Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Google-Bildersuche übersetzt

Bildersuche - Sprachen

Seit einigen Wochen kommen drüben zu Putzlowitsch vermehrt Besucher von der Google-Bildersuche mit Suchbegriffen, die ganz bestimmt nicht auf der Seite dort zu finden sind. Die Wörter stammen aus anderen Sprachen, wie Russisch, Griechisch oder Arabisch, vereinzelt auch Tschechisch und Türkisch.

Google-Bildersuche - Tschechischer SalatBeim tschechischen Salat ist das noch nicht mal etwas Besonderes, da habe ich die Treffer schon seit Jahren. Allerdings ist in dem Fall die Ursache auch offensichtlich, mein Salat wurde auf einer tschechischen Seite per Hotlink eingebunden. Zudem unterscheidet sich das tschechische Wort Salát nur durch das Akzentzeichen auf dem zweiten a vom deutschen Salat.

Bei dem Ansturm in jüngster Zeit konnte ich bisher aber keine Anzeichen von Hotlinks auf meine Bilder in passenden, fremdsprachigen Seiten feststellen. Bei allen Treffern wird auch immer meine Originalseite referenziert. Ich schließe daraus, das Google bei der Bildersuche die Suchwörter übersetzt und so auch Treffer auf fremdsprachige Seiten anzeigt. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Es ist auch nicht so, daß es nur vereinzelte Treffer gibt. In den letzten drei Wochen gab es 112 russische Anfragen mit 30 unterschiedlichen Suchphrasen, 63 griechische (10 Phrasen) und 46 arabische (10 Phrasen). Bei den russischen und tschechischen Suchtreffern kann ich das sogar teilweise lesen und verstehen, bei griechischen Wörtern manches raten, aber mit Türkisch oder Arabisch sieht es bei mir schlecht aus. Da es aber Treffer aus der Bildersuche sind, reicht meist ein Klick auf das Suchergebnis um zu erkennen, was gesucht wurde.

Immerhin weiß ich jetzt, was Erdbeeren auf Türkisch, Tomaten auf Arabisch und Weintrauben auf Griechisch heißt, auch wenn ich es nicht aussprechen kann :-)

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Bildersuche wirklich schnell

Alter HutNaja, ist auch schon ein alter Hut, aber nun habe ich es selbst mal gewissermaßen live gesehen. Martin hatte es z.B. hier in einem Kommentar zum Thema Bildersuche geschrieben.

Im optimalen Fall braucht ein neues Bild von der Veröffentlichung bis zum Auftauchen in der Google-Bildersuche eine Woche (7 Tage). Genau das ist nun mit meinen PC-Motherboard-Bildern bei Putzlowitsch passiert. Am 17.10. veröffentlicht und bereits am 23.10. in der Bildersuche zu finden, z.B. mit der Suchphrase IO-Panel auf Platz 1. Und das alles ohne zusätzlicher Verlinkung, Hotlinking und ähnlichen Maßnahmen.

Schön für Putzlowitsch, allerdings bereitet mir meine Schnurpsel-Seite hier etwas Sorgen, was die Bilder anbelangt. So habe ich am 07.10.2009 diesen Artikel zur Bildersuche mit einem Bild veröffentlicht. Das Bild wurde auch erst relativ spät, am 13.10. vom Googlebot erfaßt, ist aber immer noch nicht bei der Bildersuche zu finden.

Nun bin ich mal gespannt, wie es meinem alten Hut ergeht. Der ist am 21.10. kurz vor Mittag (21.10.2009 11:58) erschienen, wurde bereits nach rekordverdächtigen 3½ Stunden (21.10.2009 15:32) vom Googlebot erfaßt und könnte schon übermorgen auftauchen. Na mal sehen, abwarten und Tee trinken :-)

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WordPress Update auf 2.8.5

Heute habe ich hier auf die neue Version WordPress 2.8.5 per automatischem Update upgedated oder geupdated. Dies neue Version ist ein Sicherheitsupdate und behebt ein Problem, durch das eine Denial-of-Service-Atacke durch die Trackback-Funktion möglich ist. Zudem gibt weitere, kleinere Korrekturen.

