Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Bananen – gelber als gelb und größer als groß

Google-Bildersuche: Bananen

Meine Bananen mit dabei

Wenn man in der Google-Bildersuche nach Bananen sucht, zeigt sich derzeit eine Ergebnisseite wie oben abgebildet. Das Bild auf Platz 3 ist von mir (putzlowitsch.de).

Die Ergebnisse der Bildersuche kann man nach einigen Kriterien filtern, so z.B. nach Farbe, Größe und Bildtyp (Foto, Clipart, Zeichnung). Mit jedem Filter oder deren Kombination fallen Bilder unter den Tisch, weil sie nicht den Filterbedingungen entsprechen. Auch das Ranking ändert sich, da die Filterwerte wohl auch quantitativ gewertet werden.

Bananen gelber als Gelb

Google-Bildersuche: Bananen (gelb)

Mein erster Test gilt dem Farbfilter. Bei Bananen erwartet ich, daß sie schön gelb aussehen, zumindest dann, wenn sie schon reif sind, nicht etwa weiß. :-)

Das Gelb-Filter filtert die etwas blasse Lachbanane aus, die vorher auf Platz 2 lag. Ein anderes Bananenbild (vorher Platz 5) schiebt sich vor mein weiterhin drittplatziertes Bananenbild. Vermutlich ist es gelber als mein Bild, hat einen großeren Gelbanteil.

So weit, so gut. Allerdings ist das Bild auf Platz 3 nicht mehr mein Bananen-Bild, sondern eine Kopie auf einer anderen Webseite. Nun frage ich mich, oder besser gesagt Google, was an der anderen Seite in Bezug auf gelbe Bilder besser ist. Ist die Seite selbst etwa gelb oder gibt es da noch mehr gelbe Bilder oder warum ist meine Seite nicht mehr gut genug?

Auf meiner Bananen-Seite gib es auch noch schöne, gelbe Bananen-Bilder. Die geklaute Banane bei gesundlichleben.com ist wohlgemerkt eine exakte, auf das Byte übereinstimmende Kopie meines Bildes. Das Bild selbst kann also nicht für den veränderten Treffer verantwortlich sein. Aber was dann?

Bananen größer als groß

Beim Größenfilter sieht es ähnlich aus, die Suche nach großen Bildern sieht mein Bild sogar auf Platz 1, allerdings auch wieder nur die geklaute Kopie. Das Bild scheint nicht nur gelber als Gelb, sondern auch größer als groß zu sein.

Auch bei der Suche nach Fotos macht die Kopie eine bessere Figur als mein Original-Bananen-Bild. Interessanterweise ist mein Bananenbild sowohl Foto als auch Clipart, denn auch beim Filter „Clipart“ wird es angezeigt, oder besser gesagt die Kopie meines Bildes.

Google – die Qualitäts-Suchmaschine

Ich finde es erstaunlich, daß es ein und dasselbe Bild je nach Bilder-Filter bei der Google-Bildersuche zu anderen Bildern (Kopien) bzw. Seiten führt.

Mir ist schon klar, daß es aus Benutzersicht egal ist, welches Bild auf welcher Seite bei identischen Kopien angezeigt wird. Bild ist Bild und bleibt Bild. Mich würde eher der technische Hintergrund interessieren, der zu diesen, meiner Meinung nach nicht logisch nachvollziehbaren Ergebnissen führt.

Aber was ist bei der Bildersuche oder Suche ganz allgemein schon logisch? Manchmal habe ich den Eindruck, daß die Ergebnisse einfach ausgewürfelt werden. Aber Gott (Google) würfelt doch nicht! :-)

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Wertsteigerung meiner Seite – so lala

Geld, Geld und nochmals Geld

Ende Februar hatte ich mir die Seitenbewertung von schnurpsel.de bei verschiedenen Bewertungsseiten angesehen. Nun wollte ich wissen, ob sich nach gut einem halben Jahr etwas geändert hat. Das Ergebnis ist eher ernüchternd. Seht selbst:

Bewertungsseite
Bezeichnung
Wert 02/11 Wert 09/11 GuV
www.websiteworthchecker.com
Estimated Worth
$11,960.5 $11,960.5 0 %
www.websiteoutlook.com
Estimeted worth
USD 18892.4 24893 + 24,1 %
www.cubestat.com
Website Worth
$7,735.08 $7,735.08 0 %
hqindex.net
Site value
$22,550 $22,550 0 %
www.markosweb.com
… Worth
$45,614 $45,614 0 %
tweetvalue.com
… is worth
$174,239 $174,239 0 %
www.siteaero.com
…is Worth
$7,575.00 $7,575.00 USD 0 %
sitetrail.com
Estimated Value
$14,271.10 USD $17,820 USD + 19,9 %
bizinformation.org
Webseite Wert
€ 371.999,06 € 371.999,06 0 %

Geld - Scheine und MünzenNur www.websiteoutlook.com und siterail.com vermelden eine Wertsteigerung meiner Seite von gut 24% bzw. knapp 20%. Bei allen anderen Bewertern gab es keine Gewinne, aber auch keine Verluste.

