Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Münzen im März – Bilder in Bewegung

Für ein paar Bildern beobachte ich seit einigen Wochen die Google-Top-100. Besonders deutlich kann ich Bewegungen in den SERPs in so hübschen, bunten Diagmm erkennen. Und was habe ich gesehen?

Seit dem 17. März ist verstärkt Bewegung nicht nur bei den Münzen zu sehen, auch das Ranking der Bananen, des Brokkolis und für weiterer Suchbegriffe hat sich verändert. Nicht nur kleine Rangeleien um ein, zwei Plätze hat es gegeben, sonder größere Sprünge von hinteren Seiten nach vorn auf die Seite 1 oder sogar in die Top-10.

Bildersuche - Orange auf Platz 8Einige meiner Bilder, die ich allerdings nicht automatisch tracke, habe auch deutlich Boden gut gemacht.
Das erfolgreichste Bild der letzten Wochen dürfte dabei meine Orange sein. Diese ist von Seite 5 oder 6 direkt auf Platz 8 geklettert, bei immerhin fast 300 Millionen Ergebnissen.

Das merke ich auch an den Klickzahlen, die sich für die Orange etwa verzehnfacht haben. Den Artikel habe ich vor knapp einem Jahre veröffentlicht.

Erfolg in der Google-Bildersuche braucht halt immer noch Zeit und Geduld.

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Bilder-Hotlinks von gehackten Seiten

Hotlink-ÜbersichtAb und zu sehe ich nach, welche Hotlinks auf meine Bilder bei Google gelistet werde. Das geht ganz gut mit der „inurl: -seite:“-Abfrage.

Für putzlowitsch.de gab es bislang so etwa 80 bis 90 Hotlinks, in den letzten Wochen sind aber viele hinzu gekommen.

Was mich schon verwunderte hat, waren die Herkunftsländer der Links wie Spanien (es), Chile (cl), Brasilien (br), Polen (pl) oder Rumänien (ro). Ein-zwei dieser Links bin ich gefolgt, landete aber auf der Startseite, was ich nicht weiter verdächtig fand. Vermutlich wurden die Seiten bereits wieder entfernt.

Hotlink im wp-admin?

Heute wurde ich dann stutzig, als ein paar Hotlinks auf die wp-admin Verzeichnis von Seite zeigten:

movebranding.es/blog/wp-admin/nektarine
elmaipucino.cl/wp-admin/kaffeebohnen&page=4

Das kann eigentlich nicht sein, so ein bißchen kenne ich mich mit WordPress schon aus. Das sind wohlgemerkt URLs, die bei der Google-Bildersuche als Referenzseite für einige meiner Bilder angezeigt werde. Aber der Google-Bot wird sich ja wohl nicht im Adminbereich eines WordPress-Blogs anmelden.

Gehackte SeiteAlso habe ich mir die Ziel-URL kopiert und direkt aufgerufen. Wie schon vorher landete ich auf der Startseite der jeweiligen Website.

Aber irgendwo muß mein Bild da verlinkt gewesen sein, sonst hätte Google es nicht gefunden. Vielleicht zeigt der Google-Cache ja noch etwas an?

Was die site-Abfrage ans Licht bringt

Gehackte Seite in der Google-site-AbfrageFehlanzeige, der Google-Cache kennt die Seiten nicht. Welche Seiten von der Website hat Googl denn überhaupt im Index?

Das sieht mir doch aber sehr seltsam aus und gleich mußte ich an „SEO Mortale“ von Gerald Steffens auf der SEO-Campixx denken.

Die Seite wurde offensichtlich gehackt. Der normale Nutzer bekommt etwas anderes zu sehen, als der Google-Bot – Cloaking vom Feinsten. Nun wollte ich aber doch mal wissen, was dort auf den Seiten aus Sicht des Google-Bots zu finden ist. Die Google-Seitenvorschau sagt nur lapidar „Vorschau nicht verfügbar“ und auch die Idee, mich per User-Agent als Googlebot auszugeben führt nicht zum Erfolg.

Google-Translate hilft

Gehackte Seite mit Google-TranslateGoogle-Translate hilft, nicht nur beim Übersetzen. Der Aufruf der Seite per Google-Übersetzungsdienst fördert eine Ansicht zu Tage, die wohl nur Google zu sehen bekommt.

Ein unstrukturierter Haufen von internen Links, Wörtern und Bildern.

