder erlaubten Domains zu finden.

Ein Klick auf eines der Kästchen zeigt folgendes an:

Bild-Id: Google Suche mit weiteren Seiten, die das Bild verwenden
Bild-URL: das Bild
Seiten-URL: die Seite mit dem Bild

Die Links hinter der Bild ID rufen die jeweilige Google-Suche für das Bild auf.

Die Optionen

Im oberen Berich kann man Ausgabe-Filter festlegen. Folgende Optionen sind für die Anzeige möglich:

(●) Alle Bilder
alle Bilder, die in der Google-Trefferliste vorhanden sind
(●) Eigene Bilder
Bilder, die in der Liste der eigenen Domains oder bei den gespeicherten Bild-IDs zu finden sind
(●) Eigene Seiten
Seiten, die in der Liste der eigenen Domains zu finden sind
(●) Hotlinks/Kopien
Eigene Bilder, bei denen die Seite nicht in der Liste der eigenen oder erlaubten Domains zu finden ist
(●) Gefilterte Seiten
Seite, die in der Domain-Filter Liste zu finden sind

Die Option [x] Filter negieren dreht die Logik um. Das beutet z.B. für die Option Eigene Seiten, daß nun alle Seiten angezeigt werden, die nicht in der Liste der eigenen Domains zu finden sind.

Mit der Option [x] Nur ein Treffer pro Domain wird nur der jeweils erste Treffer einer Domain angezeigt.

Die Aktionen

Einzige Aktion ist im Moment der Download der Bilderliste als CSV-Datei mit CSV Download. Die Liste wird so ausgegeben, wie sie gerade angezeigt wird. Die Felder sind mit Semikoln getrennt. Damit können die Daten einfach z.B. in Excel weiterverarbeitet werde.

Google Bilder-Liste Konfiguration

Bookmarklet – Google Bilder-Liste Konfiguration

Mit dem Konfigurations-Bookmarklet können die Domainlisten und Optionen verwaltet werden.

Welche Liste wofür benutzt wird, geht aus Beschreibung oben zu den Filtern hervor.

Der Text im Eingabefeld wird mit [Hinzufügen] der Liste hinzugefügt. Dabei wird nicht geprüft, ob es sich syntaktisch um eine Domain handelt. Die Text ist ohne http:// und / am Ende einzugeben, also nur der Domainname. Es konnen auch mehrere Namen mit Leerzeichen, Komma oder Semikolon getrennt eingegeben/eingefügt werden.

Mit [Löschen] werden Einträge aus der Liste gelöscht. Eine Mehrfachauswahl ist möglich. Die aktuelle Liste kann mit Download als Textdatei heruntergeladen werden. Die Einträge sind mit Semikolon getrennt.

Mit Optionen kann die Voreinstellung für das Anzeigefilter festgelegt werden.

Zu guter Letzt und gaaanz wichtig, mit [Einstellungen speichern] werden die Einstellungen übernommen.

Die Listen der Domains und die Optionen werden im localStorage gespeichert, was bei sehr alten Browsern nicht funktioniert. Zudem müssen Cookies für die Google-Domain erlaubt sein.

Die Bookmarklets

Aktuelle Version: 1.4

Google Bilder Liste Google Bilder Konfig Google Bilder IDs

Die Bookmarklets sind zwar Links, es macht aber wenig Sinn, diese hier direkt anzuklicken. Vielmehr müßt Ihr sie als Lesezeichen im Browser speichern, also z.B. einfach in die Bookmarkleiste ziehen.

Hinweise zur Benutzung

Dann ruft Ihr die Google-Bildersuche mit dem gewünschten Suchbegriff auf und startet das Bookmarklet durch Anklicken des Lesezeichens (Buttons in der Lesezeichenleiste).

