Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

WildsauSeo-Rankings bei ranking-123.de als XML und JSON

Ein lachender WildsauSeo auf der Weide

Wie schon letztes Mal gibt es auch beim aktuellen SEO-Wettbewerb WildsauSeo die Ranking-Daten von ranking-123.de im XML- und JSON-Format.

Die URLs lauten:

Der Aufbau ist recht einfach und weitestgehend selbsterklärend. Im Kopf gibt es drei Datenfelder:

  • nam – Name bzw. Suchbegriff (z.B. WildsauSeo)
  • upd – Datum und Zeit des letzten Updates der Liste
  • cnt – Anzahl der Google-Suchergebnistreffer (nicht Listeneinträge!)

Es folgt in rnk eine Liste der Suchergebnisse mit folgenden Datenfeldern:

  • pos – Position in den Suchergebnissen
  • url – URL der Seite
  • typ – Typ des Suchergebnisses, mögliche Werte
    • txt – normales Suchergebnis
    • new – Google-News
    • img – Universal Search Bilder
    • vid – Video
    • rec – Rezept
  • img – URL des Bildes, wenn Typ img ist (optional)
  • aut – Name des Autors/Rezeptdaten, falls verfügbar (optional)
  • lpo – letzte Position, 1000 falls neu in der Liste

Bei der Position für Universal-Search Ergebnisse wird eine Unternummerierung vorgenommen. Das erste Ergebnis bekommt .01, das zweite .02, das dritte .03 usw. an die eigentliche Position angehängt. Befinden sich zum Beispiel vier Bilder an der Position 13, so erhalten sie die Positionen 13.01, 13.02, 13.03 und 13.04 in pos zugeordnet.

Die Daten werden stündlich zu vollen Stunde erhoben. Es dauert aber ein paar Minuten, bis sie dann tatsächlich vorliegen. Also sollten die Daten ein paar Minuten nach der vollen Stunde abgefragt werden. Den aktuellen Zeitpunkt der Daten sieht man ja in den Kopfdaten.

Das Top-10 Diagramm im PNG-Format liegt auch zu diesem Zeitpunkt vor. Es gibt ein 24-Stunden-Diagramm und ein 3-Wochen-Diagramm:

Leider liegen die Bilder nicht als https vor, so daß eine Einbindung in https-Seiten problematisch ist. Ich behelfe mir da derzeit mit einem kleinen lokalen „Proxy“, der die Bilder per PHP-Skript bei der Originalseite abholt und über eine „virtuelle“ lokale URL bereitstellt. Aber das ist ein Thema für sich… :-)

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Google-Bildersuche: imagesite-Parameter ist als src wieder da

imagesite-Parameter

Google-Bildersuche: inurl-Parameter

Vor vielen Jahren hatte ich durch unbeschwertes Herumprobieren einen interessanten Google-Suchparameter entdeckt: imagesite.

Mit dem site-Parameter kann man sich Seiten für eine bestimmte Domain anzeigen lassen, die im Google-Index zu finden sind.

In der Bildersuche funkioniert das ganz ähnlich, nur bezieht sich der Parameter hier auch nur auf die referenzierende Website, also dort wo die Bilder eingebunden oder verlinkt sind. Die Bilder selbst können auf ganz anderen Websites liegen, also z.B. von einem CDN eingebunden sein oder als Hotlink von einer fremden Website.

Beim imagesite-Parameter war das anders, hier wurden Bilder angezeigt, die auf der angegebenen Domain „beheimatet“ sind, also deren Bild-URL auf die Damain verweist.

Nun war es durch geschickte Kombination der Parameter sehr einfach möglich z.B. Hotlinks zu finden:

imagesite:schnurpsel.de -site:schnurpsel.de

Das bedeutet: zeige mir alle Bilder, deren Bild-URL auf schnurpsel.de zeigt, die aber nicht auf schnurpsel.de referenziert, also eingebunden sind. Und wenn man die „Vorzeichen“ vertauscht:

-imagesite:schnurpsel.de site:schnurpsel.de

Das bedeutet: zeige mir alle Bilder, die zwar auf schnurpsel.de eingebunden sind, aber nicht von der Schnurpsel-Website stammen.

Wie gewonnen, so zerronnen

Leider währte die Freude über den praktischen Suchparamter nicht lange, denn bereits wenige Monate später funktionierte er nicht mehr.

Ersatzweise konnte man den inurl-Parameter verwenden, allerdings mit einigen Einschränkungen. Im aktuelle Hotlink-Finder benutze ich die Kombintaion aus inurl- und site-Parameter.

src ist das neue imagesite

Heute bin ich bei SEO-Südwest zufällig über einen interessanten, kurzen Blogartikel gestolpert. Eigentlich hatte ich etwas anderes gesucht, aber egal.

Dort wird beschrieben, daß für die Bildersuche der site-Parameter nicht die tatsächlich indexiertern Bilder liefert und John Müller statt dessen den src-Parameter empfiehlt. Gewissermaßen als Ersatz, falls site nicht funktioniert.

