Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Plug and Play

Plugin 123 HTTP TransportDas mit den Plugins für WordPress ist ja wirklich eine feine Sache. Es gibt deren viele und sie leisten teilweise Dinge, von denen man gar nicht wußte, das man sie jemals gebrauchen könnte.

Ja, auch ich verwende Plugins. :-)

Das aktuelle Thema des Wabmasterfridays lautet „Welche WordPress-Plugins habt ihr aktiv im Einsatz?“ und so habe ich hier im Blog-Adminbereich einfach mal nachgeschaut. Es sind derzeit ganze 27 aktive Plugins, die ich jetzt aber nicht alle ausführlich vorstellen werde.

Der Grund ist einfach. Das hier ist mein Test- und Entwicklungsblog und so laufen da viele Sachen zu Testzwecken. Von den 27 Plúgins sind bis auf eines alles Eigenentwicklungen. Man erkennt sie an dem „123 Irgendwas“-Namen.

Fremde Plugins

Das einzige fremde Plugin ist DoFollow. Damit wird des nofollow-Attribut bei Links in Kommentaren entfernt. Das stellt aber keinen Freifahrtschein für jeden Mist dar. Erstkommentare werden moderiert und gegebenfalls Entlinkt oder Entfollowt.

Eigene Plugins

Viele Plugins sind nur kleine Helferlein, teilweise sogar ohne Optionenseite, manche bügeln nur Fehlkonfigurationen der Webhoster aus.

Ein paar haben aber schon einen etwas größeren Umfang und Nutzwert.

  • 123 IntLink
    IntLink zählt zu meinen ältesten Plugins und hat sogar Editor-Buttons. Mit dem Plugin kann man mit der Artikel-ID (bzw. Kommentar-ID) einfach auf bloginterne Artikel, Seiten oder auch Kommentar verlinken. Die Links werden erst zur Laufzeit generiert. Damit passen sie immer, egal ob man mal die Permalinks ändert oder mit dem ganzen Blog umzieht.
  • 123 Shrink Link
    Wer kennt das nicht, im Kommentar hinterläßt jemand einen monstermäßig langen Link, der dann weit nach rechts über den Rand hinausragt und das in mühsamer Arbeit erstellte Design zerstört. Mit Shrink-Link werden solche Links für die Anzeige gekürzt. Mit ein paar Optionen kann man das Kürzungsverhalten steuern.
  • 123 Homelink
    Lange Zeit war es in WordPress nur möglich einen Menüeintrag mit einem Link zur Startseite im Theme zu programmieren. Das Plugin ermöglicht das Hinzufügen des Startseiten Links im Backend, außerdem das Ein- und Ausblenden von Seiten aus dem Menü un das ändern der Menütexte.
    Seit WP 3.0 ist das alles mit den Benutzermenüs ja bereits fest eingebaut.
  • 123 Tools
    Das Plugin ist eine Art Sammelplugin für kleinere Funktionen, für die sich kein eigenes Plugin lohnen würde. Ein Werkzeugkasten halt. :-)

Dann gibt es noch mehrere nicht öffentliche Plugins, die ganz unterschiedliche Funktionen haben. Mit dem „123 Character Mixer“ kann man Buchstaben vertauschen, so daß eigenartig fremdsprachig anmutende Texte entstehen. Sehr wichtig ist mir das „123 Shortlink“-Plugin, damit kann ich per Artikel- oder Attachment-ID eine Weiterleitung auf den Artikel oder direkt auf ein Bild generieren. Das brauche ich z.B., wenn ich die Artikel oder Bilder in Twitter abkippen will. :-)

Apropos in Twitter abkippen, das werde ich jetzt auch gleich tun… :-)

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Mein Plugin in einem WordPress-Buch

Was man manchmal so zufällig entdeckt…

Limone (Limette)

Mein WordPress-Plugin „123 Homelink“ wird in einem Buch erwähnt. Das hätte ich wohl niemals gemerkt, wenn ich nicht in meiner Google-Suchanfragen Statistik die Suche nach eben genau der URL zu meiner Pluginseite gesehen hätte. Die Suche nach der URL ergibt halt auch einen Treffer zu Google-Books, eben dem Buch „Praxiswissen WordPress“ von Olivia Adler.

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Auch Spam-Bots sind nur Menschen

Ich war es nicht

Menschen machen Fehler. Aber nicht nur Menschen, oft sind auch Technik und Programme nicht fehlerfrei. Was aber nicht verwundert, denn die sind in aller Regel von Menschen gemacht.

Ich kann mich ja immer wieder über den Spammer-Dialog auf dem TagSEOBlog köstlich amüsieren. Ich denke mal, Martin hat das gleich passend für den letzten und den aktuellen Webmaster-Friday konzipiert und so gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. :-)

Viele der Spamtexte kannte ich auch schon, aber in der Dialog-Bearbeitung erreichen sie eine ganz neue Qualität. Heute nun hat es aber jemand übertrieben und mir gleich eine Liste mit 64 dieser Spam-Texte als „Kommentar“ zukommen lassen.

Ich denke mal, daß das keine Absicht war, denn irgendwie ist das schon ein bißchen unglaubwürdig, so ein Kommentar mit 64 praktisch nichtssagenden Sätzen. Außerdem sind die Paragraph-Zeichen am Anfang jeder Zeile für einen richtigen Kommentar doch eher ungewöhnlich.

Hier hat entweder der Spambot versagt, der vermutlich nur immer jeweils einen Satz zufällig pro Kommentar auswählen soll, oder der Nutzer hat keine Ahnung, wie das funktioniert und irgendwas falsch eingestellt. Oder aber das ist ein Scherz und jemand hat mir seine gesammelten Spam-Texte zukommen lassen, warum auch immer.

