Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Google-Bildersuche mit Werbung mit Bildern

Google Bildersuche – Werbung mit Bildern

Seit ein paar Wochen wird auch bei der Bildersuche Werbung eingeblendet.

Anfänglich schienen das normale AdWords-Anzeigen zu sein, die als Keyword irgendws mit Bildern dabei hatte, also Bild, Bilder, Foto, Fotos usw.

Diese normalen Text-Anzeigen wurde fast immer bei der Bildersuche angezeigt, bis sie vor einigen Tagen wieder verschwanden und eher nur selten bei sehr wenigen Suchbegriffen zu sehen war.

Konsequenterweise hat Google zeitgleich zur Veröffentlichung des neuen Designs bei der Bildersuche nun auch die Möglichkeit der bebilderten AdWords-Anzeigen eingeführt. Da von meinen geschenkten 100 AdWords-Euro noch ein paar Euros übrig sind, konnte ich natürlich der Versuchung nicht widerstehen, diese neue Bilderwerbung anzutesten.

Zunächst mal habe ich die Stelle gar nicht gefunden, wo ich nun die Bilder-Anzeigen einstellen und konfigurieren kann. Da kam mir dieser Beitrag gerade recht, ich hätte das nicht unter den Vorlagen für die Suche gesucht. Naja, ich kenn mich mit AdWords praktisch auch nicht wirklich aus.

Die Anzeige war schnell erstellt, es dauerte dann aber recht lange (zwei bis drei Tage), bis sie freigeschaltet wurde. Vermutlich wird das Bild noch „manuell“ begutachtet, im Unterschied zu reinen Textanzeigen kann das kaum ein Programm übernehmen.

Seit etwa drei Tagen werden mir in der AdWords-Verwaltung nun Impressionen angezeigt, gesehen hatte ich die Anzeige komischerweise selbst aber noch nie. Heute kam ich auf die Idee, mir mal die Brötchen Bilder bei google.com anzuschauen. Und siehe da, hier erscheint dann auch meine Brötchenbilder-Anzeige mit Brötchenbild. :-)

Es ist nun nichts wirklich spektakuläres, aber so ein Bild, wenn es gut gewählt ist, kann schon ein Blickfang sein und die Anzeige etwas auffälliger, besonders zwischen vielen Bildern, erscheinen lassen.

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Fremde Inhalte + automatische Backlinks = Erfolg?

In der Reihe „Geld verdienen im Internet“ stelle ich heute eine weitere Möglichkeit anhand eines praktischen Beispiels vor. Ging es kürzlich noch um das Geldverdienen mit Bildern, kommen heute Texte zum Zuge. Texte sind ja das AundO für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung, gute Texte machen sich bezahlt.

Aufmerksam darauf geworden bin ich Anfang Juni durch ein Pingback hier bei Schnurpsel. Da ich Kommentare und Track-/Pingbacks moderiere, schau ich vor dem Freischalten nach, wo diese herkommen. Es handelte sich um diesen „Beitrag“ zur Datenrettung (datenrettung.24h-tiрр.de). Gestern und heute kamen dann noch MPU, Katzen und Schufa hinzu. Ein wenig anders kommt Kreide, Sand und lange Strände daher. Ist auch ein anderer Betreiber, aber praktisch das selbe Prinzip.

Technik

Man benötigt ein Webhostingpaket oder einen Server im Internet. Hier wird zunächst WordPress (MU oder 3.0) installiert. Dann richtet man ein paar interessante Stichwörter als (virtuelle) Subdomains ein. Es funktioniert natürlich auch ohne Subdomains.

Texte

Nun benötigt man ein Plugin, mit dem man fremde Inhalte als Artikel in WordPress einlesen und speichern kann. Damit hat man schon mal ohne großen Aufwand Text, das wichtigste Futter für die Suchmaschinen. Bei den Beispielen oben werden die Inhalte vorzugsweise von Yahoo-Answers, dem Frage- und Antwortenportal von Yahoo abgegriffen. Man kann dort einfach die Feeds zur Stichwortsuche auslesen.

Das mit Yahoo-Answers hat zudem den Vorteil, daß man die Antworten direkt als Kommentare zu den Fragen einlesen kann. Damit wird das Blog-Feeling verstärkt.

Links

Neben dem Textfutter sind für Suchmaschinen natürlich auch Backlinks wichtig. Das Linkbuilding erfolgt hier auch automatisch über Pingbacks aus Blogs. Dazu werden mit einem Plugin über die Google-Blogsuche oder ähnliche Blogquellen passende Blogartikel zu aus dem Text extrahierten Stichwörtern gesucht. Diese werden dann als „Related Blogs“ direkt in den Artikel eingefügte.

