Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Abgewertet, ersetzt und rausgeschmissen

Nun gab es von Google die Quittung für den Ausfall der Putzlowitscher Zeitung am 5. Januar 2011. In den Webmastertools werden mir derzeit gut 1200 Fehler mit dem Statuscode 403 (Forbidden) angezeigt:

Googlebot Crawl-Errors: PZ am 9.1.2011

Ein Umzug mit Verzug

Am 5. Januar war der Google-Bot zuletzt gegen 1.30 Uhr bei putzlowitsch.de zu finden. Dann erfolgte seitens des Webhosters der Umzug auf einen neuen Server und somit bekamen alle dort gehosteten Seiten eine neue IP-Adresse. Für die dort registrierten Seiten war das auch kein Problem, nach kurzer Zeit waren die DNS-Server aktualisiert und Besucher und Suchmaschinenbots bekamen die Seiten wieder normal zu sehen.

Einige Seiten, die bei anderen Anbietern liegen, werden aber per DNS-A-Record auf den Webspace beim umgezogenen Server umgeleitet und da stimmte die IP-Adresse dann nicht mehr, weil diese Einträge nicht automatisch aktualisiert werden.

Gegen 7 Uhr hatte ich das bemerkt und zunächst den Eintrag für meine wichtigste Seite, die „Putzlowitscher Zeitung“, angepaßt. Im Laufe des Vormittags hatte sich dann auch fast alles wieder eingerenkt, die normalen Besucher und z.B. der Yahoo-Bot (gegen 8.30 Uhr) und der Bing-Bot (gegen 9.30 Uhr) kamen wieder auf die Seite.

Nur der Googlebot ließ sich nicht blicken. Erst am 6. Januar hat er gegen 2.30 Uhr wieder die Putzlowitsch-Seite besucht. Ungünstigerweise ist er außerdem noch in meine Bot-Falle getappt, denn auch die robots.txt war für ihn mehr als 24 Stunden nicht abrufbar. Somit gab es aus Sicht des Google-Bots keinerlei Zugriffsbeschränkungen.

Abgewertet, ersetzt und rausgeschmissen

Google-Bildersuche: KartoffelSeit gestern verabschieden sich so langsam auch einige meiner Seiten, besonders Bilder, aus den Google-Suchergebnissen.

Dabei kann man drei unterschiedliche Ergebnisse sehen. Im einfachsten Fall werden die Bilder zunächst nur um ein paar Plätze im Ranking abgewertet. Je nach Position hat das auch die Verschiebung auf eine hintere Trefferseite zur Folge. Vermutlich ist das aber nur ein Zwischenschritt zum zweiten und dritten Fall.

Falls es eine identische Kopie oder das Bild in einer weiteren Version auf einer anderen Webseite gibt, wird nun die Kopie angezeigt, aber an einer schlechteren Trefferposition. So ist das z.B. bei der Kartoffel der Fall (siehe Screenshot). Mein Kartoffelbild lag in den letzten Wochen recht konstant auf Platz vier, die Kopie wurde nun an Position 8 einsortiert. Interessanterweise wird bei der Suche nach „Ähnlichen Bilder“ aber weiterhin meine Kartoffel angezeigt.

Im schlimmsten Fall sind Bilder ganz aus den Suchergebnissen verschwunden. So ist es z.B. den Kartoffeln, der Karotte und der Möhre ergangen.

Positiv denken

Etwas Gutes hat die Sache natürlich. So kann man mal sehen was passiert, wenn plötzlich gut rankende Bilder gesperrt werden und wo es eventuell noch andere Kopien der Bilder gibt. Der Witz ist, daß ich genau so etwas gerade als kleines Experiment in Angriff nehmen wollte, allerdings nicht in dieser Breite mit so vielen Bildern. :-)

Leider ist auch mein Bilder-SERPs-Überwachungstool noch nicht ganz fertig, so daß ich nun ständig „manuell“ nachgucken muß, was mit den Bildern passiert. Ich bin auch mal gespannt, wann sich alles wieder normalisiert. Dann könnte ich ja nochmal mit meinem eigentlichen Experiment durchstarten.

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Neue Bing-Bildersuche jetzt auch in Deutschland

Martin hatte im letzten Jahr bereits darüber berichtet, nun ist die neue Bing-Bildersuche auch in Deutschland freigeschaltet. Mein erster Eindruck ist durchaus positiv.

