Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Kubaseoträume in der Presse

Kubaseoträume in der PresseDer ganze Presserummel um die Kubaseoträume ist schon erstaunlich. Was, in der Presse wurde noch gar nicht darüber berichtet? Aber die vielen Presseportale, gefühlte 50 % in der Kubaseoträume-Top-100 sind Seiten mit Pressemeldungen, was ist denn mit denen?

Pressemeldungen, Pressemitteilungen und natürlich alles kostenlos. Sogar die Weltpresse ist vertreten.

Gut, diese Presseportal-Geschichte ist nichts wirklich Neues, auch bei den früheren SEO-Wettbewerben wurde von manchen Teilnehmern rege davon gebrauch gemacht. Ich habe aber den Eindruck, daß auf Grund des feuchten Herbstes diese Seiten wie Pilze aus dem Boden geschossen sind.

Die Qualität dieser Presse-Portale ist teilweise aber so schlecht, daß man an der Ernsthaftigkeit der dahinterstehenden Absicht Zweifel haben muß. Oder was soll man davon halten, wenn einen das Icon der Standardinstallation des Webservers anlacht oder im Impressum der Installationstext von WordPress angezeigt wird. Auch nicht besonders Vertrauen erweckend sind seitenweise Fehlermeldungen.

Ich habe bisher sowieso noch nicht begriffen, was die Motivation sein könnte, einen kostenlosen Pressemeldungsdienst aufzusetzen. Content- und Linkschleuder mit Werbeeinblendungen oder was?

Ich würde mich ja echt schlapp lachen, wenn irgendeine grottige Pseudo-Presseseite den Kubaseoträume-Wettbewerb gewinnt. Ich schicke derweil mal wieder die ARD mit Kubaseoträumen ins Rennen, so schlecht lief das letzes Mal gar nicht, hatte zumindest bei manchen für leichte Verwirrung gesorgt. :-)

4 Kommentare »

Bildersuche wieder im grünen Bereich

Google-Suchanfragen im grünen BereichNach nunmehr etwa einem Monat hat sich seit dem Fehler bei putzlowitsch.de alles weitestgehend normalisiert.

Die in den Google-Webmastertools angezeiten Suchzahlen liegen nach den roten Zahlen vom Januar wieder überwiegend im grünen Bereich. Aber das häng eher mit dem Rückgang der Suchzahlen zum Jahreswechsel und dem Anstieg am Jahresanfang zusammen, der so praktisch jedes Jahr zu beobachten ist.

Anzahl Bilder im Index

Wie sich das Aussperren des Google-Bots konkret ausgewirkt hat, ist ganz gut an der Anzahl der putzlowitsch-Bilder im Index zu sehen:

Google-Bildersuche: Anzahl Bilder mit Site-Abfrage im Index

Von einem Tag auf den anderen waren ca. 200 Bilder aus dem Index verschwunden (Einbruch der roten Linie zw. 6. und 13. 1.), das sind bei damals etwa 700 Bildern schon fast ein Drittel. Bis die Bilder wieder zurück im Index waren, hat es wesentlich länger gedauert, als nur ein paar Tage, es waren ungefähr drei Wochen. Nach etwa drei Wochen waren auch wieder die vielen HTTP-403-Fehler in den Webmastertools verschwunden. Aber so richtig war es auch da noch nicht überstanden.

Aprikosen und Kirschen wieder da

Nicht nur in der Site-Abfrage waren 200 Bilder verwschwunden, sondern logischerweise auch in der normalen Bildersuche zu den entsprechenden Suchwörtern. Vor ein paar Tagen sind nun auch die letzten verlorenen Bilder wieder zu finden:

Google-Bildersuche: Aprikosen - Top-10-Diagramm

Die letzten Rückkehrer waren die Aprikosen und Kirschen. Einige Bilder waren ganz verschwunden, andere waren durch Kopien auf anderen Seiten oder Hotlinks ersetzt worden. Einge Bilder mußten nach der Rückkehr auch eine Abwertung hinnehmen, die sie bid heute noch nicht wieder ausgleichen konnten.

