Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Twitter – Follow You, Follow Me

Twitter-Follower: Cheap Domains

Ich bin ja nicht so der große Twitter-Experte. Wahrscheinlich ist das auch alles schon ein alter Hut.

Kürzlich schrieb ich einen Tweet, in dem das Wort Domains vorkam und kurze Zeit später hatte ich einen neuen Follower (siehe Bild oben). Das kann doch kein Zufall sein, da steckt doch bestimmt eine Automatismus dahinter, würde ich sagen.

Ich stelle mir das so vor, daß da ein Bot den aktuellen Twitter-Stream mitliest und bei bestimmten Stichwörtern oder Wortkombinationen eine Aktion ausführt. Das kann z.B. das „Folgen dem Schreiber“ eines solchen, passenden Tweets sein. Schon früher war mir sowas aufgefallen, besonders auch, wenn mir plötzlich z.B. englischsprachige Twitterer folgen.

Die meisten dieser Follower waren aber nach wenigen Stunden oder ein paar Tagen wieder verschwunden. Sie spekulieren wohl darauf, das man ihnen dann auch bei Twitter folgt.

Und noch etwas ist mir aufgefallen. Oft bekomme ich eine E-Mail, daß mir nun jemand bei Twitter folgt, aber nicht immer. Bei dem Onkel mit den billigen Domains war das nicht der Fall. Vermutlich gibt es die E-Mail nur, wenn man jemandem „regulär“ folgt, nicht aber per API oder so.

Ich werde mal noch ein paar Stichwörter testen… :-)

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Google-Suche Ziel-URL wird weitergeleitet

Google-Suche: Ziel-URL direktBisher war es ja so, daß man bei der Google-Suche von der Trefferseite mit einem Klick direkt auf die Zielseite kam. Im Link stand also direkt die Adresse der Zielseite drin, also z.B.:

<a href="http://putzlowitsch.de/">

Wenn man mit der Maus über einem Link stehenbleibt, wird in der Statuszeile das Linkziel entsprechend angezeigt.

Google-Suche: Ziel-URL mit WeiterleitungHeute ist mir nun aufgefallen, das sich nach einem Klick auf den Link das Linkziel plötzlich ändert. Ich mache das z.B. oft mit der rechten Maustaste, um mir den Link mit „Link-Adresse kopieren“ in die Zwischenablage zu holen. Leider verwandelt sich der Link nun in einen Weiterleitungslink über den Google-URL-Redirector:

<a href="/url?url=http://putzlowitsch.de/&ved=0CBQ...">

Diese Umwandlung wird per Javascript mit dem onmousedown-Ereignis bewerkstelligt und ist natürlich nicht nur beim Klick mit der rechten Maustaste sondern auch bei einem normalen Klick wirksam.

Falls kein Javascript aktiv ist, steht die Weiterleitungs-Adresse auch bereits direkt im Linkziel drin:

<a href="/url?q=http://putzlowitsch.de/&sa=U&ei=ufP9T...>

Gut möglich, daß mir das nur bisher nicht aufgefallen war und es diese Weiterleitung schon länger gibt. Ich finde es allerdings eher unpraktisch. Zudem muß ich nun wieder mal meine PHP-Skripte anpassen…

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Neue Google-Bildersuche jetzt auch in Österreich

google.at mit neuer BildersucheSeit dem Sommer dieses Jahres zeigt sich die Google-Bildersuche in neuem Gewand.

Fast vom Start weg war die Schweiz mit dabei. Abfragen über google.ch zeigten bei der Bildersuche wie auch die Anfragen über google.com bereits das neue Layout.

Andere Länder, andere…

Ich habe nun nicht alle Länderdomains von Google überprüft, zumindest in Deutschland (google.de) und Österreich (google.at) wurde noch lange Zeit die alte Bildersuche verwendet. Das fällt mir auch deshalb auf, weil die meisten Bilder-Besucher über die Google-Server aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu mir kommen. In Referer der entsprechenden Logdatei-Einträge sehe ich dann auch die neuen Parameter z.B. für die Größe des Browserfensters (biw, bih) bei der neuen Bildersuche.

