Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Wie ich mit einem Google-Doodle 500 Besucher bekam

Keine Chancen beim Mark Twain Doodle?

Wie ich gestern in meinem Mark Twain Doodle Rückblick aufgezeigt habe, bekommt man bei gut aufgestellten Google-Doodle-Themen keinen Fuß in die Tür. Normalerweise wird man es kaum schaffen, einen aktuellen Artikel zum Doodle auf die erste oder zweite Trefferseite zu hieven.

Es gibt aber doch einen Weg, ganz vorne mitzuspielen. Der Knackpunkt ist die Google Bildersuche und in diesem Fall die Universal-Search Bilder-OneBox. Vor einigen Tagen hatte ich die Vorgehensweise an Hand des Stanislaw Lem Doodles bereits beschrieben. Nun wollte ich das selbst ausprobieren. Würde ich mit meinem kleinen, unbedeutenden Blog auch ein Bild kapern können?

Das passende Bild auswählen

Mark Twain Bilder in der Universal-Search

Für die Auswahl des zu übernehmenden Bilder habe ich folgende Überlegungen angestellt.

Das Bild sollte nicht das letze in der Reihe sein, da es eventuell noch nicht stabil in der Universal-Search Einblendung zu finden ist. Auch das erste Bild stellt keine gute Wahl dar, ist es doch in der Regel ein starkes Bild von einer starken Seite. In letzter Zeit befindet sich dort oft ein Bild, welches der Wikipedia zugeordnet ist. Da hat man praktisch keine Chance, die Wikipedia-Bilder sind wie festgenagelt.

Dann habe ich überlegt, welches Bild die meisten Nutzer wohl anklicken werden. Da ich das nicht wissen kann, habe ich das Bild gewählt, welches mich am ehesten anspricht. Da es um den Geburtstag von Mark Twain ging, fiel meine Wahl auf ein Bild des noch jugendlichen Schriftstellers. Zum Todestag hätte ich wohl das Bild des alten, weißhaarigen Mannes auf Position 2 gewählt. :-)

Um Problemen mit den Bildrechten aus dem Weg zu gehen, sollte das Bild möglichst gemeinfrei genutzt werden können. Für das von mir favorisierte Bild trifft das laut Wikipedia zu.

Ich habe mich also für das Bild von thelitwitch.com auf Platz 5 entschieden. Martin vom TagSeoBlog hat übrigens das Gemälde von quotecollection.com auf Platz 6 gewählt. Das wundert mich nicht, schließlich ist er selbst Maler. :-)

Mit einem Link zum Erfolg

Links auf Bilder ziehen bei der Google-Bildersuche nach wie vor das Bild auf die verlinkende Seite. Das Bild muß gar nicht sichbar mit dem img-Tag eingebunden sein, es reicht ein einfacher Textlink. Mit rel=nofollow kann man das Kapern des verlinken Bilder zwar wirksam verhindern, aber ich wollte das Bild in diesem Fall ja tatsächlich „übernehmen“.

Das Bild habe ich am Anfang des kleinen Einleitungstextes der Doodle-Top-Liste verlinkt. Nun war es nur eine Frage der Zeit, bis meine Seite für das Bild bei der Google-Suche als Linkziel erscheinen würde. Dessen sicher war ich mir aber nicht, da ich nicht abschätzen kann, wie stark Google die einzelnen Faktoren wie z.B. Relevanz der Seite, Trust und Freshness gewichtet.

Los gehts

Die erste, unmittelbar sichtbare Auswirkung der Verlinkung war eine Rankingverschiebung der Bilder in der Bilder-OneBox.

Mark Twain Bilder in Bewegung

„Mein“ Bild war von Platz 5 auf Platz 4 vorgerückt, „Martins“ Gemälde konnte sich sogar vom 6. auf den 3. Platz verbessern.

Was man erst beim Überfahren mit der Maus sieht, ist die Bildquelle. Auch hier gab es die erwarteten bzw. erhofften Veränderungen.

Mark Twain Bilder gelinkt

Das nunmehr auf dem dritten Platz liegende Bild verweist auf den TagSeoBlog, das nächste Bild auf Schnurpsel.

Allerdings war diese Zuordnung der Bilder zunächst sehr instabil, es gab einen ständigen Wechsel des Rankings als auch der referenzierten Websites. Mal wurden die originalen Seiten, dann wieder die kapernden Seiten angezeigt. Erst am Nachmittag stellte sich eine konstante Zuordnung zum TagSeoBlog und zu Schnurpsel ein.

