18.06.2010 19:17 von Schnurpselchen in
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Das neue Wordpress 3.0 ist erschienen. Herausragende Neuerung ist die neue Multisite-Funktion, gewissermaßen die Integration von Wordpress-MU in das “normale” Wordpress. Zudem gab es den Abschied vom lange bewährten Standard-Theme “Kubrick”. Neu als Standardtheme ist nun “TwentyTen” an Board.
Brötchen mit WP 3.0 RC als Test
Seit ein paar Wochen habe ich die RC-Versionen von Wordpress 3.0 bereits für meine Brötchen-Bilder im Testbetrieb zu laufen. Dabei gab es keine Probleme.
Für meine “Produktions-Systeme” Putzlowitsch und Schnurpsel will ich aber nicht gleich auf WP 3.0 umsteigen, das ist mir zu heikel. Da stehen zunächst lokale Tests an.
Automatisches Update bei 1&1 erfolgreich
Mit einer Wordpress 2.9.1 Testinstallation bei 1&1 habe ich hingegen gleich mal ein automatisches Update angestoßen. Das hat einwandfrei funktioniert. Allerdings habe ich dort nur eine handvoll einfacher Plugins aus eigenem Hause installiert. Insofern ist das kein echter Produktionstest.
Der (angezeigte) Speicherbedarf ist von 11,5 auf 13,5 MB im Frontend und von 14 auf 16,5 MB im Backend angestiegen, mithin also um 2 bzw. 2,5 MB. Insgesamt kommt man mit den 32 MB, die bei 1&1 zur Verfügung stehen, noch ganz gut über die Runden. Eng kann es bei gleichzeitigen Einsatz vieler Plugin oder bei Upload großer Bilder werde.
Generell sollte man für Wordpress bei 1&1 (Shared Webhosting) einige Dinge beachten.
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14.04.2010 11:15 von Schnurpselchen in
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Wordpress-Installation
Eine neue Wordpressinstallation enthält üblicherweise bereits ein paar Beispieldaten. So sind schon eine Seite und ein Artikel mit einem Kommentar vorhanden, etwa wie dieser hier. Die Blogrolle ist auch schon mit ein paar Links gefüllt.
Wenn man das nicht möchte, weil man beispielsweise einen Wordpress-Export (per WP-Export als xml) importieren möchte und die IDs der Artikel und Seiten erhalten bleiben sollen, kann man eine benutzerdefinierte Installation verwenden.
Wordpress lädt am Anfang der Installation die Datei wp-content/install.php, falls sie vorhanden ist. In dieser kann man einige Installationsfunktionen “überschreiben”. Das funktioniert so wie bei den Funktionen aus der pluggable.php im Verzeichnis wp-includes. Wordpress prüft, ob eine Funktion bereits vorhanden ist:
if ( !function_exists('wp_install') ) :
...
endif;
Falls nicht, wird die Wordpress-Funktion “installiert”, andernfalls wird die bereits vorhandene verwendet. Die wordpresseigenen Installationsfunktionen findet man in wp-admin/includes/upgrade.php, diese kann man sich als Vorlage für eigene Modifikationen hernehmen.
Wordpress ohne “Hallo Welt”
Um nun eine leere Wordpress-Installation zu erhalten, wird die Funktion wp_install_defaults in der Datei wp-content/install.php neu definiert:
<?php
function wp_install_defaults($user_id) {
}
?>
Es ist einfach eine leere Funktion, dadurch wird aber auch keine Default-Kategorie für Artikel und Links erstellt. Möchte man die Standardkategorien trotzdem haben, nimmt man den oberen Teil aus der originalen WP-Funktion (bis // Now drop in some default links) in die eigene Funktion mit rein. Dabei das global $wpdb nicht vergessen.
Wie man auf diese Weise bereits Plugins bei der Installation aktivieren kann, hatte ich früher schon mal beschrieben.
Nachdem die Anpassungen in der install.php vorgenommen wurden und diese in das Wordpress-Content-Verzeichnis kopiert wurde, kann man die Wordpressinstallation wie gewohnt starten.
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In den aktuellen 1&1 Webhosting-Paketen “1&1 Homepage Perfect”, “1&1 Homepage Business” und “1&1 Homepage Business Pro” hat man neben der Nutzung eines 1&1-Fertigblogs auch die Möglichkeit, ein eigenes Wordpress zu installieren. Mindestens eine MySQL-Datenbank und PHP können in diesen Hostingpaketen genutzt werden.
