Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Burger mit Pommes – Experiment, vorläufiges Endergebnis

Vor etwa zwei Monaten hatte ich inspiriert durch und in Anlehnung an Mohakenox vom SEO-Handbuch ein ähnliches Experiment gestartet. Mittlerweile hat Dennis dort auch das amtliche Endergebnis vorgestellt. Wie ist es aber den Burgern mit Pommes bisher ergangen?

Der Versuchsaufbau

Im Ausgangsbeitrag „Burger mit Pommes“ habe ich sechs identische Bilder platziert, die sich nur durch ihren Dateinamen unterscheiden:

  • burger mit pommes.jpg (geschütztes Leerzeichen – Code: %A0)
  • burger mit pommes.jpg (normales Leerzeichen – Code: %20)
  • burger.mit.pommes.jpg (Punkt)
  • burger_mit_pommes.jpg (Unterstrich)
  • burgermitpommes.jpg (kein Trennzeichen)
  • burger-mit-pommes.jpg (Bindestrich)

Die Ziel-Suchphrase Burger mit Pommes ist kein künstliches und neu erfundenes Wort, sondern ein normaler Alltagsbegriff. Dafür gab es zum Versuchsbeginn bereits ca. 140 Tausend Treffer in der Bildersuche.

Burger mit PommesAlle meine Testbilder sind byte-identisch und sehen so wie das linksstehende „Burger mit Pommes“-Foto aus.
Da es sich um dieselben Bilder handelt, werden sie von Google auch nur unter einer Image-ID geführt und es wird pro Suchanfrage immer nur genau ein Bild angezeigt.

Die Google-Bildersuche muß sich also letzendlich für eine konkrete Bild-URL entscheiden. Da ich nun nicht ständig nachsehen will, wo welches Bild wann für bestimmte Suchabfrage zu finden ist, läuft eine automatische Überwachung der Suchergebnisseiten, die zweimal am Tag eine „Messung“ vornimmt. Die Probennahme erfolgte für site:schnurpsel.de, burger mit pommes und burger.

Ergebnisse für site:schnurpsel.de

Burger mit Pommes Google - Bildersuche für site:schnurpsel.de

Zum ersten Mal tauchte ein Bild am 20. Januar auf, also etwa zwei Wochen nach dem Veröffentlichen der Bilder (am 6. Januar). Überraschenderweise war es das Bild ohne Trennzeichen (burgermitpommes.jpg). In den darauf folgenden fünf Tagen war Google hin- und hergerissen. Mal wurde das Bindestrichbild, mal das in Zusammenschreibung gezeigt. Nach sechs Tagen hatte sich Google dann für die Datei ganz ohne Trennzeichen entschieden. So ist es bis heute geblieben.

Ergebnisse für burger mit pommes

Burger mit Pommes Google-Bildersuche für burger mit pommes

Einen interessanten Verlauf zeigt das eigentliche Suchziel burger mit pommes. Das Bild ohne Trennzeichen steigt, auch am 20.1., auf Platz 10 der Suchergebnisse ein, um sich aber schon eine Messung (12 Stunden) später mit Bindestrichtrennung auf den vierten Platz vorzuschieben. Dort bleibt es dann für ungefähr 5 Tage um sich schließlich ungetrennt auf dem achten Platz festzusetzen.

Erst vorgestern konnte sich das Bild dann um zwei Plätze auf den 6. Rang verbessern. Mit SafeSearch „strikt“ liegt es derzeit sogar auf der Top-Position, aber das nur nebenbei.

Ergebnisse für burger

Burger mit Pommes Google-Bildersuche für burger
Mit den Einzelbegriff burger gab es die erste Platzierung am 21.1. auf Position 159 für burger-mit-pommes.jpg. Von kleinen Bewegungen abgesehen tat sich nicht viel und das Bild verschwand nach 5 Tagen wieder ganz aus den Suchergebnissen.

Allerdings ist der Burger-Markt natürlich viel größer, mehr als 12 Millionen Bilder buhlen hier um die Gunst der Bildersucher und der Bildersuche und nicht nur 140000 wie bei „burger mit pommes“.

