Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Update auf WordPress 2.8.2

Da gab es vor ein paar Tagen grad erst das Update auf WordPress 2.8.1 und nun gibt schon wieder eine neue Version. Es ist laut WPD-Blog ein Sicherheitsupdate und wird deshalb dringen empfohlen. Na da will ich das hier gleich mal einspielen. Ich melde mich dann gleich zurück.

Update 12.33 Uhr: Habe das Update automatisch durchgeführt, hat gut funktioniert, bin nun wieder up-to-date :-)

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410 Gone – der SEO-technische Supergau

Strato DNS - 410 GoneLange Zeit habe ich ja die Strato-Fahne hochgehalten. Als es früher noch viele Schwierigkeiten mit wenig PHP-Speicher und Safemode, nicht vorhandenem mod_rewrite, falscher Artikelreihenfolge oder ominösen Endlosweiterleitungen gab (zum Teil auch noch gibt), habe ich stets nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, diese meist gefunden und auch anderen, leidgeplagten Strato-Nutzern zur Verfügung gestellt.

Selbst über das fehlerhafte Datenbank-Backup konnte ich noch hinwegsehen, hat mich zwar geärgert, aber letztendlich war ich an der Sache ja selbst nicht ganz unschuldig. Schon länger stört mich allerdings die schlechte Gesamtperformance von WordPress auf meinem Strato-Sharedwebhosting-Paket. Nun hab ich zwar herausgefunden, daß es wohl nicht an einer langsamen Datenbank liegt, wie meist angenommen wird, aber wirklich helfen tut diese Erkenntnis auch nicht.

Hier kommt zunächst ein kleiner Exkurs in die HTTP-Statuscodes. Jeder Aufruf einer Webseite (Request) wird vom Server mindestens mit einem Statuscode beantwortet (Respond), Wenn z.B. alles in Ordnung ist, kommt ein Status 200 OK zurück. Bei Fehlern gibt es mehrere Möglichkeiten, normale Fehler werden mit einem 4xx-Code beantwortet, zwei davon will ich kurz erläutern.

404 Not found

Der wohl am häufigsten auftretende Fehlercode dürfte 404 Not Found sein:

404 Not Found
The requested URL /blafasel was not found on this server.

Das dürfte wohl in der oder anderer Form jeder schon mal gesehen haben. Dieser 404 ist ein sehr allgemeiner Fehlercode. Der Server hat zwar einen technisch gesehen einwandfreien Request erhalten, kann aber das Gewünschte aus nicht näher bekannten Gründen nicht finden. Möglicherweise hat der Nutzer nur eine falsche URL in der Adresszeile der Browsers eingetippt oder der Webmaster der Seite versehentlich eine Datei gelöscht.
Der Aufrufende darf aber gern später noch mal probieren, ob der Fehler vielleicht nicht mehr auftritt.

410 Gone

Ganz ähnlich, aber von der Bedeutung her anders ist der Fehler 410:

410 Gone
The requested resource /blafasel is no longer available on this server and there is no forwarding address. Please remove all references to this resource.

Auch hier ist der Request technisch OK. Das Gewünschte gab es zwar mal, es ist aber absichtlich entfernt worden. Spätere Anfragen sind zwecklos, das Gesuchte wird es hier nicht mer geben.
Diesen Fehlercode 410 sendet der Webserver nicht einfach so, das muß vom Webmaster schon explizit und bewußt so konfiguriert sein.

Es kann durchaus sinnvoll sein, den Code 410 zu übermitteln, z.B. dann, wenn man nicht möchte, das eine Seite oder ein Bild weiterhin in den Suchergebnissen der Suchmaschinen erscheint. Und man teilt dem interaktiven Nutzer einfach mit, daß er sich keine Hoffnungen machen braucht, die Seite irgendwann mal wieder zu Gesicht zu bekommen.

DNS-Umleitung bei Strato

Weil die Seite hier nun immer so langsam ist, dachte ich mir, sie einfach per DNS auf einen schnelleren Webserver aufzuschalten. Das geht im Strato Kundenmenü auch ganz einfach mit Einstellungen->Domainverwaltung->DNS-Verwaltung. Eine andere IP-Adresse für den A-Record eintragen, fertig. Der folgende Hinweis wird angezeigt:

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Änderungen an diesen Einstellungen auf Grund der dezentralen Struktur von DNS, erst spätestens 24 h nach Aktivierung vollständig aktiv sein werden.

Gut denke ich, das ist auch kein Problem, schließlich liegen auf dem alten und neuen Server identische Kopien des Blogs. Dann wird halt erstmal noch die Seite bei Strato aufgerufen, ist auch kein Beinbruch.

