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Update auf WordPress 2.8.2

Da gab es vor ein paar Tagen grad erst das Update auf WordPress 2.8.1 und nun gibt schon wieder eine neue Version. Es ist laut WPD-Blog ein Sicherheitsupdate und wird deshalb dringen empfohlen. Na da will ich das hier gleich mal einspielen. Ich melde mich dann gleich zurück.

Update 12.33 Uhr: Habe das Update automatisch durchgeführt, hat gut funktioniert, bin nun wieder up-to-date :-)

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Update auf WordPress 2.8.1

Seit gestern kurz vor Mitternacht gibt es das Update für WordPress 2.8.1 (DE-Edition) und ich habe todesmutig diesmal ein automatisches Update gefahren. Falls was schief gegangen wäre, kein Drama, es ist ja nur mein WordPress bei Strato Testblog (siehe oben :-).

Es hat aber alles gut funktioniert und so bin ich hier wieder auf dem aktuellen Stand. Zumindest ein Versprechen wurde schon mal offensichlich eingelöst. Der Speicherverbrauch im Dashboard (Admin-Startseite) ist nicht unerheblich zurückgegangen. Bei mir sind es nun 17,4 statt noch 20,9 mit Version 2.8. Das ist fast genau der Wert, den ich auch mit meinem 123 Tools-Plugin und der Option

[x] Die Anzeige von WordPress-Blog und -News sowie der eingehenden Links abschalten

schon vorher erzielt habe. Da wurde wohl beim Laden der Feeds für diese News angesetzt.

Nun überlege ich, ob ich auch meine anderen Blogs auf Version 2.8.1 nachziehe. Ich werde mal noch ein paar Tage warten, ob vielleicht kurfristig neue Probleme auftauchen. Wenn nicht, werde ich wohl auch mit den anderen Blogs auch auf 2.8.1 umsteigen, da läuft derzeit noch WordPress 2.7.1.

Einen Vorteil gibt es hier übrigens bei Strato bezüglich des automatischen Updates. Da PHP hier als CGI läuft, wird es im Kontext des jeweiligen Users gestartet und so gibt es keine Probleme mit den Schreibrechten oder irgendwelchen Updatekonfigurationen per FTP.

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Warum WordPress bei Strato so langsam ist

Eigentlich müßte ich besser sagen, was ist kein Grund dafür, daß WordPress beim Strato-Shared-Webhosting so langsam ist. Denn an einer vermeintlich schlechten Datenbankanbindung bzw. Datenbankperformance, wie man es oft in Foren oder auf Blogs lesen kann, liegt es nicht.

Datenbankgeschwindigkeit, der Test

Bei WordPress kann man sich alle Datenbankabfragen als SQL-String mit Ausführungszeiten und Aufrufhierarchie in Datenbank-Objekt unter $wpdb->queries speichern lassen. Dazu muß man in der wp-config.php die Konstante ‚SAVEQUERIES‘ mit true definieren:

define( 'SAVEQUERIES', true );

Genau das habe ich für die Startseite von schnurpsel.de gemacht und mir die Daten als PHP-Array in eine Datei geschrieben:

global $wpdb;
ob_start();
var_export( $wpdb->queries );
$out1 = ob_get_contents();
ob_end_clean();
plw123_debugfile_write( $out1 );

Diese Liste mit 51 SQL-Abfragen habe ich in ein einfaches PHP-Skript eingebunden und arbeite die Abfragen hintereinander ab. Es wird zunächst ein Connect zur Datenbank ausgeführt und anschließend folgende Schleife durchlaufen:

foreach( $sql_queries as $query ) {
	$dbd = @mysql_query( $query[0], $dbh );

	while( $row = @mysql_fetch_object( $dbd ) ) {
		$last_result[$num_rows] = $row;
		$num_rows++;
	}
	@mysql_free_result( $dbd );
	$num_queries++;
}

Es werden natürlich nicht nur die SQL-Abfragen ausgeführt, sondern auch die Ergebnisdatensätze mit mysql_fetch_object abgeholt. Nur die Ausgabe der Daten spare ich mir, das hat dann aber sowieso nichts mehr mit der Datenbank zu tun.

