Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

my-tag.de – Die News-Werbemaschine

In der Reihe „Geld verdienen im Internet“ stelle ich heute eine weitere Möglichkeit anhand eines praktischen Beispiels vor.

my-tag - die Werbeschleuder„Deutschland und die Welt – Der Tag – Teile Deine Infos mit dem Rest der Welt“ lautet der Untertitel von „my-tag – Die News-Suchmaschine“.

Das klingt erstmal so ein bißchen nach Nachrichten-Magazin, geboten wird aber eine mit Werbung überfrachtete, unübersichtliche Seite praktisch ohne eigene Inhalte (siehe Bild). Auf dem Screenshot nicht zu sehen ist die binlayer-Werbung, die hätte ja die restlichen Werbung überdeckt.

Die „News“ kommen vorzugsweise von der Google-Suche, wie bei jedem Artikel als Einleitungstext zu lesen ist:

„Newssuche nach §13 UrhG: Unser System durchsucht Google nach News & Informationen aus vielen Bereichen. Klicken Sie einfach auf die Überschrift und ein Textauszug erscheint.
Unter dem Link ‚Beitrag weiterlesen‘ etc. gelangen Sie zum Originalverfasser & dem vollständigen Originaltext Ihrer gesuchten Information.“

Ohhh, Newssuche nach §13 Urheberrechtsgesetz, dann ist ja alles in Ordnung und Bestens.

Abgerundet wird das Bild durch alberne Rechtsklick- und Markiersperren und putzige Hinweise im Quelltext wie:

Quellcode betrachtet – IP erfasst…. Scan FScarting Javascript
Da wir der Meinung sind das geistiges Eigentum gesichert werden muss, haben wir mal vorsichtshalber Ihre IP erfasst.
cCopyright Security Google Service 2009
Licensed under GNU/GPL 2.c
Software Downloads Fixes $Rev: 3353 $

Da kann ich nur den Kopf schütteln und mich wundern. Meinen die das alles wirklich ernst oder ist das nur eine schlecht gemachte Realsatire?

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Google-Bildersuche mit Werbung mit Bildern

Google Bildersuche – Werbung mit Bildern

Seit ein paar Wochen wird auch bei der Bildersuche Werbung eingeblendet.

Anfänglich schienen das normale AdWords-Anzeigen zu sein, die als Keyword irgendws mit Bildern dabei hatte, also Bild, Bilder, Foto, Fotos usw.

Diese normalen Text-Anzeigen wurde fast immer bei der Bildersuche angezeigt, bis sie vor einigen Tagen wieder verschwanden und eher nur selten bei sehr wenigen Suchbegriffen zu sehen war.

Konsequenterweise hat Google zeitgleich zur Veröffentlichung des neuen Designs bei der Bildersuche nun auch die Möglichkeit der bebilderten AdWords-Anzeigen eingeführt. Da von meinen geschenkten 100 AdWords-Euro noch ein paar Euros übrig sind, konnte ich natürlich der Versuchung nicht widerstehen, diese neue Bilderwerbung anzutesten.

Zunächst mal habe ich die Stelle gar nicht gefunden, wo ich nun die Bilder-Anzeigen einstellen und konfigurieren kann. Da kam mir dieser Beitrag gerade recht, ich hätte das nicht unter den Vorlagen für die Suche gesucht. Naja, ich kenn mich mit AdWords praktisch auch nicht wirklich aus.

Die Anzeige war schnell erstellt, es dauerte dann aber recht lange (zwei bis drei Tage), bis sie freigeschaltet wurde. Vermutlich wird das Bild noch „manuell“ begutachtet, im Unterschied zu reinen Textanzeigen kann das kaum ein Programm übernehmen.

