Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Google Bildersuche – ähnliche Bilder aufgefrischt

Google-Bildersuche: mehr ähnliche BilderGestern war es mir bei der Übersicht meiner Putzlowitsch-Bilder vom März 2011 (inurl-Suche) aufgefallen. Unter fast jedem Bild steht nun der Link „Ähnliche Bilder suchen“.

Das fand ich allein schon deshalb erstaunlich, weil es sich um Bilder handelt, die nur ein paar Wochen oder Tage alt sind. Früher gabe es die Suchoption „Ähnliche Bilder“, wenn überhaupt, nur bei Bildern, die schon mehrere Monate oder Jahre im Bilderindex sind.

Fast nichts und gar nichts

Google-Bildersuche: zu sich selbst ähnlichen Bilder (Trommel)Die Enttäuschung folgte direkt nach dem ersten Klick auf die Trommel. Als Ergebnis wurde nur das Ausgangsbild selbst, meine Trommel angezeigt. Klar, ein Bild ist mit sich selbst zu 100% ähnlich. Auch das Uhr-Bild ergab nur einen Treffer, die Uhr selbst.

Bei anderen Bildern, wie der Zeitung, gab es gar keinen Treffer. Das kann es doch irgendwie nicht sein!?

Verdächtig fand ich zumindest, daß im Suchfeld weiterhin der Suchtext steht. Bei der Suche nach ähnlichen Bildern war das Suchfeld bisher immer leer gewesen und auch die Suchanfrage selbst (q=) spielte keine Rolle für das Ergebnis. Die Bilder wurden nur nach ihrer visuellen Ähnlichkeit angezeigt.

Suchwörter entscheiden

Ähnliche Bilder zur Trommel q=xSollte die Suchphrase nun doch für das Ergebnis bedeutsam sein?

Also habe ich für das Suchfeld als Dummy ein x eingetragen (q=x), denn mit leerem Suchfeld gibt es kein Ergebnis.

Und siehe da, es werden durchaus nicht unähnliche Bilder angezeigt. Es sind zwar keine Trommeln dabei, aber ich habe ja auch nach ‚x‘ gesucht. Mit dem Suchtext ‚trommel‘ werden dann auch tatsächlich ähnliche Trommel gelistet, so wie man es erwarten würde.

Damit ist klar, daß der Suchbegriff nunmehr das angezeigte Ergebnis erheblich beeinflußt. Das ist aus Benutzersicht auch durchaus sinnvoll, denn wenn ich ursprüngliche nach Trommel gesucht hatte, erwartet ich bei ähnlichen Bildern keine Schränke oder Schuhe.

Ähnliche Bilder zur Trommel q=drumAndereseits gehen mir dann möglicherweise schöne Bilder von Trommeln „verloren“, die einfach nicht Trommel heißen oder irgendwie nicht mit dem Begriff Trommel im Zusammenhang stehen, weil sie z.B. Drum heißen.

Bei einer nur bildinhaltsbasierten Ähnlichkeitssuche gäbe es das Problem mit z.B. unterschiedlichen Sprachen nicht.

Ähnlicher und aktueller

Mittlerweile habe ich die offizielle Ankündigung im Google-Blog gelesen. Dort wurde gestern (kein Aprilscherz!) das Update unter „Finding similar images“ bestätigt.

Erfreulich ist, das ich nun selbst für nur wenige Tage alte Bilder die Suchfunktion „Ähnliche Bilder suchen“ verwenden kann. Auch die Verknüpfung mit dem Suchwort ist aus Benutzersicht sinnvoll. Allerdings würde ich mir auch weiterhin eine nur bildorientierte Ähnlichkeitssuche wünschen.

Auf die Bildersuche-Funktion „Weitere Größen“ hat das Update keinen Einfluß. Hier werden für viele und auch neue Bilder keine Ergebnisse angezeigt. Ebenso hat der Suchbegriff hier weiterhin keine Bedeutung.

Interessant finde ich übrigens die Treffer für meine Trommel mit dem Suchtext ‚p‘. Eine opische Ähnlichkeit kann ich nicht bestreiten. :-)

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Google Super-Penalty für KubaSeoTräume

KubaSeoTräume keine Dokumente

KubaSeoTräume von Google abgestraft

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis Google diesem KubaSeoTräume-Treiben ein Ende bereitet. So viel Mist, der da produziert wurde und wird, geht auf keine Kuhhaut. Nun hat Google alle Seiten, die mit KubaSeoTräumen in zusammenhang stehen, mit einem Penalty belegt. Eigentlich müußte man sagen, das Keyword selbst wurde abgestraft, denn derzeit sind bei der Google-Suche nach KubaSeoTräume keine Suchergbnisse zu finden. Auch die Bildersuche nach KubaSeoTräume zeigt keine Ergebnisse an.

