Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Google-Doodle 2017 in Zahlen – ein normals Jahr

Das neue Jahr 2018 ist schon gut 2 Wochen alt, höchste Zeit für den Doodle-Rückblick 2017.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf Google-Doodle, die im Jahr 2017 bei google.de zu sehen waren.

2017 – ein normales Doodle-Jahr

Google-Doodle über die Jahre (1998-2017)

Ein Jahr ohne große Sportereignissen, da war wahrlich kein neuer Doodle-Rekord zu erwarten. Einsamer Spitzenreiter ist immer noch das Rekordjahr 2014, was vor allem den allein 65 Doodles für die Fußball-WM in Brasilien geschuldet ist.

Mit 49 bebilderten Google-Logos liegt das vergangene Jahr auf dem sechsten Platz und steht insgesamt ganz ordentlich da. Das die Gesamtzahl von 49 Doodles nicht mit der Zahl in der Top-100-Übersicht von 54 übereinstimmt liegt daran, daß manche Doodle über zwei Tage gezeigt wurden.

  • „117. Geburtstag von Oskar Fischinger“ am 22. und 23. Juni
  • „Vor 44 Jahren ist der Hip-Hop entstanden“ am 11. und. 12 August
  • „Bundestagswahl 2017“ am 23. und 24. September
  • „50 Jahre ‚Kids Coding'“ am 4. und 5. Dezember
  • „Winteranfang! “ am 21. und 22. Dezember

Das sind fünf Zweitages-Doodle und damit stimmt dann die Anzahl wieder.

Schwacher August – das Sommerloch

Google Doodle im Jahr 2017 nach Monaten

Das Doodlejahr 2017 begann eher verhalten. Von Januar bis Mai gab es nur zwei bis drei Doodle pro Monat. Im Juni dann immerhin deren sechs und im Juli und August schlug schließlich das Sommerloch zu. Das eine Doodle im August „Vor 44 Jahren ist der Hip-Hop entstanden“ wurde immerhin wenigstens an zwei Tagen gezeigt (11./12. August).

Die besten Doodle-Monate waren der Oktober und Dezember mit jeweils 7 Stück.

Der Dezember hat traditionell einen gewissen Vorteil, denn allein Weihnachten (Mini-Serie mit 3 Doodles) und Silvester waren bisher für 4 Doodle gut.

Weihnachtsfeiertage 2017 (Google Doodle)

Dieses Jahr war es etwas anders. In den meisten Ländern gab es drei Doodle einer kleinen Serie und dazu eins zu Neujahr um die Familiengeschichte der Pinguine und Papageien. Aber in Deutschland und ein paar anderen Ländern gab es nur zwei davon (+Neujahr) und diese waren ganz statisch. In der PZ habe ich dazu einen Artikel geschrieben.

Letztes Jahr gab es auch wie schon 2014 und 2015 wieder ein Doodle zum Winteranfang. Das Besondere an diesem Doodle war, daß es weltweit exakt zum Wintersonnenwende-Punkt am 21.Dezember um 17:28 Uhr MEZ freigeschaltet wurde und dann auch noch bis zum Nachmittag des 22. Dezember zu sehen war.

Eines meiner Lieblingsdoodle 2017 war auch im Dezember zwei Tage lang (4./5.) zu sehen: „Programmiersprachen für Kinder – 50 Jahre ‚Kids Coding'“.

Ein schönes, interaktives Doodle mit mehreren Programmier-Aufgaben. Die waren teilweise gar nicht so einfach zu lösen.

Die langweilige Doodle-Wochentagverteilung

Google Doodle im Jahr 2017 nach Wochentagen

Die Doodle-Verteilung über die Wochentage sah 2017 recht ausgeglichen aus. Zumindest gab es keine großen Ausreißer wie 2013. Zwischen 10 am Montag und 5 am Dienstag/Donnerstag verteilen sich die Doodle über die Woche. Was soll man dazu schon noch sagen?

Google feiert (mal wieder) Geburtstage

Google Doodle im Jahr 2017 nach Themen

Die thematische Einordnung der Doodle ist natürlich eher subjektiv. Hier hatte ich beschrieben, was ich in welche Kategorien einsortiere.

Durch das Fehlen der großen Sportereignisse dominierten letztes Jahr wieder die Geburtstage, mit 17 Stück auch recht deutlich.

Diese Geburtstags-Doodle gab es im vergangenen Jahr:

  • Bessie Coleman (125) am 26.01.2017
  • Gilbert Baker (66) am 02.06.2017
  • Josephine Baker (111) am 03.06.2017
  • Oskar Fischinger (117) am 22.06.2017
  • Käthe Kollwitz (150) am 08.07.2017
  • Marshall McLuhan (106) am 21.07.2017
  • Google 2017 (19) am 27.09.2017
  • Meret Oppenheim (104) am 06.10.2017
  • Wilhelm Bartelmann (172) am 07.10.2017
  • Fridtjof Nansen (156) am 10.10.2017
  • Otfried Preußler (94) am 20.10.2017
  • Hannah Höch (128) am 01.11.2017
  • Helene Stöcker (148) am 13.11.2017
  • Josef Friedrich Schmidt (146) am 24.11.2017
  • Christian Doppler (214) am 29.11.2017
  • Max Born (135) am 11.12.2017
  • Marlene Dietrich (116) am 27.12.2017

Hier sieht man auch, warum die zweite Jahreshälfte, vom Sommerloch mal abgesehen, so gut bei der Anzahl der Doodle abschneidet. Von Januar bis Mai gab es gerade mal ein Geburtstags-Doodle, das für die US-amerikanische Pilotin Bessie Coleman:

Bessie Coleman – Flug

Das fliegende Flugzeug ist übrigens im originalen Doodle so nicht zu sehen, das habe ich in mühevoller Handarbeit selbst animiert.

