Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Der Oktober 2009 in Zahlen

Der guten Tradition meines Monatsrückblicks bei Putzlowitsch folgend gibt es diesen nun heute hier für Schnurpsel. Die Zugriffszahlen sind bei weitem nicht sooo groß, wie bei der PZ. Der Schwerpunkt liegt hier nicht bei den Bildern, sondern bei „normalen“ Suchanfragen.

Besucher von Suchmaschinen

Im Oktober kamen 1555 Besucher von Google zu Schnurpsel, die übergroße Mehrheit über die normale Websuche, nämlich 1427 und nur 43 über die Bildersuche (einer davon per Universal-Search). Von Bing gab es 6 Besucher, via T-Online ganze drei.

Die häufigsten Suchanfragen komme zum Thema Strato, WordPress, Permalinks und Ähnlichem. Das ist auch nicht verwunderlich, waren diese Dinge doch lange Zeit hier die Hauptthemen. Im Unterschied zur Bildersuche, wo sich die meisten Treffer bei Putzlowitsch auf Einzelwörter beziehen, gibt es hier eine große Bandbreite an Suchanfragen, die aber praktisch oft dasselbe meinen, z.B.:
– wordpress strato langsam
– strato wordpress langsam
– wordpress langsam bei strato
– wordpress auf strato langsam
– strato wp ist zu langsam
Da gibt es noch eine ganze Menge mehr Variationen, alles in allem kommt langsam 98 Mal in den Suchphrasen vor. Hier ist die Antwort zum Thema „WordPress bei Strato langsam„.

Nach Einzelwörtern per Hand zusammengefaßt kommt strato auf 553 Treffer, wordpress auf 849 und permalink/permalinks auf 150. Immerhin 37 Mal wurde nach schnurpsel gesucht :-)
Ich müßte mal mein Statistikskript dahingehend etwas erweitern, diese Anfragen irgenwie intelligent zusammenzufassen.

Die „erfolgreichsten“ Bilder sind übrigens 410 gone mit 5 Treffern, wunderkerze und industrie ruine mit jeweils 3 Treffern. Und heute gab es bereits zwei Bildersuche-Anfragen zu alter Hut, aber das paßt nicht in die Oktober-Statistik. Ich sag mal so, auch die Bilder sind hier im kommen :-)

Andere Besucher-Quellen

Auch die Anzahl der Besucher von anderen Seiten ist überschaubar, die meisten (287) kamen vom WordPress-Deutschland-Forum. Dort sind folgende Artikel die Spitzenreiter:
lange Aufrufzeiten Homepage (27)
Fehler: Umleitungsfehler (26)
Post via Email sofort publizieren (19)
Auto-Upgrade bei All-Inkl (16)
strato; (16)

Ein paar Besucher kamen z.B. auch von Twitter (58), vom TagSeoBlog (47) und von Golem (27).

Bots und Page-Impressions

Fleißigster Suchmaschinen-Bot ist hier der msnbot mit 6838 Seitenabrufen, allerdings sind davon gut 10% Zugriffe auf die robots.txt. Der Googlebot kam 2286 Mal vorbei (Googlebot-Image 83) und Yahoo-Slurp 1471 Mal. Komischerweise mag der Yahoo-Bot CSS-Dateien besonders gerne, allein knapp 1000 Abrufe gehen dabei drauf. Hat zufällig jemand eine Erklärung dafür?
Und auch Twiceler (285), Teoma (165) und MLBot (100) will ich nicht vergessen.

Ansonsten bleiben nach Abzug der großen Suchmaschinen-Bots noch bescheidene 43000 Seitenabrufe übrig. Einige „kreative“ Namen finde sich auch hier wieder bei den User-Agenten (Browser), etwa 12345, BOV, VB, page_test, Test oder SEO. Ja genau, ein Bot Namens SEO, aber ganz ausgeschrieben heißt der eigentlich „SEO Consultants Directory CSH Bot V2S User IP:xxx“. Was der hier wohl will?

