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Google-Bildersuche: Tausche Brot gegen Birne

Neue Bilder in der Bildersuche

Im Moment läuft noch das Google Bilderupdate. Erste Anzeichen gab es schon Anfang November, neue Bilder werden immer noch recht zügig aufgenommen. Ein Bratkartoffelbild vom 21. November ist zumindest als Thumbnail schon in der Bildersuche zu finden, also nur vier Tage alt. Vielleicht kann Google doch wieder zu einer kontinuierlichen Aufnahme neuer Bilder übergehen, nachdem für andere Google-Neuerungen nicht mehr ganz soooo viele Resourcen verbraucht werden.

Ich könnte mir vorstellen, daß das Bilderupdate in den letzten Wochen auch deshalb recht zäh vorankam, weil zunächts mal die Milliarden von neuen Vorschaubildern für Googles Instant Preview erstellt werden mußten. Das sind je nach Größe der Seite immerhin 10k bis 30k, was sich erstmal nach nicht viel anhört. Bei der riesigen Anzahl an Suchtreffern und Seiten kommt da aber schon einiges zusammen. Ein Vorschaubild bei der (alten) Google-Bildersuche hat übrigens nur eine Größe von etwa 2k bis 5k.

Änderungen in der Bilderverlinkung

Google-Bildersuche: Brot gegen Birne

Neue Bilder sind zwar gut und schön, wichtiger erscheinen mir aber zwei andere Aspekte des Bilderupadates. Einer ist die mögliche Veränderung der Zuordnung eines Bildtreffers zu einer Zielseite. So sind bereits beim letzten Bilderupdate einige meiner „entführten“ Bilder wieder zu mir zurückgekehrt.

Das hat sich beim aktuellen Bilderupdate fortgesetzt. Der seit August 2009 verschwundene Kaffee ist z.B. nun wieder mit meiner Seite verknüpft. Auch das Brot hat es wieder in heimische Gefilde geschafft, nachdem es mir bereits zum zweiten Mal abhanden gekommen war.

Im Diagramm ist es gut zu sehen, die braune Brotlinie schnellt am 8. November auf Werte jenseits der 100 und bewegt sich dann im normalen Auf und Ab des Wochenrhythmus.

BrotbirneAber auch in der anderen Richtung passiert sowas leider immer wieder. Bei der Birne (gelbe Linie) bewegt sich bis zum 11./12. November alles in normalen Rahmen, dann bleibt die Linie aber unten hängen und kommt kaum über die 20 Treffer am Tag.

Was ist passiert? Das Bild wurde kopiert und Google ist nun der Meinung, daß der Suchende auf der Seite dort besser aufgehoben ist.

Dabei findet man das ursprünglich 1200×1600 Pixel große Bild dort nur in einer bestenfalls briefmarkengroßen Verkleinerung (per HTML) neben weiteren Obst- und Gemüsefotos.

Nahezu sämtliche für die Bildersuche wichtigen On-Page-Faktoren sucht man dort vergeblich. So findet man das Keyword Birne weder in Titel noch im Text der Seite, auch nicht in der URL und im Alt-Tag beim Bild auch nicht. Nur der Dateiname des Bildes selbst enthält das Wort Birne in Kombination mit einem Leerzeichen und einer 1 (birne%201).

Von Vorteil könnte höchstens sein, daß das Bild gleich zweimal verwendet wird und die Seite und das Bild dort halt neueren Datums sind. Bei Bildern scheint Google sehr stark auf eine Art Aktualitäts- oder Neuheitsbonus zu setzen. Anders ist das Verhalten bei Bildkopien kaum zu erklären.

Die Karotten ganz rechts auf der Seite dort sind übrigens auch von mir, allerdings hat man dort das Google-Vorschaubild von der Suchergebnisseite verwendet, was bei der angezeigten Bildgröße auch vollkommen ausreichend ist. :-)

Veränderungen im Bilderranking

Google-Bildersuche: Nudeln auf Platz 1Ein zweiter wichtiger Aspekt so eines Bilderupdates sind die Veränderungen im Ranking. Klar, wenn neue Bilder hinzu kommen, müssen die ja irgendwo einsortiert werden. Damit fallen andere Bilder raus oder werden nach hinten verschoben. Aber auch in die andere Richtung geht oft was, denn das Bilder-Ranking wird offensichtlich insgesamt angepaßt.

