Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Wallpaper-Mania

Die Aufsteiger

Bidox-Aufsteiger 17. Kalenderwoche 2013

Die drei Aufsteiger der Woche im bidox haben eines gemeinsam, sie bieten Wallpaper-Images an. Das sind keine Bilder von Tapeten, sondern Hintergrundbilder für den PC-Desktop, das Smartphone, das iPad, das Tablet usw.

Kein wirklicher Aufsteiger ist wallpaperstock.net, sondern ein alter Bekannter. Die Website hat nach den Verlusten der letzten drei Wochen einen kleinen Wiederaufstieg geschafft.

Richtige Neueinsteiger sind hingegen kintali.com und wallpaperpin.com, die praktisch „aus dem Stand“ mit jeweils über 300 Bildern einen bidox von gut 11 Punkten erreicht haben. So etwas ist mit neuen Bildern eigentlich nicht zu schaffen. Beide Websites kopieren einfach bereits vorhanden, gut rankenden Bilder und haben so ein leichtes Spiel, beste Platzierungen in der Bildersuche zu erreichen.

Heiße Bilder

Die beiden neuen Wallpaper-Seiten sind kein Einzelfall. Das Kommen und Gehen solcher Seiten habe ich schon fast mit schöner Regelmäßigkeit im bidox beobachten könnne. Wallpaper-Bilder sind eine lukrative Sache, denn laut Google-Trends ist „Wallpaper“ nach „Hot“ der zweitbeliebteste Suchbegriff in der Bildersuche.

Wer mit Bildern zum Thema Wallpaper in der Google-Bildersuche vorne mitmischt, dem sind hohe Besucherzahlen praktisch garantiert. Zu toppen ist das nur noch mit Bildern, die für Hot und Wallpaper gleichermaßen gut ranken. :-) So schwer ist das prinzipiell mit zusammengeklauten Bildern gar nicht mal.

Prognose nicht ganz erreicht

Meine Prognose der letzten Woche zur Bildkopie-Galerie bild10.com hat sich nicht ganz bestätigt. Mit 20,2 Bidox-Punkten fehlen aber nur 0,7 Punkte zum Einstieg in die Bidox-Top-100. Nächste Woche wird es mit der Top-100 bestimmt etwas werden, da bin ich mir fast sicher. Es sei denn, Google merkt, was da läuft und schmeißt die Website ganz aus dem Index. Aber wie soll Google das merken?

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Julia Child – Koch-Doodle zum 100. Geburtstag

Julia Child Google-Doodle

Nur der Vollständigkeit halber, heute gibt es auf der Google-Startseite ein Doodle für die bekannte US-amerikanische Köchin und Kochbuchautorin Julia Child. Wenn ich ehrlich bin, ich kannte sie bis gestern nicht. Aber ich bin ja kein US-Amerikaner und muß sie daher auch nicht kennen.

Überraschend hat Google Julia Child nicht irgendwie komisch ins Deutsche übersetzt, etwa „Julia Kind“ oder „Frau kocht Essen“ oder so, nein, es ist einfach Julia Child auch bei google.de geblieben. :-)

So richtig kommen die Doodle-Blogger, von SEO-United mal angesehen, nicht in die Gänge. Selbst Ober-Doodler Martin Mißfeldt drückt sich auf Plätzen um die 20 herum. Hätte ich nicht erwartet, bei einer praktisch unbekannten Persönlichkeit.

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Fundstücke – WMT auf russisch, „Bild“ im Juan Gris-Rausch

Google Webmaster-Tools auf russisch

Google WMT - Crawling Fehler auf russisch

Die Google Webmaster-Tools melden mir heute die Crawling-Fehler auf der Übersichtseite in auf russisch. Lesen kann ich das sogar und teilweise sogar aus dem Zusammenhang heraus verstehen. Trotzdem habe ich mal Google-Translate zur Hilfe genommen und diese Übersetzung erhalten:

Ошибка сервера
Ошибка 404
Доступ запрещен
Не найдено
Другое
Server-Fehler
404
Zugriff verweigert
Not Found
andere

Ja, kann man so akzeptieren, ist alles verständlich, wenngleich 404 und Not Found eigentlich dasselbe sind. Mit 404 sind hier die sogenannten Soft 404-Fehler (Falsche 404-Fehler) gemeint sind.

Google Webmaster-Tools auf türkisch (Update 24.03.)

Google WMT - Crawling Fehler auf türkisch

Gestern russisch, heute türkisch, die Google Webmaster-Tools tragen wirklich zur Weiterbildung auf sprachlichem Gebiet bei. Türkisch kann ich nun gar nicht, also habe ich wieder Google-Translate zur Hilfe genommen und diese Übersetzung erhalten:

Sunucu hatası
Soft 404
Erişim reddedildi
Bulunamadı
Diğer
Ein Server-Fehler
Weiche 404
Der Zugriff wurde verweigert
gefunden
andere

Gut, der Soft 404 wird zum Weiche 404, das kann man so stehen lassen. Aber den eigentlichen „Not Found“-Fehler mit „gefunden“ zu benennen bzw. zu übersetzen, paßt nun wirkich nicht.

Ich bin ja mal gespannt, was morgen für eine Sprache dran ist. Ich tippe auf Griechisch oder Arabisch, denn mit diesen Sprachen kommen neben Russisch und Türkisch auch Besucher von der Google-Bildersuche auf meine Seiten. :-)

Die „Bild“ im „Juan Gris Doodle“-Rausch

Juan Gris Doodle - "Bild" in den Google-News

Heute gibt es ja ein Google-Doodle für Juan Gris. Die „Bild“ hat sich da mächtig ins Zeug gelegt und es tatsächlich geschafft, alle drei Meldungen in der News-OneBox zu belegen. Alle Achtung!

