Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog
Archiv: September 2017

Das Siebtlingsgeburt-Ranking im Blog mit meinem Plugin einbinden

Gestern hatte ich ja bereits die maschinenlesbaren Daten von ranking-123.de vorgestellt. Ihr könnt diese Daten selbst nutzen und auswerten (wenn Ihr es könnt :-). Oder Ihr benutzt einfach mein WordPress-Plugin, das ich hier kurz vorstellen will.

Siebtlingsgeburt Top-100

123 Top-100 Plugin

Das Plugin besteht im wesentlichen aus zwei Funktionen.

Die erste Funktion agn_top100_read_data ist für das Abholen der Daten im JSON-Format zuständig. Hier habe ich etwas mehr Aufwand betrieben, um unnötige Requests und Datenübertragungen zu vermeiden. Die Daten werden lokal auf dem Server der WordPress-Installation im Verzeichnis wp-content/uploads gespeichert. Dieses muß daher von WordPress beschreibbar sein, damit das Caching funktioniert.

Die zweite Funktion agn_top100_shortcode implementiert einen WordPress-Shortcode, mit dem man sich die gewünschten Daten im Artikel oder auf der Seite ausgeben lassen kann.

Im einfachsten Fall sieht das dann so aus:
...
Hier findet ihr die aktuelle Siebtlingsgeburt Top-100:
<table class='chart-list'>[agn_top100 nam='siebtlingsgeburt']</table>
...

Per Voreinstellung wird die Liste als Tabelle ausgegeben, allerdings ohne Table-Tags. Die müßt Ihr selbst drumrum packen. Das hat den Vorteil, daß Ihr der Tabelle einfach eine CSS-Klasse oder sonstige Formatierungen mitgeben könnt.

In der Voreinstellung ergibt sich damit eine Tabelle wie auf dieser Beispielseite (ohne Grafik). Die Platzierung wird einfach durchnummeriert, vor der URL steht ggf. ein Symbol für den Ergebnistyp, hinter der URL folgt ein Link-Symbol mit einem (nofollow!) Link zur Seite. URLs, die Länger als 70 Zeichen sind, werden am Ende mit … verkürzt.

Über Shortcode-Parameter kann die Ausgabe angepaßt werden. Folgende Einstellungen sind möglich:

  • nam – Name der Daten
    Vorgabe: ‚xovilichter‚, hier also siebtlingsgeburt eintragen :-)
  • ret – Was soll der Shortcode zurückgeben?
    Vorgabe: ‚rnk‚, mögliche Werte

    • rnk – Ranking Tabelle/Liste (siehe lit)
    • upd – Datum und Zeit des letzten Updates (siehe dtf)
    • cnt – Anzahl der gefundenen Treffer insgesamt
  • max – Maximal Anzahl auszugebender Treffer
    Vorgabe: ‚100‚, eine Zahl zwischen 1 und 123
  • dtf – Ausgabeformat des letzten Updates (siehe ret:upd)
    Vorgabe: ‚‚d.m.Y H:i‘‚, Format entsprechend PHP-Date-Funktion
  • lit – Listentyp: Tabelle oder Liste?
    Vorgabe: ‚tab‚, mögliche Werte

    • tab – Tabelle (table)
    • lst – Liste (ol)
  • cut – Anzahl Zeichen, ab der eine URL verkürzt wird
    Vorgabe: ‚70‚, eine Zahl zwischen 0 (keine Verkürzung) und größer
  • sym – Typ-Symbol vor der URL anzeigen
    Vorgabe: ‚1‚, zum ausschalten ‚0‘ verwenden
  • lnk – Link am Ende der URL ausgeben
    Vorgabe: ‚1‚, zum ausschalten ‚0‘ verwenden

Hier ein paar Beispiele:
...
<ol>[agn_top100 nam='siebtlingsgeburt' max='33' lit='lst' sym='0']</ol>
...

Gibt maximal 33 Einträge als HTML-Liste (OL) ohne vorangestelltem Typ-Symbol aus.

...
Top-100 vom [agn_top100 nam='siebtlingsgeburt' ret='upd' dtf='l, d.m.Y H:i'] Uhr
...

Gibt den Zeitpunkt des letzten Updates formatiert aus.

Technische Voraussetzungen und Download

Technische Voraussetzungen:

  • WordPress 3.8 oder höher
  • PHP 5.2 oder höher mit curl-Funktion
  • Verzeichnis wp-content/uploads muß von WordPress beschreibbar sein

Download Version 0.18: 123 Top-100 Plugin

Falls es Unklarheiten oder Fragen gibt, einfach fragen. :-)

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Siebtlingsgeburt-Rankings bei ranking-123.de als XML und JSON

Siebtlingsgeburt

Wie schon letztes Mal gibt es auch beim aktuellen SEO-Wettbewerb Siebtlingsgeburt die Ranking-Daten von ranking-123.de im XML- und JSON-Format.