Blog-Statistik

Zum Schluß noch schnell die Blog-Statistik. Hier bei Schnurpsel gibt es derzeit 17 Seiten sowie 90 Artikel in 10 Kategorien und mit 111 Stichworten. Dazu kommen 475 genehmigte Kommentare.
In den letzten drei Monaten, also August, September und Oktober, wollten Spambots 824 Mal ihren Müll hier abladen, aber dazu werde ich später (irgendwann) mal noch ausführlicher etwas schreiben.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Ein Kommentar »

Bilder, Bilder, Bilder

Mönch in KutteBilder sind das Salz in der Textsuppe, Bilder bilden, laßt Bilder sprechen. Bilder müssen dabei nicht unbedingt Fotos sein, es sind auch Grafiken, Collagen, Diagramme oder Screenshots. Ganz allgemeine ist ein digitales Bild, und um die soll es hier gehen, eine geordnete Ansammlung von Bildpunken bestimmter Helligkeit und Farbe.

Egal wie ein Bild nun entstanden ist, es kann einen Blogbeitrag bereichern, aufhübschen und besser lesbar machen. Oder auch nicht. Das ist das Thema das aktuellen Webmaster-Fridays, der nun schon zum 18. Mal stattfindet. Er ist damit gewissermaßen erwachsen geworden :-)

Wie ich Bilder für meine Blogs erstelle

Die Überschrift ist durchaus wörtlich zu nehmen. Dieser Artikel soll keine Schritt-für-Schritt-Anleitung werden, wie man Bilder für Blogs erstellt, dafür verweise ich mal auf die anderen Beiträge zum Thema, sondern einfach nur meine Herangehensweise aufzeigen.

Die Herkunft der Bilder

Die mit Abstand größte Zahl an Bildern, die ich in meinen Blogartikeln verwende, sind Fotos, die ich selbst gemacht habe. Das hat einen großen Vorteil, ich brauche mir keine Gedanken über die Urheberrechte Dritter zu machen und kann über die Verwendung der Bilder frei bestimmen. Bei den Bildinhalten gibt es trotzdem noch bestimmt Rechtsvorschriften zu beachten, wie z.B. das Recht am eigenen Bild, wenn Personen abgebildet werden. Aber auch Eigentumsrechte können berührt sein, zu diesen Themen gibt es beim Upload-Magazin einen guten Einstig in die Problematik.

Soundboard Yamaha DB50XGManche abzubildende Gegenständ lege ich auch schon mal einfach auf den Flachbettscanner und scanne sie ein. Das klappt je nach Scanner nicht nur mit Papiervorlagen, sonder in gewissem Rahmen auch mit „dickeren“ Objekten, wie z.B. Münzen oder sogar Soundkarten. Ja nach Optik der Scaneinheit werden auch noch Sachen bis zu einer Tiefe von mehreren Millimetern bis zu wenigen Zentimetern scharf abgebildet.

Eine weitere Gruppe von Bildern sind die Screen-Shots, also Bildschirmfotos. Diese benutze ich besonders gern zur Dokumentation von Ergebnissen der Google-Bildersuche. Aber auch ein paar Diagramme (Chart) verwende ich hin und wieder, in größerem Umfang z.B. bei der Volksphone-Geschichte.

Die Größe und das Format der Bilder

Bei der Bildergröße muß man einen Kompromiß eingehen. Einerseits soll das Abgebildete in noch guter Qualität erkennbar sein, andererseits sind zu große Bilder auch im Zeitalter von DSL bisweilen eine Geschwindigkeitbremse, was den Seitenaufbau der Webseite angeht.

Ich habe mich irgendwann mal für ein paar Standardformate bei meinen Bildern entschieden. Das sind die klassischen 4:3-Formate 640×480, 800×600, 1024×768 und 1600×1200. Eine Ausnahme mache ich dann, wenn ich das Bild in voller Größe direkt in den Artikel einbinden will, dann wird es 500 Pixel breit. Das entspricht in etwa der Bereite meines Texbereiches.

Das Bildformat, oder besser das Dateiformat des Bildes, häng natürlich von der Art des Bildes ab. Für Fotos verwende ich JPEG mit einer Qualitätsstufe von 67% (Photoshop). Für Screenshots und besonders auch Diagramme sind GIF oder PNG besser geeignet. Ein Diagramm als JPEG ist meist größer und zudem qualitativ schlechter als im PNG-Format. Bei den Datei- und Kompressionsformaten sollte man einfach ein wenig experimentieren.

Die Bilder im Blog

BaggerAuch hier habe ich mir im Lauf der Zeit ein „Standardverfahren“ entwickelt, nach dem ich die Bilder in den Artikel einbinde. WordPress bietet einige Möglichkeiten zur Bilderverwaltung.

