Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Verschärfte Bedingungen für das YouTube Partner Programm (YPP)

Mit YouTube Geld verdienen

Mit YouTube Geld verdienen

Mit YouTube Geld verdienen

Nachdem YouTube von Google übernommen wurde, gab es irgendwann für die Betreiber eines Kanals die Möglichkeit, „Partner“ zu werden, Werbung für ihre Videos anzeigen zu lassen und damit Geld zu verdienen.

Allerdings konnte in der Anfangszeit nicht jeder am YouTube-Partner-Programm (YPP) teilnehmen. Man mußte regelmäßig Videos hochladen und eine bestimmte Anzahl Views erzielen.

Knete für alle

Ab April 2012 wurde dann das YPP für alle geöffnet, jeder kleine Kanal mit 3 Videos und 2 Abonnenten konnte Werbung schalten lassen und theoretisch Geld verdienen.

Die Kanäle schossen wie Pilze aus dem Boden, besonders diese Let’s-Play-Dinger, bei denen Leute ein Computerspiel spielen, kommentieren, als Screencast aufnehmen und dann bei YouTube hochladen. Viele witterten da wohl das große Geldverdienen.

Im April zog YouTube dann die Reißleine und führte wieder Bedingungen ein, die erfüllt sein müssen, bevor man Partner werden kann. Einige große Werbetreibende hatten YouTube den Rücken gekehrt, weil sie nicht wollten, das Ihre Werbung auch bei Videos mit fragwürdigen Inhalten angezeigt wird. Um ins YPP aufgenommen zu werden, mußte man nun mit den Videos seines Kanals mindestens 10000 Views erzielt haben.

Für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet

YouTube – Video für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet

YouTube – Video für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet

Eine weitere Maßnahme von YouTube, um die Werbekundschaft zu beruhigen, ist eine automatische Bewertung von Videos bezüglich der Werbetauglichkeit, die es seit Herbst 2017 gibt. Wenn der YouTube-Algorithmus der Meinung ist, daß das Video für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet erscheint, dann werden eingeschränkte oder keine Anzeigen geschaltet.

Überprüft werden dabei nicht nur neu hochgeladene Videos, sondern auch ältere. So kann es passieren, das ein „etabliertes“ Video mit ansprechenden Zugriffszahlen durchs Raster fällt.

YouTube – Monetarisierungsstatus gelb

YouTube – Monetarisierungsstatus gelb

Wie ist es dazu gekommen?

Werbetreibende möchten keine Werbeanzeigen in Videos schalten, die ihre Marke nicht repräsentieren. Zum Beispiel meiden sie vielleicht Videos mit sexuell anzüglichen oder kontroversen Inhalten oder vulgärer Sprache.

In der Hilfe wird auch im Detail erklärt, was zu Problemen bei einem Video bezüglich der werbefreundlichkeit führen kann. Falls man der Meinung ist, zu unrecht ausgefiltert worden zu sein, kann man eine manuelle Überprüfung beantragen. Wenn diese dann negativ ausfällt, wird das Video endgültig von der Werbung ausgeschlossen. Was genau der Grund ist, erfährt man von YouTube natürlich nicht.

Bei den beanstandeten Videos konnte ich zwar keines der genannten Ausschlußkriterien entdecken, aber es lohnt sich in meinem Fall meist auch keine manuelle Überprüfung, denn die Videos haben aktuell kaum noch Besucher. Vielleicht ist die geringe Zahl an Views auch ein Ausschlußgrung, aber dann müßten fast alle meine Videso den „gelben“ Staus bekommen.

Zudem hat sich das mit der Monetarisierung für meinen Zweitkanal „Schmorbsal“ sowieso bald erledigt, denn…

Schluß mit lustig

Kürzlich wurde mir beim Aufruf meines YouTube-Kanals folgendes angezeigt:

YouTube – Partnerprogramm Änderungen 2018

YouTube – Partnerprogramm Änderungen 2018

Und auch eine diesbezügliche E-Mail fand ich in meinem Postfach:

Da dein YouTube-Kanal Schmorbsal die neuen Mindestanforderungen von 4.000 Stunden Wiedergabezeit in den vergangenen 12 Monaten und 1.000 Abonnenten nicht erreicht hat, ist er aufgrund der neuen Voraussetzungen leider nicht mehr für die Monetarisierung zugelassen. Daher kündigen wir dir hiermit innerhalb der 30-Tage-Frist zum 20. Februar 2018, sollten die neuen Mindestanforderungen nicht bis zu diesem Zeitpunkt erfüllt werden.