Das dürfte meiner Meinung nach daran liegen, daß die einfach keine neuen Daten erhoben haben. Das sind immer noch die Werte vom Februar. Ein Indiz dafür ist der angezeigte Google-Pagerank 4, den ich schon länger nicht mehr habe (derzeit 3).

Lustig finde ich ein paar angezeigte Daten wie „Site Creation: 31 Dec 1969“, „Domain Creation Date: 01 Jan 1970“ und „Domain Age: 41 years, 269 days“. Gab es damals überhaupt schon das Internet?

Wirklich ernst nehmen darf man diese ganzen in Dollar oder Euro angezeiten Seiten-Werte sowieso nicht. Da sind nicht geldbasierte Bewertungen in Prozent oder von Hundert doch etwas hilfreicher.

SEO-Seitenwert

Überhaupt darauf gekommen, mir mal wieder die Seitenwerte anzusehen, bin ich durch die Vorstellung von kostenlosen SEO-Tools bei „Selbständig im Netz„, weil dort auch WooRank erwähnt wurde.

Woorank für schnurpsel.de (58,1) im September 2011

Mein WooRank ist seit Februar 2011 von damals 43,3 auf nunmehr 58,1 gestiegen. Auch der SmartViper-SEO-Score hat von 35% auf 38% leicht zugelegt:
SmartViper-SEO-Score für schnurpsel.de (38%) im September 2011

Nach Zahlen am schlechtesten stehe ich beim Seitwert da:
Seitwert für schnurpsel.de (33,52) im September 2011

Nur 33,52 Punkte von 100, da kann ich noch viel auf Verbesserungen hinarbeiten. Als negative Kriterien wird z.B. folgendes genannt:

  • schnurpsel.de ist bei Google Trends nicht erfasst.
  • Die Seite weist nur wenige Einträge in Social Bookmark Diensten auf.
  • schnurpsel.de wird nicht bei Wikipedia referenziert.
  • Die Domain ist nicht im moderierten Verzeichnis DMOZ vertreten.

Aber bei den technischen Details sieht es gut aus, da habe ich 13 von 13 Punkten, also liege zu 100% im grünen Bereich.

Sinn oder Unsinn

Was einem die Werte der Bewertungsseiten sagen, muß jeder selbst entscheiden. Für mich sind die Geldwerte wertlos, die Punktebewertungen können in den Details aber durchaus Hinweise für Verbesserungen bringen.

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Weiße Banane auf weißem Grund

Google-Bildersuche: Weiße-Banane

Spitzen-Banane unsichtbar

Wenn man in der Google-Bildersuche nach Banane sucht, zeigt sich derzeit eine Ergebnisseite wie oben abgebildet. Das Bild an der Top-Position oben links scheint zu fehlen. Zunächst dachte ich an einen Übertragungsfehler oder etwas ähnliches.

Beim Überfahren mit der Maus ploppt aber das gewohnte Fenster mit den Datails auf. Auch hier ist kein Bild zu sehen, zumindest stehen dort aber die Bildinfos wie Größe, Bildtyp und Name. Demnach handelt es sich um ein 600 x 350 Pixel großes Gif-Bild mit dem Namen „baum.gif“.

Wenn man dem Link folgt, landet man auf der Startseite der Bananen-Seite. Hier mußte ich das Bild erstmal suchen. Es ist kein weißes Bild, sondern ein transparentes GIF-Bild, welches über dem „Ich bin eine Beere“-Bild liegt, warum auch immer (als „Kopierschutz“?).

Weitere Größen und Suche mit Bild

Interessant wird es dann, wenn man die Option „Weitere Größen“ anklickt. Hier präsentiert Google eine bunte Liste von Bildern einfarbiger Flächen, immerhin sagenhafte 167 Millionen.

Auch die Verwendung des Bildes kann sich sehen lassen. Die Suche mit Bild fördert gut 33 Millionen Seiten mit übereinstimmenden Bildern zu Tage. Besonders beeindruckend finde ich die „Vermutung für dieses Bild“: schwarzer Hintergrund.

So abwegig ist das gar nicht mal, denn das GIF-Bild enthält eine Farbpalette mit vier Werten. Enthalten sind zweimal Schwarz (Index 0 und 3), einmal Weiß (Index 1) und einmal Transparenz (Index 2). Aller „sichbaren“ Pixel im Bild zeigen aber auf Index 2.

Andererseits steht das etwas im Widerspruch zum Farbfilter in der Bildersuche. Nur wenn man dort die weiße Auswahlfläche anklickt, wir das Bild angezeigt. Also ist Google wohl doch eher der Meinung, daß es eine weiße Banane auf weißem Grund ist. :-)

Google – die Qualitäts-Suchmaschine

Ich finde es erstaunlich, daß es ein inhaltsleeres Bild, welches zudem noch baum heißt, bei der Google-Bildersuche nach Banane auf Platz 1 liegt.