Aber denkste! Als ich nach fünf Minuten probieren will, ob die DNS-Server vielleicht schon aktualisiert sind, das geht eigentlich meist recht schnell, sehe ich nur das:

410 Gone
The requested resource / is no longer available on this server and there is no forwarding address. Please remove all references to this resource.

Schock! Was soll das denn bitte? Warum wird nicht allen noch bei Strato eingehenden Requests für schnurpsel einfach alles wie bisher angezeigt, ich habe da doch nichts gelöscht.
Nö, stattdessen wird den Nutzern und Suchmaschinen-Bots mitgeteilt:

„Ja, hier bei Schnurpsel gab es mal was, das ist aber alles auf nimmer Wiedersehen verschwunden, hat sich aufgelöst, ist ins Web-Nirwana entfleucht. Kommt am Besten gar nicht mehr wieder, hier ist eh nichts mehr zu holen.“

Super, nicht auszudenken, wenn die DNS-Server tatsächlich erst nach 24 Stunden aktualisiert worden wären. Glücklicherweise hat es nur eine halbe Stunde gedauert, aber ein Ding ist es schon, was Strato da einfach macht. Bei meiner Testseite hier ist das kein Drama, wer aber eine richtige, wichtige Webseite bei Strato hostet, kann schon Probleme bekommen.

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BornToBeASeo – Born To Be A Seo – mit Niveau

Niveau-Creme

Da ich beim heutigen Webmaster-Friday-Thema nicht mitmache, heute aber Webmaster-Freitag ist, dachte ich mir so, ich schreibe mal was zu einem aktuell laufenden SEO-Wettbewerb. Ich hatte ja damals bei der Hommingberger Gepardenforelle mitgemacht und schnell gemerkt, wie wichtig neben guten Inhalten auch die Links sind.

Die ersten Links hatte ich damals einfach so bekommen, ohne darum zu betteln. Gut, einfach so kann man auch nicht sagen. Ich hatte mich einfach mal so umgeschaut, wer noch Seiten mit Niveau zum Thema erstellt hatte, die z.B. eine interessante Interpretation oder eine lustige Geschichte enthielten, zudem vielleicht auch noch ansprechend gestaltet waren. Diese Seiten habe ich dann einfach verlinkt und einige Zeit später haben dann einige dieser Seiten mich wiederum verlinkt.

Babyhommingburger

Irgendwann trudelten auch die ersten Anfragen zum Linktausch ein, je nach Inhalt der Seite bin ich auch darauf eingegangen, selbst auf spezielle Wünsche. Normalerweise hätte ich in Unkenntnis von Suchmaschinen-Optimierungs-Belangen die Links einfach auf eine Linkseite gepackt, sollte ich aber nicht, der Link mußte bitte auf eine bestimmte Seite mit einem bestimmten Linktext. Hab ich dann wunschgemäß gemacht, warum auch nicht. Wieder was dabei gelernt.

Ein ganz Schlauer hat die vielen Links („Eure Seite in dieser Liste? Verlinkt uns und wir werden uns mit einem Gegenlink bedanken!“) einfach in Javascript ausgelagert, damit waren sie für Suchmaschinen-Bots nicht sichtbar und im Sinne einer Optimierung für die anderen wertlos.

Kürzlich habe ich nun bei Martin von dem aktuellen SEO-Wettbewerb BornToBeaSEO gelesen und mir so gedacht, guck ich doch mal, was man bei Google bisher alles zu „borntobeaseo“ findet. Und so sehe ich auf Seite 2 (bei den voreingestellten 10 Treffern je Seite) den Beitrag von schloebe.de. Hmmm Schloebe, kenn ich doch, und richtig, es ist der Oliver Schlöbe, der unter dem Nicknamen Alphawolf im WPD-Forum unterwegs ist. Er hat schon so manches nützliche Plugin für WordPress geschrieben.

Es kann ja nun nicht sein, daß er da auf Seite zwei oder noch weiter hinten mit BornToBeaSeo versauert, ich will ihn wenigstens auf der ersten Trefferseite haben :-)

Für mich selbst kann ich den Slogan BornToBeASeo sicher nicht in Anspruch nehmen, aber andere sind vielleicht tatsächlich zum SEO geboren. Man wird es sehen.

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Update auf WordPress 2.8.1

Seit gestern kurz vor Mitternacht gibt es das Update für WordPress 2.8.1 (DE-Edition) und ich habe todesmutig diesmal ein automatisches Update gefahren. Falls was schief gegangen wäre, kein Drama, es ist ja nur mein WordPress bei Strato Testblog (siehe oben :-).

