Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Bilder im Aufwind – Brot, Kaffee, Scheine

Google Bildersuche – Brot auf Platz 2

Es ist ja nicht nur wichtig, daß Google möglichst viele Bilder erfaßt und in den Suchergebnissen anzeigt, sie sollen ja auch zu den relevanten Suchbegriffen gefunden werden und dabei möglichst weit vorn stehen.

Die erste Trefferseite sollte es schon sein, seit der Designumstellung sind das in der Regel 20 Bilder (hängt aber auch von der Bilschirmauflösung ab). Besser ist natürlich ein Platz ganz vorn, an Position 1, 2 oder 3, zumindest in der ersten oder zweiten Zeile, also in den Top-10.

Google Bildersuche Update

Kaffee, KaffeebohnenLeider ist es wohl doch so, daß wir uns fast wieder in der Google-Bildersuche-Steinzeit befinden. Bilder werden nicht mehr kontinuierlich in den Index aufgenommen, sondern nur Schubweise an Image-Update-Days. Eines ist aber geblieben, der Googlebot-Image kommt weiterhin regelmäßig vorbei und erfaßt die Bilder recht zeitnah. Das war früher anders.

Ich habe mal meine Auswertungen von 2007 hervorgekramt, da kam der Bot nur alle zwei Monate vorbei. Allerdings war die Aktivität des Image-Bots ein guter Indikator für des kurz darauf folgende Bilderupdate in den SERPs. Allerdings nicht für die gerade neu erfaßten Bilder, sondern die aus dem vorherigen Run, der zwei bis drei Monate zurück lag. Damals habe ich mich auf Grund dieser Beobachtungen sogar hin und wieder zu Prognosen hinreißen lassen. :-)

Bildersuche Ranking

Euro-ScheineSo schön es auch ist, viele Bilder im Index zu haben, letztendlich kommt es auf die Platzierung in den Suchergebnissen an. Es passiert zwar schon mal daß sich jemand bei der Bildersuche auf die hinteren Seiten verirrt, aber das ist eher die Ausnahme.

In den letzen Tagen hat sich im Bilderranking bei meinem Putzlowitsch-Blog einiges getan, und zwar zum Positiven. Mehrere Bilder haben den Sprung auf die Top-Position geschafft, wie z.B. Kirsche, Limetten oder Möhre. Bei manchen war das quasi nur ein Tausch mit dem bisherigen Erstplatzierten.

Einige Bilder konnten sich vom unteren Ende oder aus dem Mittelfeld der ersten Trefferseite auf den zweiten Platz vorschieben, wie z.B. Nudeln, Zwiebeln und Gurke. Auch die Karotten haben es auf den zweiten Platz geschafft, allerdings nur in Gestalt eines „geklauten“ Bildes. Es sind zwar meine Karotten, aber es ist nicht meine Seite.

Junge Bilder ziehen – altes, vertrocknetes Brot will niemand

BrotDie Kehrseite der Medaille ist, daß gute und gut platzierte Bilder natürlich auch gern verwendet, z.B. gehotlinkt oder kopiert werden.

Hier scheint nun Google besonders das Alter der Seite oder Domain zu berücksichtigen, nach dem Motto „Jung und frisch muß auf den Tisch“. Bei identische Bildkopien werden dann vorzugsweise nicht die ursprünglichen, alten Seiten angezeigt, sondern die mit den aktuellen Kopien. Auch wenn bei den geklauten Bildern nahezu alle wichtigen Bilder-Rankingfaktoren nicht zutreffend sind.

Schon länger ist mein Brot auf Platz 2 (kurzzeitig sogar auf 1) zu finden, da ist es auch immer noch, allerdings entführt auf die Seite „MM-Roadrunners“. Wenn man sich dort näher umschaut, ist die „Köderbox“ die einzige Unterseite, die überhaupt funktioniert, alle anderen führen zu einem „404 Not Found“. Auf dieser Köderseite findet man das Brot irgendwo zwischen allerlei Würmern und Maden. Gut, die Bilddatei selbst heißt Brot.jpg, der Alttext ist „Brot“ und im Text steht das Wort „Brot“ einmal oben drüber, aber sonst?
Kleiner Trost, auch so mancher Wurm wurde von anderen Seiten entführt. :-)

Bilder gut, alles gut

Eines ist mir noch aufgefallen. Von geklauten Bildern mal abgesehen, die dann ein gut platziertes Bild einfach so ersetzen, ist bei der Bildersuche immer noch Geduld gefragt. Google bewertet grundsätzlich schon etablierte, bekannte und alte Seiten besser bzw. nach einer gewissen Zeit schaffen es auch Bilder nach oben, die einfach nur lange genug „am Markt“ sind. Mein Blumenkohl ist nun nach 10 Monaten auf der ersten Trefferseite angelangt, obwohl ich außer dem leicht optimierten Ursprungsartikel nichts weiter für ihn getan habe.