Die URLs lauten:

Der Aufbau ist recht einfach und weitestgehend selbsterklärend. Im Kopf gibt es drei Datenfelder:

  • nam – Name bzw. Suchbegriff (z.B. Siebtlingsgeburt)
  • upd – Datum und Zeit des letzten Updates der Liste
  • cnt – Anzahl der Google-Suchergebnistreffer (nicht Listeneinträge!)

Es folgt in rnk eine Liste der Suchergebnisse mit folgenden Datenfeldern:

  • pos – Position in den Suchergebnissen
  • url – URL der Seite
  • typ – Typ des Suchergebnisses, mögliche Werte
    • txt – normales Suchergebnis
    • new – Google-News
    • img – Universal Search Bilder
    • vid – Video
  • img – URL des Bildes, wenn Typ img ist (optional)
  • aut – Name des Autors, falls verfügbar (optional)
  • lpo – letzte Position, 1000 falls neu in der Liste

Bei der Position für Universal-Search Ergebnisse wird eine Unternummerierung vorgenommen. Das erste Ergebnis bekommt .01, das zweite .02, das dritte .03 usw. an die eigentliche Position angehängt. Befinden sich zum Beispiel vier Bilder an der Position 13, so erhalten sie die Positionen 13.01, 13.02, 13.03 und 13.04 in pos zugeordnet.

Die Daten werden stündlich zu vollen Stunde erhoben. Es dauert aber ein paar Minuten, bis sie dann tatsächlich vorliegen. Also sollten die Daten ein paar Minuten nach der vollen Stunde abgefragt werden. Den aktuellen Zeitpunkt der Daten sieht man ja in den Kopfdaten.

Das Top-10 Diagramm im PNG-Format liegt auch zu diesem Zeitpunkt vor. Es gibt ein 24-Stunden-Diagramm und ein 3-Wochen-Diagramm:

Leider liegen die Bilder nicht als https vor, so daß eine Einbindung in https-Seiten problematisch ist. Ich behelfe mir da derzeit mit einem kleinen lokalen „Proxy“, der die Bilder per PHP-Skript bei der Originalseite abholt und über eine „virtuelle“ lokale URL bereitstellt. Aber das ist ein Thema für sich… :-)

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Stockfoto-Anbieter Alamy startet in Google-Bildersuche bei google.de durch

alamy.de – Bidox-Aufsteiger der letzten Wochen

bidox: alamy.de (Google-Bildersuche)

Die Website alamy.de gehört in den letzten Wochen kontinuierlich zu den Gewinnern im Bilder-Domain-Index Bidox. Mittlerweile hat sie Platz 64 in der Top-100 erreicht. Wenn eine Seite derartig schnell aus dem Nichts die Google-Bildersuche stürmt, werde ich stutzig, denn das geht normalerweise nur mit bereits vorhandenen, gut rankenden Bildern.

Üblicherweise stecken hinter solchen Erfolgen Hotlinkfarmen oder Bildkopierer, die sich schamlos an fremdem Bildern bedienen und Bilderspam-Seiten mit Hotlinks oder Bildkopien aufziehen.

Im ersten Moment dachte ich auch bei alamy.de an eine Hotlinkfarm, nur eben nicht mit einer üblichen .tk- oder .xyz-Domains. Die Bilderspammer setzen zunehmend auch auf expired Domains mit „normalen“ TLDs wie .de oder .com.

Ein Blick auf die Seite hat mich dann eines Besseren belehrt, denn hinter alamy.de steckt die Stockfoto-Agentur „Alamy Limited“ aus England. Die Seite ist schon länger auch im Bidox mit ihrer .com-Domain vertreten, sie war mir nur bisher nicht aufgefallen.

Erfolgreich mit neuer Domain

Genau genommen habe wir es hier mit Hotlinks zu tun, allerdings ganz legalen. Die neuen DE-Seiten verwenden die selben Bilder wie die alamy.com-Seite. Diese werde nun in einer neuen, frischen Umgebung präsentiert und sind damit für Google gute Rankings wert. Zudem befinden sie sich nun in einer deutschsprachigen Umgebung, was dem Ranking in der Bildersuche bei google.de durchaus auch zuträglich ist.

Viele Bilder ranken zu Namen von Prominenten, zu Eigennamen wie Marken, Sehenswürdigkeiten und Städten. Diese Suchbegriffe unterscheiden sich im Englischen und Deutschen nicht und so hat Alamy viele der guten Rankings auf die DE-Seite übertragen können.

Durch die Übersetzung der Bildbeschreibungen und Stichwörter ins Deutsche konnten auch viele neue Rankings in der Bildersuche dazugewonnen werden.

Es kann sich also durchaus lohnen, neue Rankings in der Bildersuche mit länderspezifischen Seiten und Domains zu erobern. Auch Pinterest ist kürzlich diesen Weg erfolgreich gegangen, wenngleich hier die com-Domain zunächst deutliche Verluste einstecken mußte.