Irgendwo weiter unten ist da auch mein Nektarinen-Bild zu finden. Aber was soll das Ganze, auf den Seiten sind keine externen Links zu finden. Linkbuilding kann es also nicht sein, würde mit solchem Spam vermutlich auch nicht funktionieren.

Die Besucher-Falle

Hack-Weiterleitung 1Was wirklich passiert, habe ich erst mitbekommen, als ich die Seite dann doch mal direkt aus den Google-SERPs heraus aufgerufen habe.

Ich wurde nicht mehr zur Startseite sondern zu einer ominösen Seite weitergeleitet, von der ich nicht wissen will, was sie tatsächlich macht.

Viren, Würmer, Phishing oder alles zusammen, ausprobiert habe ich das nicht.

Bilder gut, Umfeld schlecht

Wo die „Texte“ auf den gehackten Seiten herkommen, weiß ich nicht. Die Bilder wurden bestimmt aus der Google-Bildersuche gezogen. Das hat man nun davon, wenn man mit Bildern gut bei Google platziert ist. Da kann man auch mal ganz schnell in einem zwielichtiges Umfeld geraten. :-)

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Google-Bildersuche: SafeSearch strict „unsichtbar“

Bei der Google-Bildersuche und auch der normalen Suche gibt es die Möglichkeit, anstößige, nicht jugendfrei Inhalte zu filtern. Die entsprechenden SafeSearch-Einstellungen können z.B. direkt rechts neben der Such-Schaltfläche vorgenommen werde:

Google Safesearch - Optionen

Es ist auch möglich, die SafeSearch-Option als URL-Parameter safe= zu übergeben. Folgende Einstellungen sind möglich:

  • on (strict, active) – es wird alles gefiltert, was nur entfernt nach jugendgefährdenden Inhalten aussieht
  • images (moderate) – es wird alles gefiltert, was eindeutig nach jugendgefährdenden Inhalten aussieht
  • off – es wird nicht gefiltert

Kürzlich ist mir beim Durchsehen der Google-Bildersuche-Treffer ein weiterer Wert für den Parameter safe= aufgefallen: vss.
Dieser wirkt genauso wie der Wert strict (oder on) mit dem Unterschied, daß die Anzeige der aktuellen Einstellung und die Auswahlmöglichkeiten rechts neben dem Such-Button ausgeblendet sind. Am Beispiel „Pflaume“ sieht das so aus:

Die Suchergbnisse sind identisch, nur das [SafeSearch – Strikt ▼] ist nicht mehr zu sehen.

Wofür das nun gut ist, weiß ich auch nicht genau. Ich könnte mir vorstellen, daß es eine Art „Kindersicherung“ ist. Gewissermaßen ein voreingestelltes SafeSearch-Filter strikt ohne der Möglichkeit, etwas daran zu ändern. Das Problem ist nur, wie bekommt man den Parameter an jede Google-Such-URL angehängt. Das könnte mit einem Proxy oder einer Firewall gehen, der/die URLs umschreiben kann.

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WordPress Bilder – welcher Text kommt wo hin

Bilder in WordPress nutzen

Ich benutze für meine Bilder den in Wordpess vorhandenen Dateiupload und auch die integrierte Gallery-Funktion. Zusätzliche Plugins sind dafür bei mir nicht im Einsatz.

Wenn ich in WordPress ein Bild hochlade, bekomme ich gleich vier Felder für Texteingaben angeboten. Doch was kommt in welches Feld und wo wird es später angezeigt?

Wordpress Bilderupload - Texte und Beschriftungen (alt)

Die neue Version des Media-Uploaders sieht etwas anders aus (links). Am konfortabelsten lassen sich die Informationen und Texte zu einem Bild im Editor der Mediathek (rechts) bearbeiten

Titel – Title

Das erste Feld ist selbsterklärend, hier schreibe ich den Titel, die Überschrift für das Bild rein. Der Titel ist mit dem Dateinamen des Bilder vorbelegt und ein Pflichtfeld. Falls vorhanden, wir das Titelfeld mit den passenden EXIF/IPTC-Daten belegt.

Die Daten zu Bildern werden in WordPress genau wie Artikel und Seiten gespeichert. Also entspricht der Titel eines Bilder dem, was ich für einen normalen Beitrag als Titel eingebe.

Wenn ich ein Bild in einen Artikel einfüge, wird der Titel später auf der Seite nicht direkt sichtbar. Er wandert in das title-Attribut des img-Tags und wird vom Browser als Tooltip beim überfahren mit der Maus eingeblendet.