So haben es meine Nudeln nach Jahren auf den ersten Platz geschafft und damit das Kochbuch-Foto auf den Platz verwiesen. Das ist zwar erfreulich, aber nicht wirklich wichtig, denn bei der Bildersuche spielt es praktisch keine Rolle, ab ein Bild auf Platz 1, 2 oder 3 liegt.

Die Wahrnehmung der Bildersuchergebnisse erfolgt im Unterschieed zur normalen Textsuche etwas anders. Der Suchend sieht quasi auf einen Blick, ob der Treffer passend ist oder nicht. Günstig ist ein Ranking im oberen, linken Bereich der ersten Trefferseite. Es kann sogar von Vorteil sein, nicht auf dem fünften (rechts am Rand) sondern auf dem sechsten oder siebten Platz (links bzw links-mitte) zu liegen.

Andereseits spielt es unter Umständen schon eine Rolle, ob das Bild auf dem sechsten oder neunten Platz liegt. Falls Bilder in den normalen Suchergebnissen eingeblendet werden (Universal-Search) kann eine Verbesserung um wenige Plätze bedeuten, daß das Bild dann dort auch mit erscheint.

Zumindest konnte ich das für einige meiner Bilder beobachten, beispielsweise bei Latte Macchiato, Äpfel und Essen.

Sehr positiv wirkt sich natürlich der Sprung eines Bildes auf die erste Trefferseite aus, dann hat man bei der Bildersuche schon viel erreicht. Aber auch die Verbesserung von einer Seite jenseits der 20 auf Seite 3 oder 4 ist deutlich zu merken, denn bei der Bildersuche werden oft auch mehrere Trefferseiten durchgeklickt, eben weil man alles auf einen Blick sieht und es damit schnell geht. Mit der neuen Bildersuche hat oder wird sich zudem auch einiges im Benutzerverhalten ändern.

Richtig oder falsch?

Ich will mal hoffen, daß Google irgendwann den Neuheitsbonus bei Bildern etwas weniger in die Waagschale wirft, denn auch für den Suchenden ist es meiner Meinung nach nicht sinnvoll, auf irgendwelchen grottigen Seiten zu landen. Aber gut, Bild ist Bild und wo das liegt, ist dem Suchenden vermutlich egal. Er nimmt das Bild und guckt sich kaum die Seite an, wo es herkommt. So gesehen macht Google alles richtig…

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Bilder im Aufwind – Brot, Kaffee, Scheine

Google Bildersuche – Brot auf Platz 2

Google Bildersuche – Brot auf Platz 2

Es ist ja nicht nur wichtig, daß Google möglichst viele Bilder erfaßt und in den Suchergebnissen anzeigt, sie sollen ja auch zu den relevanten Suchbegriffen gefunden werden und dabei möglichst weit vorn stehen.

Die erste Trefferseite sollte es schon sein, seit der Designumstellung sind das in der Regel 20 Bilder (hängt aber auch von der Bilschirmauflösung ab). Besser ist natürlich ein Platz ganz vorn, an Position 1, 2 oder 3, zumindest in der ersten oder zweiten Zeile, also in den Top-10.

Google Bildersuche Update

Kaffee, KaffeebohnenLeider ist es wohl doch so, daß wir uns fast wieder in der Google-Bildersuche-Steinzeit befinden. Bilder werden nicht mehr kontinuierlich in den Index aufgenommen, sondern nur Schubweise an Image-Update-Days. Eines ist aber geblieben, der Googlebot-Image kommt weiterhin regelmäßig vorbei und erfaßt die Bilder recht zeitnah. Das war früher anders.