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Gibt es „duplicate content“ bei der Bildersuche?

Klar gibt es duplicate content (DC) bei der Bildersuche. Wenn ein Bild als Kopie mehrfach existiert, dann ist das „Duplizierter Content„. Es gibt bestimmt nicht wenige Bilder, die nicht nur zweifach, dreifach sondern tausendfach, ja sogar millionenfach existieren. :-)
Nehmen wir nur diese kleinen Kollegen hier, die kommen bestimmt in fast jedem Forum oder Blog dieser Welt vor. Das eigentliche Problem für die Suchmaschinen ist nun, welches der mehrfach vorhandenen Bilder optimalerweise in den Suchergebnissen angezeigt wird.

Instabiles Brötchen

Instabiles Brötchen Ende Januar

Durch die Brötchen-Ritter-Aktion habe ich seit Ende Januar 2010 die Brötchenbilder unter Beobachtung. Dabei ist mir eher zufällig das Bild auf Platz 9 der Bilder-Suchergebnisse aufgefallen. Das Bild ist immer dasselbe, nur die Bild-URL und referenzierende Seite änderten sich ständig. Des Rätsels Lösung ist erstmal recht einfach, die Website der Bäckerei Soetebier existiert unter drei Domainnamen. Unter www.ihr-broetchendienst.de, www.dorfbaeckerei-soetebier.de und www.baeckerei-soetebier.de werden identische Inhalte und auch identische Bilder angezeigt.

Google konnte sich vom Beginn meiner Brötchenbeobachtung für etwa 10 Tage nicht für eine Seite enscheiden. Ist auch nicht einfach, bei exakt denselben Inhalten und Bilddaten. Die Onpage-Faktoren könne so kaum einen Anhaltspunkt liefern.

Brötchen fast stabil

Stabiles Brötchen im Februar

Ungefähr ab dem 11. Februar bis zum 6. März ist dann eine recht stabile Phase zu beobachten, die nur wenige, einzelne Aussetzer beinhaltet. Google hatte sich für die Domain www.dorfbaeckerei-soetebier.de entschieden. Aber warum? Darüber kann ich jetzt nur spekulieren.

Ein paar Onpagefaktoren gibt es natürlich schon, wenn man einen Bezug zum Domainnamen herstellt. So wird auf der Startseite gleich am Anfang die „Dorfbäckerei Soetebier“ genannt. Zudem gib es auf jeder Seite im Kopfbereich die Kontaktdaten, wo mit einer E-Mail-Adresse auf dorfbaeckerei-soetebier.de verwiesen wird. Das spricht für die Dorfbäckerei-Domain.

Andererseits steht im Titel-Tag der meisten Seiten „Bäckerei Soetebier“ ohne Dorf, was eher auf die Nur-Bäckerei-Domain hindeutet. Schließlich findet man den Begriff Brötchendienst überhaupt nicht auf einer der Seiten, was gegen „Ihr Brötchendienst“ spricht.

Das alles hilft zwar vielleicht für Dorfbäckerei oder Bäckerei, aber nicht beim konkreten Suchbegriff „Brötchen“ weiter, denn dafür würde ich ihr-broetchendienst.de favorisieren. Schließlich ist dort das Keywort im Domainnamen enthalten.

Vermutlich spielen eher die externen Faktoren wie die Verlinkung eine wichtigerer Rolle. Dazu habe ich den Yahoo-Siteexplorer befragt und ein recht überschaubares Ergebnis erhalten. Rein quantitativ betrachtet liegt hier dorfbaeckerei-soetebier.de mit 11 Backlinks vor baeckerei-soetebier.de mit nur 4 Links. Die Domain ihr-broetchendienst.de kennt Yahoo (noch) nicht.

Das Alter einer Domain läßt sich ja für DE-Domains nicht direkt ermitteln. Netcraft sagt für alle drei Domains „first seen“ September 2001. Bei der WayBack-Machine findet man für baeckerei-soetebier.de den ersten Eintrag vom Mai 2001, für dorfbaeckerei-soetebier.de vom August 2002 und für ihr-broetchendienst.de gar nichts.

Plausibel oder irgendwie nachvollziehbar ist das alles aber nicht.

Brötchen wieder in Bewegung

Instabiles Brötchen aktuell

Seit nunmehr über drei Wochen denkt Google wieder drüber nach, welche Seite denn nun für das Brötchenbild am relevantesten ist. Dieser Zeitraum deckt sich übrigens recht gut mit den schon länger anhaltenden Schwankungen in der Bildersuche. Sollte die Bildersuche insgesamt nun dynamischer geworden sein, als jemals zuvor?

