Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Google+ zeigt zu Fotos EXIF-Daten und Farbhistogramm an

Google+ Fotos mit Details (EXIF-Daten und Farbhistogramm)

Es ist wahrscheinlich nichts wirklich Neues, ich habe das zumindest aber erst vor ein paar Minuten entdeckt. :-)

In Google+ werden bei Bildern über [Aktionen]->[Fotodetails] ein paar Informationen zum Bild angezeigt. In jedem Fall werden der Bilddateiname und der Name des Bildeigentümers ausgegeben.

Falls vorhanden, erscheinen auch Aufnahmedatum, -zeit und weitere Informationen aus den EXIF-Daten, wie Kamera-Modell, Belichtung, Blende, Brennweite usw.

Falls das Bild ein Echtfarbbild ist, also kein Bildtyp mit einer reduzierten Farbpalette z.B. wie GIF oder 8-Bit-PNG, wird auch ein Farbhistogramm angezeigt. In diesem Histogramm kann die aufsummierte Farbverteilung aller Pixel eines Bilder getrennt in die Farbkanäle Rot, Grün und Blau begutachtet werden.

Ein Histogramm bzw. Farbhistogramm spielt in der Bildverarbeitung, Bildklassifizierung und Bilderkennung eine wichtige Rolle und dürfte damit ein der Grundlagen für die Googlesuche nach ähnlichen Bildern und die Bildersuche mit einem Bild sein.

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Manchmal verstehe ich die Google Bildersuche nicht

Die UND-Verknüpfung der Suchbegriffe

Bisher hatte ich gedacht, daß Google eingegebene Suchwörter UND-verknüpft, also jedes weitere Wort die Suche einschränkt. Nach dieser Vorstellung müßte sich die Trefferzahl mit jedem weiteren Suchbegriff verringern.

Oder anders herum gesagt sollte die Anzahl der ungefähren Ergebnisse steigen, wenn ich einen Teil der Suchphrase entferne. Zumindest sollte die Zahl nicht kleiner werden, denn die Suche ist ja dann weniger spezifisch. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.

Aufgefallen ist mir das bei der Suche nach 111111 km. Ich hatte da kürzlich bei Putzlowitsch etwas zum Kilometerstand 111111 geschrieben. Als Ergebnis zeigt Google eine Trefferzahl von knapp 70 Millionen an:
Google Bildersuche - 111111 km

Nun wollte ich sehen, wo mein Bild nur für die Zahl 111111, also ohne km (Kilometer) zu finden ist:
Google Bildersuche - 111111
Erwartungsgemäß landet das Bild weiter hinten, so auf Position 20, was schonmal daran liegen dürfte, daß es ja viel mehr Treffer ohne km geben wird. Aber was zeigt Google da oben an? Angeblich gibt es nur ungefähr 1,5 Millionen Ergebnisse.

Die Frage ist nun, warum das so ist. Stimmt einfach die angezeigte Anzahl der ungefähren Ergebnisse nicht, hier immerhin um Größenordnungen, oder ist meine Annahme der impliziten UND-Verknüpfung einfach falsch. Oder ist der Grund ein ganz anderer?

Wie filtert das SafeSearch-Filter

Schon vor einiger Zeit war mir eine andere Ungereimtheit aufgefallen. Beim SafeSearch-Filter in der Google-Bildersuche gibt es drei Stufen, strikte Filterung, moderate Filterung und keine Filterung. Google hat erst kürzlich SafeSearch in einem kleinen Video erklärt, man kann eine kurze Beschreibung der drei Filtertypen auch hier nachlesen.

Die Voreinstellung ist „SafeSearch – Moderat“, für die Suche nach Gurke wird eine Anzahl von ungefähr 386000 Ergebnissen ausgegeben:
Google Bildersuche - SafeSearch moderat (Gurke)

Wenn ich nun das SafeSearch-Filter auf „Aus“ stelle, werden es nicht etwa mehr, sondern weniger Bilder, nämlich 359000:
Google Bildersuche - SafeSearch aus (Gurke)
Nach meinem Verständnis müßten es aber mehr Treffer werden, denn es wird ja nun gar nicht mehr gefiltert. Selbst wenn ich annehme, daß es überhaupt keine anstößigen Bilder gibt und deshalb bereits bei moderater Filterung alle Bilder angezeigt werden, sollt der Wert dann aber zumindest gleich bleiben und nicht kleiner werden.

Die Abweichung ist beim SafeSearch-Filter zwar nicht so groß, wie bei der UND-Verknüpfung, logisch nachvollziehen kann ich das aber irgendwie nicht. Vielleicht ist ja alles doch nur eine Anzeigeproblem, wer weiß.