Wichtigster Punkt ist dabei die Erstellung der Vorschaubilder, für die ich abgeleitet von den oben genannten Bildgrößen für Höhe und Breite jeweils 160 eingetragen und zudem die Option Beschneide die Thumbnails in die richtige Größe deaktiviert habe. Das ergibt dann ja nach Quer- oder Hochformat kleine Vorschaubildchen mit 160×120 bzw. 120×160 Bildpunkten.

Mönch in KutteDas eingefügte Vorschaubild verlinkt bei mir fast immer auf das Originalbild direkt und nicht etwas auf die sogenannte Attachment-Seite. Der Text umfließt das Bild meist rechts oder manchmal auch links, das mache ich normalerweise vom Bildinhalt abhängig. Für einen harmonischen Gesamteindruck ist es vorteilhaft, den Text in Blickrichtung oder Bewegungsrichtung des Bildgegenstandes umfließen zu lassen. Der Blick oder die Bewegung führen damit zum Text hin, und nicht von ihm weg.

Wenn es keine eindeutige Ausrichtung gibt, verteile ich mehrere Bilder dann meist einfach wechselweise im Artikel. Aber auch das ist natürlich keine festgetackerte Regel, von der ich nicht auch mal Ausnahmen mache.

Thematische Bilder

Ich gebe zu, ich habe es mit Bildern für meine Blogartikel eher leicht, denn ich bin nicht wirklich auf ein bestimmtes Thema festgelegt, das trifft besonders auch auf meine „Putzlowitscher Zeitung“ zu. Wer nun z.B. über die Weltpolitik schreibt, hat es da ungleich schwerer. Da kann man meist nicht einfach hingehen und selbst ein paar passendes Fotos machen.

Bei mir ist es sogar oft so, daß ich zuerst ein oder mehrere Bilder habe, und dann etwas dazu schreibe. Wenn man so will, nicht Bilder für einen Blogartikel, sondern ein Blogartikel für Bilder :-)

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
5 Kommentare »

WordPress Update auf 2.8.5

Heute habe ich hier auf die neue Version WordPress 2.8.5 per automatischem Update upgedated oder geupdated. Dies neue Version ist ein Sicherheitsupdate und behebt ein Problem, durch das eine Denial-of-Service-Atacke durch die Trackback-Funktion möglich ist. Zudem gibt weitere, kleinere Korrekturen.

Problem bei geänderten Verzeichnissen

Das automatische Update im Adminbereich hat technisch gesehen fehlerlos funktioniert. Allerdings ist mir dabei auch ein kleines Problem aufgefallen, welches dann entstehen kann, wenn man nicht das standardmäßig voreingestellte WP-Contentverzeichnis (wp-content) bzw. ein anderes Pluginverzeichnis (wp-content/plugins) konfiguriert hat. Die Vorgaben können durch entsprechende Konstantendefinitionen z.B.:

defined('PLUGINDIR','my-plugins');

in der Datei wp-config.php verändert werden.

Beim automatischen Updateprozeß werden aber die neuen Dateien aus der heruntergeladenen nur in die Standardverzeichnisse entpackt. Von einer veränderten Verzeichniskonfiguration wären dann die Standardplugins (Askimet) und die Standard-Themes (Default und Classic) sowie die Sprachdateien betroffen. Diese werden vom Update nicht aktualisiert und müssen anschließend noch manuell in die richtigen Verzeichnisse verschoben werden.

Keine Kommentare »

Neue Qualität bei Kommentar-Spam oder alter Hut?

Alter HutVielleicht ist es ja auch ein alter Hut, ich bin zumindest erst vorhin drauf gestoßen. Und das kam so.

Ich habe nach längerer Zeit mal wieder die Google-Webmastertools aufgerufen um zu sehen, was ich denn so für eingehende Links auf meine Putzlowitsch-Seite habe. Der erste Blick zeigte nicht viel Neues, auf den zweiten Blick habe ich aber eine Seite entdeckt, die mir völlig unbekannt ist. Neugierig bin ich dem Link gefolgt und wurde zu einem alten Bekannten, dem TagSeoBlog und dort auf die Startseite weitergeleitet.

Hier habe ich dann den aktuellen Artikel „Aktuelle Meldungen aus der Blogosphäre“ mit zu dem Zeitpunkt drei Kommentaren gelesen. Ein Kommentar von Mirco (seo2feel) geht am Ende auf das Problem topsy.com (Spam oder nicht?) ein und verweist auf einen eigenen Beitrag „Topsy die neue Spamschleuder„. Und genau dort ist mir in den Kommentaren etwas aufgefallen.

