Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Simsalaseo, ein zauberhafter Bilder-SEO-Wettbewerb

simsalaseo

Vor ein paar Tagen hatte ich im S-O-S SEO-Blog einen Bilder-SEO-Wettbewerb angeregt und heute geht es nun bereits los. Zwar ist das Suchwort simsalaseo kein realer Suchbegriff wie z.B. „Brötchen“ aber auch ein Kunstwort hat natürlich seinen Reiz.

Der Bilder-SEO-Experte und Berliner Künstler Martin Mißfeldt hat einen Preis von 500 Euro für die-/denjenige(n) ausgelobt, die/der am 16. September 2011 für den Suchbegriff simsalaseo bei der Google Bildersuche auf dem ersten Platz steht. Die Teilnahmebedingungen kann man in der Ausschreibung zum simsalaseo-Wettbewerb nachlesen.

simsalaseoBei simsalaseo muß ich an Simsalabim, die magische Zauberformel denken und ich gehe davon aus, daß der SEO-Wettbewerb auch ganz zauberhaft wird.

So richtig habe ich im Moment noch keine Idee für eine wirklich lustige Geschichte zum Suchwort.

Ein Bilder-SEO-Wettbwerb mit einer Laufzeit von einem Monat wäre noch vor einiger Zeit undenkbar gewesen, denn die Google-Bildersuche war früher sehr langsam und träge. Es dauerte Wochen oder gar Monate, bis Bilder in den Index der Bildersuche aufgenommen wurden.

Als kleinen Service habe ich wieder eine simsalaseo-Top-100 eingerichtet, das Top-10-Diagramm bei hbgf.de folgt auch noch. Die Daten werden seit heute 14 Uhr erfaßt.

Eine für mich spannende Frage ist auch, wann für simsalaseo Bilder in der Google-Universalsearch eingeblendet werde. Ich würde fast darauf wetten, daß das noch vor dem 16.09. passiert. Na mal sehen…

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Burger mit Pommes in der Bildersuche – eine Nachlese

Burger mit PommesNach nunmehr etwa anderthalb Jahren seit dem Start meines Burger mit Pommes Experimentes werfe ich einen kurzen Blick auf den Stand der Dinge.

Welches Bild hat sich zu welcher Suchphrase durchgesetzt und wo ist das Bild in den Ergebnissen der Google-Bildersuche zu finden.

Burger mit Pommes

Google-Bildersuche: Burger mit PommesFür die Suche nach Burger mit Pommes liegt das Testbild derzeit auf Platz 1.

Google hat sich hier für das Bild in Zusammenschreibung (burgermitpommes.jpg) entschieden und verweist auf den Artikel mit dem Start des Experimentes.

Bereits bei der damaligen Auswertung hatte sich für burger mit pommes die Zusammenschreibung als Favorit hervorgetan.

Burger

Google-Bildersuche: BurgerBei der Suche nach Burger allein findet man das Versuchsbild im Moment auf Platz 11.

In den SERPs wird das Bild mit Bindestrichtrennung (burger-mit-pommes.jpg) angezeigt, als verweisende URL der Artikel mit der Auswertung des Experimentes.

Auch für Burger hatte die damaligen Auswertung genau die Variante mit Trennstrichen beschrieben. Allerdings war das Bild da nur für kurze Zeit und auch nur auf Plätzen jenseits der 150 zu finden.

Keine Änderung

Vom teilweise stark verbesserten Ranking der Burger-mit-Pommes-Bilder mal abgesehen, hat sich insbesondere bezüglich der Dateinamen seit der Auswertung im März 2010 nichts geändert. Für Burger mit Pommes macht die Zusammenschreibung das Rennen, beim einzelstehenden Burger gewinnt die Trennung mit Minus-Strichen.

Und Mohakenox?

Die Inspiratoren meines Experimentes vom SEO-Handbuch haben die Mohakenox-Testseite und die Bilder mittlerweile vom Netz genommen. Bei der dortigen Auswertung hatte für viele überraschend das Bild mit den Leerzeichen als Trennung das Rennen gemacht.