Ich denke aber, es war ein Fehler. Menschen machen nun mal Fehler.

Das ist kein Beitrag zum Webmasterfreitag, auch wenn ich dorthin verlinke.

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Revierphone-Chart und Image-Map mit Shortcode

Von einigen Nutzern meiner Revierphone-Charts tauchte auch die Frage auf, wie man die URLs der Grafik anklickbar machen kann. Das ist im Prinzip ganz einfach, mit einer image-map. :-)

Eine zum jeweils aktuellen Chart passende Map liegt im selben Verzeichnis wie die Grafik und hat den Namen top-10-map.txt. Dies Datei für Revierphone kann man ganz normal aufrufen und hineinsehen. Es steht ein Imagemap drin. Wichtig ist dabei der Mapname, hier z.B. ‚gcmap-27‘, mit dem die Map von der Grafik referenziert wird.

Revierphone-Map mit WordPress Shortcode

Seit Wordperess Version 2.5 gibt es die Shortcodes mit denen man spezielle Funktionen direkt in den Inhalt einer Seite oder eines Artikels einbinden kann. Ein Beispiel ist der seitdem existierende gallery-Shortcode, mit dem man die Bilder zu einem Beitrag als kleine Galerie im Artikel anzeigen kann.

Aber auch für eigene Erweiterungen ist die Shorcode-API wunderbar und vorallem einfach einsetzbar. Für das Einlesen der Revierphone-Image-Map sind nur wenige Zeilen PHP-Code in der functions.php-Datei des Themes erforderlich:

function plw_get_chart_map( $atts, $content = null ) {
	extract( shortcode_atts( array(
		'name' => null,
	), $atts ) );
	
	if( is_null( $name ) )
		return '';

	$url = "http://chart.hbgf.de/$name/top-10-map.txt";
	$response = wp_remote_get( $url );
	if( is_wp_error( $response ) )
		return '';
	if( 200 != $response['response']['code'] )
		return '';

	return $response['body'];
}
add_shortcode( 'chartmap', 'plw_get_chart_map');

Der Shortcode erwartet den Namen der Map als Parameter name. In diesem Fall ist es ‚revierphone‘, alles klein geschrieben. Falls kein Name übergeben wurde, wird ein Leerstring zurück gegeben.

Dann wird die URL zusammengesetzt und die Map mit der WordPress-Funktion wp_remote_get eingelesen. Die Funktion gibt es erst seit WordPress 2.7, deshalb funktioniert meine Funktion erst ab dieser WordPress-Version. Man vermeidet durch Nutzung das Jonglieren mit den diversen Netzwerkfunktionen wie cURL, Streams und fsockopen. Wenn die Konfiguration stimmt, funktioniert das auch sehr gut, schließlich verwendet WordPress die Funktion selbst für alle HTTP-Requests. :-)

Nach ein wenig gegebenenfalls erforderlicher Fehlerbehandlung wird vom Shortcode-Handler die eingelesene Map zurück gegeben.

Revierphone-Chart mit klickbaren URLs

Um die Image-Map im WordPress-Artikel zu verwenden, muß an der gewünschen Stelle einfach der Shortcode mit dem map-Parameter eingegegen werden. Am besten dirket vor der Revierphone-Chart-Grafik selbst:

[chartmap name='revierphone']
<img src="http://chart.hbgf.de/revierphone/top-10.png" alt="reVierphone Top-10" usemap="#gcmap-27"/>

Wichtig ist, damit es überhaupt funktioniert, beim img-Tag das Attribut usemap. Hier ist der Name der Map so wie im map-Tag angegeben mit einem vorangestellten Doppelkreuz einzutragen, also usemap=“#gcmap-27″.

Und so sieht das dann aus:
[chartmap name=’revierphone‘]
reVierphone Top-10

Viel Spaß :-)

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iPhone4Spiel-Diagramm mit Lücke

iPhone4Spiel-Diagramm mit Lücke

Mut zur Lücke, könnte man sagen, aber das war so nicht beabsichtigt. Vielleicht hat es ja einer der vielen Beobachter beim iPhone4Spiel-Diagramm schon bemerkt. Seit etwa einer Woche stimmt da was nicht. Es gibt seit dem 13. Juli eine datentechnische Lücke für Plätze großer als 10 bei der normalen Suche bzw. größer Platz 20 bei der Bildersuche. Da ist gewissermaßen ein Daten-Sommerloch entstanden.

Solche „Aussetzer“ können zwar auch entstehen, wenn sich die Platzierung jenseits der 100 befindet, denn dort endet die Darstellung des Diagramms (nicht aber die Datenerfassung), aber eine so auffällige Lücke erschien mir doch verdächtig. Es ist recht unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen, daß z.B. geld-im-internet mit seinem iPhone4Spiel-Beitrag der in letzter Zeit immer in den Top-20 war, plötzlich auf Plätze über 100 abfällt.

Was war passiert? Ich hole mir die Daten dirket aus den SERPs, parse also die HTML-Seite und extrahiere die Links und Positionen. Zudem habe ich eine Next-Page-Erkennung eingebaut um festzustellen, ob es von der aktuellen Seite aus gesehen jeweils noch eine weitere Ergebnisseite gibt. Genau diese Erkennung hatte versagt und nach der ersten Seite das Einlesen abgebrochen.

Ich habe die Funktion nun etwas robuster ausgelegt und hoffe, daß sie in Zukunft die weiteren Ergebnisseiten zuverlässig erkennt. Verlassen kann ich mich darauf aber leider nicht, also muß ich immer die Daten nach Auffälligkeiten im Auge behalten.

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