Es folgen die Jahrestage mit 7 Doodles:

  • Vor 131 Jahren wurde der Locher erfunden (14.11.2017)
  • 140 Jahre Wimbledon Tennisturnier (03.07.2017)
  • Vor 44 Jahren ist der Hip-Hop entstanden (11.08.2017)
  • Vor 55 Jahren wurde der thailändische Nationalpark Khao Yai eröffnet (18.09.2017)
  • 56. Geburtstag des Ampelmännchens (13.10.2017)
  • 50 Jahre „Kids Coding“ (04.12.2017)
  • Gründung des Studios für elektronische Musik (18.10.2017)

Wobei man das Doodle zum „Wimbledon Tennisturnier“ auch in die Kategorie „Sport“ hätte einsortieren können. Aber es war von Google eben als „140 Jahre Wimbledon Tennisturnier“ betitelt worden und so habe ich es bei den Jahrestagen belassen.

Mit jeweils 4 Doodles liegen Anfang, Familie und Brauchtum gleich auf.

Letztes Jahr gab es wieder zu allen Jahreszeitanfängen (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) die passenden Doodle auch bei google.de in Deutschland. Und wie 2016 mit den „Google-Steinen“ wurde eine inhaltliche Basiskomponente in den vier Jahreszeiten dargestellt. Für 2017 wurde die Google-Maus durch die Jahreszeiten geschickt.

Nichts Besonderes war bei den „Familientagen“ zu sehen. Hier stehen 2017 Frauentag, Muttertag, Vatertag und Kindertag auf dem Zettel

Beim Brauchtum gab es neben den üblichen Kandidaten Valentinstag und Weiberfastnacht/Rosenmontag am 1. Mai in Deutschland nicht etwa den Maifeiertag, wie in allen anderen Ländern, sondern den „Maibaum“. Ja genau, der Suchbegriff war tatsächlich Maibaum und das Doodle sah, nun ja, etwas seltsam aus:

Für mein Maibaum-Video habe ich einfach das schon vorbereitete Video zum „Tag der Arbeit“ kurzerhand leicht umgestrickt. :-)

Eigentlich hätte es vier Feiertage-Doodle und nur drei beim Brauchtum gegeben, denn der Maifeiertag zählt zur Kategorie „Feiertage“, nicht aber der „Maibaum“. So sind nur kümmerliche drei Feiertage übrig geblieben. Neben dem Neujahrs-Doodle sind das mit viel Glück nur die zwei aus der „Weihnachtsfeiertage“-Reihe. Dazu habe ich ja oben bereits etwas geschrieben.

Weil letztes Jahr Bundestagswahl war, gab es auch ein „Wahl“-Doodle. Nur eins? Nein, es gab zwei Wahl-Doodle oder streng genommen sogar drei.

Briefwahl – Bundestagswahl 2017 (Google-Doodle)

Schon am 10. September wurde man mit dem Doodle „Briefwahl 2017“ auf die Möglichkeit der Briefwahl aufmerksam gemacht. Das eigentliche Doodle „Bundestagswahl 2017“ gab es dann schon am Samstag, dem 23. September und natürlich am Wahlsonntag, dem 24. September. Man könnte fast den Eindruck bekommen, Google wollte die Wahlbeteiligung in die Höhe treiben.

Ein Doodle gab es zum Nationalfeiertag und auch nur ein kümmerliches Doodle zum Sport. Unglaublich, aber wahr, das Sportdoodle war der Eröffnung der „Taekwondo Weltmeisterschaft 2017“ gewidmet. Immerhin ist Taekwondo ja so etwas wie ein Nationalsport in Deutschland. ;-)

Bleiben noch sechs Doodle unter Sonstiges übrig, als da wären:

  • Holi Frühlingsfest 2017 (13.03.2017)
  • Tag der Erde 2017 (22.04.2017)
  • Raumsonde Cassini kreuzt Ebene der Saturnringe (26.04.2017)
  • Weltumwelttag 2017 (05.06.2017)
  • Was ist Pad Thai? (07.11.2017)
  • Vor 112 Jahren gewann Robert Koch den Nobelpreis für Medizin und Physiologie (10.12.2017)

Etwas Neues ist das Doodle zu „Pad Thai“, dem thailändische Nationalgericht. Meines Wissens war davor so völlig ohne Anlaß noch nie ein Doodle einer Speise gewidmet. Ja, es gab mal das Doodle für die Currywurst, aber da ging es um den 100. Geburtstag von Herta Heuwer, der Erfinderin selbiger. Aber nur einfach so ein Nationalgericht gab es noch nicht. Bin mal gespannt, was da noch kommt…

Und auch kaum vorhersehbar sind Ereignisse aus Wissenschaft und Forschung, wie eben „Raumsonde Cassini kreuzt Ebene der Saturnringe“. Das Doodle ist schon ganz witzig, besonders aber mit meiner Vertonung, denn im Original ist es ganz tonlos. :-)

Mein Lieblingsdoodle 2017

Es ist nicht so einfach, ein Lieblingsdoodle zu küren. Es gab einige, die mir sehr gut gefallen haben.

Das oben erwähnte „Programmiersprachen für Kinder“-Doodle gehört dazu und auch das zum Ampelmännchen. Der „117. Geburtstag von Oskar Fischinger“ war für mich aber DAS Doodle 2017:

Eine interaktive Grafik-Musik-Maschine vom Feinsten, die mir viel Spaß gemacht hat. Wer es verpaßt hat, kann es hier immer noch spielen.

Das Doodlejahr 2018

In diesem Jahr gibt es die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang und die Fußball-WM in Rußland. Normalerweise könnte das ein richtig fettes Doodle-Jahr werden. ABER!

