Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Münzen im April – Bilder wieder in Bewegung

Bildersuche Münzen

Vor gut einer Woche hatte ich über die Bewegungen in der Google-Bildersuche um den 20. März herum berichtet. Seitdem war es bei den Bildern ruhiger geworden. Gestern nun gab es wieder ein Ranking-Update, zumindest ist das bei den von mir beobachtete Bilder-SERPs der Fall.

Einige Bilder haben den Sprung von den Ergebnisseite 2, 3 oder 4 (20er Seite) in die Top-10 geschafft, entsprechend wurden andere Bilder auf hintere Plätze verdrängt. Nicht nur bei den Münzen, auch z.B. bei den Bananen und dem Brokkoli ist das Update am 6./7. April zu sehen. Im Unterschied zum März-Update gab es dieses mal bis jetzt keine längere „Einschwingphase“, die Rankings sind nach einmaliger Änderung erstmal wieder stabil.

Bildersuche BrötchenAuch die Brötchenbilder sind vom Update betroffen, diese Bewegungen sind allerdings nicht von mir ausgelöst worden.

Die Brötchen-Bilder sind sowieso ein Thema für sich. Da werde ich wohl demnächst mein Experiment beenden und auswerten. So wie ich das mir gedacht hatte, funktioniert es leider nicht. Oder ist es nur eine Frage der Zeit?

Geduld und Ausdauer sind immer noch ein wichtiger Rankingfaktor bei der Google-Bildersuche, auch wenn neue Bilder jetzt recht zügig in den Index aufgenommen werden.

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Google Bildersuche – ähnliche Bilder aufgefrischt

Google-Bildersuche: mehr ähnliche BilderGestern war es mir bei der Übersicht meiner Putzlowitsch-Bilder vom März 2011 (inurl-Suche) aufgefallen. Unter fast jedem Bild steht nun der Link „Ähnliche Bilder suchen“.

Das fand ich allein schon deshalb erstaunlich, weil es sich um Bilder handelt, die nur ein paar Wochen oder Tage alt sind. Früher gabe es die Suchoption „Ähnliche Bilder“, wenn überhaupt, nur bei Bildern, die schon mehrere Monate oder Jahre im Bilderindex sind.

Fast nichts und gar nichts

Google-Bildersuche: zu sich selbst ähnlichen Bilder (Trommel)Die Enttäuschung folgte direkt nach dem ersten Klick auf die Trommel. Als Ergebnis wurde nur das Ausgangsbild selbst, meine Trommel angezeigt. Klar, ein Bild ist mit sich selbst zu 100% ähnlich. Auch das Uhr-Bild ergab nur einen Treffer, die Uhr selbst.

Bei anderen Bildern, wie der Zeitung, gab es gar keinen Treffer. Das kann es doch irgendwie nicht sein!?

Verdächtig fand ich zumindest, daß im Suchfeld weiterhin der Suchtext steht. Bei der Suche nach ähnlichen Bildern war das Suchfeld bisher immer leer gewesen und auch die Suchanfrage selbst (q=) spielte keine Rolle für das Ergebnis. Die Bilder wurden nur nach ihrer visuellen Ähnlichkeit angezeigt.

Suchwörter entscheiden

Ähnliche Bilder zur Trommel q=xSollte die Suchphrase nun doch für das Ergebnis bedeutsam sein?

Also habe ich für das Suchfeld als Dummy ein x eingetragen (q=x), denn mit leerem Suchfeld gibt es kein Ergebnis.

Und siehe da, es werden durchaus nicht unähnliche Bilder angezeigt. Es sind zwar keine Trommeln dabei, aber ich habe ja auch nach ‚x‘ gesucht. Mit dem Suchtext ‚trommel‘ werden dann auch tatsächlich ähnliche Trommel gelistet, so wie man es erwarten würde.

Damit ist klar, daß der Suchbegriff nunmehr das angezeigte Ergebnis erheblich beeinflußt. Das ist aus Benutzersicht auch durchaus sinnvoll, denn wenn ich ursprüngliche nach Trommel gesucht hatte, erwartet ich bei ähnlichen Bildern keine Schränke oder Schuhe.

Ähnliche Bilder zur Trommel q=drumAndereseits gehen mir dann möglicherweise schöne Bilder von Trommeln „verloren“, die einfach nicht Trommel heißen oder irgendwie nicht mit dem Begriff Trommel im Zusammenhang stehen, weil sie z.B. Drum heißen.