Bookmarklet – Google Bilder-Liste Anwendung

Google stellt in der Bildersuche direkt nach dem Aufruf zunächst die Liste der ersten 100 Treffer bereit. Falls Ihr mehr Ergebnisses in der Liste haben wollt, müßt Ihr mit dem Scrollbalken rechts ganz nach unten Scrollen. Dann werden ggf. weitere 300 Suchergbnisses nachgeladen. Die Liste ist somit 400 Treffer. Gibt es noch mehr Treffer, ist ganz unten eine Schaltfläche [] zu sehen. Damit werden die nächsten 100 Treffer geladen. Und auch hier gilt, wollt Ihr die komplete Liste haben, müßt Ihr ganz nach unten scrollen.

Das Bookmarklet funktioniert mit der Google-Bildersuche und auch mit den speziellen Funktionen wie „Weitere Größen“ und „Optisch ähnkich“.

Suche mit Bild

Bei der „Suche mit Bild“ ist eine Besonderheit zu beachten.

Hier wird von Google eine andere Darstellung als in der Bildersuche verwendet. Sie entspricht eher der normalen Such und ist entsprechend seitenweise (je 10 Treffer) strukturiert. Um alle Treffer zu erfassen, öffnet und schließt das Bookmarklet die jeweiligen Trefferseiten.

Da hier der Browser zunächst das Öffnen neuer Fenster anmeckert, müßt Ihr das erlauben, damit das Erstellen der List klappt. Ansonsten bleibt der Prozeß einfach stehen. Und es dauert je nach Seitenzahl etwas länger, bis alle Daten erfaßt sind.

Getestet habe ich die Bookmarklets bisher mit Firefox 44.0.2 und Google Chrome 49.0.2623.87, damit funktioniert es. Mit dem Internet Explorer 9.0 funktioniert es nicht, dem sind die URLs zu lang.

Viel Spaß beim finden Eurer Bilder! :-)

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Meine technische Bilder-Hotlink Abwehrstrategie

Heiße Links

Hotlink Infografik

Martin Mißfeldt vom Tagseo-Blog hat gerade einen Artikel zum leidigen Thema Bilder-Hotlinks veröffentlicht. Dort erklärt er noch einmal recht anschaulich, was Hotlinks sind, wie sie funktionieren und wie Google damit umgeht.

Auch ich habe mich schon öfter mit dem Thema beschäftigt.

Zur technischen „Abwehr“ von Hotlinks gibt es einige Möglichkeiten, die ich im Artikel „Bilderdiebe – was ich dagegen tue“ bereits erläutert habe. Im wesentlichen habe ich das auch so beibehalten, technisch nur etwas verfeinert.

Bilder-Hotlink Abwehr

Ich fahre eine Black-List Strategie, daß heißt, Hotlinks werden nur von bestimmten Domains mit einem Ersatzbild behandelt.

So sieht der entsprechende Code z.Z. in der .htaccess-Datei aus.

# Bilderdieb
RewriteCond	%{HTTP_REFERER}	^https?://(([^\.]+?\.)?([^\.]+?\.)?[^\.]+?)/ [NC]
RewriteRule	.* - [E=DOM_REFERER:%1]
RewriteCond	%{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteCond	%{REQUEST_URI}	!^/images/ersatzbild.png$
RewriteRule	\.(jpg|gif|png)$	-	[NC,C]
RewriteCond	%{ENV:DOM_REFERER}	\.tk$ [NC,OR]
RewriteCond	%{ENV:DOM_REFERER}	\.xyz$ [NC,OR]
RewriteCond	%{ENV:DOM_REFERER}	\.cf$ [NC,OR]
RewriteCond	%{ENV:DOM_REFERER}	mydealz\.de$ [NC,OR]
RewriteCond	%{ENV:DOM_REFERER}	example\.com
RewriteRule	.	/images/ersatzbild.png	[T=image/png,L]

Da ich in erster Linie bestimmte Domains (auch TLDs) ausschließen will, extrahiere ich zunächst den Domain-Namen aus dem Referrer und speichere ihn in einer Umgebungsvariable (Zeile 1 und 2).

Nur wenn es das Bild gibt (Zeile 3), es nicht das Ersatzbild ist (Zeile 4) und es überhaupt ein Bild ist (Zeile 5), werden die nachfolgenden Regeln abgearbeitet.