Bereits 2014 gab es zwar auch beide Sport-Ereignisse in einem Jahr, allerdings wurde zu den Winterspielen, die damals in Rußland stattfanden, nur ein Protest-Doodle zum Eröffnungstag gezeigt.

Olympische Charta (Google-Doodle)

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gab es jeden Tag ein Doodle, also 17 an der Zahl. Die könnte es dieses Jahr auch wieder geben.

Die Fußball-WM in Brasilien steuerte sagenhafte 65 Doodle zum Jahresergebnis 2014 bei.

Nur findet dieses Jahr die Fußball-Weltmeisterschaft in Rußland statt. Wie wird Google dazu stehen? Zudem ist die USA nicht bei der Endrunde dabei, da ist das Interesse der Google-Doodler vielleicht nicht ganz so groß. Na mal sehen…

Gesetzt sind natürlich wieder die Feiertage und wiederkehrende Ereignisse wie Weihnachten, Silvester, Neujahr, Nationalfeiertag, Valentinstag, Tag der Erde, Muttertag und Halloween.

Dann gibt es so ein paar „Wackelkandidaten“, wie Sommer- und Winteranfang, Frauentag und Vatertag. Da gab es in der Vergangenheit Doodle, manche aber nicht in Deutschland oder auch mal gar nicht. Man weiß es nicht.

Wer immer aktuell über die anstehenden Doodle informiert sein will, folgt am besten dem Doodle-Finder auf Google+, der die Doodle-Beiträge dort automatisch postet (nehme ich mal an :-). Alle vergangenen Doodle findet man bei Google.

Welches Doodle hat Euch 2017 am besten gefallen?
Schreibt es in die Kommentare!

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Veränderungen in der Google-Bildersuche – Jahresrückblick 2017

Veränderungen in der Google-Bildersuche 2017

Seit Ende 2015 kann man hier die Veränderungen in der Google-Bildersuche für die letzten 30 Tage beobachten. Die Veränderungen werden aus den Bilder-Beobachter-Daten (BiBeo) berechnet und beziehen sich nur auf die Bildersuche bei google.de.

Jahresrückblick 2017

Im ersten Quartal des Jahres, besonders im März, bewegte sich der Veränderungslevel im Bereich um 500 und nicht wie normalerweise um 300. Im Sommer (Juni, Juli bis Mitte August) und im Oktober war es relativ ruhig. Im Dezemeber sind dann aber heftige Ausschläge zu beobachten die sich auch im Januar 2018 fortsetzen.

Veränderungen 14.12.2017 bis 12.01.2018

Mal sehen, wie es weitergeht. Ist 600 etwa das neue 300?

Das Jahr im Video gibt es auch wieder :-)

Und hier noch die Rückblicke von 2015 und 2016.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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Besucher aus der Bildersuche tracken – in der Server-Logdatei und mit Google-Analytics

Früher war alles besser

Bildersuche Referrer

Um zu erkennen, ob der Besucher einer Seite über die Bildersuche kommt, konnte man lange Zeit den Referrer auswerten. Dort fand man bestimmte Parameter (z.B. /imgres), die auf einen Treffer aus der Bildersuche schließen ließen.

Seit der Einführung der neuen Bildersuche bei google.de fehlen diese Parameter im Referrer und es steht bestenfalls noch „https://www.google.de/“ drin.

Bei vielen Websitebetreibern [1] [2] [3] führte das zu dem Schluß, daß nun von der Bildersuche praktisch gar keine Besucher mehr kommen. Es handelt sich aber um ein „Meßfehler“ in Google-Analytics, weil die alten Methoden zum tracken der Bildersuche nun nicht mehr funktionieren.

Die neue Bildersuche hat aber diesbezüglich einen positiven Aspekt, denn vor dem Besuch der Seite, wenn es denn dazu kommt, wird das Original-Bild vom Server abgerufen.

Tracking mit Keksen

Kekse – Cookies (Foto: ajt / 123RF)

Wie hilft uns das nun bei der Erkennung von Besuchern aus der Bildersuche?

Beim Abruf des Bildes kann ein Cookie gesetzt werden, das dann beim Aufruf der Seite ausgewertet wird. Gut, falls jemand Cookies deaktiviert hat, funktioniert das natürlich nicht, aber so viele Nutzer von Suchmaschinen werden das nicht sein.

Auch früher gabe es schon nutzerbedingte Meßfehler. Hat der Nutzer z.B. die Übertragung des Referrers ausgeschaltet, konnten die Zugriffe nicht zugeordnet werden. Hat der Nutzer gar JavaScript deaktiviert oder blockiert z.B. per DNS die Zugriffe auf www.google-analytics.com, wurden überhaupt keine Pageviews registriert.

Ich selbst bin ja eher ein Anhänger der Logfile-Analyse und verwende kein Google-Analytics oder andere Tools. Die Logfiles werden ohnehin erzeugt und da steht tatsächlich jeder Zugriff drin. Die richtige Interpretation der Daten ist dann allerdings auch schon eine Kunst für sich.

Zugriff!

Bildersuche-Tracking in der .htaccess

Fast alle Aktionen, die wir für das Tracking per Cookie benötigen, können in der .htaccess-Datei erledigt werden. Für das Tracking mit Google-Analytics wird ein angepaßter JavaScript-Code erzeugt.

Die technische Basis meiner Lösung ist ein Apache-Webserver mit den aktiven Modulen mod_rewrite und für das Tracking in der Server-Logatei mod_headers.