Interessanterweise sind aber zum Beispiel die Blogsuche oder Google-Echtzeit (noch) nicht davon betroffen. Möglicherweise spielen diese wenig benutzten Spezialsuchen aus Googles Sicht keine größere Rolle.

SEO Wettbewerbe vor dem aus?

Da stellt sich nun die Frage, wie es um zukünftige SEO-Wettbewerbe bei Google bestellt ist. Wenn Google generell den SEO-Wettbewerben den Hahn abdreht, indem das Keyword gesperrt wird, dürfte das das Ende der SEO-Wettbewerbe sein. Vielleicht geht Google aber auch danach, wie viel sinnloser Spam im Verhältnis zu guten Seite mit einem Mehrwert für den Nutzer produziert werden. Das würde das Überleben eines Wettbewerbs von der Qualität der Teilnehmer abhängig machen.

Insofern dürft der neue Seopardenforelle-Wettbewerb bereits jetzt zu Scheitern verurteilt sein.

Als Alternative sehe ich noch, daß zukünftig auch Bing- oder z.B. SeekPort-SEO-Wettbewerbe gestartet werden. Das würde einerseits auch mal die kleineren Suchmaschinen in den Fokus rücken, die oft zu Unrecht ein Schattendasein führen. Zum anderen würden die Wettbewerbs-Karten neu gemischt werden, da bewährte Google-SEO-Techniken bei den anderen Suchmaschinen nicht unbedingt funktionieren.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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Münzen im März – Bilder in Bewegung

Für ein paar Bildern beobachte ich seit einigen Wochen die Google-Top-100. Besonders deutlich kann ich Bewegungen in den SERPs in so hübschen, bunten Diagmm erkennen. Und was habe ich gesehen?

Seit dem 17. März ist verstärkt Bewegung nicht nur bei den Münzen zu sehen, auch das Ranking der Bananen, des Brokkolis und für weiterer Suchbegriffe hat sich verändert. Nicht nur kleine Rangeleien um ein, zwei Plätze hat es gegeben, sonder größere Sprünge von hinteren Seiten nach vorn auf die Seite 1 oder sogar in die Top-10.

Bildersuche - Orange auf Platz 8Einige meiner Bilder, die ich allerdings nicht automatisch tracke, habe auch deutlich Boden gut gemacht.
Das erfolgreichste Bild der letzten Wochen dürfte dabei meine Orange sein. Diese ist von Seite 5 oder 6 direkt auf Platz 8 geklettert, bei immerhin fast 300 Millionen Ergebnissen.

Das merke ich auch an den Klickzahlen, die sich für die Orange etwa verzehnfacht haben. Den Artikel habe ich vor knapp einem Jahre veröffentlicht.

Erfolg in der Google-Bildersuche braucht halt immer noch Zeit und Geduld.

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Bilder-Hotlinks von gehackten Seiten

Hotlink-ÜbersichtAb und zu sehe ich nach, welche Hotlinks auf meine Bilder bei Google gelistet werde. Das geht ganz gut mit der „inurl: -seite:“-Abfrage.

Für putzlowitsch.de gab es bislang so etwa 80 bis 90 Hotlinks, in den letzten Wochen sind aber viele hinzu gekommen.

Was mich schon verwunderte hat, waren die Herkunftsländer der Links wie Spanien (es), Chile (cl), Brasilien (br), Polen (pl) oder Rumänien (ro). Ein-zwei dieser Links bin ich gefolgt, landete aber auf der Startseite, was ich nicht weiter verdächtig fand. Vermutlich wurden die Seiten bereits wieder entfernt.

Hotlink im wp-admin?

Heute wurde ich dann stutzig, als ein paar Hotlinks auf die wp-admin Verzeichnis von Seite zeigten:

movebranding.es/blog/wp-admin/nektarine
elmaipucino.cl/wp-admin/kaffeebohnen&page=4

Das kann eigentlich nicht sein, so ein bißchen kenne ich mich mit WordPress schon aus. Das sind wohlgemerkt URLs, die bei der Google-Bildersuche als Referenzseite für einige meiner Bilder angezeigt werde. Aber der Google-Bot wird sich ja wohl nicht im Adminbereich eines WordPress-Blogs anmelden.

