Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Das Mohakenox-Experiment, ein kleiner Zwischenstand

Mohakenox am 18.01.2010

Ich hatte die Mohakenox-Geschichte ja schon ganz kurz beim Artikel „Burger mit Pommes“ angerissen, seitdem läuft auch meine Überwachung der Bildersuchergebnisse mit.

Richtige Ergebnisse, also die Bilder um die es dort geht, liegen zwar noch nicht vor, aber dennoch gibt es schon einen ganzen Schwung Bilder in den Bildersuchergebnissen zum Begriff mohakenox. Das sind aber erwartungsgemäß alles alte Bilder, die nur im Kontext des neuen Suchwortes irgendwo auftauchen. Die ersten gab es am Vormittag des 9. Januar, also ungefähr vier Tage nach dem Start der Aktion. Von den fünf Bildern der ersten Stunde sind aber keine mehr auf den vorderen Plätzen zu finden.

Derzeit werden die Suchergebnisse von zwei Seiten (prometeo.de und beqiraj.net) geflutet, es finde sich nur ganz wenige, andere Bilder darunter. Passenderweise sind mein „Bilderdieb“ und vom TagSeoBlog „Black Hat Bilder Seo“ und „Krimineller Bilderklau“ mit dabei :-)
Die ersten, echten Mohakenox-Bilder dürften so etwa mitte nächster Woche auftauchen, dann sind die üblichen zwei Wochen Karenzzeit um.

Mein „Burger mit Pommes„-Versuch zielt zwar in die gleiche Richtung, ist aber etwas anders angelegt. Da bei mir alle Bilder identisch sind, muß sich Google für ein Bild entscheiden. Zudem trete ich gegen etwa 150000 schon existierende Bilder an, also eher unter realen Bedigungen. Bei der normalen Suche stehe ich schon gar nicht mal so schlecht da:
Google - Burger mit Pommes

Und da sage noch jemand, eine zu hohe Keyworddichte sei schädlich. :-)

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SEO-Tipps und SEO-Tricks und überhaupt

Nach längerer Zeit will ich mal wieder beim Webmaster-Freitag mitmachen, das Thema der Woche lautet „Sollte man SEO-Tipps sharen?„.

Die Sicht der Dinge

Man muß bei diesem Thema mehrere Aspekte unterscheiden. Einerseits die Perspektive, also sieht man es aus der Sicht des SEOs, der als Sender die Tipps veröffentlicht oder aus Sicht eines Webseitenbetreibers bzw. SEO-Konkurrenten, der als Empfänger von den Tipps profitiert.

Aus meiner Perspektive als Webseitenbetreiber kann ich es nur begrüßen, wenn SEOs ihr Wissen mit dem gemeinen Volk teilen. Andererseits ist natürlich für einen gewerbsmäßigen SEO sein Wissen auch Betriebskapital und da kann ich es schon nachvollziehen, wenn er nur wenig oder gar nichts davon preisgibt.

Andererseits ist auch zwischen Tipps und Tricks zu unterscheiden, obwohl hier die Trennlinie nicht ganz klar gezogen werden kann und die Übergänge in der Betrachtunsgweise des Herangehens gleitend sind.

SEO-Tipps

Im Duden findet man zum Stichwort „Tipp“ folgendes:

nützlicher Hinweis, guter Rat, der jemandem bei etwas hilft

Genau das ist ein Tipp, ein nützlicher Hinweis, nicht mehr und nicht weniger. Meist kann man diese Tipps unter SEO-Basiswissen einsortieren. Wenn nun jemand sagt, das ist ja alles nichts Neues und man kann das überall finden dann sage ich, bestimmte Sachen kann man einfach nicht oft genug wiederholen. Bezogen z.B. auf Bilder im Web kann ich folgendes empfehlen, auch wenn das schon alles ein alter Hut ist :-)
Alter Hut

  • Datei dem Bildinhalt entsprechend benennen
  • Sinnvolle Alt- und Titeltexte verwenden
  • Geeignete Bildgrößen verwenden
  • Passendes Formate nach Bildtyp auswählen

Das sind aber alles Sachen, die vordergründig gar nichts mit SEO zu tun haben, sondern mit Benutzerfreundlichkeit und Web-Standards bzw. damit, wie man seine Daten organisiert und sich dadurch das Leben leichter macht.

Die Bilddatei mit dem alten Hut nenne ich einfach deshalb alter-hut.jpg, damit ich bei den vielen Bildern selbst den Überblick behalte. Denn bei Dateinamen wie DSCF2783.JPG oder IMG_1966.JPG müßte ich erst jedesmal alle Bilder durchsehen, um das Gesuchte zu finden.