Der für das Tracking verantwortliche Teil meiner .htaccess sieht so aus:

<IfModule mod_headers.c>
RequestHeader merge Referer "bisutrk=%{BISU_TRK}e" env=BISU_TRK
</IfModule>

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On

# Aufruf eines existierenden Bildes
RewriteCond %{REQUEST_URI} \.(jpg|png|gif)$
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteRule . - [E=REQ_IMG:1]

# Aufruf einer normalen Seite
RewriteCond %{REQUEST_URI} !\.[^\.]+?$
RewriteRule . - [E=REQ_PAGE:1]

# Host-Domain
RewriteCond %{HTTP_HOST} (([^\.]+?\.)?[^\.]+?)$
RewriteRule . - [E=OWN_DOM:%1]

# Referrer-Domain
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^https?://(([^\.]+?\.)?([^\.]+?\.)?[^\.]+?)/
RewriteRule . - [E=REF_DOM:%1]

# Referrer Second-Level-Domain (SLD) ist google oder bing
RewriteCond %{ENV:REF_DOM} (google|bing)(\.(com|co))?\.[^\.]+?$ [NC]
RewriteRule . - [E=REQ_SLD:%1]

# Bild -> Cookie setzen
RewriteCond %{ENV:REQ_IMG} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteRule . - [CO=BiSuTrk:%1:.%{ENV:OWN_DOM}]

# Normale Seite und Cookie gesetzt -> Variable setzen und Cookie löschen
RewriteCond %{ENV:REQ_PAGE} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteCond %{HTTP_COOKIE} BiSuTrk=([^;]+?)(;|$) [NC]
RewriteRule . - [E=BISU_TRK:%1,CO=BiSuTrk:INVALID:.%{ENV:OWN_DOM}:-1]
</IfModule>

Das sieht vielleicht erstmal etwas kompliziert aus, ist es aber nicht. Es sind auch noch Vereinfachungen möglich.

Die Anweisungen bewirken kein Rewrite und dienen nur zum Setzen und Auswerten von Umgebungsvariablen und zum Setzen bzw. Löschen von Cookies. Der Block sollte vor allen anderen Rewrite-Regeln stehen.

# Aufruf eines existierenden Bildes

RewriteCond %{REQUEST_URI} \.(jpg|png|gif)$
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteRule . - [E=REQ_IMG:1]

An Hand der Dateierweiterung wird geprüft, ob ein Bild angefordert wird. Außerdem wird getestet, ob es das Bild als Datei gibt. Falls nicht, soll der Zugriff auch nicht getrackt werden. Treffen beide Bedingungen zu, wird das in der Umgebungsvariablen REQ_IMG vermerkt. Diese wird dann später ausgewertet.

# Aufruf einer normalen Seite

RewriteCond %{REQUEST_URI} !\.[^\.]+?$
RewriteRule . - [E=REQ_PAGE:1]

Das eigentliche Tracking soll nur beim Aufruf einer normalen Seite erfolgen. Naheliegend wäre, daß man die Bedingung „Ist ein Bild“ einfach umkehrt, also negiert. Das trifft aber nicht immer zu, denn je nach Webbrowser wird nach dem Bild zum Beispiel noch das Favoriten-Icon favicon.ico abgerufen. Dieser Aufruf würde dann bereits das Tracking auslösen, was nicht gewollt ist.

Hier muß also eine Regel formuliert werden, die einen normalen Seitenaufruf beschreibt. In meinem Fall sind es die Permalinks von WordPress, die sich dadurch von normalen Dateiaufrufen unterscheiden, daß sie keine Dateiwerweiterung wie z.B. .jpg, .ico oder .css haben.

Wenn normale Seiten immer auf .html enden, könnte die Regel z.B. so aussehen:

RewriteCond %{REQUEST_URI} \.html$
RewriteRule . - [E=REQ_PAGE:1]

# Host-Domain

RewriteCond %{HTTP_HOST} (([^\.]+?\.)?[^\.]+?)$
RewriteRule . - [E=OWN_DOM:%1]

Hier wird aus dem HTTP_HOST der Domainname ohne Subdomain bzw. vorangestelltem www extrahiert. Die Variable wird als Cookie-Domain verwendet. Man kann die Domain aber auch direkt bei den beiden Cookie-Aktion eintragen. Ich wollte das Ganze nur so weit wie möglich universell gestalten.

# Referrer-Domain

RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^https?://(([^\.]+?\.)?([^\.]+?\.)?[^\.]+?)/
RewriteRule . - [E=REF_DOM:%1]

Hier wird aus dem HTTP_REFERER der Domainname der aufrufenden URL extrahiert. Da ich den Referrer-Domainnamen noch bei anderen Rewrite-Regeln benötige, ziehe ich mir den an einer Stelle raus und packe ihn in eine Umgebungsvariabel. Das kann man auch anders machen bzw. mit der nächsten Regel zusammenfassen.

# Referrer Second-Level-Domain (SLD) ist google oder bing

RewriteCond %{ENV:REF_DOM} (google|bing)(\.(com|co))?\.[^\.]+?$ [NC]
RewriteRule . - [E=REQ_SLD:%1]

Nun wird mit der eben extrahierten Referrerdomain geprüft, ob es sich um Google oder z.B. Bing handelt und der Treffer ggf. in einer Umgebungsvariablen abgelegt. Berücksichtigt wird auch, daß es in manchen Ländern noch die Ebene .com und .co vor der eigentlichen Second-Level-Domain (SLD) gibt (z.B. google.co.uk oder google.com.au).

# Bild -> Cookie setzen

RewriteCond %{ENV:REQ_IMG} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteRule . - [CO=BiSuTrk:%1:.%{ENV:OWN_DOM}]

Nach der ganzen Vorarbeit kommen wir nun endlich zum Kernpunkt, dem Setzen eines Tracking-Cookies. Ich habe ihm den Namen BiSuTrk (Bilder-Suche-Tracking) verpaßt.