Auf der SEO-Campixx 2012 habe ich allerdings mitbekommen, daß die Google-News noch recht anfällig für allerlei Tricks sind. Insofern relativiert sich damit die Leistung der Bild-News-Redaktion schon wieder und ich möchte das nicht überbewerten. :-)

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Quelle und Urheber bei Bildern angeben, so schwer ist das doch nicht!

Salzburg - Äpfel

Daß meine Bilder auf anderen Webseiten auftauchen, ist für mich nichts Neues mehr, daran habe ich mich schon gewöhnt. Im Allgemeinen stört mich das auch nicht weiter, es sei denn, eines der kopierten Bilder ersetzt mein Original in der Google-Bildersuche. Aber auch dann ist das kein großes Drama, ich versuche mir das Bild irgendwie mit Optimierungsmaßnahmen zurück zuholen.

Eigenquelle

Etwas dreist finde ich es aber, wenn sich bei den kopierten Bildern die „Diebe“ selbst als Quelle oder Urheber angeben. So findet man meine Äpfel auf der Homepage der Stadt Salzburg bei der Vorstellung historischer Obstbäume. Als Bildunterschrift steht dort: „Äpfel; Bild: Stadtgemeinde Salzburg“

Wenn dort schon eine Bildquelle genannt wird, müßte da eigentlich mein Name stehen (idealerweise mit einem Link zu meiner Seite :-). Aber soweit will ich gar nicht gehen. Meinetwegen muß ich nicht unbedingt namentlich genannt werden, von mir aus kann da auch „Bild: Internet“ oder so stehen, aber bitte nicht „Stadtgemeinde Salzburg“. Das ist einfach falsch und erweckt den Eindruck, das Bild gehöre denen.

Vielleicht ist es ja nur ein Versehen oder das Urheberrecht sieht in Österreich ganz anders aus. Da kenne ich mich nicht aus. Wie ist das überhaupt mit den Rechten, gelten die des Ursprungslandes des Bildes oder die des Verwendungslandes? Keine Ahnung.

Selbsturheber

Suite101 Sebelin KiwisAuch eine freie Autorin des nach eigenen Angaben größten Autorennetzwerks im deutschsprachigen Raum Suite101 bediente sich frei im freien Internet.

Im Artikel zur Rolle und Bedeutung von Vitamin C tauchen meine Kiwis auf.
Als Urheber des Bildes nennt sich die Textautorin K. Sebelin selbst.

Bei anderen Artikeln gibt sie korrekterweise z.B. Pixelio oder einen Buchverlag an. Was ist nun so schwer daran, bei meinem Bild die richtige Quelle zu nennen? Ist es ihr möglicherweise peinlich, ein über die Bildersuche gefundenes Bild zu verwenden? Wirkt das etwa unprofessionell?

Interessant finde ich in dem Zusammenhang auch den Artikel „Bilderverkauf im Internet – mit Fotos Geld verdienen“ derselben Autorin. Dort schreibt sie „Bei der Bildauswahl zum Bilderverkauf zu beachten“ unter anderem: „Das Foto muss selbst gemacht worden sein“. Dem kann ich nur zustimmen. Aber sie hat mein Bild ja auch nicht verkauft (hoffe ich doch :-).

Viele denken vielleicht auch, na so ein Bild kann man ja nicht so einfach wie einen Text finden. Wird schon keiner merken. Manchmal hilft aber der Zufall oder seit einigen Monaten auch die Google-Bildersuche mit der Funktion „Suchen mit Bild„.

Im Allgemeinen habe ich nichts gegen die Verwendung meiner Bilder, andere sehen das aber womöglich anders.

Es tut auch gar nicht weh

Quellen- und Urheberrechtsangeben bei Bildern im Internet sind richtig und wichtig. Aber dann sollte man das bitte ordentlich machen. Wenn im Zweifelsfall kein Urheber zu ermitteln ist, sollte man nicht einfach sich selbst einsetzen. Besser ist es, dann „Unbekannt“ oder „Internet“ zu schreiben, denn das ist dichter an der Wahrheit, als eine wissentlich falsch gemachte Angabe.

Selbst wenn die Quelle nur ein kleines privates Blog ist, bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, das dann auch zuzugeben. Eine Namens- oder Seitennennung wäre das Mindeste, ein Link zur Seite natürlich noch besser. Schließlich hat der Bildnutzer einen Vorteil von der Verwendung des Bildes, da kann er auch etwas zurück geben. Geben und Nehmen, so wird ein Schuh draus.

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Blick aus dem Fenster in die Vergangenheit

Blick aus dem FensterNachdem ich meinen aktuellen Blick aus dem Bürofenster bei putzlowitsch.de bereits gezeigt habe, gibt es hier den Blick aus dem Fenster vergangener Tage.
Das ist nun schon mehr als 10 Jahre her, daß ich den Sonnenaufgang über Belin-Altglienicke aus meinem Bürofenster sehen konnte.

Manchmal sah es auch so aus, oder dann nachmittags so. Der Blick aus dem Fenster hatte durchaus etwas angenehmes, die Weite des Blickfeldes war eine Erholung zum ständig fokussierten Blick auf den Bildschirm.

Schade daß beim aktuellen Thema des Webmaster-Fridays noch nicht sooo viele Leute mitgemacht haben. Dabei ist der „Blick aus dem Fenster“ doch schnell abgearbeitet, man muß keine langen Romane dazu schreiben. Ein Bild genügt und sagt sowieso mehr als 1000 Worte.

Webmasterfriday - WMF

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