500 Besucher gelinkt

Mark Twain Besucher über den Tag verteilt

So ein bißchen habe ich ja ein schlechtes Gewissen. Immerhin 500 Besucher kamen vorgestern ab etwa 6 Uhr mit der Suche nach Mark Twain von Google hier auf meine Seite. Sie werden vermutlich enttäuscht weiter gezogen sein, denn weder das Bild (zumindest nicht sichtbar), noch interessante Informationen zu dem amerikanischen Schriftsteller sind bei mir zu finden.

Tut mir ja leid, aber mir geht es auch manchmal nicht anders. Da klicke ich hoffnungvoll eine Treffer bei Google an und was bekomme ich vorgesetzt? Eine Seite mit null sinnvollen Inhalten, dafür aber mit um so mehr Werbung. Warum soll es anderen besser ergehen, als mir. :-)

Immerhin habe ich die Mark-Twain-Besucher hier nicht mit Werbung belästigt. Außer einem Erkenntnisgewinn habe mir die knapp 500 Besucher nichts eingebracht.

Es bleibt also dabei, mit einem einfachen Textlink auf ein Bild kann man dieses aus der Google-Bildersuche und damit auch der Universal-Search entführen. Damit kann man auch bei einem umkämpften Google-Doodle-Thema vorne dabei sein, selbst wenn man es mit einem normalen Artikel nicht schaffen würde.

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Rückblick auf das Mark Twain Google Doodle

Mark Twain Google Doodle

Gestern gab es bei Google ein Mark-Twain-Doodle und ich hatte für diesen Tag meine Top-Liste mal mitlaufen lassen. Den Rankingverlauf einiger, ausgewählter Seiten kann man im nachfolgenden Diagramm sehen. Die X-Achse zeigt die Stunde des Tages, die Y-Achse die Position in den Google SERPs.

Mark Twain Google Doodle - Ranking

TagSeoBlog

Bereits um 0 Uhr ist Martin Mißfeldt mit seinem TagSeoBlog bei Platz 176 eingestiegen. Das finde ich insofern bemerkenswert, weil es ja um den 176. Geburtstag von Mark Twain ging. Im Laufe des Tages konnte sich der Artikel bis auf Platz 27 (13 Uhr) hocharbeiten und hat sich dann bei Position 30 bis 40 eingepegelt. Martin scheint nicht nur Künstler und SEO zu sein, sondern auch ein Prophet, hatte er doch bei Google+ eben genau den Platz 27 vorhergesagt (8. Kommentar). :-)

GoogleWatchBlog

Der GoogleWatchBlog ist erst relativ spät (8 Uhr) und auch zunächst weit hinten (491) in den SERPs aufgetaucht. Der Artikel wurde auch erst kurz vor 7 Uhr veröffentlich. Dann ging es aber steil bis zu Plätzen knapp jenseits der 100 nach oben.

Oceparx

Seit einiger Zeit ist auch Oceparx bei den Google-Doodlen dabei. Komischerweise war sein Artikel nur für kurze Zeit (17 und 21 Uhr) bei Positionen knapp über 200 zu finden. Dabei wurde der Artikel bereits am 29. kurz vor 22 Uhr veröffentlich. Vielleicht ist das ja der Grund für das schlechte Abschneiden? Nein, ich habe keine Ahnung, was da los ist. :-)

Deeblog

Vom Deeblog habe ich vorhin bei Twitter gelesen. Es war wohl sein erster Versuch in Richting Google-Doodle. Dafür ist die Platzierung nach dem Einstieg bei über 400 (3 Uhr) bei Positionen um 230 gar nicht mal schlecht. :-)
Es gibt dort auch schon eine kleine Auswertung zum Thema Doodle.

Schnurpsel

Für meine Doodle-Top-Liste hatte ich auch keine wirklich gute Platzierung erwartet. Immerhin konnte sie zwischen 6 und 16 Uhr Plätze um 290 einnehmen. Das eigentlich Ziel war ja nur die Erhebung von einer paar Zahlen und ein kleines weiteres Experiment. Dazu morgen mehr.