Insgesamt ist aber erstmal wieder alles weitestgehend normalisiert.

Nie den Google-Bot aussperren

Ich kann nur jedem raten, niemals den Google-Bot für längere Zeit auszusperren. :-)

Selbst wenn das nur Stunden oder ein zwei Tage sind, die negativen Auswirkungen ziehen sich möglicherweise über Wochen und Monate hin.

Keine Kommentare »

Bildersuche zu Bildersuche in Bewegung

Google-Bildersuche: Bildersuche-Diagramm

Man kann nicht sagen, daß sich bei der Google-Bildesuche nichts bewegen würde. Bei der Bildersuche zu bildersuche gab es in den letzten Tagen ein paar Verschiebungen in den Top-10.

Aufsteiger schlechthin ist bildersuche.org mit einem Bild aus dem Nichts gleich auf Rang 9. So ganz stimmt das aber nicht, denn das Bild hat nur ein anderes Bild ersetzt, welches schon länger im oberen Bereich etabliert ist.

Naja, so ist das halt bei der Bildersuche, die einen kommen, die anderen gehen und das geht manchmal schneller, als man denkt. Ist letztendlich aber alles Banane:-)

Google-Bildersuche: Bananen-Diagramm

2 Kommentare »

Google Brötchen-Bilder in DE, AT und CH unterschiedlich

Google Deutschland Bildersuche BrötchenSo wie auf dem nebenstehende Bild sieht im Moment die Bildersuchergebnisseite für den Begriff Brötchen aus.

Genauso sahen zumindest bis vor kurzem auch die Ergebnisse der deutschsprachige Suche (hl=de) aus, wenn man die Bildersuche nicht mit der lokalen Google-Domain für Deutschland (google.de) sondern mit der für Österreich (google.at) oder für die Schweiz (google.ch) aufrief.

Gerade wollte ich mir mit der Bildersuche in Österreich, wo es schon das neue Layout gibt, die Brötchenbilder ansehen, um die Funktion „Weitere Größen“ nutzen zu können. Für mich unerwartet sahen die Ergebnisse aber ganz anders aus. Auch in der Schweiz werden andere Ergebnisse präsentiert. Man sieht auch auf den ersten Blick, was anders ist. In Österreich werden vozugweise Seiten mit .at und in der Schweiz entsprechend mit .ch angezeigt.

Damit ist die Google Bilder-Suche nicht nur sprach- sondern auch landesabhängig, was meiner Meinung nach bisher nicht der Fall war. Zumindest war mir das nie aufgefallen.

Ganz nachvollziehen kann ich das nicht, denn ein Brötchen ist und bleibt ein Brötchen. Aber Google wird sich schon etwas dabei gedacht haben. :-)

7 Kommentare »

1&1 WebAnalytics – Suchbegriffe nur böhmische Dörfer?

1&1-Webanalytics

Ich bin ja so ein bißchen Statistik-Fan. Mich interessiert schon, wer z.B. mit welchen Suchbegriffen von einer Suchmaschine auf meine Seite gekommen ist. Für die Statistik habe ich mir ein paar PHP-Skripte geschrieben, die zwar nicht sonderlich komfortabel sind aber zumindest zuverlässig funktionieren und mir alles anzeigen, was ich wissen will.

Mein Webhoster 1&1 hat auch eine Statistik im Kundenmenü zu bieten. Diese hieß früher mal schlicht „WebStatistik“. Ich habe sie aber kaum bis gar nicht verwendet. Neuerdings nennt sie sich nun „1&1 WebAnalytics“, was irgendwie professioneller klingt (erinnert an Google-Analytics) und so habe ich mir das Teil mal angesehen.