Die Bedingungen und Regeln sind einfach erklärt. Haben wir es mit einem existierenden Bild zu tun (REQ_IMG) und kommt der Aufruf von Google oder Bing (REQ_SLD), dann wird ein Cookie mit dem Namen BiSuTrk und dem Wert google/bing für die eigene Domain (OWN_DOM) gesetzt.

Hier findet Ihr die Beschreibung zur Cookie-Funktion im Apache-Rewrite-Modul. Ich verwende nur die ersten drei Parameter Name, Wert und Domain. Interessant ist aber auch noch der nächste Parameter „Lifetime“, der die Lebenszeit des Cookies in Minuten festlegt. Wird er nicht verwendet oder ist 0, dann wird ein Session-Cookie gesetzt. Das heißt, es überlebt nur, solange der Webbrowser nicht geschlossen wurde.

Falls ein Bild von Google oder Bing aufgerufen wurde, sind wir hier fertig. Das Cookie ist gesetzt und wartet im Hintergund auf den ersten Seitenaufruf.

# Normale Seite und Cookie gesetzt -> Variable setzen und Cookie löschen

RewriteCond %{ENV:REQ_PAGE} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteCond %{HTTP_COOKIE} BiSuTrk=([^;]+?)(;|$) [NC]
RewriteRule . - [E=BISU_TRK:%1,CO=BiSuTrk:INVALID:.%{ENV:OWN_DOM}:-1]

Der Nutzer hat unser schönes Bild in der Bildersuche gesehen, interessiert sich nun doch für unsere Seite und klickt beherzt auf das Bild oder [Seite besuchen]. Jetzt schlägt die letzte Tracking-Regel zu.

Es ist ein normaler Seitenaufruf (REQ_PAGE) und er kommt von google/bing (REQ_SLD) und das Tracking-Cookie ist gesetzt (HTTP_COOKIE). Yeahhh, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Besucher aus der Bildersuche. Das merken wird uns in der Umgebungsvariable BISU_TRK und löschen das Cookie. Wobei man ein Cookie nicht löschen, sondern nur für ungültig erklären kann. Das passiert über eine Verfallszeitpunkt in der Vergangenheit, hier konkret mit -1 Minute.

Ab in die Log-Datei

Da der Referrer uns nicht mehr wie früher die Informationen zur Bildersuche liefert, setzen wird die Trackinginformation einfach in den Referrer ein.

<IfModule mod_headers.c>
RequestHeader merge Referer "bisutrk=%{BISU_TRK}e" env=BISU_TRK
</IfModule>

Mit dem Headers-Modul des Apache-Webservers kann man auch die Request-Header verändern, also das was eigentlich vom Browser des Nutzers gesendet wird. Abhängig davon, ob die Umgebungsvariable TRK_VALUE gesetzt ist, wird der Wert dem Referer hinzugefügt und landet so im Server-Logfile.

... "GET /tomaten/ HTTP/1.1" 200 8061 "http://www.google.de, bisutrk=google"

So sieht das dann im Logfile aus. Der Parameter wird mit Komma und Leerzeichen an den vorhandenen Referrer angehängt.

Wie man das nun auswertet, hängt von der verwendeten Logfile-Analyse-Software ab. Bei meinen selbst geschriebenen PHP-Skripten war das natürlich kein Problem.

Ab zu Google-Analytics

Da ich selbst kein Google-Analytics (GA) verwende, kann ich das nicht testen, theoretisch sollte es aber wie beschrieben funktionieren.

Man kann in GA benutzerdefinierte Parameter verwenden. Es gibt Dimensions und Metrics. Der normale Funktionsaufruf zum Tracking eines Seitenaufrufs sieht so aus.

ga( 'send', 'pageview' );

Mit einer benutzerdefinierten Dimension könnte das dann so aussehen:

ga( 'send', 'pageview', { 'dimension15': 'google' } );

Wie man das nun auf der Webseite ausgibt, hängt vom CMS ab. Als einfaches Beispiel habe ich das hier mal als PHP-Codeschnipsel implementiert:

$bisu_trk = trim( $_SERVER['BISU_TRK'] );
if( $bisu_trk )
	echo "ga( 'send', 'pageview', { 'dimension15': '$bisu_trk' } );";
else
	echo "ga( 'send', 'pageview' );";

Es wird die in der .htaccess-Datei gesetzte Variable (BISU_TRK) geprüft. Falls diese nicht leer ist, wir der ensprecheden Wert im der Dimension verwendet.

Fehler- und weitere Betrachtung

Ganz hundertprozentig sicher wird dieses Tracking der Bildersuche nicht funktionieren. Wie oben schon erwähnt, setzt es auf Cookies und falls der Nutzer keine Cookies erlaubt, guck man in die Röhre.

Außerdem ist nicht garantiert, daß der Nutzer tatsächlich mit dem Klick aus der Bildersuche kam. Vorstellbar ist, daß er zwar zunächst in der Bildersuche etwas gesucht hat, dann aber zur normalen Suche gewechselt ist und von dort Eure Seite besucht hat.

Selbst wenn der Nutzer Euer Bild in der Bildersuche gar nicht gesehen hat, wird möglicherweise trotzdem das Trackingcookie gesetzt. Das liegt daran, daß Google im Hintergrund bereits das vorhergehende und das nachfolgende Bild lädt.

Google-Bildersuche: Neues Layout (Preload)

Man könnte die Lebenszeit des Cookies verkürzen.

RewriteCond %{ENV:REQ_IMG} 1
RewriteCond %{ENV:REQ_SLD} ^(.+?)$
RewriteRule . - [CO=BiSuTrk:%1:.%{ENV:OWN_DOM}:5]

Falls der Nutzer nicht innerhalb von 5 Minuten, nachdem er das Bild gesehen hat, auf die Seite klickt, dann kommt er höchst wahrscheinlich doch nicht über die Bildersuche.