Schade, denn mich hätte schon interessiert, wie es den Mohakenox-Bilder nach einem etwas längeren Zeitraum so ergangen ist. Aber was solls, wenn weg, dann weg.

Immerhin ist nun mein Diagramm aus der Mohakenox-Zwischenauswertung in der Bildersuche auf Platz 1 und es werden auch weiterhin Mohakenox Bilder in der Universal-Search eingeblendet. Für mich war die Bildereinblendung in der organischen Suche ohnehin das interessanteste Ergbnis der Aktion. :-)

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Brötchen in der Google-Bildersuche – ein Experiment

Brötchen News

BrötchenDie letzten Brötchen-News liegen nun schon über ein halbes Jahr zurück. Dabei gab es in den vergangenen Monaten durchaus Bewegung in den Brötchen-SERPs. Diese hatte ich mit meinem Brötchen-Experiment zwar beabsichtigt, allerdings in etwas anderer Form.

Die Idee

Schon seit Jahren beißen sich die Brötchen-Ritter am schwarzen Brötchen die Zähne aus. Das trockene Kochbuchbrötchen liegt wie Blei auf dem ersten Platz der Google Bildersuche.

Nach der Devise „Konzentriere deine Kräfte“ hatte ich mich Anfang Februar dazu entschlossen, all meine Brötchen-Power auf das bisher aussichtsreichste Brötchen von Ritter Gerald zu übertragen, und zwar direkt auf das Brötchen-Bild selbst (im folgenden SEO-Brötchen genannt).

Es ist kein Geheimnis, daß die mehrfache Verwendung von Bildern und auch Bilder-Hotlinks dem Ranking in der Bildersuche zuträglich sind. Mein Plan war es also, die auf meinen Webseiten eingebundenen Brötchenbilder auf das SEO-Brötchen zeigen zu lassen.

Da ich aber nicht alle Artikel ändern wollte, in denen eines der Brötchen vorkommt, habe ich das mit einer permanenten Weiterleitung (Redirect 301) realisiert.

Im Folgenden erläutere ich die Vorgehensweise und die Ergebnisse an Ranking-Diagrammen für den Suchbegriff Brötchen in der Bildersuche.

Die Startphase

Brötchen-Bewegung: der Anfang

Beim Start des Experimentes stand das Kochbuch-Brötchen auf Platz 1, das SEO-Brötchen auf Platz 3 und mein bestes Brötchen auf Platz 5. Ab dem 08.02. habe ich mein Brötchen (magenta) auf das SEO-Brötchen von Ritter Gerald (gelb) umgeleitet.

Erstes sichtbares Ergebnis war das Verschwinden meines Brötchens aus den SERPs am 17.02. (1). Es wurde durch eine identische Kopie von broetchen-bilder.de (dunkelblau) ersetzt. Das ist nicht verwunderlich, denn eine per 301-Redirect umgeleitete Quelle ist nicht mehr verfügbar. Wenn ein Bild ausfällt und es Kopien davon gibt, ersetzt Google das Bild in den Suchergebnissen mit der besten Kopie.

Am 22.02. (2) folgte die nächste Veränderung und sie war für mich etwas überraschend. Mein Brötchen ersetzte das SEO-Brötchen in den SERPs, zumindest was Bild-URL und verweisende URL anbelangt. Das Bild selbst blieb unverändert.

Bereits am 19.02. hatte ich die Brötchenkopie von broetchen-bilder.de auf das SEO-Brötchenbild umgeleitet. Das Ergebnis war, daß am 01.03. (3) die Kopie mit einer weiteren Kopie von hbgf.de (türkis) ersetzt wurde. Zwar hatte das Bild einen Platz verloren, der aber schnell wieder aufgeholt wurde.

Die Bewegungsphase

Brötchen-Bewegung: in Bewegung

Da ich mehrere Bilder auf das SEO-Brötchen umleiten wollte, habe ich immer das von Google als Ersetzung verwendete und damit vermutlich jeweils beste Bild als nächstes umgeleitet. So habe ich am 02.03. dem hbgf-Brötchen eine 301er Weiterleitung verpaßt.

