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Aktuelle Brötchen-News vom 27.10.2011

Brötchen News vom 27.10.2011

Seit einigen Tagen sind die Bilder in der Google-Bildersuche und in der Universalsearch Images mächtig in Bewegung geraten. Das ist natürlich auch bei den Brötchen-Bildern nicht zu übersehen.

Brötchen im Auf und Ab

BrötchenErfreulich für mich ist natürlich, daß mein Brötchen mit ö relativ stabil auf Platz 2 zu finden ist, zwischenzeitlich am 24.10. sogar auf dem ersten Platz.

Es handelt sich um eine Kopie des Brötchens von Ritter Ingo. :-)

Ritter Gerald ist mit seinem SEO-Brötchen etwas zurück gefallen, es liegt im Moment auf Platz 6.

Das Brötchen von Ritter Dieter hält sich nach einigen Turbulenzen wacker auf dem vierten Platz.

In den Kreis der Ritter werde ich hier Ritter Martin aufnehmen. Er ist gewissermaßen der Erfinder der Brötchen-Ritter. Sein demütiges Brötchen hat nach einer längeren Reise den fünften Platz erobert.

Den Stand der Dinge bei den Rittern der Brötchenrunde kann man beim Brötchen-Beobachter sehen.

Kampf um das Brötchen geht weiter

Brötchen SERPs (Bildersuche) am 27.10.2011Das Gerangel um das Spitzen-Brötchen geht weiter. Möglicherweise wird nicht einer der Brötchen-Ritter gegen das schwarze Brötchen gewinnen, sondern die Wikiritteria.

Nach dem aktuellen Stand in der Universal Search ist das naheliegend.

Aber egal, wichtig ist es, den Kampf gegen das Brötchen von der dunklen Seite der Macht zu gewinnen. Wer das letztendlich schafft, ist egal.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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Google Universal Search – Wikipedia-Bilder dominieren

Wikipedia-Bilder in der Universal Search

Daß die Wikipedia bei vielen Google-Suchanfragen auf Platz 1 oder 2 zu finden ist, daran hat man sich mittlerweile gewöhnt. In der Google-Bildersuche und bei den Bilder-Einblendungen in der organischen Suche (Universal Search) ist das noch nicht lange so. Da meistens die ersten Ergebnisse der Bildersuche auch in der Universal Search erscheinen, waren da natürlich auch die Wikimedia-Bilder vertreten, die es in letzter Zeit an die Spitze der Bildersuche geschafft hatten.

Seit ein paar Tagen habe ich nun einen neuen Trend beobachtet.

Universal Search bevorzugt Wikipedia-Bilder

Bei mehreren Suchbegriffen passiert es nun, daß in der Universalsearch ein oder zwei Wikipedia-Bilder noch vor den „regulären“ Bildersuche-Treffern platziert werden. Diese Bilder sind in der Google Bildersuche selbst nicht zu finden. Hier ein paar Beispiele:

Bananen

Die ersten vier Bilder aus der Bildersuche findet man in der organischen Suche. Davor wurde aber ein Wikipedia-Bild gesetzt.

Brot

Die ersten drei Bilder aus der Bildersuche haben es in die „normale“ Suche geschafft. Das erste Bild kommt wieder von der Wikipedia und zeigt gar kein Brot, sondern eine Bottich mit Brotteig.

Brötchen

Vom Brot kommt man schnell zum Brötchen. :-) Hier wurde nun die Regel durchbrochen. Vor den zwei Bildern aus der Bildersuche kommt zunächst ein Wikipedia-Bild und dann noch ein Kochbuch-Bild. Das dürfte in etwa das gewesen sein, was Martin Mißfeldt hier gesehen hatte.

Nun kommen noch ein paar „handfestere“ Sachen als Obst und Backwaren.

Münzen

Bei den Münzen liegen vor den Ergebnissen aus der Bildersuche gleich zwei Wikipedia-Bilder.

Weil es stramm auf die Adventszeit und Weihnachten zugeht, gibt es als letztes Beispiel die Kerzen.

Kerzen

Hier haben wir dann wieder den „Normalfall“, ein Wikipediabild steht vor den Treffren der Bildersuche.

Richtig oder falsch

Ich sehe diese neue Google-Taktik eher zwiespältig. Zum einen bin ich als Bildermacher direkt davon betroffen, weil es meine Bilder nun deutlich schwerer haben in die Universal Search zu kommen, als vorher. Andererseit, warum soll es den Bildern besser ergehen als den Textsuchergebnissen?

