Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Google-Bildersuche mit neuem imagesite-Parameter

Achtung: Seit Mai 2019 funktioniert der imagesite-Parameter wieder als src-Parameter!

Achtung: Seit etwa Mitte August 2010 funktioniert der imagesite-Paramater nicht mehr!

Martin vom TagSEOBlog hatte kürzlich festgestellt, daß sich die Bildersuche mit dem site-Parameter anders als bisher verhält. Früher wurden für eine Site-Abfrage bei der Bildersuche in erster Linie Treffer angezeigt, bei denen sich das Bild selbst auf der Seite befindet.

Damit konnte man z.B. auch Hotlinks finden, daß heißt, eine andere Seite hat ein Bild direkt von der abgefragten Seite eingebunden. Besonders einfach ging das, wenn die abgefragte Seite bei Google als potentiell jugendgefährdend eingestuft war, denn dann förderte der SafeSearch-Parameter safe=strict alle Hotlinks auf einen Blick zu Tage.

Was die Site-Abfrage zeigt

Google Bildersuche – Site:schnurpsel.de

Nun werden hingegen Bilder angezeigt, die auf der gesuchten Seite referenziert werden, egal ob sie als sichtbares Bild oder Link eingebunden sind. Es spielt jetzt auch keine Rolle mehr, ob sich das Bild selbst auf der Seite oder ganz woanders befindet. Bei meiner Schnurpsel-Seite sieht das dann so wie auf nebenstehendem Bild aus.

Das erste Bild ist von Strato, bei mir nur als Link im Zusammenhang mit SpeedPlus verwendet. Das dritte Bild (Brötchen) ist von Putzlowitsch und das fünfte von lebensmittelfotos.com, auch nur ein Link beim Brötchen-Beobachter.

Überall steht aber schnurpsel.de darunter, denn bei mir hier ist das Bild zu sehen oder verlinkt. Eigentlich ist diese Information damit fast redundant, da es ja immer dieselbe ist. Aber eben nur fast, denn es werden bei der Site-Abfrage auch Subdomains mit eingeschlossen, und diese werden dann gegebenenfalls angezeigt.

Der neue Suchparameter imagesite

Google Bildersuche – Imagesite:schnurpsel.de

Nun wäre es ja schön, wenn man nicht alle möglichen Bilder findet, die auf einer Seite „angezeigt“ werden, sondern eben jene, bei denen das Bild auf der Seite beheimatet ist.

Genau dafür gibt es nun den Suchparameter imagesite:. Er funktioniert genau wie site:, man gibt dahinter einfach die gewünschte Domain an, z.B. imagesite:schnurpsel.de.

Das ist nun für meine Seite hier wenig spektakulär, von den 64 site-Bildern bleiben 56 imagesite-Bilder übrig. Aber es sind nun tatsächlich nur Bilder, die hier auf schnurpsel.de liegen. Ein schönes Beispiel ist aber jappy.de, da wird gehotlinkt, was das Zeug hält. So findet man derzeit etwa 88000 Bilder mit site:jappy.de, ich würde sagen, 99% davon sind überall auf der Welt, aber nicht auf jappy.de zu finden. Mit imagesite:jappy.de schrumpft das Ganze auf unter 500 (fast all von der Subdomain wiki.jappy.de) zusammen.

Damit funktioniert nun auch die alte Hotlink-Suche mit dem safe=strict Parameter ganz hervorragend, als Beispiel muß jetzt mal Martins Seite herhalten (ich hoffe, Du nimmst mir das nicht übel).
Nachtrag: Falls man nun grad nicht bei Google auf dem Index steht, klappt das mit dem safe=strict leider nicht. Es geht aber auch einfacher, wenn man es logisch zu Ende denkt:
imagesite:domain.tld -site:domain.tld
Hätte ich auch selber drauf kommen können, bin ich aber nicht :-)
Danke für den Hinweis im Kommentar von Martin Mißfeldt auf diese Seite. Entdeckt hatte ich es aber schon heute Vormittag in einem Kommantar von Michael bei SEO-Book.