Die neuen, verschärften Bedingungen für die Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm lauten nun also:

  • 4.000 Stunden Wiedergabezeit in den vergangenen 12 Monaten
  • 1.000 Abonnenten

Und das ist eine deutlich höhere Hürde als die 10000 Views für einen Kanal.

Gut, die 1000 Abonnenten habe ich bei Schmorbsal, es sind aktuell 1176. Nur die geforderten 4000 Stunden Wiedergabezeit habe ich mit nur 2250 deutlich verfehlt. Es dürfte mir auch nicht gelingen, die fehlenden 1750 Stunden bis zum 20. Februar, dem Ablauf der Gnadenfrist, zu erreichen.

Interessanterweise scheinen viele YouTuber eher ein Problem mit den 1000 Abonnenten zu haben und weniger mit den 4000 Stunden. So ist zumindest der Eindruck, wenn man sich im YouTube-Forum umsieht oder die Kommentare im offiziellen Beitrag im Creator-Blog ansieht.

„subscribe me i will 100% subscribe you“, „Subscibe Me i Will Subscribe u Back“, „Sub4Sub!“ usw.

Dieses sogenannte Sub4Sub (Subscription for Subscription, Abonnement-Tausch) ist nach den YouTube-Richtlinien übrigens nicht erlaubt.

Ende im Gelände

Euro-Scheine – 500€, 100€ und 50€ gemischt

Euro-Scheine – 500€, 100€ und 50€ gemischt

Für meinen Schmorbsal-Kanal war es das dann also mit dem Geldverdienen bei YouTube. Aber so richtig lohnt sich das für einen kleinen Kanal sowieso nicht mehr. Konnte man früher noch mit Werbeeinnahmen von 2 bis 3 Euro je 1000 Views rechnen, sind es jetzt nur noch 30 bis 40 Cent.

Im letzten Jahr habe ich gerade mal so viel mit „Schmorbsal“ verdient, daß ich die Auszahlungsgrenze für Werbeeinnahmen überschritten habe. Das ist nicht so viel, als daß ich jetzt den Verlust nicht verschmerzen könnte. Gut, über die Jahre ist in etwa so viel zusammengekommen, wie es dem Wert des Scheines entspricht, der oben auf dem Bild nur einmal vertreten ist.

Das klingt zwar schon mal nach etwas mehr, ist es aber nicht wirklich, wenn man es auf die Monate umrechnet. Da bleiben gerade mal 8 Euro pro Monat Zusatzverdienst, da kann ich auch gut drauf verzichten.

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Hotlink-Spam-Seite schickt mobile Nutzer zu Sex-Portal

Zur aktuellen Hotlink-Spam-Seuche hatte ich bereits zwei Beiträge geschrieben:

Nun habe ich spaßeshalber mal eine der Spamseiten durch Googles PageSpeed Insights geschickt. Mal davon abgesehen, das der Desktop-Score mit 23/100 eher bescheiden ausfällt, hat mich das Ergebnis für die mobile Ansicht doch überrascht.

Zunächst gab es zweimal nur eine Fehlermeldung, daß die Seite nicht erreichbar ist. Bei meinem dritten Versuch sah das Ergbnis dann so aus:

Google PageSpeed: Hotlinkfarm fotb.xyz (mobile)

Google PageSpeed: Hotlinkfarm fotb.xyz (mobile)

Der Wert fällt mit 51/100 auch nicht besonders gut aus. Viel interessanter ist aber die Seitenvorschau rechts im Bild.

Das hat mit der eigentlichen Spamseite mit den Bildern nicht mehr viel zu tun. Und Google-PageSpeed meckert prompt auch die vielen Umleitungen an. Über vier Zwischenstationen geht es schließlich zu einer Sex-/Dating-/Wasauchimmer-Seite.