Hin und her, auf und ab

Die Bewegungen in den Suchergebnissen der drei Suchanfragen fallen zeitlich etwa zusammen. Da ich die „Messungen“ zur Lastverteilung etwas über den Tag verteile, ergeben sich gewisse Ungenauigkeiten, aber die Gesamttendenz ist gut sichtbar.

Der „Gewinner“ ist aus meiner Sicht das Bild mit Bindestrich-Trennung, auch wenn es seit geraumer Zeit nicht mehr angezeigt wird, sondern Google das Bild ohne Trennzeichen verwendet. Für die Suche zu konkreten Suchbegriffen hatte es die höchste Platzierung (burger mit pommes) bzw. überhaupt den Sprung in die Suchergebnisse (burger) geschafft. Die site- bzw. imagesite-Abfrage ist quasi inhaltsneutral, da spielt das Keyword im Dateinamen keine Rolle, weil es einfach gar keinen Suchbegriff gibt.

Trennung mit Hindernissen

Eine wichtige Rolle spielt meiner Meinung nach auch die Trennbarkeit des zusammengeschrieben Suchbegriffs durch Google. Man kann das einfach daran erkennen, ob Google „Meinten Sie: …“ anzeigt. Für burgermitpommes weiß Google, wie das in einzelne Wörter zu zerlegen ist, bei mohakenoxistsuper hingegen nicht. Der Unterstrich ist übrigens kein Trennzeichen, Leerzeichen, Bindestrich und Punkt hingegen schon.

Was für Suchanfragen funktioniert, geht natürlich auch für Dateinamen. So ist für Google vermutlich burger-mit-pommes und burgermitpommes erst einmal inhaltlich gleichwertig. Möglicherweise bevorzugt Google dann aber die Zusammenschreibung, weil sie kürzer ist. Vielleicht aber auch nicht, das läßt sich mit den wenigen Beispielen kaum verifizieren :-)

Die anderen Bilder

Burger mit PommesDurch die exakt identischen Bilder können z.B. die Dateigröße oder der Bildinhalt als Rankingfaktor ausgeschlossen werden.

Einen wesentlichen Nachteil hat das aber auch, man kann nicht sehen, ob und wo die anderen Bilder einsortiert worden sind.

Zumindest wurden alle Bilder vom Googlebot/Image erfaßt. Was aber aus den Bildern mit den anderen Trennzeichen geworden ist, kann ich nicht sagen. Außerdem habe ich das Bild mit der Punkt-Trennung erst etwa 10 Tage später nachgeschoben. Insofern ist es möglicherweise noch nicht ordentlich erfaßt. Andererseit ist es damit natürlich jünger, was sich wiederum positiv auswirken könnte.

Ich bleibe bei der Trennung mit Bindestrich

Nun kann drüben beim SEO-Handbuch oder hier jeder selber seine Schlüsse ziehen, ich bleibe erstmal bei der Trennung mit Bindestrich (oder korrekt: dem Minus-Zeichen) für die Dateinamen meiner Bilder.

Eine Überlegegung wert ist auch die Zusammenschreibung, allerdings sollte vorher kurz überprüft werden, ob Google die Wörter korrekt trenne kann („Meinten Sie:…“). Wenn das der Fall ist, könnte auch der Verzicht auf Trennzeichen in Frage kommen, der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit ist das aber nicht wirklich zuträglich.

Vielleicht starte ich demnächst mal ein Experiment zur Zusammenschreibung…

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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Permalinks – Was verwenden die 33 deutschen Top-Blogs

Welcher Permalink ist das beste Ding?

Die Diskussion taucht immer wieder mal auf, wie sieht optimalerweise ein Permalink, also die Struktur der URL aus. Sollten das Datum oder die Artikel-ID enthalten sein, ist es sinnvoll Kategorien oder Tags mit aufzunehmen?

Eine allgemeingültige und endgültige Empfehlung kann es nicht geben, wenn man die unterschiedlichen Sichtweisen dazu berücksichtigt, die dann zu eher widersprüchliche Aussagen führen.

