Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Was hat der Cost-Average Effekt mit Sauna-Aufguß zu tun?

Ich bin ja immer wieder überrascht, was die neue Funktion „Suchen mit Bildern“ bei der Google-Bildersuche so zu Tage fördert. Ich finde es besonders dann beeindruckend, wenn nur Teile es Originalbildes im gefunden Bild vorhanden sind.

Der Cost-Average Effekt mit Tomaten erklärt

Volksbank Dill: Der Cost-Average Effekt mit Tomaten erklärt

Die Volksbank Dill erklärt den Cost-Average Effekt am Beispiel von Tomaten. Zur Illustration wird dort ein Ausschnitt meiner Tomaten verwendet.

Das für mich eigentlich interessante ist der Artikel selbst, denn ich hatte bisher noch nie etwas von einem Cost-Average Effekt (Durchschnittskosteneffekt) gehört. Ich finde, das wird dort am Beispiel der Tomaten recht gut erkärt, daß sogar ich als finanztechnischer Laie es verstehe. :-)

Der Sauna-Aufguß Minzbeere für Saunafans

Sauna-Fans: Sauna Aufguß Minzbeere mit Erdbeeren

Der große Saunagänger bin ich zwar nicht, erinnere mich aber an relativ regelmäßige Schwimmhallen- und Saunabesuche zusammen mit meinen Eltern in meiner Kindheit. Da gab es aber als Aufguß nur Wasser. Um so interessanter finde ich es, was man heutzutage alles in die Sauna kippen kann. So gibt es z.B. den Saunaaufguß Minzbeere, der bei den Saunafans beschrieben wird. Er besteht aus Minze und verschiedenen Beeren, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Als Grundlage des Bildes wurden meine Erdbeeren verwendet. Oben links wurden noch Waldbeeren und unten rechts Himbeeren darüber gelegt. Trotzdem findet Google das Bild zu meinem Erdbeerbild. Hut ab!

Interessante Sachen entdecken

Es ist nicht das erste Mal, daß ich durch eines meiner Bilder auf Dinge aufmerksam werde, die ich ansonsten vermutlich nie entdeckt hätte. Wenn ich da so an die Sache mit den Schlagzeugern denke.

Bisher konnte ich diese Seiten hauptsächlich durch Hotlinks entdecken, falls meine Bilder dort jeweils direkt eingebunden waren. Durch die neue Bildersuche mit Bild gibte es viel mehr Möglichkeiten, solche bemerkenswerten Seiten zu finden, selbst wenn vom Ursprungsbild nicht mehr viel übrig geblieben ist. Danke Google! :-)

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Keine Kommentare »

Google erklärt SafeSearch für die Bildersuche

In einem kurzen Video erklärt Google Produktmanager Peter Linsley die Funktionen von „SafeSearch for Google Images„. Inhaltlich ist das jetzt nichts wirklich Neues, interessant finde ich hingegen die im Video gezeigten Beispiele.

Das erste Beispiel ist Mona Lisa, die von Martin Mißfeldt im TagSeoBlog wohl am häufigsten als Beispiel verwendete Suchphrasen für die Bildersuche.

Das zweite Beispiel ist Cat, also Katze. Katze ist nun ein von mir ständig beobachtetes Suchwort, über das ich schon öfter Google-Bildersuche instabil etwas geschrieben habe.

Bei mir liegt die Bevorzugung der Katze und der Katzen einfach darin begründet, daß eines meiner Katzenbilder von putzlowitsch.de schon länger in der Bildersuche gut platziert ist.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es aber zwischen Martins und meinem Standardbeispiel. Seine Mona Lisa ist gewissermaßen international, Mona Lisa heißt auf Deutsch, auf Englisch und in vielen anderen Sprachen auch Mona Lisa.

Die Katze hingegen gibt es nur in der deutschen Sprache, auf Englisch heißt sie cat, auf Französisch Chat, auf Tschechisch Kočka und auf Portugiesisch Gato.

Deshalb findet man z.B. Martins Giraffenhals-Mona-Lisa auch in der englischen Bildersuche auf der ersten Seite, von meiner Cat ist dort weit und breit nichts zu sehen.

Egal, ich finde es zumindest lustig, daß ausgerechnet unsere beiden Standardbildersuchanfragen Mona Lisa und Cat (Katze) als Beispiele im Google-Video verwendet wurden.