Wie auch immer, Duplicate Content stellt für die Bildersuche selbst kein Problem dar. Nur für die Suchmaschine ist die Entscheidung schwerer, welche Seite denn für ein Suchergbnis konkret angezeigt werden soll.

Dem Bildersuchenden kann es letztendlich egal sein, denn er sucht ja das Bild. Und Bild bleibt Bild, egal auf welcher Website.

Nachtrag 8. April:
Da hatte ich diesen Artikel hier grad fertiggestellt und was passiert einen Tag später? Es kommt eine weitere Bäckerei-Domain hinzu:
Instabiles Brötchen (4. Domain)

Für diese neue aufgetauchte Domain www.ihr-online-beacker.de trifft dasselbe zu, wie für www.ihr-broetchendienst.de. Der Yahoo-Sitexplorer kennt sie nicht, Netcraft behauptet „first seen“ im September 2001 und die WayBack-Machine findet gar nichts.

Mal sehen, wieviele Domains in Zukunft noch hinzukommen … :-)

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SEO, SEM, SMM, ROI, PR, WWW – Schnurpsel erklärt die Welt

Liebe Kinder!
Heute erkläre ich Euch wichtige Abkürzungen, die Ihr kennen solltet, besonders dann, wenn Ihr im Internet unterwegs seid:

SEO – Selten etwas Ordentliches
SEM – Sehr erfolgreich manipulieren
SMM – Sinnfreier Möchtegern-Markt
ROI – Rückkehr ohne Inhalt
PR – Purer Ramsch
WWW – Wunderbare Werbe-Welt

Wird fortgesetzt…

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Black Hat SEO – der schwarze Hut

Google-Bildersuche - Alter Hut

Der alte HutWas drüben bei Putzlowitsch ja keine Besonderheit mehr ist, ist hier allerdings schon ein kleiner Erfolg. Das Bild von einem alten Hut hat es bei der Bildersuche nach alter hut auf den ersten Platz geschafft.

Gestartet war das Bild am 21.10.2009, bereits am 3.11.2009, also nach etwa zwei Wochen, tauchte er zum ersten Mal in der Bildersuche auf. Nach nunmehr knapp 21 Wochen hat es der alte Hut auf den ersten Platz geschafft.

Na gut, nun ist alter Hut kein wirklich gefragter Suchbegriff, in den vergangenen 30 Tagen gab es gerade mal 25 Treffer mit Besuchern auf meine Seite hier. In diesem Bereich liegen bei Putzlowitsch Suchbegriffe wie z.B. wetter, münzen, kartoffeln oder gurken am Tag. Aber Schnurpsel gibt es ja noch nicht so lange und zudem habe ich mir hier noch kein gutes Image-Image für Google aufgebaut.

Der schwarze Hut

Der schwarze HutWenn der alte Hut nun so gut läuft, will ich mal einen schwarzen Hut nachlegen. Dem aufmerksamen Betrachter wird allerdings nicht entgangen sein, daß der schwarze Hut nur ein veränderter, eigentlich brauner Hut ist, nämlich eben jener alte Hut.

Es ist aber nicht einfach dasselbe Foto, gespiegelt, entfärbt und abgedunkelt, sondern ein eigenständiges Bild. Das kann man z.B. an der Helligkeitsverteilung und dem Schatten erkennen. In beiden Bildern kommt das Licht von schräg-links. Hätte ich das Bild nur gespiegelt, würde das Licht beim schwarzen Hut von rechts kommen.

Da es kein echter schwarzer Hut ist, ist das so ein bißchen „Black Hat“-Bildmanipulation. Mal sehen, was Google nun damit anstellt und wie lange es dauert, bis das Bild in den Bildersuchergebnissen auftaucht.

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Ganz groß dabei – mit Bildern bei Google Universal Search

Google Universal Search - BirneIch hatte es letztes Jahr schon mal kurz erwähnt, seit Dezember 2009 gibt es ein geändertes Layout bei der Einblendung von Bildern in die Websuchergebnisse (Google-Universal-Search, GUS).

Im offiziellen Google-Blog konnte man darüber lesen, dort findet sich auch eine kurze Erläuterung dazu.

Wann wird nun aber und wenn ja welches Bild als „Titelseite“ des Magazin-Layouts angezeigt? Bei Google steht dazu folgendes:

When we’re confident that we have great image results to deliver, we’ll now show you a larger image and additional smaller images alongside.