Als Reaktion auf das Google-Redesign der Bildersuche hat Microsoft aus meiner Sicht viele Google-Schwachstellen vermieden und bietet dem Nutzer vor allem auch Wahlmöglichkeiten bei der Darstellung der Suchergebnisse an.

Groß, mittel oder klein, was darf es sein?

Meine Lieblingsoption ist die Auswahl „Groß“. Dabei werden ein Vorschaubild und weitere Informationen dargestellt. Diese Infos sind Titel der Seite (oder ein Teil davon), auf der das Bild eingebunden ist, die Bildabmessungen in Pixeln, die Bilddateigröße und die Domain, auf der das Bild liegt. Beim Überfahren eines Bildes mit der Maus wird ein Popup-Fenster mit einem größeren Vorschaubild, aber (noch?) keinen zusätzlichen Informationen eingeblendet.

Die Option „Mittel“ ist für mich am unbrauchbarsten, denn sie bietet außer der Darstellung von ein paar mehr Bildern je Seite keinen Vorteil. Im Gegenteil, durch den Wegfall der drei Informationszeilen ist man auf das Popupfenster angewiesen.

Google mobile BildersucheGar nicht mal so schlecht finde ich die dritte Darstellungsart „Klein“. Diese kenne ich schon von der Mobilen Google-Bildersuche, wo möglichst viele Bilder unter Ausnutzung jedes Pixels auf kleinem Raum dargestellt werden.

Grundprinzip ist eine konsequente quadratische Darstellung der kleinen Vorschaubilder in einem engen Raster. Dabei wird auch in Kauf genommen, daß die Bilder gegebenenfalls beschnitten werden müssen.

Auch hier blendet Bing beim Überfahren mit der Maus ein Popup ein, welches aber nur das größere Vorschaubild und die Bild-Domain enthält. Außerdem „klebt“ das Fensterchen am Mauszeiger, bewegt sich also mit ihm mit. Eigentlich eine prima Sache, wenn man dadurch einen nahtlosen und vor allem verzögerungsfreien Wechsel zum nächsten Bild hätte. Das wird aber leider durch die künstliche Verzögerung (Aufzoomen des Fensters) wieder kaputt gemacht.

Schnipp, schnapp und weg

Interessant ist, wo Google bzw. Bing die Bilder beschneiden. Bei Google wird bei Bildern im Querformat die Mitte verwendet, also links und rechts zu gleichen Teilen abgeschnitten. Bei Hochformatbildern bleibt der obere Teil erhalten, es wird nur unten abgeschnippelt.

Bei Bing ist das nicht so ganz eindeutig. Es scheint, als würde eine Art Schwerpunkt der Pixel berechnet und entsprechend der Bildausschnitt festgelgt werden. Das paßt oft recht gut, manchmal aber auch eher schlecht.

Auf geradem Weg zum Ziel

Bing-Bildersuche neu: ZielseiteGut gelungen finde ich auch die Zielseite für ein Bildersuchergebnis. Hier wird im oberen Bereich eine praktische Navigation zu dem weiteren Ergebnissen bereitgestellt. Darunter wird das Bild (auch navigierbar) in einer größeren Version nebst weiteren Informationen angezeigt.

Daran schließt sich die Originalseite in einem IFrame an. Framebreaker funktionieren allerdings nicht automatisch, es wird nur ein Hinweistext mit Auswahlmöglichkeiten angezeigt:

Bing-Bildersuche: Zielseite Hinweis

Alles in allem finde ich diese Darstellung deutlich besser als die neue Google-Zielseite mit dem überlagerten Bild über der eingequetschten und ausgegrauten Originalseite.

Bing Bilder bringen Bewegung

Die neue Bing-Bildersuche bringt Bewegung in den Bildersuche-Markt. Die Funktionalität, die Optionen und der Seitenaufbau wirken durchdacht und ansprechend. Leider hat die Bing-Bildersuche noch ein wichtigen Nachteil gegenüber Google. Der Bilderbestand dürfte deutlich geringer sein und auch die Trefferrelevanz läßt manchmal zu wünschen übrig.

