Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

1&1 WebspaceExplorer funktioniert nicht mit Firefox 3.6

Ich finde ja, daß der 1&1 Webspace-Explorer eine feine Sache ist. Bei vielen Dinge, wie z.B. einer WordPress-Installation, kommt man damit ganz ohne zusätzlichem FTP-Programm aus.

Da ich kürzlich meinen Firefox auf Version 3.6 geupdated habe, funktioniert der 1und1-WebspaceExplorer nun leider erstmal nicht mehr. Es wird nur der Rahmen angezeigt und dann der Rest nicht mehr geladen. In der Fehler-Konsole sieht man auch warum:
Firefox 3.6 - Javascript getBoxObjectFor
Ursache ist die im Firefox 3.6 nicht mehr verfügbare Javascript-Funktion getBoxObjectFor. Diese ist bereits seit Version 3.0 als „deprecated“ eingestuft und es war nur eine Frage der Zeit, wann sie ganz entfernt wird.

Ich hoffe, daß 1&1 hier schnell eine entsprechende Anpassung vornimmt. Im Moment bleibt zur Fehlerbehebung nur übrig, erstmal nicht auf den Firefox 3.6 upzudaten oder einen anderen Browser zu verwenden.

Update am 27.01.2010:
Der Fehler wurde behoben, der Webspace-Explorer funktioniert nun auch mit Firefox 3.6. Hat nur drei Tage gedauert, gar nicht mal schlecht. :-)

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Mit Werbung Geld im Internet verdienen, so einfach ist das

Meist sehe ich einen Großteil der Werbung auf Internetseiten nicht, nun habe ich aber mal testweise meine Werbeausblendemaschine ausgeschaltet und war verwundert, wo überall Werbung auftaucht. Teilweise enthalten die Seiten mehr Werbung als Inhalte und die Inhalte sind zudem noch nicht mal eigene.

Geld mit einer Suchmaschine verdienen

Erstes Beispiel ist die „Suchmaschine“ Tixuma. Die Suchergebnisse dort stammen von Yahoo, die Yahoo-API „BOSS“ erlaubt ausdrücklich das Erstellen eigener Suchapplikationen. Das eigentlich interessante ist aber das Geschäftsmodell hinter dieser Seite. In den FAQ steht dort:

1.1. Was ist Tixuma ?
Tixuma ist eine Suchmaschine, die seinen registrierten Usern Geld dafür zahlt, daß diese Tixuma für Ihre Suche im Internet verwenden. Zu diesem Zweck wird, wie bereits von anderen Webseiten bekannt, Werbung in Form von Werbebanner etc., in den Suchergebnissen eingeblendet. Im Gegensatz zu anderen Seiten jedoch, werden bis zu 80% der Werbeeinnahmen an seine User ausgeschüttet.

Auch der Name ist recht gut gewählt, denn wenn man Tixuma in die Laute zerlegt, kommt da z.B. Tick-Suma raus. Na, macht es klick? :-)

Geld mit Twitter verdienen

Zweites Beispiel ist die…, ja was ist das eigentlich? Na egal, das zweite Beispiel ist Twitter-Trends. Dort werden mit der Twitter-API Trends und Tweets abgegriffen und mit Google-Adsense-Werbung umgeben.
Auf der Startseite steht:

Der beliebte Zwitscherdienst Twitter wird heute auf vielseitige Weise genutzt. Um zu erkennen, welche Themen derzeit angesagt sind, wurde diese Seite erschaffen. …

Ich habe eher den Eindruck die Seite wurde geschaffen, um mit Google-AdSense-Werbung Geld zu verdienen :-)

Das Rezept für schnelles Geld im Internet

Man nehme die API eines großen Webdienstes, greife dort die Inhalte ab, zeige sie auf einer eigenen Webseite an und packe ordentlich Werbung drumherum. Fertig ist die Laube.

Gut, ein kleines Detail will ich nicht verschweigen. Man sollte sich zumindest grundlegend mit Programmierung, z.B. in PHP, auskennen, um die API-Funktionen nutzen zu können. Oder man kennt jemanden, der sich damit auskennt. Oder man findet jemanden, der davon Ahnung hat, z.B. über eine Online-Anzeige. :-)

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Das Burger mit Pommes – Experiment, Zwischenstand

Eigentlich wollte ich nur schnell nachsehen, ob nun endlich mal das erste „echte“ Mohakenox-Bild in der Bildersuche auftaucht. Nein, da ist im Moment noch nichts zu sehen, allerdings überraschenderweise mein „Burger mit Pommes„-Bild.