Nun hatte Google wohl ein Problem, denn es gab vermutlich keine (brauchbaren) Kopien meines Brötchens (1600×1200 Bildpunkte) mehr. Da Google aber seit einiger Zeit auch die weiteren Größen von Bildern kennt und zuordnen kann, begann am 08.03. (4) ein kleiner Brötchen-Tanz. Das nächstbeste, passende Bild war die kleinere Version (640×480) bei broetchen-bilder.de (grün).

Allerdings fand nun keine Ersetzung statt, sondern mit dem Verschwinden und Auftauchen des großen Brötchenbildes wurde das kleinere jeweils im Ranking aufgewertet bzw. abgewertet. Das ging ein paar Tage so hin und her, bis das ab dem 08.03. auf das SEO-Brötchen weitergeleitete kleine Brötchen schließlich am 15.03. (5) selbst durch eine Kopie von putzlowitsch.de (schwarz) ersetzt wurde.

Am 23.03 (6) tauchte kurzzeitig, warum auch immer, noch mal das SEO-Brötchen von Gerald auf. Obwohl ich die Kopie des kleinen Brötchens schon am 16.03. zum SEO-Brötchen umgeleitet hatte, hielt es sich recht lange.

Am 15.03. hatte ich eine neue Kopie des großen Brötchens (grau) hier bei schnurpsel.de ins Rennen geschickt, welche dann am 28.03. (7) den Platz vom 640er-Brötchen einnahm.

Die Schlußphase

Brötchen-Bewegung: am Ende

Da meine Brötchen nun alle waren, passierte lange Zeit nicht viel. Das letzte Ersatzbrötchen konnte sich zwar zeitweilig auf vom 10. auf den 5. Platz verbessern, am Kochbuch-Brötchen rüttelte aber alles nicht.

So habe ich am 29.05. alle Weiterleitungen gelöscht und schon am 04.06. (8) war fast alles wieder so wie vor dem Experiment. Das SEO-Brötchen nahm wieder Platz 3 ein, das letzte Ersatzbrötchen verschwand und mein Ausgangsbrötchen landete auf dem 4. Platz. Am 2. Juli hatte dann auch Ritter Gerald bemerkt, daß sein Brötchen wieder da ist. :-)

Das Fazit

Leider wurde das Ziel nicht erreicht, durch die Konzentrierung der Kräfte ein Brötchen auf den ersten Platz zu schieben. Interessant war es aber trotzdem für mich zu sehen, wie Google nach und nach abhanden gekommene Bilder durch Kopien oder andere Versionen ersetzt.

Ein praktisch auf Platz 1 festgenageltes Brötchen schubst man nicht so einfach vom Thron. Da bedarf es erheblich größerer Anstrengungen oder einer durchgreifenden Änderung im Google Ranking-Algorithmus. Der hatte sich aber erst kürzlich eher zugunsten der Kochbuchseite verändert.

Die Frage ist auch, ob sich der Aufwand lohnt, einen Prestige-Sieg mit eher zweifelhaftem praktischen Nutzen zu erringen. Das soll nicht bedeuten, daß ich jetzt aufgebe. Ich habe nur im Moment keine diesbezüglichen Ideen mehr.

Aktuelle Brötchen-News vom 03.08.2011

Brötchen-News vom 03. 08. 2011

Wenn ich mir das aktuelle Brötchen-Ranking-Diagramm so ansehe, fallen mir zwei Dinge auf.

Am 11.07. und am 17.07. war das Kochbuchbrötchen zeitweilig verschwunden und dafür Geralds SEO-Brötchen auf Platz 1.

Seit gestern wird das SEO-Brötchen in den Google-Suchergsbnissen der Bildersuche durch ein ehemals umgeleitetes Brötchen von broetchen-bilder.de ersetzt, obwohl die 301-Umleitung am 29. Mai, also vor gut zwei Monaten, gelöscht wurde. Ich frage mich, wie Google das jetzt aus dem Hut zaubert.