Seit Anfang Dezember ist nun das neue Layout der Bildersuche auch für Österreich freigeschaltet. Nur in Deutschland bekommt man noch die klassische Bildersuche vorgesetzt. Fragt sich natürlich wie lange noch und warum das so ist.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Ich habe mich mittlerweile an die neue Bildersuche gewöhnt. Es ist sogar manchmal schon so, daß ich bei der klassischen Ansicht mit dem Mauszeiger über dem Bild stehenbleibe und erwarte, daß dann die vergrößerte Ansicht mit mehr Informationen zum Bild eingeblendet wird. Insesondere auch die Funktion „Weitere Größen“ gefällt mir bei der neuen Bildersuche recht gut.

Neue Google-Bildersuche: AdventAuch die Anordnung der Bilder ist nicht so unvorteilhaft. Immerhin werden nun gleich auf der ersten Trefferseite deutlich mehr Bilder als bei der klassischen Ansicht angezeigt. So rücken auch Bilder in den Fokus des Benutzers, die sonst erst auf der zweiten Seite zu finden waren.

Mehr oder weniger

Bei meiner Bildschirmauflösung von 1280×1024 werden mir bei der klassischen Ansicht 20 Treffer angezeigt, beim neuen Layout sind es je nach Bildmaterial 10 bis 15 Treffer mehr, beim Beispiel-Screenshot Advent sind es 31. So rücken z.B. meine zwei Adventsbilder (in der unteren Reihe) mit auf die erste Trefferseite.

Nun bin ich mal gespannt, wann die neue Bildersuche auf google.de eingeführt wird. Wenn man unbedingt die alte Ansicht haben will, kann man das mit dem Paramter sout=1 erreichen:

http://www.google.ch/images?q=advent&hl=de&sout=1
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Zweiter, dritter, vierter Advent – hab ich alles im Sortiment

Ich finde es ja prima, dieses sogenannte Magazin-Layout bei der Bildereinblendung in der normalen Google-Suche. Dabei wird ein Bild mit doppelter Größe am linken Rand des Bilderblocks sehr schön hervorgehoben. Wenn es dann gleich noch drei eigene Bilder zum aktuellen Thema „Advent“ sind, um so besser. Weihnachten kann kommen… :-)

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Grafikkarte – noch ein Bilderexperiment

Der Versuchsaufbau

Aus den Fehlern mit dem „Bananen und Orange“-Versuch habe ich gelernt und dieses mal eine Bildermatrix erstellt, die keine Pixel- oder Dateigröße schon rein statistisch bevorteilt. Ich habe das Foto einer Grafikkarte in vier gängigen Pixelgrößen und jeweils vier Dateigrößen (JPEG-Komprinierungsraten) erstellt und mit Nummern von 00 bis 15 versehen. Ich wollte abermals sehen, welche Bilder Google für die Bildersuche bevorzugen würde.

Die Bilder

Größe 15 kB 50 kB 100 kB 150 kB
640×480
Pixel
Grafikkarte
grafikkarte-00
Grafikkarte
grafikkarte-01
Grafikkarte
grafikkarte-02
Grafikkarte
grafikkarte-03
800×600
Pixel
Grafikkarte
grafikkarte-04
Grafikkarte
grafikkarte-05
Grafikkarte
grafikkarte-06
Grafikkarte
grafikkarte-07
1024×768
Pixel
Grafikkarte
grafikkarte-08
Grafikkarte
grafikkarte-09
Grafikkarte
grafikkarte-10
Grafikkarte
grafikkarte-11
1600×1200
Pixel
Grafikkarte
grafikkarte-12
Grafikkarte
grafikkarte-13
Grafikkarte
grafikkarte-14
Grafikkarte
grafikkarte-15

Die vier Bildformate 640×480, 800×600, 1024×768 und 1600×1200 Pixeln sind mit den Dateigrößen von jeweils 15, 50, 100 und 150 kByte vertreten. Macht zusammen also 16 mal dasselbe Bild in unterschiedlichen Größen. Bei dem kleinsten 1600x1200er Bild ist es mir jedoch nicht gelungen, dieses auf nur 15 k runterzukomprimieren, es hat daher eine Dateigröße von etwa 20k.

Eine weitere Besonderheit gibt es dieses Mal noch. Die Bilder werden täglich zufällig neu angeordnet. Damit will ich vermeiden, daß ein Bild nur auf Grund einer bestimmten Position am Anfang oder Ende oder der näheren Nähe zu eine Keyword bevorzugt wird. Ob das eine gute Idee ist, weiß ich allerdings nicht.