Google-Bildersuche, das unbekannte Wesen

Das sind nur zwei der Geheimnisse der Google-Bildersuche, es gibt noch ein paar andere, die eher das Ranking der Bilder betreffen. Die Google-Suche ist ohnehin weitestgehen eine große Blackbox, deren innere Funktion sich mir (und auch anderen) wohl nie erschließen wird.

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Google erklärt SafeSearch für die Bildersuche

In einem kurzen Video erklärt Google Produktmanager Peter Linsley die Funktionen von „SafeSearch for Google Images„. Inhaltlich ist das jetzt nichts wirklich Neues, interessant finde ich hingegen die im Video gezeigten Beispiele.

Das erste Beispiel ist Mona Lisa, die von Martin Mißfeldt im TagSeoBlog wohl am häufigsten als Beispiel verwendete Suchphrasen für die Bildersuche.

Das zweite Beispiel ist Cat, also Katze. Katze ist nun ein von mir ständig beobachtetes Suchwort, über das ich schon öfter Google-Bildersuche instabil etwas geschrieben habe.

Bei mir liegt die Bevorzugung der Katze und der Katzen einfach darin begründet, daß eines meiner Katzenbilder von putzlowitsch.de schon länger in der Bildersuche gut platziert ist.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es aber zwischen Martins und meinem Standardbeispiel. Seine Mona Lisa ist gewissermaßen international, Mona Lisa heißt auf Deutsch, auf Englisch und in vielen anderen Sprachen auch Mona Lisa.

Die Katze hingegen gibt es nur in der deutschen Sprache, auf Englisch heißt sie cat, auf Französisch Chat, auf Tschechisch Kočka und auf Portugiesisch Gato.

Deshalb findet man z.B. Martins Giraffenhals-Mona-Lisa auch in der englischen Bildersuche auf der ersten Seite, von meiner Cat ist dort weit und breit nichts zu sehen.

Egal, ich finde es zumindest lustig, daß ausgerechnet unsere beiden Standardbildersuchanfragen Mona Lisa und Cat (Katze) als Beispiele im Google-Video verwendet wurden.

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Dein Browser ist veraltet – meint zumindest WordPress

Wordpress meint - Dein Browser ist veraltet!

Dein Browser ist veraltet! – Damit hatte mich das neue WordPress 3.2.1 im Adminbereich (Backend) begrüßt. Dabei bin ich mir keiner Schuld bewußt, mein Firefox ist auf dem aktuellen Stand (Version 5). Ich hatte extra noch mal auf den Button [Nach Updates suchen] geklickt und Firefox bestätigt mir auch prompt, daß ich die aktuelle Version habe.

Über solche Besserwisserei hatte ich früher schon einmal berichtet, ich finde das einfach unpassend.

Schuld ist wohl der angepaßte Browser-String, durch den ich in meinen Serverlogfiles die eigenen Zugriffe einfach ausfiltern kann. Es dürfte ja kein Geheimnis sein, daß man den Browser-String (User-Agent) problemlos „fälschen“ kann. Insofern sind daran festgemachte CSS- oder Programmverzweigungen eigentlich witzlos.

Wobei ich aber zugeben muß, daß vermutlich 99,95% der Internetnutzer ihre Browserkennung nicht geändert haben werden. Insofern ist das mit diesen gut gemeinten Hinweisen schon in Ordnung.

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WordPress Update von 2.9.2 auf 3.2.1

Wordpress 3.2.1 - Backend (Admin-Bereich)

Großer Versionssprung

Mein letztes WordPress-Update liegt schon länger zurück (April 2010). Nun habe ich kurz entschlossen gleich den Sprung von Version 2.9.2 auf 3.2.1 gewagt. Allerdings nicht mit dem WP-eigenen Onlineupdate, sondern gewissermaßen „zu Fuß“. Bei großen Versionssprüngen ist mir das sicherer, man weiß ja nicht, ob alle Plugins und das Theme noch unter der neuen Version funktionieren.

Nur kleine Panne

Das Update lief auch problemlos durch, allerdings war dann plötzlich meine Startseite nicht mehr erreichbar (Fehler 404). Das Problem kam durch eine eigene Erweiterung zustande, in der der ich URL-Parameter und numerische Werte überprüfe. Neuerdings erzeugt WordPress für die Startseite intern die leeren Parameter pagename und page, welche ich nun als Sonderfalll bei der Prüfung berücksichtige.

Neue Funktionen und Verbesserungen

Mit den neuen Funktionen und Möglichkeiten werde ich mich erst in den nächsten Tagen beschäftigen. Aber so auf den ersten Blick sieht alles schon ganz gut aus. Angeblich soll WP 3.2.x auch schneller sein, man wird sehen. Mit knapp 17 MB auf der Startseite und 19 MB im Adminbereich ist zumindest der Speicherbedarf nicht gestiegen. Ich habe die alten Werte jetzt nicht im Kopf, aber es könnte sogar etwas weniger sein, als bei WP 2.9.x.

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