Beim Speichern des „Artikels“ versendet WordPress nun brav an jede dieser Seiten ein Pingback. Spamabwehr-Plugins wie Trackback-Check und Ähnliche greifen hier natürlich nicht, weil der Link auf die Zielseite bei der pingenden Seite ja tatsächlich vorhanden ist.

Werbung

Nun hat man schon mal Inhalte und Backlinks, was fehlt ist nun noch die Werbung. Hier kommt idealerweise kontextsensitive Werbung wie AdSense zum Einsatz. Fertig ist die Laube, der Rest läuft weitestgehend automatisch.

Geld

Ob das nun tatsächlich funktioniert und den Rubel rollen läßt, kann ich nicht beurteilen. So wie oben beschrieben, ist es zumindest aus meiner Sicht angelegt. Technische gesehen ist das keine große Sache, aber Technik allein ist nicht alles. Aus SEO-Sicht kann ich das sowieso nicht beurteilen.

Na mal sehen, ob dieses Modell eine weitere Verbereitung findet. Ein paar andere Seiten/Domains gibt es zumindest noch, z.B. Kredite und Baufinanzierung. :-)

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Schreck am Freitag – offene Forderungen?


So ein Schreck kurz vorm Wochenende. Da melde ich mich bei meinem Strato-Webhosting-Kundenbereich an und bekomme so eine Meldung angezeigt. Weiter unten steht dann noch:

„… bedauerlicherweise sind für Ihr Kundenkonto Zahlungsschwierigkeiten aufgetreten. Aus diesem Grund sehen wir uns leider gezwungen, einige Dienste einzuschränken.
Möglicherweise haben wir nicht Ihre aktuellen Daten und konnten daher die Lastschrift nicht durchführen. Bitte überprüfen Sie unter Kundenbetreuung – Ihre Kundendaten Ihre Bankverbindung, Ihre Anschrift und Ihre E-Mail-Adresse …“

Nur habe ich keine Daten geändert, das Konto ist auch nicht leer und die Abbuchung hat in den letzten Jahren immer problemlos geklappt. Allerdings konnte ich auch auf die Schnelle keine Einschränkungen bei den Diensten feststellen, wie im Text angemerkt wird. Meine Webseite ist normal erreichbar. Wäre aber auch ein Unding, wenn gleich beim ersten Zahlungsproblem elementare Funktionen eingeschränkt wären.

Aber da ich schon mal vor Jahren bei 1&1 bis zur dritten Mahnung mit Androhung von Inkasso bzw. Rechtsanwalt gekommen war, wollte ich die Sache nicht auf sich beruhen lassen, auch wenn das Problem offensichtlich nicht bei mir liegt. Ein kurzer Anruf beim Strato-Kundenservice bestätigt dann auch meine Vermutung, daß es sich um ein technisches Problem in der Buchhaltung handelt.

Bei 1&1 war es damals auch ein firmeninternes Problem. Ich hatte 2001 meine neue Bankverbindung ordnungsgemäß im Kundenmenü eingetragen und die Abbuchung der monatliche Beträge funktionierte auch ohne Probleme vom neuen Konto. Etwa ein Jahr später habe ich dann das Webhosting-Paket gewechselt und mir für 6 Euro Versandkosten die dazugehörige Software zuschicken lassen. Allerdings versuchte 1&1 nun, warum auch immer, diesen Betrag von meinem alten Konto abzubuchen, was natürlich fehl schlug.

Nach einigen Telefonaten und weiteren Mahnungen habe ich dann die 6 Euro selbst überwiesen, da die das mit der Abbuchung nicht auf die Reihe bekommen haben. Vermutlich steht in meinem Versandkonto oder wo auch immer jetzt noch meine alte Bankverbindung drin. Naja, diese Softwarezugaben braucht man auch nicht wirklich, da kann ich auch drauf verzichten.

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Referertrick – Referer-Spam mit System

Referer-Spam ist ja nichts Neues, dazu habe ich schon vor einiger Zeit etwas geschrieben.

Gefälschter Referer -> Spam

Der Referer wird normalerweise beim Aufruf einer Seite vom Web-Browser des Benutzers an den Webserver im sogenannten HTTP-Request mitgeschickt, kann aber ebenso fehlen oder sonst irgendwie verändert sein. Da diese Information beliebig gesetzt werden kann, ist nicht gewährleistet, das sie auch stimmt. Genau solche „gefälschten“ Referer machen sich Spammer zu Nutze und setzen den Refefer auf eine Seite, von der gar kein Link auf die aufgerufene Seite zeigt.

