Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Neuer Trend beim Hotlinking – Marken-Suchmaschinen

Personensuchmaschinen sind out

Nach dem kometenhaften Aufstieg der „Personensuchmaschine“ vebidoo scheint nun etwas Sand ins Getriebe geraten zu sein. Im Bilder-Doamin-Index Bidox zeigt der Trend seit vier Wochen nach unten:
Bidox 2012-34: vebidoo.de

Das reicht aber immer noch mit einem Wert von 146 und 1900 Bildern für Platz 5. Immerhin geht es nun abwärts, wobei die Ursache erstmal nicht direkt erkennbar ist. Eines meiner Bilder zum Suchbegriff „Gurke“ „Pflaume“ hat vebidoo z.B. bereits vor zwei Wochen wieder verloren.

Martin Mißfeldt hat kürzlich auch einen ausführlichen Artikel zum Problem Hotlinking und Personensuchmaschinen auf seinem TagSEOBlog veröffentlicht, solltet Ihr unbedingt lesen.

Neue Markensuchmaschine

Da der Bereich Personensuchmaschine vielleicht schon etwas ausgelutscht ist, müssen natürlich neue Melkkühe gefunden werden. So habe ich mit Hilfe des Bidox heute erstmals eine „Markensuchmaschine“ entdeckt:

Bidox 2012-34: brandigg.de

Gut, das hat jetzt bei brandigg.de noch nicht die Dimensionen wie bei vebidoo.de erreicht, aber die sind ja auch noch nicht so lange dabei.

brandigg.de: FantaDas Prinzip und die Struktur unterscheiden sich nicht von Personensuchmaschinen, nur daß hier keine Namen von Personen, sondern Markennamen im Vordergrund stehen. Man könnte das also unter dem Oberbegriff „Namensuchmaschinen“ zusammenfassen.

Hier steht die Werbung (von mir rot umrandet) nicht ganz so vordergründig im Mittelpunkt, wie bei vebidoo, aber gut gelungen ist z.B. die Integration des Werbeblocks „Aktuelle Werbeanzeigen zur Welt von Fanta“ (siehe Screenshot).

Für viele interne Links sorgen dann die Blöcke „meistgesuchte Marken“ und „digging more brands“ (blau). Klar, sonst finden ja die richtigen Suchmaschinen wie Google nicht die vielen Unterseiten, denn die füllen im Allgemeinen keine Suchformulare aus.

Legal, illegal oder scheißegal?

Wie so eine Markensuchmaschine juristisch einzuordnen ist, kann ich nicht beurteilen. Ich kann mir aber vorstellen, daß die massive Verwendung von fremden, meist ja auch geschützten Markennamen durchaus problematisch ist.

Was hier aber mal wieder sehr gut funktioniert, ist das Hijacken der Suchergebnistreffer fremder Seiten mittels Bilder-Hotlinks. Das ist praktisch immer noch ohne großen Aufwand möglich und es ist auch kein Ende in Sicht. Solange dieses Google-Problem weiterhin besteht, wird es immer neue „Suchmaschinen“ geben, die daraus Gewinn schlagen und die kleinen Seiten mit den ursprünglichen Bildern gucken in die Röhre.

Dabei wäre eine Erkennung von Hotlink-Farmen für Google gar nicht so schwer. Wenn von einer Domain aus die Bilder nur von ganz vielen unterschiedlichen externen Domains eingebunden oder verlinkt werden, kann da etwas nicht stimmen. Oder traue ich hier Google etwa zu viel zu?

Nachtrag 13:30 Uhr: Wie wichtig Bilder im Konzept dieser Markensuchmaschine sind, sieht man schon an der prominenten Platzierung der Bilder-„Suchergebnisse“ ganz oben im Header:

brandigg.de: Orange - Bilder

Was mir eben erst aufgefallen ist, der Klick auf ein Bild rechts in der Bilderliste führt nicht etwa zur Seite mit dem Bild oder zum Bild selbst, sondern lädt das Bild in die vergrößerte Ansicht in der Mitte. Dort wird dann per Mouse-Over noch ein AdSense-Block eingeblendet, wenn man die Maus in das Fenster bewegt. (Ist sowas überhaupt erlaubt?)

5 Kommentare »

Julia Child – Koch-Doodle zum 100. Geburtstag

Julia Child Google-Doodle

Nur der Vollständigkeit halber, heute gibt es auf der Google-Startseite ein Doodle für die bekannte US-amerikanische Köchin und Kochbuchautorin Julia Child. Wenn ich ehrlich bin, ich kannte sie bis gestern nicht. Aber ich bin ja kein US-Amerikaner und muß sie daher auch nicht kennen.