Was ich zudem sehr bedauerlich finde, ist der Wegfall der Bing-Optionen „Weitere Größen“...„Ähnliche Bilder“. Ich hoffe mal, daß das nur vorübergehend ist und man diese Funktionen irgendwann wieder nutzen kann.

Aber insgesamt ist Bing auf einem richtigen Weg.

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Googlebot (Bilder) – geteilte Arbeit ist halbe Arbeit

Das Diagramm von Martin zum seinem Beitrag „Google indexiert neue Bilder rasant schnell“ zeigt stilisiert, wie sich „Googlebot-Image/1.0“ und „Googlebot/2.1“ die Arbeit beim Erfassen von Bildern teilen. Er schreibt dort:

„Die folgende Grafik zeigt keine konkreten Werte, sondern die Tendenz:“

Die Arbeitsteilung 2010

Nun hat mich natürlich interessiert, wie das Ganze mit echten Zahlen aussieht. Ich habe deshalb die Server-Logfiles der letzten 3 Jahre durchgeackert, ausgewertet und kann den vermuteten Trend auch bestätigen:

Googlebot - Erfassung von Bildern nach Wochen 2010

Die rote Linie zeigt das Maximum der Anzahl erfaßter Bilder pro Woche durch den Googlebot-Image und die blaue durch den normalen Googlebot. Zusätzlich sind alle Zugriffe (Bilder und alles andere) des normalen Googlebots als graue Linie dargestellt. Normalerweise lag der Image-Bot mehr oder weniger deutlich über dem Such-Bot, ab Mitte November fällt der Googlebot-Image teilweise deutlich zurück und liegt meist unter dem normalen Googlebot.

Mitte April 2010, konkret am 16., gab es allerdings eine kräftige Spitze des Googlebot/2.1, der nicht nur fast 400 Bilder erfaßt, sondern insgesamt knapp 2400 Zugriffe getätigt hatte. Er hat praktisch fast meine ganze Website komplett gescannt, warum auch immer. Und ja, es war der IP-Adresse nach tatsächlich der Google-Bot.

Die Daten beziehen sich auf die Putzlowitsch-Domain, meine Seite mit den meisten Bildern. Insofern zeigt das Diagramm auch nur einen Trend, bei anderen Seiten kann und wird das vermulich etwas anders aussehen.

Vielleicht kann ja mal jemand mit großen Bilderbeständen auch die Logfiles auswerten… :-)

Die Arbeitsteilung in den letzten drei Jahren

Googlebot - Erfassung von Bildern nach Monaten 2008- 2010

Noch bis Mitte 2008 hat sich der normale Google-Bot fast gar nicht um die Bilder gekümmert. Im August und September hat er dann dem Image-Bot hilfreich unter (bzw. über) die Arme gegriffen um sich dann mit nur kleineren Hilfeleistungen etwas bedeckt zu halten. Nur im April 2010 hatte er sich noch mal richtig ins Zeug gelegt.

Seit Juli 2010 hat der Googlebot/2.1 zumindest eine feste Aufgabe bei der Bildererfassung. Er ist für die Bilder aus Twitter-Meldungen zuständig, die seitdem bei den Statusupdates mit angezeigt werden. Die Bilder werden als kleines Vorschaubild oft bereits wenige Sekunden nach der Erfassung unter den Tweets bei Google-Echtzeit eingeblendet.

Geteilte Arbeit ist doppelte Freude

Das könnte für mich das Internet-Ding 2011 werden, wenn es denn so bleibt oder sogar noch besser wird:
Bilder in der Google-Bildersuche in fast Echtzeit.

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Google-Bildersuche dynamisch und schnell wie nie zuvor

Schnell wie der Wind

Google-Bildersuche: Laufschuhe schnell im IndexEines muß man Google ja lassen, die Bildersuche ist so dynamisch und schnell wie nie zuvor.

Das gestern veröffentlichte Bild meiner neuen Asics-Treter ist schon heute in der Bildersuche zu finden, zur Suchphrase GT-2150 G-TX sogar auf der ersten Seite.

Googlebot-Image im Weihnachtsurlaub?

Allerdings war ich in den letzen Tagen schon etwas beunruhigt, weil seit etwa zwei Wochen der Googlebot-Image, welcher für die Bilder zuständig ist, hier bei Schnurpsel überhaupt nicht mehr zugange war.