Auch aus Benutzersicht ist es einerseits positiv, daß die Wikipedia-Bilder mehr in den Fokus rücken, ergeben sich doch bei deren Verwendung praktisch keine Risiken bezüglich der Nutzungsrechte. Was es mit anderen Bildern für Probleme geben kann, ist seit der Sache mit den Kochbuch-Brötchen ja hinlänglich bekannt.

Allerding ist die inhaltliche wie auch fotografische Qualität der Wikipedia-Bilder bisweilen, nun ja, nicht wirklich gut. Die Bildauswahl dürfte manchmal vermutlich auch nicht den Erwartungen des Suchenden entsprechen.

Wenn ich in der Bildersuche nach Brot suche, erwarte ich Bilder von Brot zu finden und nicht unbedingt einen Topf mit einer undefinierbaren, braunen Pampe. Es gibt noch ein paar weitere Beispiel, wo ich das Wikipedia-Bild thematisch nicht ganz so passend finde.

Wie geht es weiter?

Zunächst muß man abwarten, wie sich alles entwickelt. Der Bildersuche-Updateprozeß scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Es bleibt spannend.

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Zusammenhang Google Bildersuche – Universal Search

Üblicherweise sind im Moment die in der Google Universalsearch Search angezeigten Bilder auch die, welche in der Bildersuche die ersten Plätze belegen. Manchmal ist das aber auch nicht der Fall, so wie im nachfolgenden Beispiel DDR Geld.

Hier scheint Google den Begriff „vertikale Suche“ sehr wörtlich zu nehmen. Die in der Bildereinblendung gezeigten Bilder sind die aus der ersten Spalte (senkrecht, vertikal) bei der Bildersuche. :-)

Ich bin übrigens schon auf den 2. Teil der Artikelreihe zum Thema Universal Search gespannt…

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Google Bildersuche Update – Wikipedia legt erneut zu

Wikipedia bei Google ganz vorn

Daß die Wikipedia bei vielen Google-Suchanfragen auf Platz 1 oder 2 zu finden ist, dürfte nichts Neues sein. Bei den Bildern in der Google-Bildersuche zeigte sich mir dieser Trend aber erstmalig Anfang/Mitte Juni dieses Jahres. Nach den Bildern von damals sind in den letzten Tagen weitere Bilder von meiner Beobachtungsliste hinzu gekommen. Hier ein paar Beispiele.

Katze

Zuerst war es mir beim Suchbegriff Katze aufgefallen. Da tauchte am 12. Oktober quasi aus dem Nichts ein Katzenbild direkt auf Position 1 auf (Diagramm rote Linie, wikimedia.org). Im Moment ist sich Google noch nicht ganz schlüssig, ob das Bild da bleiben soll, mal ist es da, mal nicht. Aber ich denke, es wird sich demnächst dort festsetzen.

Äpfel

Am 13. Oktober war ganz neu auf Platz 2 der Bildersuche ein Wikipedia-Apfel zu sehen (violette Linie, wikimedia.org). Später ist dann noch ein zweites Bild dazu gekommen (rote Punkte). Derzeit mischen also zwei Wikipedia-Äpfel-Bilder ganz vorn mit, einer auf dem ersten und einer auf dem dritten Platz.

Hut

Seit dem 16. Oktober belegt auch ein Wikipedia-Bild zum Suchbegriff Hut den ersten Platz in der Bildersuche (rote Linie, wikimedia.org). Das Bild zeigt keinen einzelnen Hut, sondern gleich viele bunte Hüte.

Mona Lisa

Google-Bildersuche: Mona Lisa WikipediaDie Mona Lisa habe ich erst seit kurzem auf dem Monitor in der Beobachtungsliste, deshalb gib es dafür auch noch kein wirklich aussagekräftiges Rankingdiagramm.

Allerding werfe ich hin und wieder schon mal einen Blick auf die Mona Lisa Bildersuchergebnisse.

Das passiert spätestens immer dann, wenn der Künstler Martin Mißfeldt sein Lieblingsbeispiel Mona Lisa in einem seiner Artikel beim TagSEOBlog ins Spiel bringt. :-)

Das jetzt auf Platz 1 liegende Bild habe ich dort auf einem Screenshot oder bei der eigenen Suche noch nie gesehen. Es wäre mir allein schon deshalb aufgefallen, weil es gar nicht Leonardo da Vincis berühmte Mona Lisa oder eine Abwandlung davon zeigt. Das Wikipedia-Bild ist Camille Corots „Frau mit einer Perle“, welches vorübergehend den Platz der Mona Lisa im Louvre einnahm, als das Original gestohlen worden war.