Überraschend hat Google Julia Child nicht irgendwie komisch ins Deutsche übersetzt, etwa „Julia Kind“ oder „Frau kocht Essen“ oder so, nein, es ist einfach Julia Child auch bei google.de geblieben. :-)

So richtig kommen die Doodle-Blogger, von SEO-United mal angesehen, nicht in die Gänge. Selbst Ober-Doodler Martin Mißfeldt drückt sich auf Plätzen um die 20 herum. Hätte ich nicht erwartet, bei einer praktisch unbekannten Persönlichkeit.

2 Kommentare »

London 2012 Schlussfeier – Meinten Sie: London 2012 Abschlussfeier

London 2012 Schlussfeier, so siehts aus :-)

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Die Gooogle Doodle-Tricks

Es fing damit an, daß Google sich entschlossen hatte, in einigen Ländern beim Suchtext, der mit den Doodles verlinkt ist, das London 2012 einfach wegzulassen.

Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Vielleicht wollte man verhindern, daß die Doodle-Beiträge die erste Seite fluten. Die Doodle-Blogger haben mit einer kombinierten Suchphrase wie z.B. „London 2012 Boxen“ viel leichteres Spiel, als mit dem dem generischen Begriff Boxen.

Außerdem werden bei den Einzelbegriffen der Sportart lokale Ergebnisse angezeigt, also wenn ich hier von Schwerin aus suche, Schweriner Boxsport-Vereine, wenn Martin in Berlin sucht, dann natürlich Vereine aus Berlin.

Googles Überlegung, falls sie es so waren, finde ich nicht schlecht. Einerseits die Doodle-Blogger von den vorderen Plätzen fern zu halten, andererseits die regionalen Sportvereine zu stärken.

Eröffnungsfeier?

Natürlich hat Google gleich konsequent bei der Eröffnungsfeier (warum nicht Öffnungsfeier?:-) damit angefangen und bei google.de das „London 2012“ weggelassen. Hmmm, aber das Wort Eröffnungsfeier allein ist doch sehr allgemein, da ist der Weg zum Sport und den Olympischen Spielen in London überaus weit. Außerden wurde dann auch nicht diese schicke Info/Zeitplan/Ergebnisbox rechts neben den Suchergebnissen eingeblendet Also wurde irgendwann nachgebessert und aus der Eröffnungsfeier wurde „Eröffnungsfeier London 2012“.

männer turnen ringe

Ein weiteres Problem war bisweilen die Übersetzung der Sportarten vom Englischen ins Deutsche. Am 31. Juli gab es ein Doodle, welches im englischen Sprachraum auf „London 2012 Artistic Gymnastics Men’s Rings“ oder nur „London 2012 Rings“ verlinkt war. Nimmt man bei letzterem London 2012 weg, bleibt auf deutsch nur Ringe übrig. Da hat man wieder das Eröffnungsfeier-Problem. Also wurde das ganz kurzerhand zu „männer turnen ringe“ umformuliert.

Beim Javelin-Doodle stellte sich die Frage, würde es auf deutsch „Speerwurf“ oder „Speerwerfen“ heißen. Obwohl ich da auf Speerwerfen spekuliert hatte, war ich dann doch etwas überrascht, daß es dann tatsächlich auch Speerwerfen und nicht Speerwurf wurde.

Schlussfeier – Abschlussfeier?

Gestern habe ich auch spekuliert, und zwar daß das englische „London 2012 Closing Ceremony“ als „London 2012 Abschlußfeier“ bei google.de übersetzt werden würde. So habe ich auch meinen Artikel bei Putzlowitsch und mein Video entsprechend angelegt.

Aber nein, es heißt nicht Abschlußfeier, sondern London 2012 Schlussfeier. Der Witz ist, daß Google sich da selbst nicht sicher ist und vorsichtshalber fragt: „Meinten Sie: London 2012 Abschlussfeier„.

London 2012 Schlussfeier

Einige News-Seiten schreiben auch über die Schlussfeier und der vorsichtige Doodle-Blogger hat natürlich noch bis kurz nach Mitternacht abgewartet, was Google mit dem deutschen Dooodle dieses Mal verzapfen wird.

Die Google-Translate-App auf meinem Samsung Galaxy-W übersetzt „Closing Ceremony“ übrigens schlicht zu „Abschlussfeier“, wie auch „Opening Ceremony“ zu „Eröffnungsfeier“ und nicht etwa Öffnungsfeier. Vielleicht sollte Google einfach der eigenen Software mehr vertrauen. :-)

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Keine Kommentare »

London 2012 – Rhythmische Sportgymnastik (Google Doodle animiert)

London 2012 - Rhythmische Sportgymnastik Doodle

Anmutiges Doodle zur Rhythmischen Sportgymnastik

Heute gibt es auf der Google-Startseite ein Olympia-Doodle zur Turnsportart Rhythmische Sportgymnastik. In der mobilen Version sieht es nicht viel anders aus, als die Doodle der letzten Tage. Die Frage von gestern, ob heute ein Boxen-Doodle mit echten Gegnern kommt, muß ich leider mit Nein beantworten. Weder Boxen, noch echte Gegner, ja noch nicht mal ein interaktives Spiel gibt es.