Spamziel -> Neugierige Webmaster und öffentliche Statistik

Was hat ein Spammer nun von so einem auf eine „beworbene“ Seite zeigenden, falschen Referer? Zwei Aspekte spielen dafür eine wichtige Rolle.

Zum einen die Neugier des Webmasters, der gerne wissen möchte, wer denn da und warum auf die eigene Seite verlinkt. Damit hat die bespammte Seite schonmal einen Besucher mehr. Ich gebe zu, ich gucke da auch manchmal nach, woher die Links kommen :-)

Zum anderen gibt es Webseiten, die ihre Zugriffsstatistik öffentlich einsehbar auf einer Seite bereitstellen. Meist gibt es da auch einen Bereich mit der Herkunft der Besucher, als der referenzierenden Webseite, die dann oft sagar als Link ausgegeben werden. Über die Bedeutung von Links im allgemeinen und für das Suchmaschinen-Ranking im besonderen brauche ich wohl keine großen Worte verlieren.

Referer-Spam mit System

Seit ein paar Tagen, konkret seit dem 18. März, befinden sich in meinen Log-Dateien Referer von der Seite referertrick.com (seit kurzem auch mit .de).
Die Zugriffe kommen bisher von den drei IP-Adressen 87.118.82.66, 87.118.82.104 und 87.118.116.23. Ich habe noch etwas „zurückgeblättert“ und festgestellt, daß es bereits im Dezember 2009 ein paar Zugriffe von einem Bot namens „SourceSpider/2.1“ über die IP 87.118.82.66 gab. Im Januar wurde vermutlich eine Testlauf gestartet, da tauchte dieser Server mit „Kunden-Referer“ auf.

Auf der referertrick-Webseite heißt es ganz unverblümt:

Wir senden HTTP-Pakete an alle Webseiten des Internets. Dabei wird Ihre Webseite als Referer aufgelistet.
Die Inhaber dieser vielen (teilweise Millionen) anderen Webseiten glauben daher, dass Sie auf diese Webseite verlinken würden, und besuchen Ihre Webseite aus Neugierde.
Jeder Besucher ist ein potentieller Kunde, ganz zu schweigen von der Suchmaschinen-Optimierung durch die vielen Statistik-Links!

Geld verdienen im Internet

Das Ganze klingt natürlich erstmal nach einer cleveren Geschäftsidee. Ich halte es allerdings für eine weitere Art von Spam, die irgendwann nur nervig ist.

Irgendwie paßt das auch ganz gut zum aktuellen Thema des Webmasterfridays „Was ist die richtige Linkbuilding-Strategie?“ :-)
Allerdings denke ich, daß dieser Art gekauftes „Linkbuilding“ über gefakte Referer auf Statistikseiten keine gut Strategie ist.

Google-Analytics und externe Statistik nicht betroffen

Wenn sich nun jemand wundert, daß bei ihm noch keine Referertricks angekommen sind, liegt es vielleicht daran, das die Statistik nicht über die Serverlogdatei funktioniert oder direkt auf dem Server läuft. Technisch bedingt sind keine Statistik-Tools betroffen, die extern per Javascript oder „Zählerpixel“ eingebunden werden. Der Referertrick-Bot führt, davon gehe ich einfach mal aus, schließlich kein Javascript aus oder lädt per IMG-Tag eingebundene Grafiken nach. Somit sehen Statistik-Tools wie Google-Analytics, WordPress.com Stats oder auch Piwick diese falschen Referer erst gar nicht.

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Ganz groß dabei – mit Bildern bei Google Universal Search

Google Universal Search - BirneIch hatte es letztes Jahr schon mal kurz erwähnt, seit Dezember 2009 gibt es ein geändertes Layout bei der Einblendung von Bildern in die Websuchergebnisse (Google-Universal-Search, GUS).

Im offiziellen Google-Blog konnte man darüber lesen, dort findet sich auch eine kurze Erläuterung dazu.

Wann wird nun aber und wenn ja welches Bild als „Titelseite“ des Magazin-Layouts angezeigt? Bei Google steht dazu folgendes:

When we’re confident that we have great image results to deliver, we’ll now show you a larger image and additional smaller images alongside.

Ahja, alles klar :-)

Da durch die aktuell noch anhaltende Bewegung im Bilderindex meine gelbe Putzlowitsch-Birne den Sprung auf die Magazin-Titelseite geschafft hat, bin ich neugierig geworden und habe mir mal ein paar Bilder in der Google Universalsuche daraufhin angesehen.