Betreibt man ein Blog im Sinne eines Tagebuches, ist sicher das Datum oder Bestandteile davon eine gute Wahl. Aus SEO-Gesichtspunkten bzw. für eine eher thematische Ausrichtung wird oft die Kategorie mit in die Permalinkstruktur aufgenommen. Für eine Webseite mit vielen Schreibern könnte auch der Autorenname eine geeignete Option sein.

Ich habe mir einfach mal die Permalink-Struktur der 33 deutschen Top-Blogs angesehen. Vielleicht läßt sich ja daraus eine Empfehlung ableiten.

Die Permalink-Struktur der 33 deutschen Top-Blogs

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, welche sind denn die Top-Blogs in Deutschland? Auch hier kann man sich endlos streiten, wenn man will. Ich habe als erste Näherung einfach die aktuell zusammengerechnete Liste von heute, dem 24.02.2010, genommen. Die Permalinkstruktur habe ich in Gruppen zusammengefaßt, vor dem jeweiligen Blog steht der aktuelle Platz in der Top-33-Liste :

Mehr als die Hälfte (57,6%) der Top-33-Blogs verwendet neben dem Artikelnamen das Datum oder einen Bestandteil davon in der URL. Bei allein fast 40% findet man das komplette Datum mit Jahr, Monat und Tag im Permalink. Gut 18% benutzen nur den Namen des Artikels als Permalink und weitere etwa 12% kombinieren dazu noch eine Nummer (Artikel-ID). Immerhin knapp 10% der Top-Blogs verwenden keine Permalinks, sondern setzen auf die Artikelnummer als URL-Parameter (?id=1234).

Erste Ableitung des Permalink-Aufbaus

Wenn man Permalinks verwendet, ist der Artikelname (in seiner Umwandlung zu einem URL-Pfad) gewissermaßen eine feste Größe. Die Einbeziehung des Datums oder von Teilen kann so schlecht nicht sein, diese Verwendet ein Großteil der Top-Blogs. Auch ganz auf Permalinks zu verzichten, hat gewisse Vorteile. Die URLs sind kurz und bleiben immer gültig, auch wenn man mal was am Artikel-Titel, dem Datum oder sonstigen Einflußfaktoren ändert.

Ich habe mir stichprobenartig noch weitere Blogs der Top-100 angesehen und zumindest keine Seite entdeckt, die etwa die Kategorie oder gar Tags in der URL verwendet. Mal davon abgesehen, daß Tags bei WordPress bis zur Version 2.9.x nicht als Bestandteil der Permalinks funktionieren (obwohl in der Dokumentation genannt), gibt es auch noch andere Probleme.

Kategorie oder Tag im Permalink

In WordPress kann man Artikel in mehreren Kategorien ablegen. Einem Artikel können zudem auch mehrere Tags zugeordnet werden. Verwendet man Kategorien oder Tags in Permalinks, erstellt WordPress die die URL aus der Kategorie oder dem Tag mit der kleinsten ID. Ändert man nun die Kategoriezuordnung oder die Tags, kann sich möglicherweise auch die URL ändern.

Das ist aber erstmal nicht weiter schlimm, denn der Artikel wird auch weiterhin mit der alten Kategorie gefunden und angezeigt. WordPress geht sogar soweit, einfach die Kategorie beim Auflösen der Permalinks zu ignorieren. Damit ergeben sich dann theoretisch beliebig viele URLs für einen Artikel.

Als Beispiel ist das auf meinem Testblog zu sehen. Die Permalink-Struktur sieht so aus:

/%category%/%postname%/

Der Artikel ist in der Kategorie „Allgemein“ einsortiert, die URL sieht so aus:
http://testblog.schnurpsel.de/allgemein/hallo-welt/

Er ist aber auch mit der Kategorie „Blafasel“, „Hundekuchen“ oder „Gibtesnicht“ aufrufbar:
http://testblog.schnurpsel.de/blafasel/hallo-welt/
http://testblog.schnurpsel.de/hundekuchen/hallo-welt/
http://testblog.schnurpsel.de/gibtesnicht/hallo-welt/
Genau, diese Kategorien gibt es gar nicht.