Damit das selbstinstallierten Wordpress auch ordentlich funktioniert, sind einige Dinge zu beachten, die ich nachfolgend erkläre. In vielen Fällen verweise ich auf die 1&1-FAQ, da dort einzelne Schritte gut beschrieben sind.
Vorbereitung der Installation – Datenbank
Zunächst muß, falls nicht schon geschehen, eine neue MySQL 5 Datenbank angelegt werden. Wichtig sind hier die Daten, welche später in die Datei wp-config.php eingetragen werden müssen (Beispiele):
define('DB_NAME', 'db123456789');
define('DB_USER', 'dbo123456789')
define('DB_PASSWORD', 'rh473256');
define('DB_HOST', 'db1234.1und1.de');
Auf den ersten Blick sehen DB_NAME und DB_USER gleich aus, sind sie aber nicht. Beim User steht zwischen ‘db’ und der Zahl ein kleines o (für Owner?). Zudem ist der Datenbank-Host eben nicht ‘localhost’, sondern der nach dem Anlegen der Datenbank in der Übersicht angezeigte dbxxxx.1und1.de.
Vorbereitung der Installation – Wordpress-Installationspaket
Die aktuelle deutsche Wordpress-Version kann man sich hier herunterladen. In der Installationsanleitung werden als nächste Schritte das Entpacken der ZIP-Datei, Editieren der wp-config.php und das Hochladen aller Dateien per FTP genannt. Für 1&1 empfehle ich eine leicht veränderten, weil schnelleren Weg, der ohne zusätzliches FTP-Programm auskommt.
Mit dem 1&1-WebspaceExplorer wird die wordpress.zip-Datei, so wie sie ist, hochgeladen. Anschließend wird sie direkt auf dem Server entpackt. Beim Entpacken entsteht ein Verzeichnis wordpress, welches man nach eigenen Wünschen umbenennen kann.
Nun holt man sich per Download aus diesem Verzeichnis die wp-config-sample.php auf den Rechner, bennent sie in wp-config.php um, trägt die Konfigurationsdaten ein und lädt sie mit dem WebspaceExplorer in das Wordpress-Verzeichnis auf dem Server.
Umstellung auf PHP 5
An erster Stelle ist die Umstellung auf PHP5 zu nennen. Mit PHP4 gibt es besonders im Wordpress-Backend Probleme, beispielsweise beim Hochladen von Bildern über die Medienverwaltung. Wie man bei 1&1 erreichen kann, daß alle PHP-Skripte mit PHP 5 ausgeführt werden, ist auch in den 1&1-FAQ beschrieben. Man erstellt eine Datei .htaccess oder ergänzt eine bereits vorhandene Datei mit folgenden Zeilen:
AddType x-mapp-php5 .php
AddHandler x-mapp-php5 .php
Diese Datei kopiert man per FTP oder mit dem 1&1-WebspaceExplorer in das Wurzelverzeichnis der Webpräsenz
Wordpress installieren
Nun kann man die Wordpress-Installation wie in der Dokumentation beschrieben starten:
http://wp-example.net/wp-admin/install.php
Maximal nutzbarer PHP-Speicher (memory_limit) 32M
Auch wenn für den PHP-Speicher bei 1und1 40M angezeigt werden, so sind doch nur effektiv 32M nutzbar. Deshalb kann durchaus folgende Fehlermeldung auftreten:
Fatal error: Out of memory (allocated 33030144)
(tried to allocate 4600 bytes) in …
Das ist etwas anderes als:
Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted
(tried to allocate 4650 bytes) in …
Der Fehler kann z.B. beim automatischen Update von Wordpress vorkommen, obwohl WP intern das Speicherlimit auf 256M hochsetzt und das auch so angezeigt wird. Aber egal wie hoch man den Parameter memory_limit konfiguriert, es gibt bei 1&1 derzeit die Grenze bei 32 MB. Hier hilft nur, während des Updates den Speicherverbrauch zu reduzieren, indem man beispielsweise alle Plugins vorher deaktiviert und danach wieder aktiviert.
Auf eine Supportanfrage bei 1&1 bezüglich der 32M-Speichergrenze bekam ich folgende Antwort:
Effektiv liegt das von Ihnen nutzbare Speicherlimit bei 32 MB, da ein Teil der Ressourcen für die Ausführung von PHP selbst benötigt wird.
Nun ja, wirklich glauben kann ich das nicht.