Das findet man natürlich nicht nur zum Suchbegriff Mohakenox, sondern auch zu Burger mit Pommes, in beiden Fällen in Zusammenschreibung. Google hat also im Moment das Bild burgermitpommes.jpg auf dem Zettel, vielleicht weil es den kürzesten Dateinamen hat? Für eine Bewertung des Ergebnisses ist es allerdings noch viel zu früh.

Nachtrag 20.01.2010 17:00
Mittlerweile hat sich Google nun doch für das Bild mit Bindestrichtrennung, also burger-mit-pommes.jpg umentschieden. Das ist gewissermaßen das von den meisten erwartete Ergebnis.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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Das Mohakenox-Experiment, ein kleiner Zwischenstand

Mohakenox am 18.01.2010

Ich hatte die Mohakenox-Geschichte ja schon ganz kurz beim Artikel „Burger mit Pommes“ angerissen, seitdem läuft auch meine Überwachung der Bildersuchergebnisse mit.

Richtige Ergebnisse, also die Bilder um die es dort geht, liegen zwar noch nicht vor, aber dennoch gibt es schon einen ganzen Schwung Bilder in den Bildersuchergebnissen zum Begriff mohakenox. Das sind aber erwartungsgemäß alles alte Bilder, die nur im Kontext des neuen Suchwortes irgendwo auftauchen. Die ersten gab es am Vormittag des 9. Januar, also ungefähr vier Tage nach dem Start der Aktion. Von den fünf Bildern der ersten Stunde sind aber keine mehr auf den vorderen Plätzen zu finden.

Derzeit werden die Suchergebnisse von zwei Seiten (prometeo.de und beqiraj.net) geflutet, es finde sich nur ganz wenige, andere Bilder darunter. Passenderweise sind mein „Bilderdieb“ und vom TagSeoBlog „Black Hat Bilder Seo“ und „Krimineller Bilderklau“ mit dabei :-)
Die ersten, echten Mohakenox-Bilder dürften so etwa mitte nächster Woche auftauchen, dann sind die üblichen zwei Wochen Karenzzeit um.

Mein „Burger mit Pommes„-Versuch zielt zwar in die gleiche Richtung, ist aber etwas anders angelegt. Da bei mir alle Bilder identisch sind, muß sich Google für ein Bild entscheiden. Zudem trete ich gegen etwa 150000 schon existierende Bilder an, also eher unter realen Bedigungen. Bei der normalen Suche stehe ich schon gar nicht mal so schlecht da:
Google - Burger mit Pommes

Und da sage noch jemand, eine zu hohe Keyworddichte sei schädlich. :-)

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SEO-Tipps und SEO-Tricks und überhaupt

Nach längerer Zeit will ich mal wieder beim Webmaster-Freitag mitmachen, das Thema der Woche lautet „Sollte man SEO-Tipps sharen?„.

Die Sicht der Dinge

Man muß bei diesem Thema mehrere Aspekte unterscheiden. Einerseits die Perspektive, also sieht man es aus der Sicht des SEOs, der als Sender die Tipps veröffentlicht oder aus Sicht eines Webseitenbetreibers bzw. SEO-Konkurrenten, der als Empfänger von den Tipps profitiert.

Aus meiner Perspektive als Webseitenbetreiber kann ich es nur begrüßen, wenn SEOs ihr Wissen mit dem gemeinen Volk teilen. Andererseits ist natürlich für einen gewerbsmäßigen SEO sein Wissen auch Betriebskapital und da kann ich es schon nachvollziehen, wenn er nur wenig oder gar nichts davon preisgibt.

Andererseits ist auch zwischen Tipps und Tricks zu unterscheiden, obwohl hier die Trennlinie nicht ganz klar gezogen werden kann und die Übergänge in der Betrachtunsgweise des Herangehens gleitend sind.