Seit etwa drei Tagen werden mir in der AdWords-Verwaltung nun Impressionen angezeigt, gesehen hatte ich die Anzeige komischerweise selbst aber noch nie. Heute kam ich auf die Idee, mir mal die Brötchen Bilder bei google.com anzuschauen. Und siehe da, hier erscheint dann auch meine Brötchenbilder-Anzeige mit Brötchenbild. :-)

Es ist nun nichts wirklich spektakuläres, aber so ein Bild, wenn es gut gewählt ist, kann schon ein Blickfang sein und die Anzeige etwas auffälliger, besonders zwischen vielen Bildern, erscheinen lassen.

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Vuvuzela Gehörschutz – Roberta geht um

VuvuzelaEs paßt irgendwie so schön zum aktuellen Webmaster-Friday Thema „Kommentar-Spam und Trackback-Spam„. Und nein, ich habe den Webmasterfriday mit diesem Artikel nicht getrackbackt (oder trackgebackt?), weil ich ihn schlicht für nicht wirklich relavant halte. Es ist halt nur ein Beispiel für aktuellen Kommentarspam.

Heute hat Roberta bei Putzlowitsch einen Kommentar zur Vuvuzela hinterlassen. Der Link führte ursprünglich zum „Gehörschutz-Versand“, eigentlich für mich eine klare Sache, daß es sich um Kommentar-Spam handelt. Wenn es nicht so offensichtlich ist oder manchmal einfach aus Neugier suche ich bei Google, wo bereits weitere derartige Kommentare auftauchen. Dir gute Roberta ist schon etwas länger aktiv und hat bereits einige Kommentare auf anderen Blogs hinterlassen. Ein paar Beispiele:

„Die Vuvuzelas kann ich gar nicht leiden. So ein unangenehmes Geräusch habe ich nie gehört.“
„wow! beeindruckendes video, ist echt interessant zum anschauen.“
„Endlich eine Lösung des Problems! Ich hoffe. dass es wirklich wirkt“
„Wegen der Vuvuzelas warte ich auf das Ende der WM voller Ungeduld.“
„Wie könnte das erlaubt bleiben, das ist einfach dumm. Die Hörschaden sind also nicht von so großer Bedeutung.“
„kann man die vuvuzelas einfach verbieten?“
„Manche Leute haben Glück, ich aber muss das Geräusch ständig zu hause hören, Lucky man“
„Der Fußball gefällt mir nicht mehr, das ist das Resultat“
„140 Dezibel?! WOW! Das will ich mir gar nicht vorstellen.“
„Das ist das unerträglichste Geräusch der Welt. Gott sei Dank, dass ich dort nicht bin.“

Die Kommentare gehen schon mehr oder weniger auf den Artikel ein. Und immerhin nutzt die Aktion thematisch aktuelles Geschehen (Vuvuzela), eigentlich eine gar nicht mal schlechte Herangehensweise. Letzendlich muß jeder aber selber entscheiden, wie er mit solchen Kommentaren umgeht. Technische Spamabwehr dürfte wohl bei dieser Art von Spam-Kommentaren ohnehin versagen. Wo die Kommentare nicht moderiert werden, erscheinen sie dann direkt und bleiben vermutlich auch unbemerkt.

Aber andererseits, was solls? Es ist nun auch kein Weltuntergang, wenn da jemand ein paar Links bekommt, die zudem möglicherweise nur „nofollow“ sind. Man kann das auch mal locker sehen, wenn es denn nicht Überhand nimmt. Trööööööt! :-)

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So schnell ist Google – iPhone4Spiel

iPhone4spiel - TagSEOBlog am 21.06. auf Platz 1Da schreibt Martin einen Artikel eine Linkbait-Analyse zum iPhone4Spiel-SEO-Wettbewerb und schon etwa 5 Stunden später liegt er damit bei Google auf Platz 1. Nicht etwa mit News oder Blog, sondern in der ganz normalen Suche. Google ist halt schneller geworden, was möglicherweise zu einer anderen Strategie für solche SEO-Wettbewerbe führen kann (oder muß). Das A und O wird kurzfristige, punktgenau Optimierung sein. Vor einiger Zeit war soetwas noch undenkbar.