Wenn nun zufälligerweise auch die Suchmaschinen die oben genannten Punkte gut bewerten, ist das zwar schön, hat aber nichts mit SEO zu tun. Wer aber so grundlegende Dinge nicht berücksichtigt und z.B. die Bilder der 12 Megapixelkamera in höchster Auflösung mit mehreren Megabyte Dateigröße in seine Webseite einbindet, wird halt nicht nur die Leser vergraulen, sondern auch die Suchmaschinen vercrawlen.

SEO-Tricks

Auch zum „Trick“ hält der Duden eine schöne Kurzbeschreibung bereit:

listig ausgedachtes, geschicktes Vorgehen; Kunstgriff; Kniff; List

Das trifft es ganz gut, denn Kniff, List und vielleicht sogar Täuschung passen aus meiner Sicht wie die Faust aufs Auge, es muß aber nicht unbedingt so negativ gesehen werde. Ein SEO-Trick ist also alles, was über die oben beispielhaft für Bilder genannten Tipps hinausgeht und nicht wirklich der Benutzerfreundlichkeit, sondern vielmehr fast nur der Suchmaschine dient.

Besonders bei SEO-Wettbewerben wird gerne mal in die Trickkiste gegriffen. Deshalb sind diese Wettbewerbe auch gut geeignet, solche manchmal ganz billigen Tricks kennenzulernen. Eine Sache war mir damals (2005) bei der „Hommingberger Gepardenforelle“ aufgefallen. Da dieser Wettbewerb eine relative größe Popularität erlangte, haben da auch viele kleine Webseiten einfach nur aus Spaß an der Freude mitgemacht.

Nicht lange ließen damals Linktauschangebote auf sich warten, auch ich hatte einige E-Mails bekommen. Der gemeine Websitebetreiber hatte bestimmt schon davon gehört, das viele Links nicht nur gut für Besucher sonder auch für die Platzierung bei den Suchmaschinen sind (und darauf kam es beim Wettbewerb ja an). Das Motto war einfach „Verlinkt uns und wir verlinken euch“. Nur ist ein Link, wie ihn der Besucher auf der Seite sieht, nicht unbedingt auch etwas für die Suchmaschine wert, z.B. wenn er per Javascript eingebunden ist und der Suchmaschinen-Bot den Link überhaupt nicht sieht. Die Bots sind, auch heute noch, weitestgehend Javascript-blind.

Mit Tricks sollte man also eher vorsichtig sein, sowohl beim Veröffentlichen als auch bei der Nutzung. Oft basieren Tricks nur auf Unzulänglichkeiten, Schwachstellen oder Fehlern und können durchaus auch mal nach hinten losgehen. Genau dann, wenn eben jene Unzulänglichkeiten, Schwachstellen oder Fehler beseitigt werden.

Mein SEO-Tipp für heute

Zum Schluß kann ich mir einen kleinen SEO-Tipp nicht verkneifen. Es ist eine Buchempfehlung für ein Buch, das ich zwar selber gar nicht besitze oder kenne, das aber bestimmt eine feine Sache ist, zumindest wenn man sich für SEO interessiert: „SEO“ von Christoph Tannert

Und nein, ich habe das Buch nicht entdeckt, weil ich bei Amazon nach SEO gesucht habe. Es steht hier bei mir im kleinen Buchladen um die Ecke im Schaufenster.

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Metaphysik und Müllabfuhr in WordPress 2.9.x

Meta-stase

Durch diese kurze Meldung zu WPMU habe ich erst mitbekommen, daß es in WordPress seit Version 2.9 eine neue Tabelle ‚wp_commentmeta‘ gibt. Für User und Posts gibt es ja schon länger die dazugehörigen Metadaten in wp_usermeta und wp_postmeta. Nun war ich natürlich neugierig, wofür diese neuen Kommentar-Metadaten in WordPress verwendet werden.

Müllabfuhr

MülltonnenEin wichtiger Punkt ist der seit WP 2.9 eingeführte Papierkorb (Trash). Hier werden Artikel, Seiten und auch Kommentare nicht sofort gelöscht, sondern landen zunächst im Papierkorb.

Genau dafür sind diese Metadaten wichtig. Der Trash-Status wird zwar direkt in den Tabellen wp_posts im Feld post_status als ‚trash‘ und wp_comments im Feld comment_approved als ‚trash‘ bzw. ‚post-trashed‘ vermerkt, zusätzlich aber auch in den Metadaten. Neben dem Status wird auch der Zeitpunkt des „Wegwerfens“ in den Mülleimer festgehalten, und dafür gibt es keine Felder in den Post- und Kommentartabellen, dafür werden die Meta-Tabellen auf jeden Fall benötigt. Deshalb gibt es nun eine Tabelle für Comment-Metadaten.