SEO-Tipps

Im Duden findet man zum Stichwort „Tipp“ folgendes:

nützlicher Hinweis, guter Rat, der jemandem bei etwas hilft

Genau das ist ein Tipp, ein nützlicher Hinweis, nicht mehr und nicht weniger. Meist kann man diese Tipps unter SEO-Basiswissen einsortieren. Wenn nun jemand sagt, das ist ja alles nichts Neues und man kann das überall finden dann sage ich, bestimmte Sachen kann man einfach nicht oft genug wiederholen. Bezogen z.B. auf Bilder im Web kann ich folgendes empfehlen, auch wenn das schon alles ein alter Hut ist :-)
Alter Hut

  • Datei dem Bildinhalt entsprechend benennen
  • Sinnvolle Alt- und Titeltexte verwenden
  • Geeignete Bildgrößen verwenden
  • Passendes Formate nach Bildtyp auswählen

Das sind aber alles Sachen, die vordergründig gar nichts mit SEO zu tun haben, sondern mit Benutzerfreundlichkeit und Web-Standards bzw. damit, wie man seine Daten organisiert und sich dadurch das Leben leichter macht.

Die Bilddatei mit dem alten Hut nenne ich einfach deshalb alter-hut.jpg, damit ich bei den vielen Bildern selbst den Überblick behalte. Denn bei Dateinamen wie DSCF2783.JPG oder IMG_1966.JPG müßte ich erst jedesmal alle Bilder durchsehen, um das Gesuchte zu finden.

Wenn nun zufälligerweise auch die Suchmaschinen die oben genannten Punkte gut bewerten, ist das zwar schön, hat aber nichts mit SEO zu tun. Wer aber so grundlegende Dinge nicht berücksichtigt und z.B. die Bilder der 12 Megapixelkamera in höchster Auflösung mit mehreren Megabyte Dateigröße in seine Webseite einbindet, wird halt nicht nur die Leser vergraulen, sondern auch die Suchmaschinen vercrawlen.

SEO-Tricks

Auch zum „Trick“ hält der Duden eine schöne Kurzbeschreibung bereit:

listig ausgedachtes, geschicktes Vorgehen; Kunstgriff; Kniff; List

Das trifft es ganz gut, denn Kniff, List und vielleicht sogar Täuschung passen aus meiner Sicht wie die Faust aufs Auge, es muß aber nicht unbedingt so negativ gesehen werde. Ein SEO-Trick ist also alles, was über die oben beispielhaft für Bilder genannten Tipps hinausgeht und nicht wirklich der Benutzerfreundlichkeit, sondern vielmehr fast nur der Suchmaschine dient.

Besonders bei SEO-Wettbewerben wird gerne mal in die Trickkiste gegriffen. Deshalb sind diese Wettbewerbe auch gut geeignet, solche manchmal ganz billigen Tricks kennenzulernen. Eine Sache war mir damals (2005) bei der „Hommingberger Gepardenforelle“ aufgefallen. Da dieser Wettbewerb eine relative größe Popularität erlangte, haben da auch viele kleine Webseiten einfach nur aus Spaß an der Freude mitgemacht.

Nicht lange ließen damals Linktauschangebote auf sich warten, auch ich hatte einige E-Mails bekommen. Der gemeine Websitebetreiber hatte bestimmt schon davon gehört, das viele Links nicht nur gut für Besucher sonder auch für die Platzierung bei den Suchmaschinen sind (und darauf kam es beim Wettbewerb ja an). Das Motto war einfach „Verlinkt uns und wir verlinken euch“. Nur ist ein Link, wie ihn der Besucher auf der Seite sieht, nicht unbedingt auch etwas für die Suchmaschine wert, z.B. wenn er per Javascript eingebunden ist und der Suchmaschinen-Bot den Link überhaupt nicht sieht. Die Bots sind, auch heute noch, weitestgehend Javascript-blind.

Mit Tricks sollte man also eher vorsichtig sein, sowohl beim Veröffentlichen als auch bei der Nutzung. Oft basieren Tricks nur auf Unzulänglichkeiten, Schwachstellen oder Fehlern und können durchaus auch mal nach hinten losgehen. Genau dann, wenn eben jene Unzulänglichkeiten, Schwachstellen oder Fehler beseitigt werden.

Mein SEO-Tipp für heute

Zum Schluß kann ich mir einen kleinen SEO-Tipp nicht verkneifen. Es ist eine Buchempfehlung für ein Buch, das ich zwar selber gar nicht besitze oder kenne, das aber bestimmt eine feine Sache ist, zumindest wenn man sich für SEO interessiert: „SEO“ von Christoph Tannert

Und nein, ich habe das Buch nicht entdeckt, weil ich bei Amazon nach SEO gesucht habe. Es steht hier bei mir im kleinen Buchladen um die Ecke im Schaufenster.

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