Für das Tracking in der Server-Logdatei benötigt man den ganzen Zauber mit Cookies eigentlich gar nicht, denn da steht ja sowohl der Aufruf des Bildes als auch der Seite drin. Die Frage ist nur, ob und wie man diese Einträge in der Logfileanalyse-Software zusammenbringen kann.

Ende im Gelände?

Auch in der neuen Bildersuche gibt es durchaus Möglichkeiten, die Nutzer der Bildersuche zu erkennen. Mit ein paar technischen „Tricks“ ist das Tracking im Logfile und in Google-Analytics möglich.

Falls jemand von Euch diese Trackingtechniken nutzt, würden mich Euere Erfahrungen damit, besonders bezüglich Google-Analytics, interessieren. Schreibt es in die Kommentare! :-)

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Google-Doodle 2016 in Zahlen – alles ganz sportlich

Das neue Jahr 2017 ist schon fast drei Wochen alt, höchste Zeit für den Doodle-Rückblick 2016.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf Google-Doodle, die im Jahr 2016 bei google.de zu sehen waren.

2016 – ein sportliches Doodle-Jahr

Google-Doodle über die Jahre (1998-2016)

Das Doodle-Jahr 2016 belegt mit insgesamt 63 bebilderten Google-Startseiten einen guten 3. Platz knapp hinter 2012 (64 Doodle).

Allein 17 der 63 Doodle gehen wie auch schon 2012 auf die Kappe der Olympischen Sommerspiele. Zur Olympiade in Rio de Janeiro gab es jeden Tag ein animiertes Doodle mit Früchten, die eine olympische Sportart betreiben. Die Doodle selbst waren zwar nicht interaktiv, Google hatte aber ein paar Spiele programmiert, die sogenannten Fruit-Games.

Dazu kommt noch jeweils ein Doodle zum Beginn der Fußball-EM („Jetzt geht’s looos!“) und zur Eröffnung der Paralympics, so daß das Jahr 2016 ein ziemlich sportliches Doodle-Jahr war.

Gut verteilt über das Jahr

Google Doodle im Jahr 2016 nach Monaten

Die Doodle verteilen sich mit 3, 4 bzw. 5 Doodles pro Monat recht gleichmäßig über das Jahr. Ein kleines Sommerloch gab es im Juli mit nur zwei Doodles, und auch der trübe November steht mit zwei Stück nicht besonders gut da.

Klarer Spitzenreiter ist der August mit den 17 Doodles zu den Olympischen Spielen in Brasilien. Ich war übrigens praktisch die ganze Olympia-Zeit im Urlaub und konnte mich nicht besonders intensiv um die Doodle kümmern. Immerhin hat es zu einem Video für die ersten drei Sportarten gereicht:

Der Dezember hat wie in den letzten Jahren einen gewissen Vorteil, denn allein Weihnachten (Mini-Serie mit 3 Doodles) und Silvester sind für 4 Doodle gut.

Ein Doodle zum Winteranfang gab es zwar, es war wurde aber nicht bei google.de gezeigt. Schade, ich hatte dafür sogar ein Video erstellt. :-)

Dazu kommen im Dezember noch zwei Doodles zu Jahrestagen und ein Geburtstag:

  • 181. Jahrestag der Eröffnungsfahrt der Adler Dampflokomotive (07.12.2016)
  • 105. Jahrestag der ersten Expedition, die den Südpol erreicht hat (14.12.2016)
  • 200. Geburtstag von Franz Sacher (19.12.2016)

Damit gab es im Dezember insgesamt sieben Google-Doodle, ein ganz guter Wert.

Die langweilige Doodle-Wochentagverteilung

Google Doodle im Jahr 2016 nach Wochentagen

Die Doodle-Verteilung über die Wochentage sah auch 2016 recht ausgeglichen aus. Zumindest gab es keine großen Ausreißer wie 2013. Zwischen 12 am Donnerstag und 7 am Samstag verteilen sich die Doodle über die Woche. Was soll man dazu schon noch sagen?

Google ist 2016 ganz sportlich

Google Doodle im Jahr 2016 nach Themen

Die thematische Einordnung der Doodle ist natürlich eher subjektiv. Hier hatte ich beschrieben, was ich in welche Kategorien einsortiere.

Durch die Olympischen Spiele in Rio dominierten, wie oben bereits erwähnt, die Sport-Themen (19). Auf Platz 2 folgen mit 16 Stück bereits die Geburtstag-Doodle. Folgende Geburtstage feierte Google in 2016:

  • Charles Perrault (388) am 12.01.2016
  • Sophie Taeuber-Arp (127) am 19.01.2016
  • Wilbur Scoville (151) am 22.01.2016
  • Rene Laennec (235) am 17.02.2016
  • Clara Rockmore (105) am 09.03.2016
  • Caroline Herschel (266) am 16.03.2016
  • Claude Shannon (100) am 30.04.2016
  • Sigmund Freud (160) am 06.05.2016
  • Lotte Reiniger (117) am 02.06.2016
  • Karl Landsteiner (148) am 14.06.2016
  • Nettie Stevens (155) am 07.07.2016
  • Google 2016 (18) am 27.09.2016
  • Ladislao José Biro (117) am 29.09.2016
  • Sir Frederick Banting (125) am 14.11.2016
  • Elisabeth „Ellis“ Kaut (96) am 17.11.2016
  • Franz Sacher (200) am 19.12.2016

Mit jeweils 6 Doodles teilen sich die Feiertage und die Jahrestage den dritten Platz. Mit Neujahr (1), Weihnachten (3) und Silvester (1) sind einige Feiertag natürlich gesetzt. Dazu kam letztes Jahr nur noch der „Tag der Arbeit“. Es folgen mit je 3 Doodles Brauchtum (Halloween, Valentinstag, Weiberfastnacht), Anfang (Frühling, Sommer, Herbst) und Familie (Frauentag, Vatertag , Muttertag).