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22.10.2009 22:10 von Schnurpselchen in
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Heute habe ich hier auf die neue Version Wordpress 2.8.5 per automatischem Update upgedated oder geupdated. Dies neue Version ist ein Sicherheitsupdate und behebt ein Problem, durch das eine Denial-of-Service-Atacke durch die Trackback-Funktion möglich ist. Zudem gibt weitere, kleinere Korrekturen.
Problem bei geänderten Verzeichnissen
Das automatische Update im Adminbereich hat technisch gesehen fehlerlos funktioniert. Allerdings ist mir dabei auch ein kleines Problem aufgefallen, welches dann entstehen kann, wenn man nicht das standardmäßig voreingestellte WP-Contentverzeichnis (wp-content) bzw. ein anderes Pluginverzeichnis (wp-content/plugins) konfiguriert hat. Die Vorgaben können durch entsprechende Konstantendefinitionen z.B.:
defined('PLUGINDIR','my-plugins');
in der Datei wp-config.php verändert werden.
Beim automatischen Updateprozeß werden aber die neuen Dateien aus der heruntergeladenen nur in die Standardverzeichnisse entpackt. Von einer veränderten Verzeichniskonfiguration wären dann die Standardplugins (Askimet) und die Standard-Themes (Default und Classic) sowie die Sprachdateien betroffen. Diese werden vom Update nicht aktualisiert und müssen anschließend noch manuell in die richtigen Verzeichnisse verschoben werden.
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13.08.2009 21:52 von Schnurpselchen in
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Irgendwie hat die Wordpress-Version 2.8.x die Seuche, wie man so sagt. Da bin ich mal ein paar Tage im Urlaub und schon verpasse ich die zwei Sicherheitsupdates 2.8.3 und 2.8.4. Da gehen solche spannenden Dinge wie der Worpdress-Papierkorb ja glatt im Rauschen unter :-)
Ob mit Blick auf die Sicherheit das Verbergen der Wordpress-Version wirklich etwas bringt, möchte ich nicht beurteilen. Allerdings frage ich mich, warum solche Zusatzfunktionen dann immer in die functions.php des Themes gepackt werden. Für Theme-unabhängige Funktionen halte ich ein Plugin oder die leider nicht mehr unterstützte my-hacks.php für den besseren Ort. Denn sollte man mal das Theme wechseln und nicht daran denken, die Funktionen mitzunehmen, sind sie dann einfach hops gegangen und man merkt das vielleicht noch nicht mal. Zudem hat das Entfernen der Version im Feed bestimmt nichts mit dem Wordpress-Theme zu tun.
Aber egal, es kann ja jeder machen, was er will. Ich kloppe die Funktion mal eben schnell in meine 123 Tools rein, und gut ist :-)
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10.07.2009 17:22 von Schnurpselchen in
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Seit gestern kurz vor Mitternacht gibt es das Update für Wordpress 2.8.1 (DE-Edition) und ich habe todesmutig diesmal ein automatisches Update gefahren. Falls was schief gegangen wäre, kein Drama, es ist ja nur mein Wordpress bei Strato Testblog (siehe oben :-).
Es hat aber alles gut funktioniert und so bin ich hier wieder auf dem aktuellen Stand. Zumindest ein Versprechen wurde schon mal offensichlich eingelöst. Der Speicherverbrauch im Dashboard (Admin-Startseite) ist nicht unerheblich zurückgegangen. Bei mir sind es nun 17,4 statt noch 20,9 mit Version 2.8. Das ist fast genau der Wert, den ich auch mit meinem 123 Tools-Plugin und der Option
[x] Die Anzeige von Wordpress-Blog und -News sowie der eingehenden Links abschalten
schon vorher erzielt habe. Da wurde wohl beim Laden der Feeds für diese News angesetzt.
Nun überlege ich, ob ich auch meine anderen Blogs auf Version 2.8.1 nachziehe. Ich werde mal noch ein paar Tage warten, ob vielleicht kurfristig neue Probleme auftauchen. Wenn nicht, werde ich wohl auch mit den anderen Blogs auch auf 2.8.1 umsteigen, da läuft derzeit noch Wordpress 2.7.1.
Einen Vorteil gibt es hier übrigens bei Strato bezüglich des automatischen Updates. Da PHP hier als CGI läuft, wird es im Kontext des jeweiligen Users gestartet und so gibt es keine Probleme mit den Schreibrechten oder irgendwelchen Updatekonfigurationen per FTP.
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