Es hat aber alles gut funktioniert und so bin ich hier wieder auf dem aktuellen Stand. Zumindest ein Versprechen wurde schon mal offensichlich eingelöst. Der Speicherverbrauch im Dashboard (Admin-Startseite) ist nicht unerheblich zurückgegangen. Bei mir sind es nun 17,4 statt noch 20,9 mit Version 2.8. Das ist fast genau der Wert, den ich auch mit meinem 123 Tools-Plugin und der Option

[x] Die Anzeige von WordPress-Blog und -News sowie der eingehenden Links abschalten

schon vorher erzielt habe. Da wurde wohl beim Laden der Feeds für diese News angesetzt.

Nun überlege ich, ob ich auch meine anderen Blogs auf Version 2.8.1 nachziehe. Ich werde mal noch ein paar Tage warten, ob vielleicht kurfristig neue Probleme auftauchen. Wenn nicht, werde ich wohl auch mit den anderen Blogs auch auf 2.8.1 umsteigen, da läuft derzeit noch WordPress 2.7.1.

Einen Vorteil gibt es hier übrigens bei Strato bezüglich des automatischen Updates. Da PHP hier als CGI läuft, wird es im Kontext des jeweiligen Users gestartet und so gibt es keine Probleme mit den Schreibrechten oder irgendwelchen Updatekonfigurationen per FTP.

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Shortlink ist schon eingebaut

Kurz ist besser

Kürzlich schrieb ich über das Risiko mit URL-Verkürzern wie TinyURL und Konsorten. Groß in Mode gekommen sind diese besonders auch mit Twitter, denn da stehen für einen geistigen Erguß gerade mal 140 Zeichen zur Verfügung. Wenn man nun gerne dem interessierten Leser zum Text auch noch einen interessanten, themenrelavanten Link mitgeben will, kann es knapp werden. Hier kommen dann die Linkdienste ins Spiel, denn die vielleicht über 100 Zeichen lange URL schrumpft auf angenehme 25 Zeichen.

Für WordPress-Blogs (und möglicherweise andere) geht es auch einfacher, denn bei WordPress sind kurze URLs und damit kurze Links (Shortlinks) bereits eingebaut. Am Beispiel der längsten URL hier bei Putzlowitsch sieht das so aus:

http://www.putzlowitsch.de/2007/08/23/urlaub-eberswalde-wehrkreiskommando-familiengarten-schiffshebewerk-kloster-chorin-o-bus/

wird zu

http://putzlowitsch.de/?p=362

Der obere Link ist 126 Zeichen lang, da blieben bei Twitter gerade mal noch 14 Zeichen für den Text übrig. Der WP-Shortlink hat nur 29 Zeichen, es bleiben also mehr als 100 Zeichen für den 140-Zeichen-Twitter-Text.

So funktionierts

Bei WordPress (WP) wird jeder Artikel unter einer eindeutigen ID abgespeichert und ist über diese ID auch ansprechbar. Das ist der Standard bei einer WP-Neuinstallation und erst durch das Konfigurieren der sogenannten Permalinks kommt die lange URL zustande, die üblicherwweise aus den Wörtern des Titels besteht.

Wo bekommt man nun aber die ID eines Artikels her? Manchmal steht sie mit in der langen URL drin, wie z.B. bei akkordwechsel (am Anfang) oder schnurpsel (am Ende). Oder man guckt in den Quelltext der Seite und findet z.B. bei mir hier

<div class="entry" id="artikel-1368">

oder beim tagSEOBlog

<div class="post" id="post-1524">

Falls so ein div-Dingens niht zu finden ist, lohnt es sich im Seitenquelltext weiter unten nachzuschauen. Dort steht, so vorhanden, das Formular für Kommentare. Normalerweise wird hier die ID des Artikels in einem unsichtbaren Feld vermerkt

<input type="hidden" name="comment_post_ID" value="1368" />

damit WordPress weiß, zu welchem Artikel der Kommentar gehören soll. Am schnellsten wird man fündig, wenn man im Quelltext der Seite nach comment_post_ID sucht.

Wenn nun WordPress so einen Link der Form /?p=123 übergeben bekommt und feststellt, daß aber Permalinks konfiguriert sind, dann wird einfach auf die lange URL weitergeleitet. Etwas anderes macht ein URL-Verkürzungsdienst auch nicht. Zudem kann man auch das www weglassen, denn seit Version 2.3 erzeugt WordPress auch in dem Fall eine Weiterleitung auf die konfigurierte Adresse mit (oder ohne) www.

Was bringts?

Neben dem Vorteil, nicht den Fehlern, Problemen, Sicherheitslücken und Ausfällen externer Dienste ausgeliefert zu sein, sieht man dem Link sofort an, auf welche Website er verweist. Und selbst wenn der Betreiber des WordPress-Blogs mal die Permalinkstruktur für seine Artikel ändert, behalten die Links ihre Gültigkeit und funktionieren weiterhin.

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