Aber ein billiger Ersatz für den site-Parameter ist der src-Parameter ganz gewiß nicht, denn er ist die Reinkarnation des imagesite-Parameters. Und der hat eine eigenständige, sinnvolle Funktion.

Alles was mit dem imagesite-Parameter früher so perfekt funktionierte, geht jetzt mit src wieder, z.B. die Hotlink-Suche:

src:schnurpsel.de -site:schnurpsel.de

So werden mir zum Beispiel alle Hotlinks auf Bilder meiner Schnurpsel-Website angezeigt. Da es aber auch „legale“ Hotlinks gibt, kann man den -site-Parameter einfach mehrfach angeben:

src:schnurpsel.de -site:schnurpsel.de -site:putzlowitsch.de -site:gerech.net

Die gesamte Abfrage darf aber eine bestimmte Länge nicht überschreiten.

Tolle Sache und da es die Empfehlung eines Google-Mitarbeiters ist, hoffe ich mal, das der src-Parameter nich so schnell wieder verschwindet.

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BiDoX (Google Bildersuche) in den letzten 5 Jahren

BiDoX Top-5 der letzten 5 Jahre

So sieht die Entwicklung der aktuellen Top-5 im BiDoX der letzten 5 Jahre. (Google Bildersuche in DE)

BiDoX 19/2019 – Top-5 (5 Jahre)

Die Wikipedia war und ist zwar immer noch die Nummer 1, der Trend zeigt aber ganz allgemein nach unten.

Kontinuirlich nach oben geht es, von kleineren Zwischentiefs abgesehen, für Amazon. In der Summe aller Länderdomains hat Amazon die Wikipedia bereits überholt.

Der Shootingstar aus 2016/17, Pinterest, ist fast genau so schnell wieder untergegangen. Pinterest hatte zeitweilig an der Top-Position der Wikipedia gekratzt. Aber gut, Platz 4 in der Summe aller Länderdomains ist so schlecht nicht.

Zeitweilig sah es so aus, als könnte YouTube (wohlgemerkt in der Bildersuche!) der große Überflieger werden. Die Entwicklung wurde aber abgebremst und die Kurve zeigt in den letzten Wochen nach unten.

Langsam und fast unbemerkt, aber sehr kontinuierlich hat sich Welt.de in die Top-5 gearbeitet. Es gibt zwar immer mal wieder Zeiten der Stagnation oder eines leichten Abwärtstrends bis sogar zum Weltuntergang :-), aber insgesamt ist die „Welt“ eine konstante Größe in der Google-Bildersuche.

BiDoX-Entwicklung der Nachrichten-Seiten

Bidox 19/2019 – Zeitungen (5 Jahre)

Insgesamt haben sich die großen Nachrichten-Seiten in der Bildersuche ganz gut entwickelt, allen voran die „Welt“. Das Auf und Ab von welt.de sieht hier allerdings wesentlich dramatischer aus, als in der ersten Grafik. Aber auch Spiegel, Stern, FAZ und Focus habe sich gut entwickelt, selbst wenn es immer mal wieder Durchhänger gab.

BiDoX-Entwicklung der Bilder-Seiten

Bidox 19/2019 – Bilderseiten (5 Jahre)

Die großen Bilder-Communities Fotocommunity und DeviantArt, früher in der BiDoX-Top-10 vertreten, haben in den letzten Jahren stark an Sichbarkeit in der Bildersuche eingebüßt. Wobei sich die Fotocommunity noch ganz wacker auf Platz 48 in der BiDoX-Top-123 hält, DeviantArt ist allerdings auf Platz 241 praktisch in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Bei den Stockimage-Anbietern steht 123RF recht gut da, obwohl das Ranking auch eher einer Berg- und Talfahrt gleicht. Aktuell auf Platz 10 im Bidox, war 123RF vor einigen Wochen sogar auf Platz 6 aufgestiegen.

Fotolia hatte Mitte/Ende 2017 einen kleinen Höhenflug, seither geht es aber eher abwärts. Das könnte aber auch mit daran liegen, das Adobe vor einiger Zeit Fotolia übernommen hat und jetzt dabei ist, die Angebote auf Adobe-Stock umzuziehen. Irgendwann wird dann die Domain fotolia.com wohl ganz verschwinden.

Einen guten Weg hatte auch Pixabay genommen und war Ende 2017 auf Platz 8 im BiDoX geklettert. Die Seite bietet in der Regel kostenlose und freie Bilder an, die von jedermann ohne Angabe von Quellen auch kommerziell genutzt werden dürfen. Aber auch bei Pixabay zeichnet sich ein deutlicher Abwärtstrend ab. Aktuell liegt die Seite auf Platz 28.

