Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

STRATO Wartungsarbeiten am 30.11. von 4 bis 7 Uhr

Strato Wartungsarbeiten Nov 2010

Grad eben hat mich Strato wieder mal mit einer großen, roten Warnmeldung erschreckt. Scheint so, als würde man dort Großes vorhaben. Neben der Nichterreichbarkeit der Webpräsenzen ist in dieser Zeit auch kein Empfang oder Versand von E-Mails möglich. Vermutlich wird auch der Login im Kundenmenü nicht funktionieren.

Gut, der Ausfall für drei Stunden am frühen Morgen ist für mich nicht wirklich schlimm, schließlich ist das hier sowieso nur eine Test-Website („Das Putzlowitsch Testblog für alles mögliche“). Wer aber seine richtige Webpräsenz bei Strato hostet, für den könnte es schon ärgerlich sein. Insbesondere auch denn, wenn man viele Besucher aus anderen Teilen der Erde hat, wo es dann halt nicht früh morgens, sondern mitten am Tag ist.

Vielleicht sind die 3 Stunden ja auch eher etwas großzügig angesetzt und in Wirklichkeit dauert der Ausfall nicht so lange. Wie auch immer, wer also meine Schnurpsel-Seite hier am nächstens Dienstag früh zwischen 4 und 7 Uhr aufrufen will muß damit rechnen, daß nicht zu sehen ist.

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Nach den Sternen greifen – Ziele von Schnurpsel

Nach den Sternen greifen

Mein ursprüngliches Ziel mit diesem Schurpsel-Blog hier ist schnell benannt. Ich konnte das ewige Rumgenörgel im WordPress-Deutschland-Forum bezüglich WordPress und Starto nicht mehr hören (lesen). Also habe ich ein Hostingpaket bei Strato bestellt um selbst zu sehen, was an den ganzen Kritiken dran ist.

Probleme und Lösungen

Ja, die meisten Kritikpunkte am Stratohosting des Sommers 2007 waren durchaus berechtigt. Das für die Permalinks notwendige mod_rewrite war nicht verfügbar, der PHP-Speicher mit 8MB recht knapp bemessen, durch eine fehlerhafte Server-Konfiguration wurden Endlosschleifen produziert und die gesamte Performance der Webseiten war nicht gerade berauschend.

Im Großen und Ganzen habe ich mein Ziel erreicht. Durch Plugins, Konfigurationseinstellungen und Hacks habe ich WordPress auch beim Strato-Webhosting zufriedenstellen zum Laufen bekommen, auch mit Permalinks und ohne Endlosschleife. Eigentlich wäre das der Zeitpunkt gewesen, die Blogaktivitäten hier bei schnurpsel.de einzustellen.

Aber wie das so ist, es tauchen neue Probleme auf und auch so ganz allgemein ist ein Zweitblog zum Testen und Probieren ganz praktisch.

Kurzfristige Nahziele

Wenn SEO-Wettbewerbe laufen, wie aktuell das iPhone4Spiel, dann möchte ich mit meinem Schnurpsel-Test-und-Probierblog natürlich so weit wie möglich nach vorne kommen, am besten auf Platz 1. Allerdings investiere ich nicht wirklich viel in solche Aktionen. Ich registriere keine Keyword-Domain, befülle nicht 100 Blogs mit automatischen Texten und kippe auch nicht täglich „Pressemeldungen“ in News-Portalen ab. Insofern habe ich da auch kaum eine Chance, aber es gibt doch immer wieder Interessantes zu beobachten. Ich freue mich auch immer über nofollow-Links als Dankeschön oder Quellenangabe.

Außerdem will ich immer der Erste mit einer Meldung sein, wenn es wichtige Neuerungen bei Google und dort speziell bei der Bildersuche gibt. Manchmal schaffe ich das sogar, wie beim geheimen imagesite-Paramter. :-)

Langfristige Fernziele

Ich will auch in Zukunft den leidgeplagten WordPress-bei-Strato (1&1, Host-Europe, All-Inkl) Nutzern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dazu muß ich natürlich mit den relevanten Suchbegriffen bei Google gefunden werden. Als kann das Fernziel nur lauten. Platz 1 bei Google. :-)

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Ist heute Wartungstag?