Kommentar-Recycling

Beim Lesen der Kommentare wurde ich bei Kommentar Nr. 7 stutzig. Den hatte ich doch schon mal gelesen, also flux nach oben gescrollt und siehe da, da war er schon mal als Nr. 2. Allerdings nicht wirklich, denn sowohl Kommentator als auch Link unterscheiden sich, und der Kommentartext selbst auch. Allerdings nur in der Anordnung der Wörter, die Wörter selbst sind dieselben:
Kommentar Recycling
Neben der Umstellung des Satzbaus gibt es noch zwei kleinere Abweichungen. Aus einzigste wird einzigster und aus Stadtportale wird Stadtportal. Aber warum sollte man einen Kommentartext wiederverwerten?

Aus meiner Sicht gibt es nur einen Grund, man will inhaltsbasierte Spamabwehr-Ansätze wie Akismet oder einfache Stopwortlisten austricksen. Die Idee ist einfach, man sucht sich einen Kommentar, der bereits genehmigt wurde (klar, sonst wäre er ja nicht zu sehen) und verwendet genau die Wörter für den eigenen „Kommentar“. Damit es nicht zu offensichltich ist, gruppiert man die Wörter etwas um. Da das am Inhalt aber nichts ändert, ist die Wahrscheinlichkeit in eine inhaltsorientiert Spamabwehr zu laufen, sehr gering. Und schon hat man einen Link von einer themenrelevanten Seite platziert.

Oder doch nicht?

Vielleicht sehe ich ja auch zu schwarz, ist gar nichts dran und es war nur der etwas hilflose Versuch eines der deutschen Sprache nicht mächtigen, in einem deutschsprachigen Blog einen Kommentar zu hinterlassen. Die Idee als solche finde ich aber schon nicht schlecht, also das mit dem Kommentar-Recycling für Spamkommentare :-)

5 Kommentare »

Geschwindigkeit ist keine Hexerei

Googlebot Ladezeit

Daß das Strato-Shared-Webhosting und WordPress derzeit nicht gut zusammenpassen und warum das so ist, hatte ich vor einiger Zeit geschrieben. Auf Grund der schlechten PHP-Performance dauert das Laden einer WordPress-Seite mindestens 3,5 bis 4 Sekunden, auch wenn keine umfangreichen Plugins oder fette Themes installiert sind.

In den Google-Webmastertools kann man sich die Ladezeiten in einem Diagramm für die letzten drei Monate ansehen. Die Grafik oben zeigt den Verlauf für meine Seite schnurpsel.de. Bis Mitte Juli hatte ich alles bei Strato in meinem Webhostingpaket liegen. Allerdings nutzte ich bereits zu dieser Zeit eine externe Datenbank (bei Host-Europe), da es zeitweise bei Strato auch erhebliche Probleme mit dem Datenbankserver gab.

Im Juli bin ich dann schließlich mit der WordPressinstalltion zu All-Inkl umgezogen, hatte aber weiterhin die externe Datenbank bei HE im Zugriff. Der Umzug verlief bis auf die 410-Gone-Panne auch ganz gut. Die Geschwindigkeit hatte sich schon deutlich verbessert. Einen kleinen Performance-Schub gab es dann nochmal Anfang/Mitte September, da hatte ich dann auch die Datenbank zum Webhoster mit der WordPressinstallation geholt.

Die Geschwindigkeit liegt nun bei 1 bis 1,5 Sekunden für den Seitenabruf. Das ist zwar kein Spitzenwert, aber durchaus akzeptabel. Gut, WordPress ist keine ganz kleine Webapplikation und erfordert schon einiges an Ressourcen vom Webserver, aber trotzdem ist es auch auf mittleren Shared-Webhostingpaketen vernünftig einsetzbar. Dazu muß allerdings der Webserver ordentlich konfiguriert sein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was da bei Strato die PHP-Performance so ausbremst, normal ist das aber nicht. Selbst auf einem vergleichbaren 1&1-Paket ist WP schneller, und 1&1 gilt allgemein auch nicht grad als Gschwindigkeits-Überflieger.

Man kann nur hoffen, daß sich da bei Strato mal etwas tut, vielleicht ja unter der Regie eines möglichen, neuen Besitzers.

Keine Kommentare »