Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Google Bildersuche – Bilder wieder aktueller

Google Bildersuche: imagesite:putzlowitsch.de inurl:2010/07Seit einigen Tagen gibt es endlich wieder neue Bilder in der Google-Bildersuche. Da ich am letzten Donnerstag und Freitag unterwegs war, habe ich es nicht sofort mitbekommen, wie sonst eigentlich üblich. :-)

Nachdem ein größere Zahl Bilder vom Juni bis Anfang Juli nachgelegt wurden, kamen nu heute bereits Bilder von Mitte Juli dazu.

Richtige Bilder gibt es jetzt vom meinem Artikel „Fußball-WM, Ferien und fürchterliche Hitze“ (14.07.2010) und immerhin ein kleines Vorschaubild von „Transpiration und Inspiration“ (16.07.2010). Damit ist das aktuellste Bild nur noch etwas mehr als zwei Wochen alt.

Es scheint so, als wolle und könne Google den Rückstand bei der Bildersuche aufholen und sich wieder in Richtung „Bilder-Latenzeit“ von etwa zwei Wochen bewegen, so wie es im zweiten Halbjahr 2009 schon mal war.

5 Kommentare »

Twitter down für Wartung – aber mit witzigem Bild

Twitter down - Maintenance-BildHeute Vormittag begrüßte mich beim Aufruf von twitter.com dieses lustige Bild. Laut Ausschrift handelte es sich um eine geplante Wartung die in wenigen Stunden beendet sei. Naja, auch nicht schlecht. Da kann man sich doch mal ganz cool und entspannt zurücklehnen und die auch so wichtigen Neuigkeiten Neuigkeiten sein lassen.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Ein Kommentar »

Google-Bildersuche mit Werbung mit Bildern

Google Bildersuche – Werbung mit Bildern

Seit ein paar Wochen wird auch bei der Bildersuche Werbung eingeblendet.

Anfänglich schienen das normale AdWords-Anzeigen zu sein, die als Keyword irgendws mit Bildern dabei hatte, also Bild, Bilder, Foto, Fotos usw.

Diese normalen Text-Anzeigen wurde fast immer bei der Bildersuche angezeigt, bis sie vor einigen Tagen wieder verschwanden und eher nur selten bei sehr wenigen Suchbegriffen zu sehen war.

Konsequenterweise hat Google zeitgleich zur Veröffentlichung des neuen Designs bei der Bildersuche nun auch die Möglichkeit der bebilderten AdWords-Anzeigen eingeführt. Da von meinen geschenkten 100 AdWords-Euro noch ein paar Euros übrig sind, konnte ich natürlich der Versuchung nicht widerstehen, diese neue Bilderwerbung anzutesten.

Zunächst mal habe ich die Stelle gar nicht gefunden, wo ich nun die Bilder-Anzeigen einstellen und konfigurieren kann. Da kam mir dieser Beitrag gerade recht, ich hätte das nicht unter den Vorlagen für die Suche gesucht. Naja, ich kenn mich mit AdWords praktisch auch nicht wirklich aus.

Die Anzeige war schnell erstellt, es dauerte dann aber recht lange (zwei bis drei Tage), bis sie freigeschaltet wurde. Vermutlich wird das Bild noch „manuell“ begutachtet, im Unterschied zu reinen Textanzeigen kann das kaum ein Programm übernehmen.

Seit etwa drei Tagen werden mir in der AdWords-Verwaltung nun Impressionen angezeigt, gesehen hatte ich die Anzeige komischerweise selbst aber noch nie. Heute kam ich auf die Idee, mir mal die Brötchen Bilder bei google.com anzuschauen. Und siehe da, hier erscheint dann auch meine Brötchenbilder-Anzeige mit Brötchenbild. :-)

Es ist nun nichts wirklich spektakuläres, aber so ein Bild, wenn es gut gewählt ist, kann schon ein Blickfang sein und die Anzeige etwas auffälliger, besonders zwischen vielen Bildern, erscheinen lassen.

Keine Kommentare »

Bananen und Orange – ein Bilder-Experiment

bild-1 bild-2 bild-3 bild-4 bild-5 bild-6 bild-7 bild-8 bild-9

Der Versuchsaufbau

Ende Januar habe ich, inspiriert vom Mohakenox-Versuch, ein kleines Experiment mit Bananen und einer Orange gestartet. Oder besser gesagt, mit dem Foto von Bananen und einer Orange. Ich habe das Bild in unterschiedlichen Größen (in Pixel) sowie JPEG-Komprimierungsraten und damit Dateigrößen gespeichert. Ich wollte sehen, welche Bilder Google für die Bildersuche bevorzugen würde.

Die Bilder

Bananen und Orangen - Bilderübersicht
Das Bild im Format 800×600 gibt es sechsmal, dabei variiert die Dateigröße von etwa 10k (Bild 1) bis 100k (Bild 6). Die Bilder 7 bis 9 haben auch eine Dateigröße von ungefähr 100k, aber andere Abmessungen. Neben den „gängigen“ Formaten 1024×768 (Bild 7) und 640×480 (Bild 8) habe ich auch noch ein krummes Format 637×477 (Bild 9) dazu genommen.