Kurven, Torten und Karten

1&1-Webanalytics: Herkunft

Ich bin mir zwar nicht sicher, wie die alte Statistik aussah, aber da gab es meiner Erinnerung nach noch keine Kurven- und Tortendiagramme. Das sieht zumindest nett aus, bringt aber kaum einen Informationszuwachs.

Bei der Herkunft der Besucher werden 76% direkte Zugriffe, 19% über verweisende Domains und 6% über Suchmachinen angezeigt. In der Liste der verweisenden Seiten (auf den Bild nicht zu sehen) gibt es allerdings nur 10 sichtbare Einträge. Allein sechs davon sind Google (.de, .at, .ch, .com, /imgres, /search, /url), ein Eintrag ist die T-Online-Suche und nur zwei zeigen Nicht-Suchmaschinen-Domains. Der eigentlich interessante Rest ist anonym unter „Andere“ zusammengefaßt.

Da liefert mir meine Statistik aus den Logfiles umfangreichere und bessere Daten. Wo ich allerdings nicht mithalten kann, das ist die Aufschlüsselung der Besucher nach Regionen:
1&1-Webanalytics: Geographie

Die Regionen sind nach den zwei ersten Stellen der Postleitzahl segmentiert. Es ist zwar interessant zu sehen, daß die übergroße Mehrheit der Besucher aus den Regionen Leipzig, Köln und Heilbronn kam, aber wirklich etwas damit anfangen kann ich nicht.

Suchbegriffe

1&1-Webanalytics: SuchbegriffeAuf der WebAnalytics-Seite „Herkunft“ findet man auch eine Liste mit Suchbegriffen (immerhin 50 Einträge). Was dort angezeigt wird, hat mich erstmal verblüfft. Ganz oben steht das Suchwort del mit über 1100 Besuchern (fast 30%).

Bei del fällt mir als erstes „delete“ ein, so wie es auf englischen Tastaturen steht. Ctrl-Alt-Del war z.B. der „Affengriff“ zum Warmstart des Rechners.

Auf keiner meiner Seiten bei 1&1 habe ich aber darüber etwas geschrieben, auch nicht über die „Deutsche Eishockey Liga“. Selbst wenn ich etwas zu del geschrieben hätte, würde ich bei etwa 2,4 Milliarden Google-Treffern kaum irgendwo auftauchen, so daß sich auch nur ein Besucher von Google auf meine Seite verirrt.

Auch das zweite Suchwort in der Liste hmische ist ungewöhnlich, beim dritten Listeneintrag semmelkn ging mir aber ein Licht auf. Die 1&1-Statistik hat Probleme mit Umlauten. Denn semmelkn sind eindeutig Semmelknödel, da habe ich tatsächlich einiges an Besuchern.

Plötztlich ergibt auch del einen Sinn, denn das ist der Rest vom Knödel oder Semmelknödel. Die Statistik trennt einfach die Suchwörter bei Umlauten in Teile auf, als wären das Leer- oder sonstige Trennzeichen. Auch hmische läßt sich mit diesem Hintergrundwissen einfach entschlüsseln, es ist der zweite Teil von böhmische (Semmelknödel) und entsprechend geht mische aus bömische hervor. Das ist zwar falsch geschrieben, wurde nach meiner Statistik aber immerhin 35 mal in Kombination mit anderen Wörtern gesucht.

Neben dem Umlautfehler hat die Suchwortstatitsik von 1&1 noch einen Nachteil. Sie behandelt Suchwörter immer einzeln und nicht die gesamte Suchphrase, die aus mehreren Wörtern bestehen kann. Aus meiner Sicht ist die Statistik in diesem Bereich weitestgehend unbrauchbar.

Wörter raten

Ein paar interessante Wortzerlegungen kann ich meinen Lesern als kleines Rätsel auf den Weg geben:

  • rlitz
  • bchen
  • gem
  • sest
  • hsport
  • rfel
  • grie

Was wurde dabei wirklich gesucht? Viel Spaß beim raten. :-)

4 Kommentare »