Ich habe mal meine Auswertungen von 2007 hervorgekramt, da kam der Bot nur alle zwei Monate vorbei. Allerdings war die Aktivität des Image-Bots ein guter Indikator für des kurz darauf folgende Bilderupdate in den SERPs. Allerdings nicht für die gerade neu erfaßten Bilder, sondern die aus dem vorherigen Run, der zwei bis drei Monate zurück lag. Damals habe ich mich auf Grund dieser Beobachtungen sogar hin und wieder zu Prognosen hinreißen lassen. :-)

Bildersuche Ranking

Euro-ScheineSo schön es auch ist, viele Bilder im Index zu haben, letztendlich kommt es auf die Platzierung in den Suchergebnissen an. Es passiert zwar schon mal daß sich jemand bei der Bildersuche auf die hinteren Seiten verirrt, aber das ist eher die Ausnahme.

In den letzen Tagen hat sich im Bilderranking bei meinem Putzlowitsch-Blog einiges getan, und zwar zum Positiven. Mehrere Bilder haben den Sprung auf die Top-Position geschafft, wie z.B. Kirsche, Limetten oder Möhre. Bei manchen war das quasi nur ein Tausch mit dem bisherigen Erstplatzierten.

Einige Bilder konnten sich vom unteren Ende oder aus dem Mittelfeld der ersten Trefferseite auf den zweiten Platz vorschieben, wie z.B. Nudeln, Zwiebeln und Gurke. Auch die Karotten haben es auf den zweiten Platz geschafft, allerdings nur in Gestalt eines „geklauten“ Bildes. Es sind zwar meine Karotten, aber es ist nicht meine Seite.

Junge Bilder ziehen – altes, vertrocknetes Brot will niemand

BrotDie Kehrseite der Medaille ist, daß gute und gut platzierte Bilder natürlich auch gern verwendet, z.B. gehotlinkt oder kopiert werden.

Hier scheint nun Google besonders das Alter der Seite oder Domain zu berücksichtigen, nach dem Motto „Jung und frisch muß auf den Tisch“. Bei identische Bildkopien werden dann vorzugsweise nicht die ursprünglichen, alten Seiten angezeigt, sondern die mit den aktuellen Kopien. Auch wenn bei den geklauten Bildern nahezu alle wichtigen Bilder-Rankingfaktoren nicht zutreffend sind.

Schon länger ist mein Brot auf Platz 2 (kurzzeitig sogar auf 1) zu finden, da ist es auch immer noch, allerdings entführt auf die Seite „MM-Roadrunners“. Wenn man sich dort näher umschaut, ist die „Köderbox“ die einzige Unterseite, die überhaupt funktioniert, alle anderen führen zu einem „404 Not Found“. Auf dieser Köderseite findet man das Brot irgendwo zwischen allerlei Würmern und Maden. Gut, die Bilddatei selbst heißt Brot.jpg, der Alttext ist „Brot“ und im Text steht das Wort „Brot“ einmal oben drüber, aber sonst?
Kleiner Trost, auch so mancher Wurm wurde von anderen Seiten entführt. :-)

Bilder gut, alles gut

Eines ist mir noch aufgefallen. Von geklauten Bildern mal abgesehen, die dann ein gut platziertes Bild einfach so ersetzen, ist bei der Bildersuche immer noch Geduld gefragt. Google bewertet grundsätzlich schon etablierte, bekannte und alte Seiten besser bzw. nach einer gewissen Zeit schaffen es auch Bilder nach oben, die einfach nur lange genug „am Markt“ sind. Mein Blumenkohl ist nun nach 10 Monaten auf der ersten Trefferseite angelangt, obwohl ich außer dem leicht optimierten Ursprungsartikel nichts weiter für ihn getan habe.

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Kleinere Brötchen backen

BrötchenKleinere Brötchen backen heißt soviel wie zurückstecken, in seinen Forderungen zurückgehen, Abstriche machen, sich mäßigen, bescheidener werden. Dabei sind Brötchen schon recht klein, denn es sind wörtlich genommen kleine Brote.

Man kann und muß natürlich nicht immer alles wörtlich nehmen, denn eigentlich ist das hier ja mein „WordPress bei Strato Testblog“ (siehe oben unter dem Titel). Brötchen haben zugegebenermaßen wenig mit WordPress oder Strato zu tun, aber ein Test ist das hier allemal, nämlich ein Brötchentest.

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