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Was hat der Cost-Average Effekt mit Sauna-Aufguß zu tun?

Ich bin ja immer wieder überrascht, was die neue Funktion „Suchen mit Bildern“ bei der Google-Bildersuche so zu Tage fördert. Ich finde es besonders dann beeindruckend, wenn nur Teile es Originalbildes im gefunden Bild vorhanden sind.

Der Cost-Average Effekt mit Tomaten erklärt

Volksbank Dill: Der Cost-Average Effekt mit Tomaten erklärt

Die Volksbank Dill erklärt den Cost-Average Effekt am Beispiel von Tomaten. Zur Illustration wird dort ein Ausschnitt meiner Tomaten verwendet.

Das für mich eigentlich interessante ist der Artikel selbst, denn ich hatte bisher noch nie etwas von einem Cost-Average Effekt (Durchschnittskosteneffekt) gehört. Ich finde, das wird dort am Beispiel der Tomaten recht gut erkärt, daß sogar ich als finanztechnischer Laie es verstehe. :-)

Der Sauna-Aufguß Minzbeere für Saunafans

Sauna-Fans: Sauna Aufguß Minzbeere mit Erdbeeren

Der große Saunagänger bin ich zwar nicht, erinnere mich aber an relativ regelmäßige Schwimmhallen- und Saunabesuche zusammen mit meinen Eltern in meiner Kindheit. Da gab es aber als Aufguß nur Wasser. Um so interessanter finde ich es, was man heutzutage alles in die Sauna kippen kann. So gibt es z.B. den Saunaaufguß Minzbeere, der bei den Saunafans beschrieben wird. Er besteht aus Minze und verschiedenen Beeren, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Als Grundlage des Bildes wurden meine Erdbeeren verwendet. Oben links wurden noch Waldbeeren und unten rechts Himbeeren darüber gelegt. Trotzdem findet Google das Bild zu meinem Erdbeerbild. Hut ab!

Interessante Sachen entdecken

Es ist nicht das erste Mal, daß ich durch eines meiner Bilder auf Dinge aufmerksam werde, die ich ansonsten vermutlich nie entdeckt hätte. Wenn ich da so an die Sache mit den Schlagzeugern denke.

Bisher konnte ich diese Seiten hauptsächlich durch Hotlinks entdecken, falls meine Bilder dort jeweils direkt eingebunden waren. Durch die neue Bildersuche mit Bild gibte es viel mehr Möglichkeiten, solche bemerkenswerten Seiten zu finden, selbst wenn vom Ursprungsbild nicht mehr viel übrig geblieben ist. Danke Google! :-)

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Google+ zeigt zu Fotos EXIF-Daten und Farbhistogramm an

Google+ Fotos mit Details (EXIF-Daten und Farbhistogramm)

Es ist wahrscheinlich nichts wirklich Neues, ich habe das zumindest aber erst vor ein paar Minuten entdeckt. :-)

In Google+ werden bei Bildern über [Aktionen]->[Fotodetails] ein paar Informationen zum Bild angezeigt. In jedem Fall werden der Bilddateiname und der Name des Bildeigentümers ausgegeben.

Falls vorhanden, erscheinen auch Aufnahmedatum, -zeit und weitere Informationen aus den EXIF-Daten, wie Kamera-Modell, Belichtung, Blende, Brennweite usw.

Falls das Bild ein Echtfarbbild ist, also kein Bildtyp mit einer reduzierten Farbpalette z.B. wie GIF oder 8-Bit-PNG, wird auch ein Farbhistogramm angezeigt. In diesem Histogramm kann die aufsummierte Farbverteilung aller Pixel eines Bilder getrennt in die Farbkanäle Rot, Grün und Blau begutachtet werden.

Ein Histogramm bzw. Farbhistogramm spielt in der Bildverarbeitung, Bildklassifizierung und Bilderkennung eine wichtige Rolle und dürfte damit ein der Grundlagen für die Googlesuche nach ähnlichen Bildern und die Bildersuche mit einem Bild sein.

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