Wahrscheinlich läßt sich über so eine Mehrfachumleitung viel mehr Kohle machen, als mit zwei AdSense-Bannern auf den normalen Seiten.

Tja, und Google schickt die Besucher immer wieder fröhlich auf die alle 24 Stunden neu aufgesetzten Spam-Domains.

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Vergeßt die Bildersuche, Google ist überfordert

Die Hotlinkfarmen boomen

bidox – Gewinner der Woche 40/2015

bidox – Gewinner der Woche 40/2015

Vorbemerkung: Es geht hier um die Google-Bildersuche bei google.de. Allerdings ist die englische Bildersuche bei google.com auch betroffen.

Das sind die Gewinner der letzten Woche im Bilder-Domain-Index (Bidox). Alle Domains habe ihren bidox-Wert aus den Nichts erreicht, wobei in der Liste nur Seiten angezeigt werden, die mindestens einen Wert von 10 erreicht haben. Für fotomega.xyz ging es sogar von 0 auf über 100, aber diese Website ist bereits Geschichte.

So einen steilen Aufstieg in der Google-Bildersuche erreicht man in der Regel nur mit vielen Hotlinks auf topplatzierte Bilder. Diese Hotlink-Farmen sind nicht neu, sie haben nun aber das System perfektioniert.

Nur die Top-Bilder zählen

Für die Hotlink-Spammer sind natürlich nur die Top-Bilder lukrativ, weil man mit diesen nich nur in der Bildersuche selbst, sondern auch in der Bilderbox der organischen Suche oder im Knowledge-Graph mitmischen kann. So sieht dann das Ergbnis aus:

Google-Bilderbox: Blumen

Google-Bilderbox: Blumen

Im ersten Beispiel „Blumen“ zeigen alle vier Bilder der Bilder-Box auf die Hotlinkfarm geburtstag5.tk.

Google-Knowledge-Graph: Pasta

Google-Knowledge-Graph: Pasta

Beim Knowledge-Graph für „Pasta“ wurden zwar nicht alle Bilder von den Hotlinkern gekapert, aber man sieht schon das neue Konzept der wechselnden Sub-Domains. Zwei Bilder zeigen auf un.fotosg.xyz, ein anderes auf tres.fotosg.xyz. Jetzt, wo ich diesen Artikel hier schreibe, werden bereits alle Seiten auf die neue Domain fotoweb.xyz umgeleitet.

Domain wechsle dich

Um gar nicht erst von möglichen Antispam-Maßnahmen behelligt zu werden, wird praktisch täglich die Subdomain und nach ein paar Tagen auch die Hauptdomain gewechselt. Sollte jemand bei Google einen Spam-Report oder gar eine DMCA-Beschwerde einreichen, ist die Hotlink-Farm längst auf eine neue Domain umgezogen und kann ungestört weitermachen, bevor da überhaupt etwas bearbeitet wurde.

Die Seiten laufen, soweit ich das gesehen habe, mit WordPress. Da ist so ein Sub-/Domainwechsel sehr einfach zu bewerkstelligen.

WordPress-Einstellungen: URL

Wordpress-Einstellungen: URL

Nachdem man die neue Domain registriert und auf den Webspace aufgeschaltet hat, muß man nur noch in den Allgemeinen Einstelluneg die gewünschte Domain oder Subdomain bei WordPress-Adresse und Website-Adresse eintragen. Fertig ist die Laube, um alles andere inklusive Weiterleitung der Zugriffe auf die alte Domain zur neuen Domain kümmert sich WordPress.

Geld verdienen leicht gemacht

Die Hotlinkfarmen werden selbstverständlich nicht nur zum Spaß aufgebaut oder um Bilder-Menschen wie mich zu ärgern. Man kann mit den Hotlinks prima Geld über Werbung verdienen.

Pasta  Aktuelle Bilder Blog  fotoweb

So sieht eine der .xyz-Seiten aus, wenn man sie besucht. Es gibt ein bißchen schlecht (automatisch) vom Türkischen ins Deutsche übersetzten Text und natürlich die per Hotlink eingebundenen Bilder, teilweise per display:none versteckt.