Bei einer nur bildinhaltsbasierten Ähnlichkeitssuche gäbe es das Problem mit z.B. unterschiedlichen Sprachen nicht.

Ähnlicher und aktueller

Mittlerweile habe ich die offizielle Ankündigung im Google-Blog gelesen. Dort wurde gestern (kein Aprilscherz!) das Update unter „Finding similar images“ bestätigt.

Erfreulich ist, das ich nun selbst für nur wenige Tage alte Bilder die Suchfunktion „Ähnliche Bilder suchen“ verwenden kann. Auch die Verknüpfung mit dem Suchwort ist aus Benutzersicht sinnvoll. Allerdings würde ich mir auch weiterhin eine nur bildorientierte Ähnlichkeitssuche wünschen.

Auf die Bildersuche-Funktion „Weitere Größen“ hat das Update keinen Einfluß. Hier werden für viele und auch neue Bilder keine Ergebnisse angezeigt. Ebenso hat der Suchbegriff hier weiterhin keine Bedeutung.

Interessant finde ich übrigens die Treffer für meine Trommel mit dem Suchtext ‚p‘. Eine opische Ähnlichkeit kann ich nicht bestreiten. :-)

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Münzen im März – Bilder in Bewegung

Für ein paar Bildern beobachte ich seit einigen Wochen die Google-Top-100. Besonders deutlich kann ich Bewegungen in den SERPs in so hübschen, bunten Diagmm erkennen. Und was habe ich gesehen?

Seit dem 17. März ist verstärkt Bewegung nicht nur bei den Münzen zu sehen, auch das Ranking der Bananen, des Brokkolis und für weiterer Suchbegriffe hat sich verändert. Nicht nur kleine Rangeleien um ein, zwei Plätze hat es gegeben, sonder größere Sprünge von hinteren Seiten nach vorn auf die Seite 1 oder sogar in die Top-10.

Bildersuche - Orange auf Platz 8Einige meiner Bilder, die ich allerdings nicht automatisch tracke, habe auch deutlich Boden gut gemacht.
Das erfolgreichste Bild der letzten Wochen dürfte dabei meine Orange sein. Diese ist von Seite 5 oder 6 direkt auf Platz 8 geklettert, bei immerhin fast 300 Millionen Ergebnissen.

Das merke ich auch an den Klickzahlen, die sich für die Orange etwa verzehnfacht haben. Den Artikel habe ich vor knapp einem Jahre veröffentlicht.

Erfolg in der Google-Bildersuche braucht halt immer noch Zeit und Geduld.

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Bilder-Hotlinks von gehackten Seiten

Hotlink-ÜbersichtAb und zu sehe ich nach, welche Hotlinks auf meine Bilder bei Google gelistet werde. Das geht ganz gut mit der „inurl: -seite:“-Abfrage.

Für putzlowitsch.de gab es bislang so etwa 80 bis 90 Hotlinks, in den letzten Wochen sind aber viele hinzu gekommen.

Was mich schon verwunderte hat, waren die Herkunftsländer der Links wie Spanien (es), Chile (cl), Brasilien (br), Polen (pl) oder Rumänien (ro). Ein-zwei dieser Links bin ich gefolgt, landete aber auf der Startseite, was ich nicht weiter verdächtig fand. Vermutlich wurden die Seiten bereits wieder entfernt.

Hotlink im wp-admin?

Heute wurde ich dann stutzig, als ein paar Hotlinks auf die wp-admin Verzeichnis von Seite zeigten:

movebranding.es/blog/wp-admin/nektarine
elmaipucino.cl/wp-admin/kaffeebohnen&page=4

Das kann eigentlich nicht sein, so ein bißchen kenne ich mich mit WordPress schon aus. Das sind wohlgemerkt URLs, die bei der Google-Bildersuche als Referenzseite für einige meiner Bilder angezeigt werde. Aber der Google-Bot wird sich ja wohl nicht im Adminbereich eines WordPress-Blogs anmelden.

Gehackte SeiteAlso habe ich mir die Ziel-URL kopiert und direkt aufgerufen. Wie schon vorher landete ich auf der Startseite der jeweiligen Website.