Aber wen interessiert es, wann die Sachen in den Müll gewandert sind? Die WordPress-Müllabfuhr. Die kommt einmal am Tag vorbei und nimmt alles mit, was schon länger als 30 Tage in der Tonne liegt. Man kann ihr aber auch sagen, das sie den Müll schon früher entsorgen soll oder bitte länger liegen läßt. Ein Eintrag in der wp-config.php genügt:

define( 'EMPTY_TRASH_DAYS', 30 );

Die 30 durch die gewünschte Anzahl an Müllvorhaltetage ersetzen.

Metaphorisch

Aber das ist natürlich nicht alles, was man mit den neuen Kommentar-Metadaten machen kann. Genau wie durch die Post-Metadaten bei Artikeln und Seiten ist es nun möglich, nahezu beliebige Daten zu einem Kommentar zu speichern. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Denkbar wäre, hier die beliebte Sternchen-Wertung zu einem Kommentar abzuspeichern. Oder ein…, naja, mir fällt im Moment erstmal nichts weiter ein.

Die Funktionen für die Kommentar-Metadaten gibt es genauso wie für Post-Metadaten. Also z.B. update_post_meta -> update_comment_meta, get_post_meta -> get_comment_meta usw. Die Parameter sind praktisch dieselben, außer das dann natürlich nicht die Post-ID, sondern die Comment-ID übergeben wird.

Meta-don

Für Theme- und Pluginentwickler bieten die neuen Comment-Metadaten sicher berauschende Möglichkeiten für ganz neue, tolle und bisher ungeahnte Funktionen mit den WordPress-Kommentaren. :-)

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Was gibt’s Neues? – 123 Tweets

Schnurpsel 123 Tweets
So sieht gerade mein Twitter-Status (Putzlowitsch) aus, also insgesamt habe ich bisher 123 Tweets abgesetzt. Bei „123 Tweets“ sind mir spontan meine WordPress-Plugins eingefallen, die ich auch immer „123 Irgendwas“ nenne. Da müßte ich jetzt also mal ein Twitter-Plugin entwickeln, daß ich dann „123 Tweets“ nennen kann.

Ich weiß zwar noch nicht genau, was das Plugin machen wird, aber eine Idee habe ich schon. Da ich Twitter bisher im wesentlichen als Linkschleuder für meine Blogartikel verwende, könnte ich das doch gleich automatisieren. Wenn ich einen neuen Artikel publiziere, wird wird gleich ein entsprechender Tweet abgesetzt. Na mal sehen…

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Groß- und Kleinschreibung in der Google-Bildersuche

Google Bildersuche: Erdbeeren Groß- KleinschreibungBisher dachte ich immer, die Groß- und Kleinschreibung würde bei der Googlesuche keine Rolle spielen. Bei der Bildersuche hat sie zwar auch keinen Einfluß auf das eigentliche Suchergebnis, was die angezeigten Bilder anbelangt. Es wirkt sich aber möglicherweise auf die dem Bild zugeordnete Seite aus.

Mein Erdbeeren-Bild existiert noch als (mindestens) eine identische Kopie auf einer anderen Seite. Irgendwann war mir aufgefallen, das nicht mehr mein Erdbeeren-Bild, sondern die Seite mit der Kopie in der Bildersuche verlinkt wurde. Seit ein paar Wochen war dann wieder mein Bild in der Bildersuche aufgetaucht, seit ein paar Tagen wird nun wieder auf die Kopie verlinkt.

Heute nun ist mir zufällig aufgefallen, daß zwar bei der Suche nach erdbeere (Kleinschreibung) die Kopie angezeigt wird, bei Erdbeeren in richtiger Großschreibung (schließlich ist Erdbeeren ein Substantiv) jedoch mein Bild. Allerdings habe ich keine Ahnung, warum das so ist. Denn sowohl bei mir als auch auf der Kopieseite wird „Erdbeeren“ korrekt groß geschrieben.

Komische Sache, vielleicht ist aber alles nur Zufall, denn bei anderen Bildern konnte ich diesen Effekt noch nicht beobachten.

Nachtrag (12.01. 08:00 Uhr)
Es war wohl doch nur Zufall, gestern abend war bei beiden Schreibweisen mein Bilder gelistet, heute ist es wieder die Kopie. Schade. :-)
Nachtrag (12.01. 12:20 Uhr)
Verblüffend, im Monent ist es grad wieder so, wie oben beschrieben, also Kleinschreibung die Kopie, Großschreibung ich. Zudem wechselt beim Aktualisieren manchmal das Google-Logo zwischen „Google“ und „Google bilder“.

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