Putzlowitsch

Auch für Putzlowitsch lief das Doodel mit Plätzen um 370 auch nicht wirklich gut. Ich wollte neben der Veröffentlicheung meiner kleinen Geschichte auch so ein wenig die anderen Doodle-Blogger mit „anschieben“. Da ich bei Rivva als sekundäre Seite auf der Liste stehe, kann das manchmal beim Sprung auf die Rivva-Startseite helfen.

Doodle oder nicht Doodle

Nenneswerte Besucherzahlen wird ein Doodle-Beitrag wohl nur dann bringen, wenn man es damit auch auf die erste oder zweite Google-Trefferseite schafft. Das ist allerdings bei einem auch international gut besetzten Suchbegriff wie Mark Twain sehr schwierig. Bei nicht weltweiten oder eher „exotischen“ Themen sind die Chancen deutlich besser.

Mal sehen, was als nächstes Doodle kommt. Ich werde dann auf jeden Fall wieder die Top-Liste mitlaufen lassen und hier über die Rankings berichten.

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Wie mir die Bing-Startseite ein paar Besucher brachte

Bing-Besucher

Bing-Besucher zu herbst see

Da war ich vor knapp einer Woche beim Durchsehen der Zugriffsstatistik für putzlowitsch.de doch überrascht, daß relativ viele Besucher von der Bing-Bildersuche bekommen waren. Allein 41 Suchende waren für die Suchphrase herbst see bei mir gelandet, insgesamt kamen über 80 Besucher von Bing. Das ist für Putzlowitsch und Bing rekordverdächtig. An normalen Tagen sind es bestenfalls deren 25 bis 35. Was war der Grund für die Verdoppelung der Bing-Besucherzahl?

Bing-Startseite

Bing unterlegt die Such-Startseite täglich mit einem hübschen Bild. Am Dienstag war dort ein See mit waberndem Nebel im Herbst zu sehen:

Bing-Startseite: Herbst See

Unter dem Bild findet man drei Links, die thematisch weiterführen. Der dritte Link führte am 22.11. zur Bing-Bildersuche mit dem Suchbegriff See Herbst.

Bing-Bildersuche

Eben zur Suche nach See Herbst ist derzeit auf Platz 11 ein Putzlowitsch-Bild zu finden:
Bing-Bildersuche: Herbst See

Daher kamen also die „vielen“ Besucher von Bing zur Putzlowitscher Zeitung. :-)

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Google Bildersuche beruhigt – Wikipedia großer Gewinner

Bewegte Bilder

Im Sommer dieses Jahres geriet die Google-Bildersuche heftig in Bewegung. Ein von mir damals ausgemachter Gewinner war die Wikipedia. Nach zwischenzeitlicher Beruhigung gab es vor einigen Woche erneut deutliche Ranking-Verschiebungen. Abermals konnte die Wikipedia ordentlich zulegen. Am deutlichsten sichtbar wurde das bei den Bilder-OneBoxen in der Google-Universal Search.

Seit etwa 7 bis 10 Tagen hat sich die Situation beruhigt, die Wikipedia-Bilder haben auch in der Google Bildersuche die jeweiligen Top-Positionen eingenommen. Hier sind exemplarisch drei Ranking-Diagramme:

Die Wikipedia (rote Linie) liegt mit jeweils einem Bild an erste Stelle. Beim Geld waren die Schwankungen zuvor je besonders gut sichtbar.

Interessant ist auch die Konstellation bei Brötchen und Nudeln. Nach dem Wikipedia-Bild folgen zwei Kochbuch-Bilder und dann ein Putzlowitsch-Bild. Leider könnte auch das durch die Brötchen-Abmahnung bekannt gewordene Kochbuch wieder Boden gut machen.

Die Bilder in Zahlen

Da die von mir knapp 40 überwachten Bilder keine statistisch relevante Stichprobe darstellen, habe ich versucht, meine Beobachtungen mit Zahlen zu unterlegen. Leider habe ich erst vor fünf Wochen begonnen, die Wert zu erfassen.

Für die Google-Universalsearch-Bilder habe ich die Daten aus SEOlytics für ein Diagramm zusammen gestellt. Da ich nur über eine SEOlytics-Starter-Testversion verfüge, habe ich mir die Zahlen seit der 42. KW in einer Exceltabelle eingetragen. Vielleicht hat man in der Pro-Version Zugriff aus entsprechende historisch Daten, keine Ahnung.