Google wertet Wikipedia in der Bildersuche auf

Wenn Bilder plötzlich wie aus dem Nichts (von Plätzen jenseits der 100) auf dem ersten oder zweiten Platz der Bildersuche landen, sind das aus meiner Sicht keine „normalen“ Rankingverschiebungen.

Es kann natürlich sein, das die Wikipedia gerade besonders auf Bilder optimiert. Ich denke aber, Google hat mal wieder an den Rankingschrauben gedreht und irgendwelche Gewichtungen verändert. Vielleicht gib es ja sowas wie Panda auch für die Bildersuche, wer weiß…

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Das Ende der Logfile-Auswertung – Google stellt auf https um

Wo kommen die Besucher her

Ich bin ja ein großer Anhänger der Logdatei-Auswertung für meine Statistik und habe bisher auf andere Tools wie Google-Analytics verzichtet. Alle Informationen konnte ich aus den Server-Logfiles extrahieren, die aufgerufenen Seiten und normalerweise auch, woher der Besucher kam. Dazu überträgt der Webbrowser die entsprechende Information im sogenannten Referrer.

Für Besucher von Google konnte ich auch ermitteln, nach welchen Wörtern sie gesucht hatten. Das zeigt einerseits, was wirklich gesucht wird und wofür meine Seiten gefunden werden. Andererseits gibt es auch immer wieder recht eigenartige Suchanfragen, die Stoff für ein paar lustige Blogartikle liefern.

Google macht dicht

Gestern gab es von Google eine Ankündigung, daß die Suche verstärkt über SSL-Verbindungen (https) abgewickelt werden soll. Bei Twitter und auf Blogs wurde das entsprechend reflektiert, so z.B. bei Prometeo und bei Cashys Blog und natürlich beim GoogleWatchBlog.

Kein Referrer mehr

Im RFC 2616 (HTTP 1.1) findet man unter Punkt 15.1.3 folgendes:

Clients SHOULD NOT include a Referer header field in a (non-secure) HTTP request if the referring page was transferred with a secure protocol.

Mit Clients sind hier die Webbrowser gemeint. Diese sollen also keinen Referer mit schicken, wenn von einer sicheren, verschlüsselten Seite zu einer unsicheren, unverschlüsselten Seite navigiert wird.

Genau das passiert, wenn man auf der verschlüsslten Google-Ergebnisseite auf ein Suchergebnis klickt und z.B. bei mir landet. Meine Seiten sind unverschlüsselt.

Kein Informationen mehr

Was bedeutet das nun für meine Statistik?
Ich weiß bei Besuchern, die von Google kommen, nicht mehr, was sie eigentlich gesucht haben. Ich weiß noch nicht mal, daß sie überhaupt von Google kamen, denn der Referer ist ja leer.

Aber das Problem habe nicht nur ich, sondern auch alle anderen Webstatistik-Tools, selbst Google-Analytics.

Ein Ausweg wäre, man stellt die eigenen Seiten auf https um. Damit bekommen natürlich die Zertifikatsanbieter enormen Zulauf. Bietet Google selbst eigentlich SSL-Zertifikate für Geld an? :-)

Nachtrag:
Was genau im Logfile ankommt oder nicht, hängt auch davon ab, wie der Link zur Zielseite auf der Google-Suchergebnisseite kodiert ist.

Entweder ist das Ziel direkt als URL eingetragen. Dann bleibt der der Referer beim Übergang von der verschlüsselten Suchergebnisseite auf eine unverschlüsselte Zielseite auf der Strecke.

Oder der Klick wird über den Google-URL-Redirector geleitet. Da dieser unverschlüsselt arbeitet, werden nun die Werte im Referer an die Zielseite übertragen, die Google dem Redirector mit auf den Weg gibt. Dabei bleibt z.B. das Abfragefeld q= einfach leer, weil Google das so will und nicht etwa, weil es technisch nicht anders geht.

Das hat also primär nichts mit der Verschlüssselung zu tun. Auch ohne Verschlüsselung der Suchseiten wäre es kein Problem. So etwas Ähnliches gab es übrigens bei der Bildersuche schon mal im Dezember 2007, als Google die Suchparameter im Frameset weggelassen hatte.

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