Hier die Top-Ten vom 21. Juni 2010 16:00 Uhr (aktuelle Top-Ten hier):
iPhone4spiel - Top-Ten am 21.06.2010

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Fremde Inhalte + automatische Backlinks = Erfolg?

In der Reihe „Geld verdienen im Internet“ stelle ich heute eine weitere Möglichkeit anhand eines praktischen Beispiels vor. Ging es kürzlich noch um das Geldverdienen mit Bildern, kommen heute Texte zum Zuge. Texte sind ja das AundO für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung, gute Texte machen sich bezahlt.

Aufmerksam darauf geworden bin ich Anfang Juni durch ein Pingback hier bei Schnurpsel. Da ich Kommentare und Track-/Pingbacks moderiere, schau ich vor dem Freischalten nach, wo diese herkommen. Es handelte sich um diesen „Beitrag“ zur Datenrettung (datenrettung.24h-tiрр.de). Gestern und heute kamen dann noch MPU, Katzen und Schufa hinzu. Ein wenig anders kommt Kreide, Sand und lange Strände daher. Ist auch ein anderer Betreiber, aber praktisch das selbe Prinzip.

Technik

Man benötigt ein Webhostingpaket oder einen Server im Internet. Hier wird zunächst WordPress (MU oder 3.0) installiert. Dann richtet man ein paar interessante Stichwörter als (virtuelle) Subdomains ein. Es funktioniert natürlich auch ohne Subdomains.

Texte

Nun benötigt man ein Plugin, mit dem man fremde Inhalte als Artikel in WordPress einlesen und speichern kann. Damit hat man schon mal ohne großen Aufwand Text, das wichtigste Futter für die Suchmaschinen. Bei den Beispielen oben werden die Inhalte vorzugsweise von Yahoo-Answers, dem Frage- und Antwortenportal von Yahoo abgegriffen. Man kann dort einfach die Feeds zur Stichwortsuche auslesen.

Das mit Yahoo-Answers hat zudem den Vorteil, daß man die Antworten direkt als Kommentare zu den Fragen einlesen kann. Damit wird das Blog-Feeling verstärkt.

Links

Neben dem Textfutter sind für Suchmaschinen natürlich auch Backlinks wichtig. Das Linkbuilding erfolgt hier auch automatisch über Pingbacks aus Blogs. Dazu werden mit einem Plugin über die Google-Blogsuche oder ähnliche Blogquellen passende Blogartikel zu aus dem Text extrahierten Stichwörtern gesucht. Diese werden dann als „Related Blogs“ direkt in den Artikel eingefügte.

Beim Speichern des „Artikels“ versendet WordPress nun brav an jede dieser Seiten ein Pingback. Spamabwehr-Plugins wie Trackback-Check und Ähnliche greifen hier natürlich nicht, weil der Link auf die Zielseite bei der pingenden Seite ja tatsächlich vorhanden ist.

Werbung

Nun hat man schon mal Inhalte und Backlinks, was fehlt ist nun noch die Werbung. Hier kommt idealerweise kontextsensitive Werbung wie AdSense zum Einsatz. Fertig ist die Laube, der Rest läuft weitestgehend automatisch.

Geld

Ob das nun tatsächlich funktioniert und den Rubel rollen läßt, kann ich nicht beurteilen. So wie oben beschrieben, ist es zumindest aus meiner Sicht angelegt. Technische gesehen ist das keine große Sache, aber Technik allein ist nicht alles. Aus SEO-Sicht kann ich das sowieso nicht beurteilen.

Na mal sehen, ob dieses Modell eine weitere Verbereitung findet. Ein paar andere Seiten/Domains gibt es zumindest noch, z.B. Kredite und Baufinanzierung. :-)

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