Ahja, alles klar :-)

Da durch die aktuell noch anhaltende Bewegung im Bilderindex meine gelbe Putzlowitsch-Birne den Sprung auf die Magazin-Titelseite geschafft hat, bin ich neugierig geworden und habe mir mal ein paar Bilder in der Google Universalsuche daraufhin angesehen.

GUS-Magazin-Layout für Bilder

Ein paar Punkte (Bildpunkte *g*) sind mir aufgefallen.

  1. Der Magazin-Style wird nur dann angezeigt, wenn die Bilder in der Universalsuche ganz oben stehen. Die Bilder sind aus der Sicht von Google so wichtig, daß sie noch vor den Websuchergebnissen angezeigt werden.
  2. Das Bild für die Titelseite muß sich unter den ersten sechs, vielleicht auch besten zehn Bildern der Bildersuche befinden.
  3. Das Bild für die Titelseite muß eine bestimmte Bildgröße bzw. Dateigröße (Qualität) haben. Unklar ist noch, wie das konkret aussieht. Nach meiner Beobachtung sollte die längere Seite des Bildes wenigstens 350 Pixel haben. Das müßte man mal mit etwas Zahlenmaterial untersuchen.
  4. Das Bild für die Titelseite muß im Hochformat (Portrait) vorliegen, Bilder im Querformat (Landscape) werden nicht verwendet, auch keine quadratischen Bilder. Gut möglich, daß ich hier was übersehen habe, aber alle Bilder, die ich mir angesehen habe, waren höher als breit, selbst wenn es nur ein paar Pixel waren.

Bilder auf die Titelseite optimieren

Aus den vier oben genannten Beobachtungen lassen sich natürlich einfache Optimierungsregeln ableiten.

Punkt 1 wird man nicht bis überhaupt nicht aktiv beeinflussen können. Allerdings könnte man daraus ermitteln, ob sich eine Optimierung überhaupt lohnt. Wenn die Bilder in der Universal Search erst an vierter Stelle oder am Ende der ersten Trefferseite angezeigt werden, gibt es eh kein Magazin-Layout mit einem großen Bild.

Für Punkt 2 gibt es keine Besonderheiten zu beachten, außer eben jenen, die ohnehin für die Bildersuche gelten. Da gibt es mittlerweile gut Quellen im Netzt und wer z.B. beim SEO-Campixx 2010 dabei war und die entsprechenden Fachvorträge besucht hat, wird ohnehin bestens für die Bilderoptimierung gerüstet sein. :-)

Der Punkt 3 hängt direkt mit Punkt 2 zusammen, denn generell gilt für bei der Bildersuche erfolgreiche Bilder, daß diese nicht zu klein und auch nicht zu groß sein sollten. Für die Top-Position im Magazin-Layout bei der Universalsuche recht das aber nicht, denn selbst wenn es ein 240×320 Pixel großes Bild in der Bildersuche auf Platz 1 schaffen kann, wird es nicht als Titelbild im Magazin-Style erscheinen. Konkrete Zahlen, also eine Art Mindestgröße, kann ich nicht nennen. Ich fahre bisher mit Standardbildgrößen im Bereich 640×480 bis 1600×1200 ganz gut.

Ein maßgeblicher Punkt ist Punkt 4, zumindest soweit ich das bisher beobachtet habe. Das ist natürlich recht einfach umzusetzen, indem man ein Bildformat wählt, bei dem die längere Seite die vertikale ist. Also Bilder z.B. mit dem Format 480×640 oder 600×800 haben gute Aussichten, die Titelseite der Bilder-Universalsuche zu zieren.

Es gibt allerdings ein kleines Problem. Nicht jedes Bildmotiv ist für ein Hochformat geeignet. Hier sollte man nicht versuchen, auch Biegen und Brechen ein Foto in ein unnatürliches Format zu quetschen. Das sieht dann bestenfalls komisch aus und wird vom Bildersucher nicht honoriert.

Bei Bildern, die vom Inhalt her ein quadratisches Format nahe legen, kann man aber durchaus auf die Bildhöhe ein paar Pixel draufschlagen. Das sieht optisch kaum anders aus, man hat aber damit potenziell ein Bild für die Magazin-Layout-Top-Position.

Hoch hinaus

Mit hochformatigen, nicht zu kleinen Bildern kann man den Google-Bilder-Universalsuch-Olymp erklettern. Ein Bild an prominenter Stelle auf der Magazin-Layout-Titelseite hebt sich von den anderen Bildern deutlich ab, führt dadurch zu mehr Besuchern, zu mehr Klicks und letztendlich zu mehr Einnahmen. Oder auch nicht, wenn man mit Klicks gar keine Einnahmen generiert. :-)

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