Ein Blick auf die Bot-Statistik zeigt aber, daß wohl der normale Googlebot die Aufgaben des Image-Bots mit übernommen hat. Dieser hat in den letzten zwei Wochen 33 mal Bilder von schnurpsel.de abgerufen. Das ist nicht gerade viel, aber besser als gar nichts.

Auch bei Putzlowitsch sind die Bilderabfragen durch den Google-Bot eher bescheiden. Der Image-Bot war gut 60 mal da, der normale Bot hat reichlich 140 Bilder abgefragt. Das sind gerade mal ca. 15 Bilder am Tag, da gab es schon bessere Zeiten mit 50 bis 80 Bildern täglich. Aber gut, da will ich mal vom Bot über die Feiertage nicht zu viel verlangen. :-)

Viel und noch mehr, alt wie neu

Seit Anfang März zeichne für meine Hauptblogs die Ergebnisse der imagesite-Abfragen (seit August simuliert durch eine inurl-Abfrage) täglich auf. Die Lücken in den Kurven des Diagramms sind durch „Meßfehler“ bedingt.

Google-Bildersuche: Anzahl der Treffer für site-Abfrage

Kleinere Aufwärtsbewegungen sind Anfang April, Anfang Mai und Ende Juli zu erkennen. Einige Bewegung gab es Anfang/Mitte September, bis dann im Oktober die Zahlen deutlich zurück gingen. Der Verlust wurde im November und Anfang Dezember wieder ausgeglichen. Die Bewegungen passen zeitlich recht gut zu den Image-Updates, welche Martin vom TagSEOBlog sehr schön visualisiert hat.

Ab Mitte Dezember stieg die Anzahl der Bilder abermals deutlich an. Das sind bei Schnurpsel und Putzlowitsch jeweils mehr als 100 Bilder. Da ich in diesem Zeitraum bei weitem keine hundert neuen Bilder veröffentlicht habe, wurde hier offensichtlich ein größerer Teil älterer Bilder in den Index übernommen. Das sind teilweise auch Bilder, die früher schon im Index waren und wieder rausgeflogen sind (warum auch immer).

Ente gut, alles gut

Ich war es nicht

In den letzten Tagen zeigt die Kurve zwar wieder etwas nach unten aber insgesamt hat die Google-Bildersuche richtig gut Fahrt aufgenommen. Da will ich mal hoffen, daß es keinen Rückfall in die schnarchigen 3-Monats-Image-Updates gibt.

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Aktuelle Brötchen-News vom 28.12.2010

Brötchen-News vom 28. 12. 2010

Vor genau zwei Monaten gab es die letzten Brötchen-News, seither ist nicht wirklich viel passiert. Anfang Dezember gab es eine kleine Bewegung bei den Plätzen 8 und 9. Der Brötchenlieferdienst (kein Brötchen-Reitter) konnte zwei Plätze gut machen.

Brötchen-Ritter Dieter hat ein zweites Bild unter die besten 10 gebracht. Seine lustigen Brötchen-Gesichter sind aber schon recht lange auf der ersten Trefferseite zu finden und haben nun den Sprung in die Top-10 geschafft. Das Haupt-Brötchen von lebensmittelfotos.com hat es übrigens schon in die taz geschafft.

Vorgestern ist der Aufstieg in die Top-10 auch Martin -tagSEOBlog- Mißfeldt mit seinem demütigen Brötchen gelungen. Das Brötchen-Bild lag bereits einige Zeit auf den Plätzen 16 bis 11 in Lauerstellung.

Die Aktion „Rückkehr der Brötchen-Ritter“ wird in einem Monat ein Jahr alt. So schön wie manche Teilerfolge auch sein mögen, im Kampf gegen den schwarzen Brötchenritter konnten bisher noch kein wirklich erwähnenswerten Erfolge erzielt werden. Ich denke, daß man im neuen Jahr die Brötchen-Kräfte bündeln sollte, um dem Gesamtziel näher zu kommen. Wie das konkret aussehen kann, weiß ich aber auch nicht.

Vielleicht könnte man eine Brötchen-Krisensitzung am Rande der SEO-Campixx 2011 einberufen und sich über weitere Maßnahmen verständigen…

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