SEOlytics Universal Search

Der Anstieg ist gut zu sehen. Hatte die deutsche Wikipedia in der KW 42 „nur“ etwa 19000 Bilder in der Google Bilder-OneBox, so waren es eine Woche später bereits gut 32000, Tendenz immer noch steigend.

Für die Bildersuche selbst habe ich eigene Daten erhoben. Diese stammen aus meiner Betrachtung zu den Bildergrößen in der Google-Suche. Die Datenbasis mit nur 241 Suchphrasen ist natürlich auch sehr gering, zum Aufzeigen eines Trends sollte es aber reichen. Aus den Daten der jeweils ersten 100 Bildertreffer berechne ich den Bilder-Domain-Index. Er berücksichtigte auf die Position des Bilder.

Bilder-Domain-Index

Da die Daten nicht zeitlinear vorliegen, sieht der Spring vom ersten zum zweiten Datenpunkt entsprechend groß aus. Die erste „Messung“ erfolgte im August 2010, die folgenden ab Kalenderwoche 43/2011 jeweils wöchentlich.

Im August 2010 war die Wikipedia sogar noch schlechter als Kwick, MySpace bzw. academic.ru in der Bildersuche vertreten, mittlerweile hat sich das Bild doch sehr verändert.

Wikipedia-Bilder ein Gewinn?

Ob nun die Wikipedia-Bilder in der Google-Bildersuche tatsächlich einen Qualitätsgewinn für den Nutzer darstellen, da habe ich stellenweise doch arge Zweifel. Einen Vorteil haben diese Bilder (fast) immer, man kann sie praktisch gefahrlos für eigene Zwecke verwenden.

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Stanislaw Lem bei Google Universal Search und Bildersuche

So ein Google-Doodle bietet immer wieder Stoff für irgendwelche Betrachtungen zum Verhalten der Google-Suche bzw. Bildersuche.

Das heutige Stanislaw Lem-Doodle zeigt mal wieder deutlich, daß Links bzw. Hotlinks immer noch ziehen, wie Stichlingsuppe. :-)

Der Stanislaw Lem Bild-Link

Stanislaw Lem - Bild im TagseoblogMartin vom TagSeoBlog hat in seinem Doodle ein Bild von Stanislaw Lem verlinkt, welches in der Bildersuche einen vorderen Platz belegt. Es wird auch in der Bilder-OneBox bei den organischen Suchergebnissen im Rahmen der Universal-Search angezeigt.

Das Bild ist sowohl in der Bildersuche als auch in der Einblendung natürlich dasselbe. Allerdings verweist der Link zur Zielseite jeweils auf eine andere Seite.

Das Stanislaw Lem Bild in der Bildersuche

Stanislaw Lem in der Google-BildersucheIn der Google Bildersuche führt ein Klick zur der Seite, wo das Bild selbst auch liegt.

Wo nun der Ursprung des Bildes liegt, ist damit allerdings nicht klar, denn es gibt einige weitere Versionen.

Letzendlich ist dieses Bild auch nur die Schwarz/Weiß-Variante eines Farbbildes, welches man auch auf mehreren Webseiten findet. Selbst Google wird nicht wissen, woher das Bild ursprünglich stammt.

Das Stanislaw Lem Bild in der organischen Suche

Stanislaw Lem - Images-OneBox GoogleDie Universal-Search-Einblendung des Bildes verweist nun auf den Martins Doodle-Artikel, denn dieser hat für Google vermutlich eine höhere aktuelle Relevanz, als der eigentliche Artikel zum Bild (in der Bildersuche).

Nun könnte man sagen, Bild ist Bild. Google will jedoch das beste Ergebnis für den Nutzer liefern und da erscheint es nur konsequent, wenn der Suchende von Google zu einem brandneuen Artikel geschickt wird. Das Bild ist dort exakt dasselbe, allerdings eingebettet in aktuelle Informationen.

Freshness gewinnt

UhrheberEigentlich war mir das schon länger klar, das Google bei alten Bilder neue Seiten mit dem selben Bild bevorzugt. Ich konnte das zumindest bei mehreren meiner eigenen Bilder beobachten, die plötzlich auf anderen Seiten auftauchten.

Wenn man drüber nachdenkt, ist das aus Sicht des Nutzers auch nicht verkehrt. Der Bild-Urheber wird dazu allerdings eine etwas andere Meinung haben. :-)

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