Man hat damit potentiell also ganz viel bösen „Duplicate content“ (DC). Da sage noch einer, die Kategorie im Permalink sei unter SEO-Gesichtspunkten empfehlenswert. ;-)

Permalink, so oder so

Letztendlich muß jeder selbst entscheiden, ob und wie er seine Permalinks gestaltet. Bei Putzlowitsch habe ich mich für das Datum entschieden, da ich dort eher im Sinne eines Tagebuchs schreibe. Hier verwende ich eine Kombination aus Artikelname und Artikel-ID, weil die sichtbare ID schnelle interne Links mit dem 123 IntLink-Plugin ermöglicht. Bei Twitter verwende ich übrigens gerne die WP-Shortlinks mit der ID als URL-Parameter, die sind schön kurz und funktionieren auch ohne Shortlink-Dienst.

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Webmasterfriday aktuell – SEO/SEM und Fußball

Euroscheine  5 bis 50Na das ist mal ein passendes Thema für mich. Searchengine-Optimization bzw. -Marketing und Fußball, zwei Sachen, von denen ich nicht wirklich Ahnung habe. Wenn ich davon schon keine Ahnung habe, dann bringe ich gleich mal noch einen Themenkomplex ins Spiel, bei dem mich meine Ahnunglosigkeit sogar einiges an Geld gekostet hat, „Aktien und Börse“.

Bei allen drei Themen geht es ums Geld, zumindest wenn man ganz oben mitspielen und erfolgreich sein will. Wenn man Bundesliga und nicht Kreisklasse spielen will. Wenn man Platz 1 in den Suchmaschinen erreichen will, und nicht schon damit zufrieden ist, auf Seite 23 überhaupt mal aufzutauchen. Wenn man an der Börse 100.000 Euro Gewinn und nicht nur 100 Euro machen will.

Geld und Talent

Um ganz oben dabei zu sein, muß man erstmal auch Geld in die Hand nehmen. Aber das allein reicht nicht. Man muß auch eine Begabung für das haben, was man tun will. Gut, mit viel Fleiß und viel Arbeit kann man auch ohne besonderes Talent einiges erreichen, aber irgendwann ist dann Schluß. Das ist wie in der Malerei, Musik oder im Sport, man braucht Talent. Das sehen wohl die meisten ein, ja klar, wenn man unmusikalisch ist, wird man wohl kaum ein guter Musiker werden können. Aber das gilt genauso für andere Bereiche. Man braucht ein Gespür für die Aktienentwicklung oder muß halt die nüchternen Zahlen einer SEO-Analyse auch richtig interpretieren können.

Technik und Fleiß

Suchvolumen für Brot, Katze und KatzenDa hatte ich im April 2000 zur Zeit des Aktien-Booms die Chance beim Schopfe gepackt, und ein Aktien-Depot eröffnet. Auslöser war die bevorzugte Zuteilung von 35 Stück T-Online-Aktien für T-Online-Kunden. Aber die 35 Aktie nur einer Firma im Wert von knapp Tausend Euro waren natürlich ein bißchen zu wenig.

Also habe ich weitere Aktien gekauft, mich bei wallstreet-online und technical-investor (jetzt tradesignal-online) angemeldet, den Markt beobachtet, Chartanalysen begutachtet, Kauf- und Verkaufssignale gesetzt, in Foren diskutiert, Aktien verkauft, Aktien gekauft und mich letztendlich meist über meine falschen Entscheidungen geärgert. Im Februar 2004 habe ich dann die Reißleine gezogen, alle Aktien verkauft und für mich die Erkenntnis gewonnen, daß der Aktienhandel einfach nicht mein Ding. Bezahlt habe ich diese Erfahrung mit einem konkreten finanziellen Verlust.

Was bin ich?

Das eigentlich Schwierige ist herauszufinden, für was man eine besondere Begabung, Talent oder Veranlagung hat. Und Schwierig ist es auch sich eventuell einzugestehen, daß man etwas eben nicht wirklich gut kann und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Wichtig ist dabei auch der eigene Anspruch. Ein Freizeitkicker kann sich über den Aufstieg seiner Mannschaft von der zweiten in die erste Kreisklasse ebenso freuen wie ein Bundesligaprofi über den Gewinn des DFB-Pokals.