GUS-Magazin-Layout für Bilder

Ein paar Punkte (Bildpunkte *g*) sind mir aufgefallen.

  1. Der Magazin-Style wird nur dann angezeigt, wenn die Bilder in der Universalsuche ganz oben stehen. Die Bilder sind aus der Sicht von Google so wichtig, daß sie noch vor den Websuchergebnissen angezeigt werden.
  2. Das Bild für die Titelseite muß sich unter den ersten sechs, vielleicht auch besten zehn Bildern der Bildersuche befinden.
  3. Das Bild für die Titelseite muß eine bestimmte Bildgröße bzw. Dateigröße (Qualität) haben. Unklar ist noch, wie das konkret aussieht. Nach meiner Beobachtung sollte die längere Seite des Bildes wenigstens 350 Pixel haben. Das müßte man mal mit etwas Zahlenmaterial untersuchen.
  4. Das Bild für die Titelseite muß im Hochformat (Portrait) vorliegen, Bilder im Querformat (Landscape) werden nicht verwendet, auch keine quadratischen Bilder. Gut möglich, daß ich hier was übersehen habe, aber alle Bilder, die ich mir angesehen habe, waren höher als breit, selbst wenn es nur ein paar Pixel waren.

Bilder auf die Titelseite optimieren

Aus den vier oben genannten Beobachtungen lassen sich natürlich einfache Optimierungsregeln ableiten.

Punkt 1 wird man nicht bis überhaupt nicht aktiv beeinflussen können. Allerdings könnte man daraus ermitteln, ob sich eine Optimierung überhaupt lohnt. Wenn die Bilder in der Universal Search erst an vierter Stelle oder am Ende der ersten Trefferseite angezeigt werden, gibt es eh kein Magazin-Layout mit einem großen Bild.

Für Punkt 2 gibt es keine Besonderheiten zu beachten, außer eben jenen, die ohnehin für die Bildersuche gelten. Da gibt es mittlerweile gut Quellen im Netzt und wer z.B. beim SEO-Campixx 2010 dabei war und die entsprechenden Fachvorträge besucht hat, wird ohnehin bestens für die Bilderoptimierung gerüstet sein. :-)

Der Punkt 3 hängt direkt mit Punkt 2 zusammen, denn generell gilt für bei der Bildersuche erfolgreiche Bilder, daß diese nicht zu klein und auch nicht zu groß sein sollten. Für die Top-Position im Magazin-Layout bei der Universalsuche recht das aber nicht, denn selbst wenn es ein 240×320 Pixel großes Bild in der Bildersuche auf Platz 1 schaffen kann, wird es nicht als Titelbild im Magazin-Style erscheinen. Konkrete Zahlen, also eine Art Mindestgröße, kann ich nicht nennen. Ich fahre bisher mit Standardbildgrößen im Bereich 640×480 bis 1600×1200 ganz gut.

Ein maßgeblicher Punkt ist Punkt 4, zumindest soweit ich das bisher beobachtet habe. Das ist natürlich recht einfach umzusetzen, indem man ein Bildformat wählt, bei dem die längere Seite die vertikale ist. Also Bilder z.B. mit dem Format 480×640 oder 600×800 haben gute Aussichten, die Titelseite der Bilder-Universalsuche zu zieren.

Es gibt allerdings ein kleines Problem. Nicht jedes Bildmotiv ist für ein Hochformat geeignet. Hier sollte man nicht versuchen, auch Biegen und Brechen ein Foto in ein unnatürliches Format zu quetschen. Das sieht dann bestenfalls komisch aus und wird vom Bildersucher nicht honoriert.

Bei Bildern, die vom Inhalt her ein quadratisches Format nahe legen, kann man aber durchaus auf die Bildhöhe ein paar Pixel draufschlagen. Das sieht optisch kaum anders aus, man hat aber damit potenziell ein Bild für die Magazin-Layout-Top-Position.

Hoch hinaus

Mit hochformatigen, nicht zu kleinen Bildern kann man den Google-Bilder-Universalsuch-Olymp erklettern. Ein Bild an prominenter Stelle auf der Magazin-Layout-Titelseite hebt sich von den anderen Bildern deutlich ab, führt dadurch zu mehr Besuchern, zu mehr Klicks und letztendlich zu mehr Einnahmen. Oder auch nicht, wenn man mit Klicks gar keine Einnahmen generiert. :-)

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