BiDoX-Entwicklung meiner Seiten

Ja, ich stand mit meinen Seiten auch schon mal besser in der Google-Bildersuche da. Der Untergang hat unterschiedliche Ursachen und ich arbeite am Wiederaufstieg. :-)

BiDoX 19/2019 – Meine Seiten (5 Jahre)

Mal sehen, wohin die Reise geht…

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Niedergang der Bloghoster in der Google-Bildersuche

BiDoX Verlierer der Woche

BiDoX 19/2019 Verlierer 4 Wochen

Seit einiger Zeit gehören die Domains der großen Bloghoster Blogspot (Blogger) und WordPress.com zu den Verlierern der Woche. Dazu muß man wissen, daß nicht die Domains selbst in der Bildersuche ranken, sondern die vielen Subdomains, die Nutzer for free als eigenes Blog oder eigene Website betreiben können. Im Bidox werden die Subdomains allerdings unter der Hauptdomain subsummiert.

Innerhalb eines Jahres haben Blogspot und WordPress massiv in der Google-Bildersuche an Sichtbarkeit verloren.

BiDoX – Abstieg der Bloghoster (1 Jahr)

Von gut über 110 Bidox-Punkten sind aktuell nur noch 35 bzw. 44 übrig geblieben.

Bildersuche Schwergewichte

BiDoX 22/2014

Noch vor fünf Jahren zählten Blogspot und WordPress nach der Wikipedia zur Top-3 in der Google-Bildersuche. Bei vielen Suchanfragen in der Bildersuche fand man Bilder diese Websites auf vorderen Plätzen.

BiDoX 22/2014 -Ranking: nähen anleitung

BiDoX 22/2014 -Ranking: lernen

Aber bereits in den Wochen bis Anfang/Mitte 2015 begann der steile Abstieg, für Blogspot noch deutlicher als für WordPress.

BiDoX – Abstieg der Bloghoster (5 Jahre)

Bis auf kleinere Zwischenhochs ging es seitdem kontinuierlich bergab. Aktuell liegt WordPress mit 44,1 BiDoX-Punkten auf Platz 53 und Blogspot mit 35,6 auf 67, Tendenz fallend.

Ursachen?

Zu den Ursachen kann ich nur spekulieren. WordPress und besonders Blogspot waren als Freehoster schon immer eine beliebte Option, um Spamseiten aufzubauen. Zu WordPress kann ich da aus eigenem Erleben nicht viel sagen, bei Blogspot ist mir das ganz besonders in Bezug auf die Bildersuche aufgefallen. Viele meiner Bilder waren davon betroffen.

Die Spammer haben sowohl Hotlink-Farmen aufgebaut, als auch Bilder geklaut und kopiert. Die Seiten haben dann z.B. meine mühsam erarbeiteten Rankings zum Thema Weihnachten und Neujahr übernommen. Beliebte Themem waren auch Sprüche aller Art, Mode, Frisuren und Lifestyle. Die Bilder werden Seitenweise verlinkt/kopiert und mit sinnlos zusammengestellten Texten garniert (Beispiel).

Google hat wohl mittlerweile das Vertrauen in den eigenen Blog-Service verloren, denn die Rankings fallen und fallen. Auch mit Spamseiten kommt man nicht so schnell wie früher zum Zuge, so das die Blogspot-Seiten dafür nicht mehr so attraktiv sind. Da kommt vielleicht eins zum anderen.

Es bleibt abzuwarten, wie lange die Talfahrt noch weitergeht…

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Google Easter Egg zu Ostern 2019

Ein „Osterei“ zu Ostern? Das ist ja eigentlich nichts Besonderes, oder?

Doch, ist es, denn ein Easter Egg ist lt. Wikipedia die Bezeichnung für eine versteckte Besonderheit in Medien und Computerprogrammen.

Dieses Jahr gibt es also von Google auch mal ein „Easter Egg“ zu Ostern, in den letzten Jahren gab es das immer zu Weihnachten. Normalerweise sind bei Google bestimmte Suchanfragen der Auslöser dafür, daß die Ergebnisseite anders dargestellt wird, als normalerweise. Beim Oster-Easter-Egg ist das Ei aber bereits auf der Startseite „versteckt“.

Google Easteregg Ostern 2019 (Startseite)

Der Klick auf das Ei läßt Osterzubehör auf der Startseite regnen:

Google Easter-Egg Ostern2019

Bewegt man die Maus über einen der Gegenstände wird er vergrößert und bringt die Umgebung in Bewegung. So rutschen einige Sachen aus dem Bildschirm.

Ich habe dazu ein kleines Video erstellt und vertont:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023
Google Easter Egg zu Weihnachten

Der Klick auf einen dieser Gegenstände führt zu einer Seite auf Google „Arts & Culture“. Folgende Kategorien gibt es zu Ostern:

Ich hoffe, ich habe alle Themen erwischt. Mir gefällt das Easter-Egg recht gut, man lernt etwas über Osterbräuche. Wie bei den Google-Doodles ist es also ein „Bildungsprogramm“. :-)

Es gibt bei Google immer mal wieder „Easter Eggs“ zu unterschiedlichen Anlässen. Über ein paar dieser lustigen Verschönerungen habe ich hier auch schon berichtet:

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