Gut, das eine Doodle in der Kategorie Nationalfeiertag könnte ich auch den „Feiertagen“ zuschlagen, aber die Kategorie ist deshalb extra vorhanden, um in der globalen Statistik gesondert zu erscheinen.

Google Doodle im Jahr 2016 nach Themen (global)

Von den 386 Google-Doodles weltweit widmeten sich 60 den Nationalfeiertagen in unterschiedlichen Ländern der Erde, was immerhin Platz 3 in der globalen Statistik bedeutet.

Zum „Thema“ Sonstige gab es 6 Doodle:

  • Schaltjahr 2016 (29.02.2016)
  • St. Patrick’s Day 2016 (17.03.2016)
  • Tag der Erde 2016 (22.04.2016)
  • Wir feiern William Shakespeare (23.04.2016)
  • Girls‘ and Boys‘ Day 2016 (28.04.2016)
  • Juno erreicht den Jupiter! (05.07.2016)

Das es in Deutschland ein Doodle zum „St. Patrick’s Day“ gab, war durchaus eine kleine Überraschung.

William Shakespeare (Google-Doodle)

Besonders ungewöhnlich ist aus meiner Sicht aber vielmehr das Doodle für William Shakespeare.

Dazu muß man wissen, daß es Google-Doodle immer nur zu positiven Ereignissen gibt, also Geburtstagen, Feiertagen und Jahrestagen der Entdeckung von Irgendetwas, nie aber für Todestage von großen Persönlichkeiten oder z.B. dem Jahrestag des Untergangs der Titanic.

Das Shakespeare-Doodle wurde am 23.04.2016 gezeigt, also dem 400. Todestag des großen Dichters. Dieser Umstand wird zu dem Doodle zwar nicht erwähnt, aber das Datum wird kein Zufall sein. Gut, Shakespeares Geburtsdatum ist nicht bekannt und es wird auf Grund des Datums der Taufe am 26. April 1564 auch für den April angenommen, aber von Geburtstag ist beim Doodle nichts zu lesen. Anstelle von „452. Geburtstag von William Shakespeare“ findet man nur das schwammige „Wir feiern William Shakespeare“ (Celebrating William Shakespeare).

Ist das „William Shakespeare“-Doodle das erste Doodle zu einem Todestag?

Mein Lieblingsdoodle 2016

Es ist nicht so einfach, ein Lieblingsdoodle zu küren. Es gab einige, die mir sehr gut gefallen haben.

Ein richtig schönes Spiel war letztes Jahr das Halloween-Doodle:

Ich habe zwar nie das Ende erreicht, hatte aber auch nicht viel Zeit, mich mit dem Doodle zu beschäftigen. Spaß gemacht hat es trotzdem und es kann immer noch gespielt werden.

Gut gefallen hat mir auch die Mini-Serie zu den Jahreszeiten-Anfängen:

Auch wenn es das Winter-Doodle in DE nicht gab, ich finde die Google-Steine irgendwie knuffig.

Das Doodlejahr 2017

Dieses Jahr wird es wohl keinen neuen Doodle-Rekord geben, da keine großen Sportereignisse stattfinden.

Gesetzt sind natürlich wieder die Feiertage und wiederkehrende Ereignisse wie Weihnachten, Silvester, Neujahr, Nationalfeiertag, Valentinstag, Tag der Erde, Muttertag und Halloween. Dazu kommt noch die Bundestagswahl, zu der es in den letzten Jahren immer ein Doodle gab.

Dann gibt es so ein paar „Wackelkandidaten“, wie Sommer- und Winteranfang, Frauentag und Vatertag. Da gab es in der Vergangenheit Doodle, manche aber nicht in Deutschland oder auch mal gar nicht. Man weiß es nicht.

Wer immer aktuell über die anstehenden Doodle informiert sein will, folgt am besten dem Doodle-Finder auf Google+ (in letzter Zeit wieder regelmäßig aktiv). Alle vergangenen Doodle findet man bei Google.

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Kommentare deaktiviert für Google-Doodle 2016 in Zahlen – alles ganz sportlich

Google-Doodle 2015 in Zahlen – alles normal

Das neue Jahr 2016 ist schon fast 2 Monate alt, höchste Zeit für den Doodle-Rückblick 2015.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf Google-Doodle, die im Jahr 2015 bei google.de zu sehen waren.

2015 – ein normales Doodle-Jahr

Google-Doodle über die Jahre (1998-2015)

Daß es 2015 eine weitere Steigerung der Doodle-Zahlen geben würde, ist nicht zu erwarten gewesen. Das Rekordjahr 2014 war vor allem den allein 65 Doodles für die Fußball-WM in Brasilien geschuldet.

Mit 57 bebilderten Google-Logos liegt das letze Jahr gemeinsam mit 2010 auf dem dritten Platz und steht insgesamt ganz ordentlich da. Herausragende Sport-Ereignisse gab es nicht.

Nur in den USA war Google im September mit einer Serie zur NFL (Google Gameday Doodle) gestartet, die es dann auf immerhin 8 Doodle brachte. In Deutschland wurde sie natürlich nicht gezeigt wurde, wen interessiert hier schon die „National Football League“?

Die 10 Doodle zum Cricket World Cup und die 8 zur Copa América waren in DE auch nicht zu sehen

Schwacher Jahresbeginn

Google Doodle im Jahr 2015 nach Monaten

Das Doodle Jahr 2015 begann recht verhalten. Nur ein Google-Doodle gab es im Januar, das jedes Jahr wiederkehrende Neujahrs-Doodle. Das war es dann aber auch schon im ersten Monat des Jahres.