Twitter-Status

Wartung Strato

Erst begrüßt mich die Loginseite des Strato-Webhostig mit dieser Meldung.
Na gut denke ich, kann ich ja mal schnell mein Profilbild bei Twitter ändern. Ich finde ja eigentlich die Schwarz-Rot-Gelben-M&Ms schöner als die Pusteblume. Aber denkste:
Wartung Twitter

Bei Strato kann ich mich mittlerweile wieder einloggen, die Wartungsarbeiten bei Twitter dauern aber noch an.

Nachtrag 11:15 Uhr:
Zu früh gefreut, Strato geht immer noch nicht:
Wartung Strato-Webhosting

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Schreck am Freitag – offene Forderungen?


So ein Schreck kurz vorm Wochenende. Da melde ich mich bei meinem Strato-Webhosting-Kundenbereich an und bekomme so eine Meldung angezeigt. Weiter unten steht dann noch:

„… bedauerlicherweise sind für Ihr Kundenkonto Zahlungsschwierigkeiten aufgetreten. Aus diesem Grund sehen wir uns leider gezwungen, einige Dienste einzuschränken.
Möglicherweise haben wir nicht Ihre aktuellen Daten und konnten daher die Lastschrift nicht durchführen. Bitte überprüfen Sie unter Kundenbetreuung – Ihre Kundendaten Ihre Bankverbindung, Ihre Anschrift und Ihre E-Mail-Adresse …“

Nur habe ich keine Daten geändert, das Konto ist auch nicht leer und die Abbuchung hat in den letzten Jahren immer problemlos geklappt. Allerdings konnte ich auch auf die Schnelle keine Einschränkungen bei den Diensten feststellen, wie im Text angemerkt wird. Meine Webseite ist normal erreichbar. Wäre aber auch ein Unding, wenn gleich beim ersten Zahlungsproblem elementare Funktionen eingeschränkt wären.

Aber da ich schon mal vor Jahren bei 1&1 bis zur dritten Mahnung mit Androhung von Inkasso bzw. Rechtsanwalt gekommen war, wollte ich die Sache nicht auf sich beruhen lassen, auch wenn das Problem offensichtlich nicht bei mir liegt. Ein kurzer Anruf beim Strato-Kundenservice bestätigt dann auch meine Vermutung, daß es sich um ein technisches Problem in der Buchhaltung handelt.

Bei 1&1 war es damals auch ein firmeninternes Problem. Ich hatte 2001 meine neue Bankverbindung ordnungsgemäß im Kundenmenü eingetragen und die Abbuchung der monatliche Beträge funktionierte auch ohne Probleme vom neuen Konto. Etwa ein Jahr später habe ich dann das Webhosting-Paket gewechselt und mir für 6 Euro Versandkosten die dazugehörige Software zuschicken lassen. Allerdings versuchte 1&1 nun, warum auch immer, diesen Betrag von meinem alten Konto abzubuchen, was natürlich fehl schlug.

Nach einigen Telefonaten und weiteren Mahnungen habe ich dann die 6 Euro selbst überwiesen, da die das mit der Abbuchung nicht auf die Reihe bekommen haben. Vermutlich steht in meinem Versandkonto oder wo auch immer jetzt noch meine alte Bankverbindung drin. Naja, diese Softwarezugaben braucht man auch nicht wirklich, da kann ich auch drauf verzichten.

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Höher, schneller, weiter

Mit den Google-Webmastertools bekommt man einen guten Überblick, wie oft der Googlebot vorbeischaut und wieviele Daten er in welcher Zeit Abfragt.