Ende gut, alles gut

Die neue Site-Abfrage (site:domain.tld) liefert nun einen schönen, konsistenten Überblick über alle Bilder einer Seite, die dort zu sehen oder verlinkt sind. Mit dem (neuen?) Parameter Imagesite imagesite:domain.tld bekommt man hingegen alle Bilder angezeigt, die auch als Bild auf der Seite beheimatet sind. Ich würde sagen, alles richtig gemacht, Google! :-)

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Aktuelle Brötchen-News vom 17.02.2010

Brötchen-News vom 17.02.2010Wer hätte gedacht, daß schon wenige Tage nach der ersten Verbesserung eines Brötchenritters, nun ein weiterer Ritter einen kleinen Erfolg zu verbuchen hat. Ritter Ingo der Großmütige konnte sich mit seinem Röhren-Brötchen um eine Position verbessern (von 4 auf 3).

Doch genauer betrachtet sind das, wie auch schon kürzlich, nur Filtereffekte. Gewissermaßen Brötchen mit Filterkaffee, oder besser gesagt ein Ergebnis von Google-SafeSearch. Die Verbesserungen sind nur mit der SafeSearch-Einstellung „Moderat“ zu sehen (das ist die Standardeinstellung). Schaltet man SafeSearch hingegen aus, ist alles beim alten. Ritter Ingo liegt auf Platz 4 und Ritter Dieter auf Platz 7 und nicht mehr auf dem besseren sechsten Platz.

Wie der Stand der (gefilterten) Dinge ist, kann man beim Rolls-Observer sehen.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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Aktuelle Brötchen-News vom 12.02.2010

Brötchen-News vom 12.02.2010Wer hätte das gedacht, daß schon wenige Tage nach der Rückkehr der Brötchenritter einer von ihnen einen kleinen Erfolg verbuchen kann. Ritter Dieter der Pfiffige und seine Knappen konnten sich um eine Position verbessern.

Wie geht es weiter? Werden auch die anderen Ritter, Gerald der Ehrwürdige und Ingo der Großmütige, einen möglicherweise entscheidenden Schritt nach vor tun können? Immer gut informiert über den Stand im Brötchenland ist man beim Brötchen-Beobachter.

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Mohakenox – Nudeln oder Brötchen

Mohakenox - Nudeln oder BrötchenWenn man nicht weiß, was ein Wort bedeutet, sucht man heute meist im Internet, vorzugsweise bei Google. Und wenn man wissen will, wie etwas aussieht, wird man auch die Bildersuche bemühen.

Was ist Mohakenox und wie sieht es aus? Beim aktuellen Ergebnis der Bildersuche (siehe links) könnte man annehmen, Mohakenox sei ein Brötchen. Gut, die Bilder auf den Plätzen eins bis drei zeigen Teile eines Tellers mit Nudeln, sehen aber irgendwie seltsam aus. Zudem ist auf dem dritten Bild nur noch der Tellerrand zu sehen. Aber beim Mohakenox-Erfinder SEO-Handbuch sieht man dann schon das gesamte Bild, wenn auch zerschnitten.

Das eigentlich bemerkenswerte sind die beiden unteren Brötchenbilder, wo als Text „Bild-URL“ darunter steht. Diese habe ich nicht als sichtbare Bilder auf der „Im Land der Brötchenritter„-Seite eingebunden, sondern nur verlinkt. Eingentlich ist das aber auch wieder nicht soooo etwas Besonderes, denn es entspricht eben einer alten Google-Bildersuche-Regel:

Eine URL ist eine URL

Bei einem Bild spielt es scheinbar keine Rolle, ob die URL als Link <a href=’…‘> oder als Bild <img src=’…‘> eingebunden ist, Google sieht beides grundsätzlich als gleichwertig an. So verwundert es nicht, bei der Bildersuche auf Seiten zu kommen, die das Bild nicht als sichbares Bild enthalten. Verwundert ist bestenfalls der Suchende, weil er das gesuchte Bild auf der Zielseite nicht direkt sieht. In unmittelbarem Zusammenhang damit steht eine weitere Regel der Google-Bildersuche:

Ein Bild ist ein Bild

Ein Bild und auch alle identischen Kopien werden unter einer eindeutigen Bild-Id verwaltet. Diese besteht aus 13 Stellen von je 26 Groß- und Kleinbuchstaben, den Ziffern 0 bis 9 sowie dem Bindestrich und Unterstrich, abgeschlossen mit einem großen „M“. Damit ergeben sich pro Stelle 6 Bit, insgesamt also eine 78-Bit ID. Dieses Metabild bekommt bestimmte Eigenschaften wie Qualitäts- oder Relevanzwerte zugeordnet.

Außerdem werden mit der ID alle Bild-URLs verknüpft, unter denen das Bild existiert. Zu den Bild-URLs wiederum gibt es Fundorte, also die Seiten (Referenzseiten), auf denen das Bild zu sehen oder verlinkt ist. Um nun ein Bild in der Bildersuche anzuzeigen, wird zunächst das Ranking für das Metabild ermittelt. Dann erst wird entschieden, welches Bild mit welchem Fundort konkret auf der Suchergebnisseite angezeigt wird.

Frisch auf, in der Kürze liegt die Würze

Nach welchen Kriterien die Auswahl des konkreten Bildes erfolgt, ist schwer abzuschätzen. Für die pure Bildersuche könnten die Frische, also das jüngere Alter einer Bildkopie bzw. der Referenzseite und auch die Kürze der jeweiligen URL ausschlaggebend sein. Bei der Universalsuche (Universal Search) spielt hingegen die Relevanz der Referenzseite ein größere Rolle. Mit zwei kleinen Beispielen will ich das illustrieren.

Beispiel Fahrkarten (ID: NzF497Nfb8OSWM)

PflaumeMeine Fahrkarten habe ich erstmalig Ende April 2007 veröffentlich. Zum ersten mal wurden sie im November 2007 per Bildersuche gefunden.

Fahrkarten sind nun bei den Bildern nicht unbedingt der Renner, aber es gab schon regelmäßig ein paar Suchtreffer im Monat. Etwa ab März 2009 kamen dann plötzlich keine Fahrkarten-Bildersucher mehr, denn diese wurden nun zur Kopie meines Bildes bei der Matekapelle (dort unter „Aktuelles“) geschickt.

Daten meines Bildes:
– Alter: etwa 30 Monate
– URL: http://putzlowitsch.de/wp-content/uploads/2007/04/fahrkarten.jpg
– Länge der URL: 64 Zeichen

Daten der Kopie:
– Alter: etwa 10 Monate
– URL: http://www.matekapelle.de/fahrk.jpg
– Länge der URL: 36 Zeichen

Die Kopie ist um einiges jünger und die URL deutlich kürzer. Interessant ist außerdem, daß der ja sonst als wichtig eingestufte Dateiname (Schlüsselwort im Namen) scheinbar keine Rolle spielt.

Bei der Universal-Search hingegen wird derzeit mein Original-Bild mit diesem Fahrkarten-Artikel angeboten, da zählt dann meine doch bessere (will ich mal hoffen) Referenzseite mehr.

Beispiel Pflaume (ID: 3Gbkccif_18O1M)

PflaumeHier will ich es kurz machen, diese Kopie zeigt momentan die Bildersuche an:
Daten meines Bildes:
– Alter: etwa 15 Monate
– URL: http://putzlowitsch.de/wp-content/uploads/2008/08/pflaume.jpg
– Länge der URL: 61 Zeichen

Daten der Kopie:
– Alter: etwa 3 Monate
– URL: http://www.ariva.de/pflaume_a268069
– Länge der URL: 35 Zeichen

Nunja, die Kopie ist deutlich jünger und die URL auch kürzer.