Dazu kommen für die interne Verlinkung „Related posts“, „Recent Posts“, „Archives“, „Categories“ und „Zufällige Bilder“. Im Archiv kann man übrigens sehen, wann die Hotlink-Farm an den Start gegangen ist. Der erste „Artikel“ ist vom 3. August 2015.

Zum Geldverdienen dürfen auch Werbveblöcke nicht fehlen, davon findet man bescheidene drei auf der Seite.

Ich weiß zwar nicht, wieviel so eine .tk- oder .xyz-Domain in der Türkei kostet, aber selbst wenn die Domain nach wenigen Tagen verbrannt ist, dürfte sie in dieser Zeit locker das Geld plus einen guten Gewinn eingespielt haben.

Ist Google machtlos?

Es ist ja wirklich toll, wie rührig sich Google bemüht, Spam aus den organischen Suchergebnissen fernzuhalten. Da gibt es immer wieder neue Updates mit putzigen Tiernamen und die Spammer bekommen das große Zittern.

Wer sich allerdings auf Bilder-Spam mit Hotlink-Farmen spezialisiert hat, kann sich schon seit Jahren entspannt zurücklehnen. Im Bereich der Bildersuche muß man da nichts befürchten.

Google-Bilderbox: Enduro

Google-Bilderbox: Enduro

Im Gegenteil, ich habe sogar den Eindruck, daß es seit einiger Zeit viel schneller als früher möglich ist, ein Bild per Hotlink in den Suchergebnissen zu übernehmen. Gerade bei Bildern in der Bilder-Box oder im Knowledge-Graph passiert das fast in Echtzeit.

Dabei wäre die Spamerkennung bei den großen Hotlink-Farmen denkbar einfach. Wenn eine Website in kurzer Zeit Bilder von vielen unterschiedlichen Domains einbindet, dann sollte bei Google eine rote Spam-Warn-Lampe angehen.

Und warum muß ein Bild immer sofort auf eine neue Seite in den Suchergebnissen verweisen, wenn es irgendwo auf einer neuen Seite auftaucht? Stellt eine Seite, nur weil sie neu ist, einen größeren Mehrwert für den Besucher dar?

Ich denke nicht, daß Google bei dem Problem des Bildersuche-Spams machtlos ist, zumal es aus meiner Sicht recht starke Signale für Bilderspam gibt.

Google kümmert sich einfach nicht um die Bildersuche und dreht lieber im 127. Panda-Update an Stellschraube 68, so daß möglicherweise 0,03% weniger Spam bei den organischen Suchergebnissen zu finde ist.

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Neue Trends beim Bilderklau – Werbeweiterleitung und Domainwechsel

Ob diese Techniken beim Bilderklau bzw. der Monetarisierung selbigens neu sind, kann ich nicht sagen. Mir sind sie zumindest erst kürzlich in dieser Form aufgefallen.

Direkte Weiterleitung zur Werbung

bidox: bfz.biz KW22/2015

bidox: bfz.biz KW22/2015

So richtig auffällig ist die Website bfz.biz im Bilder-Domain-Index (bidox) gar nicht mal, fliegt gewissermaßen unter dem Radar. Mit einem Bidox-Wert von bestenfalls knapp 6 wir die Domain noch nicht bei den Aufsteigern der Woche gelistet.

Aufgefallen ist sie mir nur dadurch, daß nun auch eines meiner im Bilder-Beobachter (BiBeo) überwachten Bilder von dort verhotlinkt wurde. Überrascht war ich dann beim Aufruf der Seite über den Treffer mit meinem Bild aus der Bilderuche:

Beim Klick auf das Ergebnis erscheint kurz das Bildersuche-Frameset und dann wird man dirket zu einem Werbepartner weitergeleitet. Die Seite mit den geklauten Bildern bekommt man gar nicht zu sehen.