Ich als Hobby-Webmaster bin schon zufrieden, wenn sich ein paar Bilder meiner Bilder auf der ersten Trefferseite der Bildersuche befinden, von den Top-Bildern auf Platz eins ganz zuschweigen :-) Allerdings habe ich außer Spaß an der Freude nichts davon. Ein SEO-Profi muß da natürlich ganz anders rangehen, da zählen andere Dinge denn hier geht es dann wieder um Geld.

Nullsummenspiel mit Brötchen

BrötchenIrgendwie sind alle drei Themengebiete, SEO/SEM, Fußball und auch die Börse Nullsummenspiele. Der Gewinn des Einen ist ein Verlust des Anderen.

Klar, wenn eine Mannschaft im Fußball ein Spiel gewinnt hat der Gegner im selben Moment verloren. Wenn ein SEO eine Seite ganz nach oben gebracht hat, ist dafür eine andere um mindestens einen Platz abgerutscht.

Und wenn ich meine Aktien mit Verlust zu einem niedrigen Preis verkaufe, hat sie der Käufer später dann vielleicht mit Gewinn verkauft. Naja, gewonnen hat zumindest der Händler, nämlich an der Provision.

Apropos Gewinn und Verlust und 1. Platz bei Google, das mit den Brötchen-Bildern wird noch ein langer Weg werden, wenn es nicht etwas mehr Unterstützung gibt.
Es gibt noch keine Bewegung auf dem Brötchen-Markt, aber ich weiß, bei der Bildersuch ist eines besonders wichtig, Geduld, Geduld und nochmals Geduld. :-)

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Im Land der Brötchenritter

Google-Position der Brötchen-Ritter

[123ritter]

Die Brötchen-Ritter-Idee stammt von Martin vom TagSEOBlog.
Die Daten werden täglich um 10:00 und 22:00 Uhr erhoben.

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Ist Brötchen-SEO brotlose Kunst?

Eigentlich wollte ich ja einen Beitrag zum letzten Webmaster-Friday-Thema schreiben, aber erstens verwende ich Google-Analytics nicht, zweitens habe ich Piwik gerade mal vor einer Woche testweise installiert, kann also dazu noch nicht wirklich was sagen, drittens interessieren meine LogfileauswertePHPSkripts eh niemanden und schlußendlich bin ich keine SEO.

BrötchenDa kommt mir so ein Experiment mit Bilderdateinamen wie Mohakenox gerade recht. Denn oder gerade weil noch keine Testbilder in der Bildersuche zu finden sind, bleibt genug Spielraum für die Betrachtung anderer Bilder. Wurden vor einigen Tagen noch vorwiegend hunderte Bilder von prometeo gefunden, sind diese fast alle wieder verschwunden.

Dafür machen sich jetzt Schnurpsel-Bilder breit, wie z.B. auf der zweiten Trefferseite. Dort findet man auch ein Brötchen. Das ist allerdings kein Schnurpsel-Brötchen, sondern ein Putzlowitsch-Brötchen, welches derzeit auf Platz 4 der Bildersuche zum Stichwort Brötchen zu finden ist. Auf dem ersten Platz liegt immer noch das häßliche MKB-Brötchen, aber bereits auf Platz 2 folgt ein SEO-Brötchen.

Es gibt aber nicht nur Brötchenfotos, sondern auch Brötchen-Grafiken. Die findet man aber erst auf der zweiten Trefferseite. Bisher haben allerdings alle Brötchen-SEO-Maßnahmen noch nicht ausgereicht, um den begehrten 1. Platz zu erreichen. Auf die erste Trefferseite zu kommen, ist nicht besonders schwer. Aber am ersten Platz beißen sich bisher alle die Zähne aus, das Brötchen da ist einfach zu hart und vertrocknet.

Es gab zwar mal zeitweise einige Verschiebungen auch mit der Top-Position, die aber leider nicht von großer Nachhaltigkeit geprägt waren. So muß ich resümieren, daß Brötchen-SEO auch mit einem SEO-Brötchen derzeit noch brotlose Kunst ist.

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