Es folgt die Liste der nicht erlaubten Domains bzw. Top-Level-Domains (TLD). Da der massive Hotlink-Spam zur Zeit vorzugsweise von .tk, .xyz und .cf TLDs kommt, stehen diese in der List. Die Domain mydealz.de habe ich nur zu Testzwecken aufgenommen. So kann ich sehen, ob meine Hotlink-Abwehr funktioniert. :-)

In der letzten Zeile wird dann das Ersatzbild ausgeliefert. Hier wird der Bildtyp auf png geändert, weil mein Ersatzbild ein PNG-Bild ist.

Der Haken an der Sache

Die Sache hat nur einen Haken. Die großen Hotlink-Farmen interessiert es nicht, was da letztendlich für Bilder auf ihren Spam-Seiten angezeigt werden. Ich vermute, daß die Seiten automatisch oder teilautomatisch aus den Bildern der Bildersuchergebnisse erstellt werde. Insofern bringt hier die „Abwehr“ per .htaccess herzlich wenig.

Aber egal, falls dann doch mal jemand auf die Spam-Seite kommt, sieht derjenige wnigstens nicht meine Bilder und es sieht mit dem Ersatzbild zumindet komisch aus. :-)

Hotlinks mit der Google Bildersuche finden

Mit einigen Abfrage-Parametern kann man mit der Google-Bildersuche Hotlinks auf Bilder finden.

Für die Bildersuche ergibt die Kombination

inurl:http://seite-a.de -site:seite-a.de

Treffer mit einem Bild von Seite A, welches nicht auf Seite A zu sehen ist. Das ist bei Hotlinks und Links der Fall.

Man kann aber auch gezielt nach Hotlinks von einer bestimmten Seite suchen:

inurl:http://seite-a.de site:seite-b.de

Damit werden Bilder von Seite A angezeigt, die von Seite B gehotlinkt bzw. gelinkt werden.

Für eine schnellere Übersicht könnte man die Ausgabe auf das alte Layout mit dem Parameter sout=1 erzwingen, zudem liefert die Abfrage in Abhängigkeit von der Sprache und den SafeSearch-Einstellungen bisweilen andere Ergebnisse.

Damit ihr euch die kompliziert Abfrage nicht per Hand zusammenbasteln müßt, habe ich ein Formular mit etwas Javascript drum herum erstellt. Damit kann die Hotlinksuche bequem erstellt werden.

Das Hotlink-Suchformular

Damit das Formular sichtbar ist und funktioniert, muß Javascript aktiviert sein.

In Domain kommt die Ursprungsseite der Bilder, falls es eine Subdomain ist, muß diese mit angegeben werden (z.B. images.seite-a.de).

Bei Weitere Seiten kommen die mit Leerzeichen getrennten Namen von Seiten rein, für die mit (●) ausschließen keine Hotlinks angezeigt werden sollen. Ist (●) einschließen ausgewählt, wird die Logik umgedreht. Es werden dann nur Hotlinks von den angegebenen Seiten angezeigt.

Die Optionen sind selbsterklärend, würde ich sagen.

Auf [Los] gehts los. Es wird ein neues Browserfenster mit der erstellten Google-Suche geöffnet. Falls das Fensteröffnen in den Browsereinstellungen nicht erlaubt ist, kann auch der links eingeblendete Link „Hotlinks finden“ angeklickt werden.

Ich will auch einen wesentlichen Nachteil der inurl:-Suche gegenüber der imagesite:-Suche nicht verschweigen. Die site:– bzw. frühere imagesite:-Abfrage beziehen sich tatsächlich auf den Domainnamen der Seite. Die inurl:-Abfrage ist da, wie der Name auch erwarten läßt, deutlich größzügiger.

Die Abfrage

inurl:http://seite-a.de

findet auch Bilder wie z.B.

http://seite-b.de/screenshot/?s=http://seite-a.de

Das ist natürlich kein Hotlink oder Link zur Ursprungsseite. Aber solche Treffer muß man dann einfach ignorieren.

Und was macht Ihr so gegen Hotlinks, wenn Ihr sie gefunden habt?