Keine Kommentare »

Meine Euro-Scheine im Fernsehen

ARD Deutschlandtrend Juli 2011 Steuersenkungen

Vor ein paar Tagen habe ich zufällig im Urlaub die Tagesthemen bei der ARD gesehen. Im ARD-DeutschlandTrend vom Juli 2011 von und mit Jörg Schönenborn ging es unter anderem um Steuersenkungen. Als Hintergrund für die Ergebnisgrafik sind ein paar aufgefächerte Euroscheine (5, 10, 20 und 50 Euro) zu sehen.

Euroscheine  5 bis 50Hej, die sehen ja fast so aus wie meine Euroscheine, dachte ich. Aber gut, vier Euroscheine sind nun wirklich nichts Besonderes, die sehen meinen bestimmt nur ähnlich, genau erkennen konnte ich es auf dem Fernseher sowieso nicht.

Heute habe ich mir aus Neugier mal das Video zum Beitrag in höchster Qualität runtergeladen und die Euroscheine in Ruhe angesehen.

Was soll ich sagen, es sind wohl doch meine Scheine. Ich habe sie zum Vergleich links in den Screenshot eingefügt:

Deutschlandtrend Steuersenkungen Euroscheine

Das kann kein Zufall sein, die gleichen Winkel, die selben Überlappungen. Besonders interessant ist auch die linke obere Ecke des 20 Euro Scheins, welche sich noch in der blauen Euroflagge befindet. Beim 10er und 5er hingegen ragt die Ecke etwas über die Eurofahne hinaus.

Wie gesagt, das Bild von ein paar Euroscheinen ist nichts Besonderes. Interessant finde ich allerdings, wie so ein unscheinbares Bild den Weg aus dem Internet auf den Fernsehbildschirm findet und damit einem Millionen-Publikum präsentiert wird. :-)

6 Kommentare »

Oberflächliche Änderungen bei Google

Wenn man derzeit bei Google etwas sucht, sieht die Google-Benutzeroberfläche fast jedes Mal etwas anders aus. Drei wesentliche Änderungen sind mir in den letzten Tagen aufgefallen.

Die schwarze Google-Navigationsleiste

Google - Schwarze NavigationsleisteSchon vor drei Tagen hatte ich erstmals die schwarze Menüleiste am oberen Bildrand bemerkt.

Dementsprechend ist die Schrift nun weiß bzw. grau. Der kleine farbige Balken oben, der die aktuelle Auswahl hervorhebt, ist nicht mehr blau, sondern rot.

Eigentlich ist auch das Schwarz kein Schwarz sondern ein dunkles Grau (18% Helligkeit). Es wirkt je nach Monitor-Einstellung aber fast wie schwarz, besonders im Kontrast zum umgebenden Weiß.

Die grauen Google-Optionen und der Suchfeldrahmen

Google - Graue Optionen und SuchfeldrahmenEher selten habe ich bisher die neue graue Optik der Googleoberfläche gesehen. Dabei werden die Navigation und die Optionen in der linken Sidebar grau mit grauen Symbolen dargestellt.

Der aktuelle Menüpunkt und die Optionsgruppen werden rot eingefärbt.

Das Suchfeld hat einen hellgrauen Hintergrund und einen grauen Rahmen bekommen. Der Suchbutton ist vom Eingabefeld abgesetzt und hat keine Beschriftung mehr, sondern ein weißes Lupensymbol aus blauem Grund.

Der Trend geht eindeutig zum schlichten, flachen Design und weg von bunten, pseudo-3D Elementen mit Schatten-Effekten.

Die Google-Bildereinblendung mit Hover-Effekt

Google - Bilder in  der Universalsearch mit HoverWenn bei den normalen Suchergebnissen Bilder eingeblendet werden, erhalten diese nun auch den bereits aus der neuen Bildersuche bekannten Maus-Hover-Effekt. In einem aufpoppenden Fenster werden dann weitere Informationen zum Bild, wie Dateiname, Größe und verweisende Domain angezeigt.

Das wurde zwar bereits vor ein paar Wochen angekündigt, ist nun aber erst auch bei google.de angekommen.