Nachtrag: Einen Aspekt bei der Auswahl der Bild-URL und insbesondere auch der Referenzseite durch Google habe ich vergessen. Es ist der Jugendschutz, bei Google SafeSearch genannt. Je nach Einstufung der Referenzseite und den Sucheinstellungen des Nutzers (Standard: moderaten Filterung) wird dann gegebenenfalls ein anderes Bild oder eine andere Referenzseite, sofern es Kopien bzw. andere Zielseiten (Hotlink) gibt, in den Suchergebnissen angezeigt.
Am Beispiel „Plaume“ sieht es momentan so aus, das zwar ohne und mit moderater Filterung die Kopie, bei strikter Filterung aber wieder meine Pflaume mit meiner Seite auf der Trefferseite angezeigt wird. Es wird hier also nicht das Bild selbst bewertet, sondern die Referenzseite.

Alles Spekulatius

Das mit dem Alter und der URL-Länge ist natürlich höchst spekulativ, wobei ich dem Alter, oder besser dem Jünger, sogar noch eine etwas höhere Bedeutung beimesse. Denn irgendwie greifen die bekannten Rankingfaktoren bei den Kopien nicht so richtig. Gut, bei der Pflaumensache geht es auf der Referenzseite der Kopie schon recht pflaumig zu. Aber bei den Fahrkarten, lausige Seite mit Frames und Tabellen-Layout und zudem die Fahrkarte verstümmelt, da paßt das irgendwie nicht.

Bei Mohakenox alles klar

Das die Ritter-Brötchenbilder bei der Bildersuche nach Mohakenox als Link auftauchen, ist nachvollziehbar. Da auf den Brötchen-Ursprungsseiten vermutlich nichts von Mohakenox zu finden ist, kann Google diese schlecht als Zielseite ausgeben. Da Google nicht wirklich weiß, was Mohakenox ist und zudem kaum Seiten dazu existieren, wird halt alles genommen, was irgendwie zu bekommen ist. Da kann man nicht groß wählerisch sein.

Ich weiß übrigens auch nicht, was Mohakenox wirklich ist, vermute aber, daß es etwas mit Nudeln und Brötchen zu tun hat. :-)

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Mit der Bildersuche Geld verdienen, so einfach ist das

In der Reihe „Geld verdienen im Internet“ stelle ich heute eine weitere Möglichkeit anhand eines praktischen Beispiels vor. Es geht um die Bildersuche, aber nicht etwa darum, wie man selber hochwertige Bilder veröffentlicht und wenn diese sich dann nach hartem Kampf in den Suchergebnissen vorgearbeitet haben, die Besucher auf die eigene Seite bringen, sondern wie man andere Bilder dafür einspannt.

Bildersuche

Ausgangspunkt ist wieder die Yahoo-Search-API, mit deren Hilfe man mit ein paar Programmierkenntnissen eine eigene „Suchmaschine“ aufziehen kann. Hier hat sich jemand speziell auf die Bildersuche eingeschossen, sinnigerweise heißt die Seite dann auch „FindBilder“. Im Unterschied zur originalen Yahoo-Bildersuche kann man beim Find-Bilder noch nach Dateitypen filtern. Zur Auswahl stehen BMP, GIF, JPG und PNG, aber was das eigentlich bringt, weiß ich auch nicht.

Interessant ist zumindest z.B. bei der Suche nach Erdbeeren mit dem Typ BMP, daß nicht die angezeigte Datei-Endung über den Dateityp entscheidet, denn was da als .jpg oder .ico angezeigt wird, ist tatsächlich aber ein BMP-Bild. Fehlerhaft ist auf jeden Fall die Info-Anzeige

„Treffer: 1 – 9 von 10 f�r erdbeeren“

für dargestellte 8 Treffer. Naja, da sollte nochmal nachgebessert werden.

Geld verdienen

Zum Geld verdienen fehlen nun eigentlich nur noch die Werbeblöcke, aber die sind ja auf der rechten Seite vorhanden. Na dann kann der Rubel ja rollen. :-)

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