Die besten Doodle-Monate waren der Dezember mit 8 Stück.

Der Dezember hat wie in den letzten Jahren einen gewissen Vorteil, denn allein Weihnachten (Mini-Serie mit 3 Doodles) und Silvester sind für 4 Doodle gut. Letztes Jahr gab es auch wie schon 2014 wieder ein Doodle zur Wintersonnenwende.

Dazu kommen ein Doodle zum „97. Geburtstag von B.K.S lyengar“ und das schon überfällige Doodle für den großen Komponisten Ludwig van Beethoven.

Überhaupt zählt das Beethoven-Doodle zu meinen Favoriten in 2015. Es ist schön gezeichnet und animiert, bietet Spielspaß und Musik. Was will man mehr.

Die langweilige Doodle-Wochentagverteilung

Google Doodle im Jahr 2015 nach Wochentagen

Die Doodle-Verteilung über die Wochentage sah 2015 recht ausgeglichen aus. Zumindest gab es keine großen Ausreißer wie 2013. Zwischen 12 am Dienstag und 6 am Samstag verteilen sich die Doodle über die Woche. Was soll man dazu schon noch sagen?

Google feiert (wieder) Geburtstage

Google Doodle im Jahr 2015 nach Themen

Die thematische Einordnung der Doodle ist natürlich eher subjektiv. Hier hatte ich beschrieben, was ich in welche Kategorien einsortiere.

Durch das Fehlen der großen Sportereignisse dominierten letztes Jahr wieder die Geburtstage, wenn auch nicht so klar wie früher. Nach 15 Geburtstags-Doodles folgen mit 10 Stück bereits die Jahrestag-Doodle. Da gab es 2015 folgende:

  • Vor 126 Jahren wurde der Eiffelturm offiziell eröffnet (31.03.2015)
  • 155. Jahrestag des Pony Express (14.04.2015)
  • 81 Jahre auf der Suche nach Nessie (21.04.2015)
  • 45 Jahre Barbapapa (19.05.2015)
  • Vor 101 Jahren wurde die erste elektrische Verkehrsampel eingeführt (05.08.2015)
  • Vor 229 Jahren wurde der Mont Blanc zum ersten Mal bestiegen (08.08.2015)
  • Vor 22 Jahren wurde das Baguette offiziell anerkannt (13.09.2015)
  • 605 Jahre astronomische Prager Rathausuhr (09.10.2015)
  • 40 Jahre Yps-Magazin (13.10.2015)
  • Vor 41 Jahren wurde Lucy entdeckt (24.11.2015)

Mit 7 Doodles sind die Feiertage auch noch gut vertreten. Mit Neujahr (1), Weihnachten (3) und Silvester (1) sind einige Feiertag natürlich gesetzt. Dazu kamen der „Tag der Arbeit“ und etwas überraschend auch in Deutschland das Mondneujahr 2015 am 19. Februar. Das Doodle zum Chinesischen Neujahrsfest wurde bisher noch nicht bei google.de gezeigt.

Ein aus meiner Sicht wichtiges Doodle war das in der Kategorie Sonstige einsortierte Doodle zum neuen Google-Logo:

Es war weltweit zu sehen und hat schon einiges an Aufsehen erregt. Die Meinungen zum neuen Logo gehen weit auseinander. Das alte Logo in der Schriftart Catull wirkt angestaubt und nicht mehr zeitgemäß. Beim neuen Logo wurden die Serifen abgesägt, die Schrift ist rund und bunt. Die Schriftart wurd eigens für das Logo designt. Das Logo ist universell verwendbar, auch sehr klein noch gut erkennbar. Es kann zu einem Symbol mutieren, welches jetzt auch das Favicon der Google-Seite ist. Im Doodle-Video ist die Wandlungsfähigkeit des neuen Logos angedeutet:

Ich finde es gut, das neue Logo.

Ganze vier Sport-Doodle gab es auch. Dabei waren zwei der selben Veranstaltung gewidmet, der Fußball-WM der Frauen (Eröffnung und Endspiel), Eins gab es für den „Beginn der Special Olympics World Games 2015“ und eins wurde von meiner Auswertung falsch einsortiert. „Halloween – Global Candy Cup 2015“ gehört eigentlich in die Kategorie Brauch.

Mein Lieblingsdoodle 2015

Es ist nicht so einfach, ein Lieblingsdoodle zu küren. Es gab einige, die mir sehr gut gefallen haben.

Das oben erwähnte Beethoven-Doodle gehört dazu und auch das zu Halloween. Der Pony-Express war auch klasse, eben ein kleines Spiel, das kommt gut an:

Das Doodlejahr 2016

In diesem Jahr gibt es die Olympischen Sommerspiele in Rio, da wird es vermutlich wieder mehrere Doodle geben. Bei Olympia 2012 in London waren es stolze 17 Doodle. Ob etwas zur Fußball-EM gezeigt wird, bleibt abzuwarten. Zur Euro 08 in Österreich und der Schweiz gab es immerhin ein Doodle für die Eröffnung am 7. Juni.

Gesetzt sind natürlich wieder die Feiertage und wiederkehrende Ereignisse wie Weihnachten, Silvester, Neujahr, Nationalfeiertag, Valentinstag, Tag der Erde, Muttertag und Halloween.

Dann gibt es so ein paar „Wackelkandidaten“, wie Sommer- und Winteranfang, Frauentag und Vatertag. Da gab es in der Vergangenheit Doodle, manche aber nicht in Deutschland oder auch mal gar nicht. Man weiß es nicht.

Wer immer aktuell über die anstehenden Doodle informiert sein will, folgt am besten dem Doodle-Finder auf Google+ (obwohl er es in letzter Zeit etwas schleifen läßt). Alle vergangenen Doodle findet man bei Google.

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