Aber irgendwo muß mein Bild da verlinkt gewesen sein, sonst hätte Google es nicht gefunden. Vielleicht zeigt der Google-Cache ja noch etwas an?

Was die site-Abfrage ans Licht bringt

Gehackte Seite in der Google-site-AbfrageFehlanzeige, der Google-Cache kennt die Seiten nicht. Welche Seiten von der Website hat Googl denn überhaupt im Index?

Das sieht mir doch aber sehr seltsam aus und gleich mußte ich an „SEO Mortale“ von Gerald Steffens auf der SEO-Campixx denken.

Die Seite wurde offensichtlich gehackt. Der normale Nutzer bekommt etwas anderes zu sehen, als der Google-Bot – Cloaking vom Feinsten. Nun wollte ich aber doch mal wissen, was dort auf den Seiten aus Sicht des Google-Bots zu finden ist. Die Google-Seitenvorschau sagt nur lapidar „Vorschau nicht verfügbar“ und auch die Idee, mich per User-Agent als Googlebot auszugeben führt nicht zum Erfolg.

Google-Translate hilft

Gehackte Seite mit Google-TranslateGoogle-Translate hilft, nicht nur beim Übersetzen. Der Aufruf der Seite per Google-Übersetzungsdienst fördert eine Ansicht zu Tage, die wohl nur Google zu sehen bekommt.

Ein unstrukturierter Haufen von internen Links, Wörtern und Bildern.

Irgendwo weiter unten ist da auch mein Nektarinen-Bild zu finden. Aber was soll das Ganze, auf den Seiten sind keine externen Links zu finden. Linkbuilding kann es also nicht sein, würde mit solchem Spam vermutlich auch nicht funktionieren.

Die Besucher-Falle

Hack-Weiterleitung 1Was wirklich passiert, habe ich erst mitbekommen, als ich die Seite dann doch mal direkt aus den Google-SERPs heraus aufgerufen habe.

Ich wurde nicht mehr zur Startseite sondern zu einer ominösen Seite weitergeleitet, von der ich nicht wissen will, was sie tatsächlich macht.

Viren, Würmer, Phishing oder alles zusammen, ausprobiert habe ich das nicht.

Bilder gut, Umfeld schlecht

Wo die „Texte“ auf den gehackten Seiten herkommen, weiß ich nicht. Die Bilder wurden bestimmt aus der Google-Bildersuche gezogen. Das hat man nun davon, wenn man mit Bildern gut bei Google platziert ist. Da kann man auch mal ganz schnell in einem zwielichtiges Umfeld geraten. :-)

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Google-Bildersuche: SafeSearch strict „unsichtbar“

Bei der Google-Bildersuche und auch der normalen Suche gibt es die Möglichkeit, anstößige, nicht jugendfrei Inhalte zu filtern. Die entsprechenden SafeSearch-Einstellungen können z.B. direkt rechts neben der Such-Schaltfläche vorgenommen werde:

Google Safesearch - Optionen

Es ist auch möglich, die SafeSearch-Option als URL-Parameter safe= zu übergeben. Folgende Einstellungen sind möglich:

  • on (strict, active) – es wird alles gefiltert, was nur entfernt nach jugendgefährdenden Inhalten aussieht
  • images (moderate) – es wird alles gefiltert, was eindeutig nach jugendgefährdenden Inhalten aussieht
  • off – es wird nicht gefiltert

Kürzlich ist mir beim Durchsehen der Google-Bildersuche-Treffer ein weiterer Wert für den Parameter safe= aufgefallen: vss.
Dieser wirkt genauso wie der Wert strict (oder on) mit dem Unterschied, daß die Anzeige der aktuellen Einstellung und die Auswahlmöglichkeiten rechts neben dem Such-Button ausgeblendet sind. Am Beispiel „Pflaume“ sieht das so aus:

Die Suchergbnisse sind identisch, nur das [SafeSearch – Strikt ▼] ist nicht mehr zu sehen.

Wofür das nun gut ist, weiß ich auch nicht genau. Ich könnte mir vorstellen, daß es eine Art „Kindersicherung“ ist. Gewissermaßen ein voreingestelltes SafeSearch-Filter strikt ohne der Möglichkeit, etwas daran zu ändern. Das Problem ist nur, wie bekommt man den Parameter an jede Google-Such-URL angehängt. Das könnte mit einem Proxy oder einer Firewall gehen, der/die URLs umschreiben kann.

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