Pro Tag gecrawlte Seiten

Google - Crawling Anzahl der Seiten pro Tag Februar 2010
Auf dem Diagramm ist noch das Ende vom November, der ganze Dezember und Januar und der Anfang vom Februar zu sehen. Scheinbar tritt der Googlebot auch über den Jahreswechsel etwas kürzer, feiert Weihnachten und Silvester und legt dann erst Mitte Januar wieder richtig los.

Pro Tag heruntergeladene Kilobyte

Google - Crawling Datenmenge in kByte pro Tag Februar 2010
In etwa parallel dazu verläuft normlerweise die Kurve zu den täglich heruntergeladenen Datenmengen. Klar, je mehr Seiten angefragt werden, um so mehr Daten fallen da durchschnittlich an.

Eines fällt aber auf, denn obwohl die Anzahl der pro Tag abgefragten Seiten ab Mitte Januar und im Februar höher liegen als noch im November, ist die Datenmenge nicht in gleichem Maße angestiegen. Der Grund ist recht einfach. Ich hatte Anfang/Mitte Dezember die gzip-Komprimierung für die Seiten aktiviert.

Dauer des Herunterladens einer Seite (in Millisekunden)

Google - Crawling Zeit in Millisekunden pro Seite Februar 2010
Die Geschwindigkeit der Seitenauslieferung ist die für den normalen Nutzer, also den Besucher einer Website der wohl wichtigste, technische Wert. Wenn erstmal ein paar Sekunden nach dem Aufrufen einer Seite oder länger nichts passiert, ist das aus Anwendersicht eher unerfreulich.

Der Wert lag im November bei etwa 1,5 Sekunden und schließt damit an die Zahlen vom Oktober an. Anfang Dezember bin ich dann Dank SpeedPlus wieder zu Strato zurückgekehrt und seitdem liegen die Ladezeiten fast immer bei erfreulichen 0,8 Sekunden. Aber eben nur fast. Wie man im Diagramm sieht, gab es schon im Dezember und Anfang Januar Ladezeitspitzen, die dann im Februar nochmal deutlich zunahmen. Allerdings ist das eher darin zu sehen, daß durch die größere Anzahl der pro Tag abgefragten Seiten auch die Wahrscheinlichkeit für den Googlebots auf eine Lastspitze zu treffen, größer war.

Ungeachtet dessen gibt es aber diese Lastspitzen, die nicht nur der Googlebot „sieht“, sondern auch der normale Nutzer bemerkt. Wenn man Pech hat, dauert das Laden einer Seite wieder 4 bis 6 Sekunden, ganz so wie vor der SpeedPlus-Zeit bei Strato. Diesmal ist es aber meiner Meinung nach nicht die schlechte PHP-Performance, sondern eher die Datenbank. Die Datenbankserver sind zwar grundsätzlich nicht wirklich lahm, legen aber ab und zu ein paar Gedenkminuten ein, wie mir scheint. Und genau dann dauert der Seitenaufruf wieder mehrere Sekunden. Kürzlich gab es auch wieder mal einen Totalausfall, der dann zu einem 500er Fehler führt.

Hin und weg

Nun sind zwar PHP und Webserver bei Strato schnell, aber die Datenbank klemmt mitunter. Deshalb bin ich vorerst wieder zu meiner externen Datenbank zurückgekehrt. Das eigentlich langsame ist hierbei die Datenübertragung über das Internet zwischen Strato (Karlsruhe/Berlin) und Host-Europe (Köln). Um das etwas abzudämpfen, habe ich zusätzlich ein Datenbank-Cache-Plugin installiert, welches häufig benötigte Daten auf dem Webspace bei Strato im Dateisystem ablegt, um diese nicht jedesmal neu übertragen zu müssen. Zumal sich viele Daten, z.B. die Artikel und Seiten normalerweise eh nicht ändern.

Nun werde ich das Alles mal weiter beobachten, wie das mit den Ladezeiten so aussieht und hoffe aber trotzdem, das Strato die Datenbankaussetzer in den Griff bekommt.

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