Mir ist schon klar, daß die Bildersuche noch meilenweit von einer inhaltsbasierten Bilderkennung entfernt ist. Die Zuordnung wird immer noch aus dem textlichen Kontext abgeleitet. Aber so ein bißchen Bildinhalt analysiert Google schon, seien es nun die Farben, Gesichter, ähnliche Bilder usw.

Selbst mit recht primitiver Statistik über das Bild sollte klar sein, daß da nichts enthalten ist, keine Kontraste, überhaupt nichts. Und so ein „Bild“ hebt Google auf den ersten Platz der Bildersuche nach Banane. Da ist noch einiges an Verbesserung und Arbeit zu leisten, würde ich sagen.

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Ein Hallo vom SEO-Manager

Gestern erhielt ich folgende E-Mail:

Hallo,

Ich werde diese Gelegenheit nutzen, um mich vorzustellen.
Mein Name ist Betty Knopf* ich arbeite als SEO Manager für bestewebsiteverwicklung.com*

Ich mache eine Recherche für einen meiner Partner und dabei bin ich auf %youriste% gestoßen.
Ich habe einige interessante Vorschläge für Sie und ich möchte Ihnen weitere Informationen darüber geben.

Als SEO-Experte betreue ich viele Qualität Websites, die zu Ihrer Seite passen könnten und Ihrer Webseite zu höheren Rankings & Besucherzahlen zu verhelfen.

Wenn Sie daran interessiert sind, würde ich mich freuen, Ihnen zusätzliche Informationen und alle erforderlichen Details zuzusenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Betty Knopf*
betty@bestewebsiteverwicklung.com*
bestewebsiteverwicklung.com*

* Name geändert

Wer findet den Fehler? :-)

Die E-Mail ging übrigens an meine Kontakt-Adresse bei hbgf.de.

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Bilder-Links setzen und Hijacking verhindern – mit nofollow

Was ein Hotlink ist und wie man Hotlinks mit der Google-Bildersuche aufspüren kann, hatte ich kürzlich erläutert. Wirklich verhindern kann man das Hotlinking und Hijacking durch andere auf die eigenen Bilder nicht. Für den umgekehrten Weg gibt es aber eine einfache Möglichkeit.

Simsalaseo zeigt den Weg

Schon in den ersten Tagen des Simsalaseo-Bilder-SEO-Wettbewerbs zeigte sich, daß einige unvorsichtigerweise in den Kommentaren anderer Teilnehmer verlinkten Bilder dann plötzlich in den Bilder-Suchergebnissen mit den Seite der jeweilgen Kommentare assoziiert wurden.

Bei meiner Top-100 gab es auch zunächst Bedenken, ob etwas Ähnliches passieren könnte. Immerhin werden da nicht nur die besten 100 Seiten, sondern auch die jeweiligen Bilder direkt verlinkt.

Da ich aber sowohl die Seiten als auch die Bilder mit dem Attribut rel=’nofollow‘ verlinkt habe, passierte nichts. Alle Bilder blieben in den Bilder-SERPS mit ihren Ursprungsseiten verknüpft.

Der Grund dafür hätte aber auch nicht das nofollow sein können, sondern einfach eine zu schwache Seite. Das Hijacking funktioniert nur für ausreichend starke Zielseiten. Als Test habe ich nach Ende des Wettbewerbs am Freitag abend das rel=’nofollow‘ bei der Top-100 entfernt.

Alle Bilder zu schnurpsel.de

Simsalaseo Bilder-Hijacking durch schnurpsel.deDie Auswirkungen zeigten sich recht schnell, bereits gegen Mitternacht waren viele Simsalaseo-Bilder zu schnurpsel.de „umgezogen“. Im Laufe des Samstags wurden es immer mehr, bis zeitweilge 80 bis 90% davon betroffen waren.

Am Sonntag habe ich dann das nofollow in die Links reingenommen und wenige Stunden später war der Spuk auch schon vorbei.

Hijacking mit nofollow verhindern

Als Ergebnis des Tests läßt sich feststellen, daß bei Links auf Bilder mit dem Attribut rel=’nofollow‘ das Hijacking dieser Bilder wirksam verhindert werden kann. Wer also aus welchen Gründen auch immer fremde Bilder verlinkt, sollte dieses mit nofollow tun, zumindest dann, wenn eine „feindliche Übernahme“ der Bilder nicht beabsichtigt ist.

Das Attribut rel gibt es allerdings nur für Links wie

<a href="..." rel="nofollow">Text</a>

Für direkt per Image-Tag eingebundene Bilder wie

<img src="...">

funktioniert das nicht. Da ist im HTML-Standard kein rel-Attribut vorgesehen und es wird folglich ignoriert.

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