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CMOS (BIOS) Batterie wechseln, Intel Desktop Board DB65AL

PC CMOS-Batterie (BIOS-Batterie)

Normalerweise halten CMOS-Batterien, die die BIOS-Einstellungen auf Mainboards auch bei Stromabschaltung am Leben erhalten, recht lange. Ich mußte bei den PCs, die ich bisher hatte, noch keine dieser BIOS-Batterien wechseln.

Wenn man aber einen Rechner nur gelegentlich nutzt und ihn zudem per Verteiler mit Schalter richtig vom Stromnetz trennt, dann ist die Batterie möglicherweise schon nach ca. 3 Jahren verbraucht. Durch das netzseitige Abschalten wird die Standby-Spannung nicht mehr erzeugt und so muß die BIOS-Batterie die längste Zeit die Versorgung der Einstellungen übernehmen.

Kürzlich stand ein CMOS-Batteriewechsel bei einem Rechner an und da ich ihn auf Grund der räumlichen Entfernung nicht selbst ausführen konnte, habe ich ein kurzes Anleitungs-Video erstellt:

Beim Intel Desktop Board DB65AL befindet sich der Batteriehalter nicht wie bei vielen Boards unten oder zwischen den Erweiterungs-Steckplätzen (siehe Bild), sondern oben rechts neben den Speichermodulen. Außerdem ist es keine liegender, sondern ein stehender Batteriehalter.

Benötigte Batterie: CR 2032

Vorher: PC ausschalten und vom Netz trennen

So gehts:
Den oberen Rand der Halterung vorsichtig nach oben/hinten drücken, bis die Batterie zur Seite herausklappt. Nun die Batterie entnehmen und die neue Batterie unten in den Halter einsetzen, so das die Seite mit der Beschriftung nach rechts zeigt. Die CR-2032 oben in die Halterung drücken. Fertig! :-)

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Mit der Google-Bildersuche Schuhe verkaufen – so gehts

Gewinner in der Bildersuche

Im Bidox 53/2015 gibt es einen überraschenden Gewinner.

Bidox-Gewinner KW 53/2015

Noch vor den üblichen .tk-Hotlink-Farmen steht diesmal eine ganz normale DE-Website ganz oben. Das „Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik“ hat quasi aus dem Nichts einen Bidox von gut 37 Punkten und damit Platz 42 erreicht. Nicht schlecht, aber irgendwie verdächtig.

Schaut man sich die Suchbegriffe an, für die die Website in der Bildersuche rankt, wird man stutzig: air jordan, jordans, new balance, nike air force, nike air max, nike roshe run, schuhe nike, …

Verkauft das „Aachener Kolloquium“ etwa auch Schuhe?

Nein, die Seite wurde gehackt, wie so einige andere auch. Wenn man in der Bildersuche z.B. nach air max sucht, findet man auch Seiten wie „Engler Umzüge“ und die „Belchen Seilbahn“.

Der Klick auf eines der Bilder-Suchergebnisse führt dann entsprechend per Weiterleitung zu einer Schuhverkaufsseite.

Google-Suche: Aachener Kolloquium (gehackt)

In der normalen Suche warnt Google sogar, daß die Seite möglicherweise gehackt wurde. Diese Warnung wird in der Bildersuche allerdings nicht angezeigt.

Bilder-Hotlinks nutzen

Gehackte Seiten sind natürlich ärgerlich aber der Grund, warum das überhaupt in der Form gemacht wird und so gut funktioniert, ist der Hotlink-Bug im Ranking-Algorithmus der Google-Bildersuche.

Es ist ganz einfach. Man nehme die ersten 10 oder 15 Top-Bilder aus der Google-Bildersuche zu den gewünschten Suchbegriffen, erstelle ein paar Seiten, auf denen diese Bilder per Hotlink eingebunden werden und schon nach wenigen Stunden hat man gaaaanz viele Besucher auf seinen Seiten.

Den Traffic kann man nun per AdSense monetarisieren oder eben auch auf die eigentlichen Verkaufsseiten umleiten.

Der Erfolg ist praktisch garantiert.

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