Die wird nur dem Google-Bot präsentiert, einfach abhängig vom übermittelten User-Agent. Steht da „Googlebot“, wird die Seite gezeigt, alle anderen werden zur Werbung umgeleitet. Und so sieht die Seite für den Google-Bot aus:

Zunächst sind gar keine Bilder zu sehen. Diese verbergen sich in einem Div mit der Höhe 1 Pixel. Ohne Höhenangabe kann man dann durch die Liste der Bilder und Texte scrollen.

Ich würde sagen, das ist Cloaking vom Feinsten. Und es funktioniert immer noch, besonders gut mit Bilder-Hotlinks.

Hier könnt Ihr nachsehen, ob Eure Bilder auch von bfz.biz (und bilderdetails.de, hdwalls.xyz, getwallpapered.com) verhotlinkt werden.

Nachtrag 9. Juni 2015: Google hat wohl reagiert und die gesamte Website aus dem Index verbannt.

Ständiger Domainwechsel

bidox: picturesnew KW22/2015

bidox: picturesnew KW22/2015

Die Domain picturesnew.com war mir im letzen Jahr aufgefallen, als sie einen kurzzeitigen Höhenflug mit kopierten Bildern hatte. Dann ging es aber auch schon wieder recht schnell bergab. Zuletzt dümpelte die Seite mit einem Bidox-Wert von um 4 bis 6 vor sich hin.

Daß das so nicht weitergehen kann, wird sich der Betreiber der Website auch gedacht haben uns so packte er die „Inhalte“ auf eine neue Domain (picturesmix.com). Die Bilder verblieben aber auf der alten Domain. Nach zwei Wochen fand der nächste Domainwechsel zu pictures4cool.com statt. Aber auch diese Domain ist mittlerweile Geschichte. Aktuell werden die Bilder von pic-zoom.com verwaltet.

Dieses Domain-Hüpfen macht es für Google natürlich schwer, das Ganze als Bilder-Spam zu erkennen. Oder falls Google es doch erkennt, und die Website genullt wird, hüpft sie einfach zur nächsten Domain. In den ein zwei Wochen Lebenszeit wird damit vermutlich genug Geld über Werbung eingespielt, so daß sich der Aufwand lohnen dürfte.

Bilderklau lohnt sich immer noch

Ob nun per Hotlink oder Bildkopien, Bilderklau lohnt sich mit den oben gezeigten Techniken immer noch, wenn es um kurzfristige Gewinne geht.

Eine längerfristige oder nachhaltige SEO-Strategie ist das freilich nicht. :-)

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Ein neuer Stern am Bilder-Hotlink-Himmel: just-like.net

Bidox: just-like.net (KW 33/2014)

Langsam, aber kontinuierlich arbeitet sich eine neue Bilder-Hotlink-Farm nach oben. Die Seite just-like.net ist in den letzten Wochen mit einem Bidox von gut 50 Punkten auf Platz 29 geklettert.

Die ganze Website ist mit PHPFox „the awesome social networking script“ erstellt.

Screenshot: just-like.net - dekolteeEinstiegspunkte sind die Unterseiten /page/ bzw. /page/news/, die auf mehrere Kategorien verweisen. Die Kategorieseiten selbst enthalten dann Links zu den eigentlichen Seiten und zu weiteren Kategorien.

Auf den Seiten findet man neben Werbung noch die ersten 10 Google-Suchergebnisse und die ersten vier Bilder aus der Bildersuche. Die Bilder selbst sind per Hotlink direkt in die Seite eingebunden. Jeder Klick irgendwo auf der Seite öffnet ein Pop-Fenster mit Werbung.

Alles in allem ein bekanntes Muster für automatische generierte „Inhalte“, um Klicks auf Werbung zu erzielen. Was mich nur wundert, die Seiten sind sehr schlecht erreichbar. Meist wurde mir eine Fehlerseite von CloudFlare „522 Connection timed out“ angezeigt. Oder es kam eine allgemeiner Serverfehler der Seite selbst.

Das scheint aber für Google kein Problem zu sein, denn die Seiten werden zumindest in der Bildersuche gut gelistet. mal sehen, wie weit die Seite es noch bringt und wann Google die Reißleine zieht (wenn überhaupt).

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