Problem bei geänderten Verzeichnissen

Das automatische Update im Adminbereich hat technisch gesehen fehlerlos funktioniert. Allerdings ist mir dabei auch ein kleines Problem aufgefallen, welches dann entstehen kann, wenn man nicht das standardmäßig voreingestellte WP-Contentverzeichnis (wp-content) bzw. ein anderes Pluginverzeichnis (wp-content/plugins) konfiguriert hat. Die Vorgaben können durch entsprechende Konstantendefinitionen z.B.:

defined('PLUGINDIR','my-plugins');

in der Datei wp-config.php verändert werden.

Beim automatischen Updateprozeß werden aber die neuen Dateien aus der heruntergeladenen nur in die Standardverzeichnisse entpackt. Von einer veränderten Verzeichniskonfiguration wären dann die Standardplugins (Askimet) und die Standard-Themes (Default und Classic) sowie die Sprachdateien betroffen. Diese werden vom Update nicht aktualisiert und müssen anschließend noch manuell in die richtigen Verzeichnisse verschoben werden.

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Neue Qualität bei Kommentar-Spam oder alter Hut?

Alter HutVielleicht ist es ja auch ein alter Hut, ich bin zumindest erst vorhin drauf gestoßen. Und das kam so.

Ich habe nach längerer Zeit mal wieder die Google-Webmastertools aufgerufen um zu sehen, was ich denn so für eingehende Links auf meine Putzlowitsch-Seite habe. Der erste Blick zeigte nicht viel Neues, auf den zweiten Blick habe ich aber eine Seite entdeckt, die mir völlig unbekannt ist. Neugierig bin ich dem Link gefolgt und wurde zu einem alten Bekannten, dem TagSeoBlog und dort auf die Startseite weitergeleitet.

Hier habe ich dann den aktuellen Artikel „Aktuelle Meldungen aus der Blogosphäre“ mit zu dem Zeitpunkt drei Kommentaren gelesen. Ein Kommentar von Mirco (seo2feel) geht am Ende auf das Problem topsy.com (Spam oder nicht?) ein und verweist auf einen eigenen Beitrag „Topsy die neue Spamschleuder„. Und genau dort ist mir in den Kommentaren etwas aufgefallen.

Kommentar-Recycling

Beim Lesen der Kommentare wurde ich bei Kommentar Nr. 7 stutzig. Den hatte ich doch schon mal gelesen, also flux nach oben gescrollt und siehe da, da war er schon mal als Nr. 2. Allerdings nicht wirklich, denn sowohl Kommentator als auch Link unterscheiden sich, und der Kommentartext selbst auch. Allerdings nur in der Anordnung der Wörter, die Wörter selbst sind dieselben:
Kommentar Recycling
Neben der Umstellung des Satzbaus gibt es noch zwei kleinere Abweichungen. Aus einzigste wird einzigster und aus Stadtportale wird Stadtportal. Aber warum sollte man einen Kommentartext wiederverwerten?

Aus meiner Sicht gibt es nur einen Grund, man will inhaltsbasierte Spamabwehr-Ansätze wie Akismet oder einfache Stopwortlisten austricksen. Die Idee ist einfach, man sucht sich einen Kommentar, der bereits genehmigt wurde (klar, sonst wäre er ja nicht zu sehen) und verwendet genau die Wörter für den eigenen „Kommentar“. Damit es nicht zu offensichltich ist, gruppiert man die Wörter etwas um. Da das am Inhalt aber nichts ändert, ist die Wahrscheinlichkeit in eine inhaltsorientiert Spamabwehr zu laufen, sehr gering. Und schon hat man einen Link von einer themenrelevanten Seite platziert.

Oder doch nicht?

Vielleicht sehe ich ja auch zu schwarz, ist gar nichts dran und es war nur der etwas hilflose Versuch eines der deutschen Sprache nicht mächtigen, in einem deutschsprachigen Blog einen Kommentar zu hinterlassen. Die Idee als solche finde ich aber schon nicht schlecht, also das mit dem Kommentar-Recycling für Spamkommentare :-)

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