Datenbankgeschwindigkeit, das Ergebnis

Mal von ein paar Lastspitzen abgesehen, werden die 51 Abfragen und 539 Ergebnisdatensätze vom Strato MySQL 5 Server in etwa 0,2 Sekunden abgearbeitet. Man kann das hier [test-db-mysql5] live testen.

Ich habe das auch mal mit MySQL 4 probiert, da sind die Werte sogar noch etwas besser und liegen meist bei 0,1 Sekunden oder darunter [test-db-mysql4].

Und als dritten Test habe ich eine externe Datenbank (bei Host-Europe) eingebunden [test-db-ext]. Die 0,5 bis 0,6 Sekunden sind gar nicht mal so schlecht wenn man bedenkt, daß alle Daten über das Internet von Strato (Karlsruhe/Berlin) zu Host-Europe (Köln) und wieder zurück befördert werden müssen.

Mein Fazit

Die schlechte Geschwindigkeit von WordPress (und anderen umfangreichen PHP-Applikationen wie z.B. Joomla) liegt ursächlich nicht an einer schlechten Datenbankperformance, sondern vielmehr an einem nicht besonders schnellen Webserver/PHP.

Was hier nun im einzelnen das Problem ist, kann ich nicht sagen. Ein Geschwindigkeits-Nachteil ist sicher die Tatsache, daß PHP bei Strato als CGI läuft. Das bedeutet, daß für jeden Seitenaufruf ein neuer PHP-Prozeß gestartet werden muß. Konfigurationen, bei denen PHP als Apache-Modul läuft, haben da natürlich einen Geschwindigkeitsvorteil.
Vielleicht muß ja auch jede PHP-Datei bei Strato erst einen Sicherheitcheck durchlaufen, bevor sie geladen wird oder was auch immer.

Ein weiterer Hinweis für die mäßige PHP/Webserver-Performance sind auch die nicht besseren Ladezeiten des Strato Weblog-Basic, denn da ist überhaupt kein MySQL-Datenbankserver im Spiel. Die Daten liegen auf dem Webspace des Users und werden per SQLite eingebunden.

Trotz eigentlich nicht schlechter MySQL Datenbankgeschwindigkeit wird meine Startseite hier nicht schneller als in etwa 3,5 Sekunden geladen, dabei verwende ich fast eine WP-Standardkonfiguration ohne umfangreichen Plugins.

Meine Ausführungen tragen zwar nicht zur Lösung des Geschwindigkeitsproblems bei, aber vielleicht zum Verständnis der Ursache und Problematik an sich.

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Kleinere Brötchen backen

BrötchenKleinere Brötchen backen heißt soviel wie zurückstecken, in seinen Forderungen zurückgehen, Abstriche machen, sich mäßigen, bescheidener werden. Dabei sind Brötchen schon recht klein, denn es sind wörtlich genommen kleine Brote.

Man kann und muß natürlich nicht immer alles wörtlich nehmen, denn eigentlich ist das hier ja mein „WordPress bei Strato Testblog“ (siehe oben unter dem Titel). Brötchen haben zugegebenermaßen wenig mit WordPress oder Strato zu tun, aber ein Test ist das hier allemal, nämlich ein Brötchentest.

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Webmaster Friday – es geht los

Eher durch Zufall habe ich vom Webmaster-Friday erfahren und finde das eine gute Idee. Jeden Freitag wird ein Thema ausgerufen, zu dem man dann seine Gedanken auf der eigenen Seite, sei es nun Blog, Forum oder sonstwas, veröffentlichen kann, wenn man will. Das heutige Webmaster-Friday-Thema ist der Webmaster Friday selbst. Gut, er muß ja erstmal ein wenig bekannt gemacht werden, sonst sind dann bei den „richtigen“ Themen vielleicht nicht viele Leute dabei.

Falls es mal ein Thema zu eher technischen Dingen aus dem Bereich WordPress, Pluginentwicklung, PHP-Programmierung oder Webhosting gibt, bin ich sicher dabei, naja, falls ich dann Zeit habe.

Wenn sich nun noch jemand wundert, warum diese Seite hier nicht besonders schnell lädt, das liegt an Strato und WordPress, zwei Dinge, die nicht wirklich zusammenpassen.

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