So könnte das neue Google-Design aussehen

Google im neuen DesignInteressanterweise habe ich die drei Veränderungen bisher nur einzeln gesehen, obwohl gerade die schwarze Navigationsleiste mit den grauen Optionen und dem grau unterlegten Suchfeld optimal zusammen passen. Für einen Gesamteindruck habe ich einfach alles mal zusammenmontiert.

Die neue Google-Oberfläche sieht für mich frischer und moderner aus als zuvor. Bei den Bildern in der Universalsearch habe ich mich schon dabei ertappt, daß ich mit der Maus über dem Thumbnail wartete, bis das Infofenster eingeblendet wird. Das kam dann aber nicht, jetzt wird die Benutzeroberfläche auch diesbezüglich konsistenter.

Fragt sich nur, wann aller Neuerungen vereinigt werden.

Update 30.06.2011:
Google - Position der Ziel-URL alt und neu

Was mir vorgestern gar nicht aufgefallen war, die URL der Zielseite steht jetzt direkt unter dem Titel noch vor dem Text-Snippet. Früher stand sie darunter. Außerdem ist die Funktion „Ähnliche Seiten“ weggefallen.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Ein Kommentar »

Bei Google mit Bild suchen – was ist Übereinstimmung?

Google Bildersuche - Übereinstimmende Bilder - Kaffee

Kaffeebohnen haufenweise

Seit ein paar Tagen gibt es die neue Google-Suche mit Bildern. Seitdem habe ich so einige, vorzugsweise eigene Bilder getestet und teilweise überraschende Treffer entdeckt. Bei der Suche nach meinem Kaffee-Bild, einem kleinen Haufen Kaffeebohnen, wird als zweiter Treffer bei „Seiten mit übereinstimmenden Bildern“ diese Seite mit dem Bild eines Kaffeeglases (Latte-Macchiato Glas?) und ein paar Kaffeebohnen angezeigt (siehe Screenshot oben).

Mein Kaffee, Dein Kaffe, unser KaffeeNa gut, da ist irgendwie auch ein kleines Häufchen Kaffee zu sehen, aber sind das wirklich meine Bohnen? Wenn man die beiden Bildern gegenüber stellt, wird es deutlich, mein Kaffeehaufen wurde dort verwendet.

Oben wurden ein paar Kaffeebohnen wegretuschiert, das läßt den Bohnenberg etwas flacher aussehen. Im Vordergrund wurden einige einzelnen Kaffeebohnen hinzugefügt.

Ich finde es erstaunlich, daß Google hier den Zusammenhang findet, auch wenn es aus Sicht des Betrachters wohl eher ein anderes Bild ist. Zumindest würde ich nicht von einem übereinstimmenden Bild sprechen.

Übereinstimmende Katzen, Kerzen und Physalis

Google Bildersuche - Übereinstimmende Bilder - Katze

Meine Katze wurde in einer Zusammenstellung aus drei Einzelbildern verwendet. Allerdings wurden der Katze auf dem Bild die Pfoten abgeschnitten. Google erkennt den Bildteil trotzdem als zu meiner Katze gehörend.

Google Bildersuche - Übereinstimmende Bilder - Kerzen

Ganz lustig finde ich die Verwendung meines Kerzen-Bildes. Das Bild ist schon nicht mehr auf der Zielseite zu finden, der User jos88 hatte es wohl einige Zeit als Profilbild bei last.fm verwendet.

Google Bildersuche - Übereinstimmende Bilder - Physalis

Am verblüffendsten finde ich aber, daß Google meine Physalis auf einem Produkt in der Türkei entdeckt hat. Ich kann nicht Türkisch, das sieht aber irgendwie nach Physalis-Marmelade oder so etwas aus.

Übereinstimmung im weitesten Sinne

Auch wenn Google den Begriff „übereinstimmend“ etwas weiter faßt, als man es erwarten würde, finde ich die gefundenen Zuordnungen sehr beachtlich. Selbst kleine, veränderte Teilkomponenten eines Bildes können dem Ausgangsbild zugeordnet werden. Einfach ist das sicher nicht, hier hat Google einiges geleistet.

Über den praktischen Nutzen für den „normalen“ Bildersuchenden läßt sich sicher streiten. Zumindest bietet die Suche nach Bildern mit Bildern eine gute Möglichkeit, die Verwendung eigener Bilder im Internet zumindest teilweise aufzuspüren, selbst wenn es nur auf dem Etikett eines Schraubglases ist. :-)

Keine Kommentare »