Phase 1 – Der Googlebot-Image kommt

Der Artikel mit den Bildern wurde am 26.01.2010 17:04 Uhr veröffentlicht. Der Googlebot hat erstmals am 01.02.2010 um 21:09 Uhr ein Bild eingelesen, das Bild Nr. 4. Die Bilder wurden bisher insgesamt 51 mal vom Bot abgefragt, im einzelnen:

Bild Pixel Größe Anzahl erstmalig zuletzt
1 800×600 10k 6 10.03.2010 09.07.2010
2 800×600 20k 7 11.02.2010 24.06.2010
3 800×600 30k 5 29.03.2010 11.06.2010
4 800×600 50k 6 01.02.2010 10.06.2010
5 800×600 70k 5 12.02.2010 12.06.2010
6 800×600 100k 5 03.02.2010 23.06.2010
7 1024×768 100k 6 22.03.2010 27.06.2010
8 640×480 100k 5 09.02.2010 19.07.2010
9 637×477 100k 6 06.02.2010 27.06.2010

Die letzten Bilder wurden erst nach etwa einem Monat erfaßt. Da Schnurpsel keine ausgesprochene Bilderseite ist, dauert es wohl auch länger als z.B. bei Putzlowitsch, wo Bilder meist schon nach 24 Stunden, spätestens aber drei Tagen abgefragt werden. Je größer und „bilderlastiger“ eine Website ist, um so schneller und häufiger kommt der Googlebot-Image vorbei.

Phase 2 – Die Bilder in den Suchergebnissen

Bis Anfang Januar 2010 war die Google-Bildersuche sehr schnell. Bereits nach zwei Wochen tauchten neue Bilder in den SERPs auf. Ich war wohl für „Burger mit Pommes“ grad noch so in die schnelle Phase reingerutscht, danach ging es zumindest bergab.

Das erste „Bananen und Orange“-Bild tauchte am 12. April in den Suchergebnissen auf, allerdings erst, nachdem ich etwas nachgeholfen hatte (dazu später mehr). Besser gesagt waren es zwei Bilder, Bild 2 (800×600, 20k) landete für die Suche nach Bananen und Orange auf dem ersten Platz, Bild 5 (800×600, 70k) belegte direkt dahinter Platz 2.

Bananen und Orange im Mai 2010

Bis zum 8. Mai blieben die Bilder fast unverändert auf Platz 1 und 2 liegen, wurden dann am 9. Mai von Bild 3 (800×600, 30k) und Bild 1 (800×600, 10k) abgelöst. Zwischendurch wurden diese noch kurzzeitig durch die Bilder 6 (800×800, 100k) und 8 (640×480, 100k) ersetzt, bis die Bilder schließlich am 27. Mai wieder ganz verschwanden. Für die Keyphrase Bananen und Orange haben es also 6 von 9 Bildern in die SERPs geschafft.

Zwei weitere Bilder tauchten zumindest bei der imagesite-Abfrage für schnurpsel.de auf, Bild 4 (800×600, 50k) und Bild 7 (1024×768, 100k). Vom Bild 9 (637×477, 100k) fehlt bisher jede Spur in den Bilder-SERPs.

Phase 3 – Hin und weg

Die Phase 3 war so gar nicht geplant, ergab sich aber aus der Tatsache, daß die Bilder zunächst überhaupt nicht auftauchen wollten. Anfang April wurde ich schon etwas unruhig, weil die Bilder nach nunmehr gut zwei Monaten nicht in den Suchergebnissen angekommen waren. Nun wollte ich es „erzwingen“ und holte den Artikel „Bananen und Orange“ wieder auf die Startseite.

Tatsächlich tauchten die ersten Bilder einige Tage später, eben am 12. April, in den SERPs auf. War das jetzt nur Zufall gewesen oder ließ sich die Sache reproduzieren? Ende Mai habe ich den Artikel von der Startseite entfernt und zwei bis drei Tage später (am 27. Mai) waren die Bilder verschwunden. Auch nur Zufall? Nein! Ich kann die Bilder gewissermaßen suchergebnismäßig ein- und ausschalten.

Ich habe dann noch zweimal hin- und hergeschaltet, die Bilder sind nun seit dem 18 Juli wieder in den SERPs. Allerdings haben sie etwas Boden verloren. Sie liegen derzeit auf Platz 10 und 11, Bild 1 ist immer dabei, das zweite Bild wechselt zwischen Bild 3 und 6. Zudem wechselt auch die Position zwischendurch immer wieder mal von 10 und 11 auf 3 und 4, es ist also derzeit Bewegung drin.

Phase 4 – Die Auswertung

Aus meiner Sicht lassen sich nur drei Schlüsse ziehen, und diese nicht mal sicher.