Auf einer Bilder-Einzelseite ist der Titel wie bei Artikeln und Seiten die Überschrift (h2).

Alternativtext – Alternate Text

Die deutsche Übersetzung des zweiten Textfeldes ist seit WP 3.x etwas unglücklich ausgefallen, denn hier kann ich den alternativen Text eintragen. In der aktuellen WP-Version (4.1) ist das richtig mit „Alternativer Text“ bzw. „Alternativtext“ beschriftet. Dieser erscheint dann im alt-Attribut des Image-Tags.

Falls ich „Alternativtext“ leer lasse, wird der Titel-Text als alt-Text übernommen. Der Alt-Text wir immer dann ausgegeben, wenn aus irgend einem Grund keine Bilder angezeigt werden können oder sollen. Außerdem spielt dieser Text eine wichtige Rolle für die Suchmachinen, denn die Suchmaschinenbots können Bildinhalte auch nicht „sehen“.

Beschriftung – Caption

Wordpress Bild - TextIn das dritte Textfeld trage ich eine Bildunterschrift ein. Dieser Bildtext kann eine kurze Beschreibung des Bildinhaltes oder auch ein Hinweis auf den Urheber sein. Falls vorhanden, wir das Beschriftungsfeld mit den passenden EXIF/IPTC-Daten belegt.

Der Text wird je nach verwendetem WordPress-Theme direkt unter dem Bild angezeigt. Deshalb sollte dieser Text auch nicht zu lang sein.

Auch dieser Text ist für Suchmaschinen wichtig, falls er als Bildunterschrift sichtbar ist, da er sich in unmittelbarer Nähe des Bildes befindet.

Beschreibung – Description

Im vierten Feld kann ich eine längere Beschreibung des Bildes eintragen. Dieser Text enspricht dem normalen Inhalt bei Artikeln oder Seiten. Hier kann ich auch HTML-Tags verwenden und Links einfügen.

Der Text wird auf der Bilder-Einzelseite angezeigt. Diese Seite enthält alle vier Text-Elemente, die einem Bild zugeordnet werden können.

Der Titel erscheint als Seitenüberschrift, danach kommt das Bild mit dem Alt-Text gefolgt von der Bildunterschrift. Darunter wird die Beschreibung als Artikeltext ausgegeben.

Ein Bild sagt nicht immer mehr als tausend Worte

Auch wenn es mehr Arbeit bedeutet, ich trage immer sinnvolle Texte in die vier Textfelder ein. Naja, fast immer.

Beim „Alternate Text“ spare ich mir einen extra Eintrag, da dieser dann mit dem Titel-Text identisch ist. Ein guter Titel ist jedoch wichtig. In die Beschriftung kopiere ich meist den Titel rein. Ja, ich bin auch ein bißchen faul. :-)

Die ausführliche Beschreibung fülle ich nur dann aus, wenn ich nicht auf das Bild selbst, sondern die Bildseite verlinke. Das mache ich zunehmend bei der Putzlowitscher Zeitung, hier bei Schnurpsel aber nicht.

Ganz ohne Text geht es nicht. Besonders wenn der Bilddateiname z.B. DSC00547.JPG ist, würd ich immer zumindest einen ordentlichen Titel vergeben. Noch besser ist es, der Datei selbst schon einen schönen Namen zu geben, dann klappts auch mit der Google-Suche.

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Googlebot-Image aus dem Winterschlaf erwacht?

Googlebot - Erfassung von Bildern nach Tagen 03/2011

Ich beobachte ja praktisch alles und jeden. :-)

So ist mir heut aufgefallen, daß der „Googlebot-Image/1.0“ seit dem 9. März wieder sehr fleißig bei der Erfassung von Bildern mitarbeitet und nicht fast alles dem normalen „Googlebot/2.1“ überläßt. Zwischen 75 und 115 Bildern am Tag holte sich der Bot in den letzen Tagen bei putzlowitsch.de ab, das ist ein recht ordentlicher Wert.

Ab November/Dezember 2010 hatte der Googlebot-Image seine Aktivitäten stark zurück gefahren.

Googlebot - Erfassung von Bildern nach Monaten 03/2011

Von Dezember 2010 bis Februar 2011 hatte der Googlebot-Image (rot) im monatlichen Tagesmittel weniger Bilder erfaßt, als der normale Googlebot (blau).

Ich weiß zwar noch nicht genau, was das alles zu bedeuten hat, werde aber weiter dranbleiben und gegebenenfalls berichten.

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