Gehackte SeiteAlso habe ich mir die Ziel-URL kopiert und direkt aufgerufen. Wie schon vorher landete ich auf der Startseite der jeweiligen Website.

Aber irgendwo muß mein Bild da verlinkt gewesen sein, sonst hätte Google es nicht gefunden. Vielleicht zeigt der Google-Cache ja noch etwas an?

Was die site-Abfrage ans Licht bringt

Gehackte Seite in der Google-site-AbfrageFehlanzeige, der Google-Cache kennt die Seiten nicht. Welche Seiten von der Website hat Googl denn überhaupt im Index?

Das sieht mir doch aber sehr seltsam aus und gleich mußte ich an „SEO Mortale“ von Gerald Steffens auf der SEO-Campixx denken.

Die Seite wurde offensichtlich gehackt. Der normale Nutzer bekommt etwas anderes zu sehen, als der Google-Bot – Cloaking vom Feinsten. Nun wollte ich aber doch mal wissen, was dort auf den Seiten aus Sicht des Google-Bots zu finden ist. Die Google-Seitenvorschau sagt nur lapidar „Vorschau nicht verfügbar“ und auch die Idee, mich per User-Agent als Googlebot auszugeben führt nicht zum Erfolg.

Google-Translate hilft

Gehackte Seite mit Google-TranslateGoogle-Translate hilft, nicht nur beim Übersetzen. Der Aufruf der Seite per Google-Übersetzungsdienst fördert eine Ansicht zu Tage, die wohl nur Google zu sehen bekommt.

Ein unstrukturierter Haufen von internen Links, Wörtern und Bildern.

Irgendwo weiter unten ist da auch mein Nektarinen-Bild zu finden. Aber was soll das Ganze, auf den Seiten sind keine externen Links zu finden. Linkbuilding kann es also nicht sein, würde mit solchem Spam vermutlich auch nicht funktionieren.

Die Besucher-Falle

Hack-Weiterleitung 1Was wirklich passiert, habe ich erst mitbekommen, als ich die Seite dann doch mal direkt aus den Google-SERPs heraus aufgerufen habe.

Ich wurde nicht mehr zur Startseite sondern zu einer ominösen Seite weitergeleitet, von der ich nicht wissen will, was sie tatsächlich macht.

Viren, Würmer, Phishing oder alles zusammen, ausprobiert habe ich das nicht.

Bilder gut, Umfeld schlecht

Wo die „Texte“ auf den gehackten Seiten herkommen, weiß ich nicht. Die Bilder wurden bestimmt aus der Google-Bildersuche gezogen. Das hat man nun davon, wenn man mit Bildern gut bei Google platziert ist. Da kann man auch mal ganz schnell in einem zwielichtiges Umfeld geraten. :-)

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Sommerzeit bringt KubaSeoTräume zum wackeln

KubaSeoTräume - Datenloch durch die Sommerzeit

Man sieht es nicht unbedingt gleich, aber da oben im KubaSeoTräume-Diagramm gibt es ein Datenloch. Im Titel steht „Top-10 am 27.03.2011 08:00“, also sind die letzten Wert die von 8 Uhr. Im Diagramm selbst kommen aber nach den 20 Uhr Werten von gestern abend bereits die letzten Wert. Da diese aber von 8 Uhr sind, fehlen die Zahlen von 2 Uhr nachts.

Uhr Sommerzeit - die 2. Stunde fehltSchuld ist die Sommerzeit und das dadurch entstehende Fehlen einer ganzen Stunde. Die Datenerfassung für die KubaSeoTräume-SERPs startet per Cron-Job täglich jeweils um 2, 8, 14 und 20 Uhr. Letzte Nacht gab es die Uhrzeit 02:00:00 Uhr aber nicht, auf 01:59:59 folgte direkt 03:00:00 Uhr. Also konnte um 2 Uhr kein Cronjob ausgeführt werden, weil es zu dem Zeitpunkt bereits 3 Uhr war.

Damit die Lücke im den KubaSeoTräume-Daten nicht bestehen bleibt, habe ich einfach die 8 Uhr Werte zusätzlich als 2 Uhr Daten kopiert. Wirklich wichtig sind diese Verlaufsdaten ja sowieso nicht, bestenfall interessant. Und für den nächsten SEO-Wettbewerb mit Sommerzeitumstellung bin ich nun vorbereitet, da lasse ich den Cron-Job einfach eine Sekunde vor den vollen Stunden starten. Dann klappts auch mit der Zeitumstellung. :-)

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