  1. Bilder mit krummen Abmessungen (637×477) haben wenig Chancen, man sollte für Bilder gängige Standardformate wie 640×480, 800×600, 1024×768 usw. verwenden.
  2. Bilder auf der Starseite haben ein höheres Gewicht, aber das ist nichts wirklich Neues.
  3. Zu viele Bilder und zu wenig Text, der zudem praktisch nur aus den Schlüsselwörtern besteht, werden als Spam abgestraft. Auf der Artikel-Einzelseite kommt die Schlüsselphrase Bananen und Orange inkl. alt- und title-Attributen fast 40-mal vor, aber kaum anderer Text. Das ist dann wohl doch etwas viel.

Die zunächst naheliegende Vermutung, das Google möglicherweise das Bildformat 800×600 bevorzugen könnte, läßt sich durch den mangelhaften Versuchsaufbau nicht belegen. Da 6 von 9 Bilder dieses Format haben, ist allein statistisch gesehen die Chance für ein 800x600er Bild in die SERPs zu kommen deutlich höher, als für eines der anderen Bilder.

Fazit

Das Experiment hat auf Grund mangelhafter Planung und Durchführung keine brauchbaren Erkenntnisse bezüglich des Versuchsziels gebracht. Allerdings ist die Ein- und Ausschaltmöglichkeit für Bilder in den SERPs ein recht lustiger Nebeneffekt. Naja, und ich habe hier mal wieder Stoff für einen längeren, halbwegs „wissenschaftlich“ aussehende Artikel. :-)

Nachtrag: Die nächste Abschaltung erfolgt am 31. Juli. Gut möglich, daß dann die Bilder aber durch diesen Artikel hier über Wasser gehalten werde und nicht von der Bildfläche verschwinden. Man wird sehen…

Nachtrag 28. Juli
Bananen und Orange - krummHätte ich ja auch vorher schon mal nachsehen können. Wenn man bei Google explizit nach Bananen und Orange mit der Bildgröße 637×477 sucht, wird dann das „krumme“ Bild 9 angezeigt. Es ist also im Index, dürfte aber normal kaum in Erscheinung treten. Wer sucht schon nach einem Bild mit der exakten Größe 637 Pixel mal 477 Pixel?

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
9 Kommentare »

Nach den Sternen greifen – Ziele von Schnurpsel

Nach den Sternen greifen

Mein ursprüngliches Ziel mit diesem Schurpsel-Blog hier ist schnell benannt. Ich konnte das ewige Rumgenörgel im WordPress-Deutschland-Forum bezüglich WordPress und Starto nicht mehr hören (lesen). Also habe ich ein Hostingpaket bei Strato bestellt um selbst zu sehen, was an den ganzen Kritiken dran ist.

Probleme und Lösungen

Ja, die meisten Kritikpunkte am Stratohosting des Sommers 2007 waren durchaus berechtigt. Das für die Permalinks notwendige mod_rewrite war nicht verfügbar, der PHP-Speicher mit 8MB recht knapp bemessen, durch eine fehlerhafte Server-Konfiguration wurden Endlosschleifen produziert und die gesamte Performance der Webseiten war nicht gerade berauschend.

Im Großen und Ganzen habe ich mein Ziel erreicht. Durch Plugins, Konfigurationseinstellungen und Hacks habe ich WordPress auch beim Strato-Webhosting zufriedenstellen zum Laufen bekommen, auch mit Permalinks und ohne Endlosschleife. Eigentlich wäre das der Zeitpunkt gewesen, die Blogaktivitäten hier bei schnurpsel.de einzustellen.

Aber wie das so ist, es tauchen neue Probleme auf und auch so ganz allgemein ist ein Zweitblog zum Testen und Probieren ganz praktisch.

Kurzfristige Nahziele

Wenn SEO-Wettbewerbe laufen, wie aktuell das iPhone4Spiel, dann möchte ich mit meinem Schnurpsel-Test-und-Probierblog natürlich so weit wie möglich nach vorne kommen, am besten auf Platz 1. Allerdings investiere ich nicht wirklich viel in solche Aktionen. Ich registriere keine Keyword-Domain, befülle nicht 100 Blogs mit automatischen Texten und kippe auch nicht täglich „Pressemeldungen“ in News-Portalen ab. Insofern habe ich da auch kaum eine Chance, aber es gibt doch immer wieder Interessantes zu beobachten. Ich freue mich auch immer über nofollow-Links als Dankeschön oder Quellenangabe.

Außerdem will ich immer der Erste mit einer Meldung sein, wenn es wichtige Neuerungen bei Google und dort speziell bei der Bildersuche gibt. Manchmal schaffe ich das sogar, wie beim geheimen imagesite-Paramter. :-)

Langfristige Fernziele

Ich will auch in Zukunft den leidgeplagten WordPress-bei-Strato (1&1, Host-Europe, All-Inkl) Nutzern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dazu muß ich natürlich mit den relevanten Suchbegriffen bei Google gefunden werden. Als kann das Fernziel nur lauten. Platz 1 bei Google. :-)

4 Kommentare »