Phase 1 – Der Googlebot-Image kommt

Der Grafikkarten-Artikel wurde am 3. August 2010 um 22.22 Uhr veröffentlicht. Der Googlebot hat erstmals am 9. August 2010 um 20:09 Uhr ein Bild eingelesen, das Bild Nr. 11. Die Bilder wurden bisher insgesamt 32 mal vom Bot abgefragt, im einzelnen:

Bild Pixel Größe Anzahl erstmalig zuletzt
00 640×480 14,9k 2 10.08.2010 11.10.2010
01 640×480 49,8k 2 13.08.2010 01.10.2010
02 640×480 99,1k 2 18.08.2010 24.09.2010
03 640×480 150,0k 2 09.08.2010 09.10.2010
04 800×600 15,9k 2 11.08.2010 30.09.2010
05 800×600 49,8k 2 20.08.2010 08.10.2010
06 800×600 99,7k 2 16.08.2010 10.11.2010
07 800×600 152,0k 2 17.08.2010 05.10.2010
08 1024×768 15,3k 2 12.08.2010 25.10.2010
09 1024×768 50,0k 2 11.08.2010 30.09.2010
10 1024×768 100,0k 2 17.08.2010 11.11.2010
11 1024×768 152,0k 2 09.08.2010 15.11.2010
12 1600×1200 20,5k 2 14.08.2010 08.11.2010
13 1600×1200 50,4k 2 09.08.2010 27.09.2010
14 1600×1200 100,0k 2 11.08.2010 05.11.2010
15 1600×1200 150,0k 2 16.08.2010 29.10.2010 20:19

Das letzte Bilde (Nr. 05) wurden erst nach gut zwei Wochen erfaßt. Da Schnurpsel keine ausgesprochene Bilderseite ist, dauert es wohl auch länger als z.B. bei Putzlowitsch, wo Bilder meist schon nach 24 Stunden, spätestens aber drei Tagen abgefragt werden. Je größer und „bilderlastiger“ eine Website ist, um so schneller und häufiger kommt der Googlebot-Image vorbei.

Phase 2 – Die Bilder in den Suchergebnissen

Wie bei „Bananen und Orange“ mußte ich erst nachhelfen, bevor die ersten Bilder in der Bildersuche auftauchten. Am 13. Oktober war es dann soweit, das Bild Nr. 11 belegte für die Suche nach Grafikkarte eine Platz auf der 13. Trefferseite.

Google-Bildersuche: Grafikkarte von Schnurpsel

Seither sind fast alle Bilder mehr oder weniger häufig oder stabil in den Bilder-SERPs aufgetaucht, das letzte (Nr. 01) am 17. November. Es fehlen noch die Bilder 09 (1024×768 50k) und 12 (1600×1200 20k). Wobei diese Bilder schon im Index sind, z.B. mit einer entsprechenden site-/inurl-Abfrage, sie waren nur noch nicht bei der Bildersuche nach grafikkarte zu finden.

In den letzten Tagen habe sich besonders die Bilder 07 (800×600 150k), 10 (1024×768 100k) und 03 (640×480 150k) stabilisiert und sind recht konstant auf den Plätzen im Bereich von 280 bis 290 zu finden.

Phase 3 – Kaffeesatzlesen

Ich will es mal so sagen, aus den beobachteten Sachverhalten läßt sich praktisch nicht schließen, ob Google nun bestimmte Pixel- oder Dateigrößen bei Bildern bevorzugt. Tendenziell würde ich aber sagen, daß größere Bilder eine leichten Vorteil haben. Insbesondere die Dateigröße und damit JPEG-Komprimierungsrate sollte abhängig von den Pixelabmessungen des Bildes nicht zu klein sein. Insofern ist es nicht verwunderlich, daß Google das Bild Nr. 12 (1600×1200 20k) den Suchenden nicht auf der Trefferseite anbietet, denn mit so einem Pixelhaufen kann wohl niemand ernsthaft etwas anfangen.

Fazit

Google-Experimente sind immer nur eine Art Blackbox-Methode mit ungewissem und meist kaum substanziell interpretierbarem Ergebnis. Zu viele unbekannte und nicht beeinflußbare Größen spielen dabei eine Rolle und so sind diese Versuche, von außen etwas über die Google-Innereien herausfinden zu wollen, bestenfalls ein schöner Aufhänger für einen längeren, pseudowissenschaftlichen Blog-Artikel. :-)

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