Das Google-Doodle für den 11. August 2012 ist statisch und gänzlich bewegungslos. Die Gymnastin verharrt in graziöser Haltung. So mußte ich wieder selbst ein bißchen Bewegung in die Sache bringen und mir etwas ausdenken. Ganz so schöne Ideen wie beim Bogenschießen oder Speerwerfen hatte ich nicht, deshalb gibt es auch keine Bewegungsphasen zu sehen.

Hier also meine Animation als Video (engl. Rhythmic Gymnastics):->

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Rhythmische Sportgymnastik mit Effekten

Meine Video-Schnittsoftware hat ja so einiges an Blenden und Effekten zu bieten. Bisher habe ich das noch nicht weiter genutzt. Bestenfalls Ein- und Ausblenden von und nach Schwarz und weiches Überblenden habe ich verwendet. Ansonsten meist harte Schnitte.

Da ich die Sportlerin und ihr Band freigestellt und den Hintegrund entsprechend retuschiert habe, wollte ich Gymnastin und Band irgendwie ins Bild bringen. Einfach einblenden ist aber langweilig und so habe ich den Effekt „Funkeln“ verwendet. Ganz nette Sache, finde ich.

In meiner Video-Software steckt sicher noch viel mehr drin. Etwas Sorgen bereitet mir hingegen mein uralter Photoshop 6.0, der nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist und unter Windows 7 bisweilen ein seltsames Verhalten an den Tag legt. Da werde ich mir wohl langsam mal Ersatz beschaffen müssen…

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger:

Ein Kommentar »

London 2012 – Fußball (Google Doodle interaktiv)

London 2012 - Fußball Doodle

Interaktives Fußball-Doodle

Heute gibt es auf der Google-Startseite ein Olympia-Doodle zur Ballsportart Fußball. In der mobilen Version sieht es nicht viel anders aus, als die Doodles der letzten Tage. Wie gestern schon vermutet, ist nun heute Fußball (Soccer) an der Reihe. Klar, auch das heutige Fußball-Doodle ist als interaktives Spiel umgesetzt. Ob dann morgen Boxen gegen echte Gegner kommt, wird man sehen.

Beim Google-Doodle für den 10. August stellt man sich ins Tor zu einem Torwarttraining. Um die Bälle abzuwehren, steuert man die Spielfigur mit den links/rechts-Cursortasten. Mit der Leertaste, Entertaste oder Cursor-hoch-Taste springt man nach oben, falls ein Hochschuß kommt. Beim Flachschuß muß man nur an der richtigen Stelle im Tor stehen. Das Ganze geht auch mit der Maus zu steuern, was mir persönlich mehr liegt.

Hier meine Ballabwehr als Video (engl. Soccer / Football):->

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Fußball liegt mir mehr als Basketball

Beim Fußball habe ich mich wie beim Kanuslalom etwas mehr als beim Hürdenlauf oder Basketball angestrengt und konnte mir mit 48 gehaltenen Bällen sogar alle drei goldenen Sterne verdient. Ob ihr es glaubt, oder nicht, früher habe ich in der Schule beim Pausenfußball (Freistundenfußball) öfter mal im Tor gestanden. Naja, da hieß es immer: „Tore schießen kannst Du ja doch nicht, dann stell dich einfach hinten rein und hau die Dinger weg“. :-)

Fußball interaktiv gegen mobil

Interessant finde ich, daß beim Doodle Bild der mobilen Version (siehe oben) die Treffer von rechts nach links abgekreuzt werden ([ ][x][x]), im richtigen Spiel aber anders herum. Außerdem gibt es bei der rechten Anzeigetafel keine führenden Nullen wie im Spiel, da steht einfach nur die 12.

Anderereseits kann man im Spiel nicht so schön hechten, wie der Torhüter auf dem statische Bild. Und so einen tollen Schweif hat der Ball im richtigen Spiel auch nicht. Naja, ist halt künstlerische Freiheit. :-)

Der Torwart der mobilen Doodle-Version hat schon zwei Buden reinbekommen, aber erst 12 gehalten. Das sieht eher nicht rekordverdächtig aus.

Wer das Fußball-Doodle-Spiel selber mal probieren will, kann das bereits im Doodle-Archiv tun. Viel Spaß!

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger:

3 Kommentare »