Bidox: pinterest-Domains im Vergleich

Bei Alamy gab es auch einen kurzen Einbruch, aber die com-Seite hat sich schnell erholt und einen neuen Höchststand im bidox erreicht.

Bidox: alamy-Domains im Vergleich

Alles richtig gemacht, würde ich sagen.

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Absturz meine Wand-Bildes – alles Zauberei?

Die Erfolgswand stürzt ab

Wand

Wand

Seit ein paar Jahren hält sich das oben gezeigte Bild (bzw. eine Kopie davon) ganz tapfer in der Bildersuche zum Suchbegriff Wand. Es bewegt sich zwischen Platz 1 bis 5 im Ranking, da kann man nicht meckern.

Nun hat mir ein Blick in meine Bilderüberwachung gezeigt, daß das Wand-Bild am 20. August deutlich im Ranking abgestürzt ist:

bibeo: wand (2017-09-12)

Aber was ist der Grund dafür? Habe ich irgend etwas mit meinen Seiten falsch gemacht, gab es eine Abstrafung durch Google oder gibt es plötzlich ganz viele neue Bilder von Wänden, die besser sind als mein Bild?

Wand ist nicht gleich Wand

Die Lösung ist recht einfach. Google hält andere Wand-Bilder für wandiger als Wände, nämlich Zauberstäbe. Bereits Anfang April war mir aufgefallen, daß für einige Suchanfragen wie Wand, Mist oder Rock in der Bilderbox keine Wände, kein Mist und keine Röcke, sondern Zauberstäbe, Nebel und Steine angezeigt werden.

Google-Bildersuche: Wand

In der Bildersuche selbst war die Welt aber noch in Ordnung. Die meisten Bilder zeigten Wände, nur vereinzelt werden Zauberstäbe eingestreut. Mein Wandbild war auf Platz 2 zu finden.

Aktuell sieht das Ergebnis für Wand in der Bildersuche aber so aus:

Google Bildersuche: Wand (zeigt Zauberstab)

Mein Bild ist zwar auch noch zu finden, aber eher unter „ferner liefen“ auf Platz 33. Klar, gegen die große, englischsprachige Shops und Harry-Potter-Seiten habe ich schlecht Karten.

Was hat Goolge geändert?

Bei so plötzlichen, gravierenden Rankingänderungen liegt der Verdacht nahe, daß Google Rankingfaktoren in der Bildersuche neu gewichtet hat. Zumal nicht nur meine Bilder betroffen sind, sondern auch die vieler anderer deutscher Wand-Anbieter.

Zwei Dinge fallen mir dazu ein.

Übereinstimmung der Sprache

Ein möglicher Rankingfaktor könnte die Übereinstimmung der Sprache des Nutzers mit der des Suchergebnisses sein. Vor dem 20. August wurden dem Nutzer aus Deutschland oder mit der Spracheinstellung „Deutsch“ vorzugsweise Bilder von deutschsprachigen Seiten angezeigt bzw. im Ranking höher bewertet. Entsprechend sind halt Bilder von Wänden vorne zu finden.

Wenn nun die Sprachübereinstimmung weniger gewertet wird, kommen andere Rankingfaktoren mehr zu tragen und da haben kleiner Seiten z.B. gegen amazon.com, pixabay.com und andere große, englischsprachige Seiten kaum eine Chance.

Bilderkennung mit KI

Es ist ja kein Geheimnis, daß Google einiges in die automatische Bilderkennung mit Künstlicher Intelligenz (KI) investiert. Was damit schon möglich ist, kann man selbst so ein bißchen durch der „Bildersuche mit Bild“ testen:

Google-Bildersuche mit Bild: brick

Die „Vermutung für dieses Bild“ ergab sich früher aus der Suche nach ähnlichen Bildern und deren bekanntem Kontext, also dem zugeordneten Text.

Seit einer Zeit steckt zumindest teilweise meiner Meinung nach eine echte Bilderkennung dahinter. Das sieht man zum einen an den eher allgemeinen Begriffen und daran, daß sie auf englisch sind.

Wenn nun diese automatisch erkannte Zuordung im Ranking ein höher gewichteter Faktor ist, dann ist auch klar, warum englische Zauberstäbe den deutschen Wänden den Rang ablaufen.

Der Zauberstab wurde als „wand“ von der KI klassifiziert, die deutsche Wand aber als „brick“ oder „wall“, was halt nicht mit der Suchanfrage „wand“ übereinstimmt, also schlechter ranken muß.

Durch einen Kommentar im TagSeoBlog bin ich auf dieses Google-Tool aufmerksam geworden: Vision-API

Wie schon vermutet, wird meine Wand-Bild als Brick und Wall und Ähnliches klassifiziert, aber eben nicht als Wand:

Google-Vision-API: Meine Wand

Möglicherweise spielen auch beide Faktoren eine Rolle oder etwas ganz anderes. Nichts Genaues weiß man nicht. :-)

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