26.07.2010 15:13 von Schnurpselchen in
Internet,
Wordpress

Mein ursprüngliches Ziel mit diesem Schurpsel-Blog hier ist schnell benannt. Ich konnte das ewige Rumgenörgel im Wordpress-Deutschland-Forum bezüglich Wordpress und Starto nicht mehr hören (lesen). Also habe ich ein Hostingpaket bei Strato bestellt um selbst zu sehen, was an den ganzen Kritiken dran ist.
Probleme und Lösungen
Ja, die meisten Kritikpunkte am Stratohosting des Sommers 2007 waren durchaus berechtigt. Das für die Permalinks notwendige mod_rewrite war nicht verfügbar, der PHP-Speicher mit 8MB recht knapp bemessen, durch eine fehlerhafte Server-Konfiguration wurden Endlosschleifen produziert und die gesamte Performance der Webseiten war nicht gerade berauschend.
Im Großen und Ganzen habe ich mein Ziel erreicht. Durch Plugins, Konfigurationseinstellungen und Hacks habe ich Wordpress auch beim Strato-Webhosting zufriedenstellen zum Laufen bekommen, auch mit Permalinks und ohne Endlosschleife. Eigentlich wäre das der Zeitpunkt gewesen, die Blogaktivitäten hier bei schnurpsel.de einzustellen.
Aber wie das so ist, es tauchen neue Probleme auf und auch so ganz allgemein ist ein Zweitblog zum Testen und Probieren ganz praktisch.
Kurzfristige Nahziele
Wenn SEO-Wettbewerbe laufen, wie aktuell das iPhone4Spiel, dann möchte ich mit meinem Schnurpsel-Test-und-Probierblog natürlich so weit wie möglich nach vorne kommen, am besten auf Platz 1. Allerdings investiere ich nicht wirklich viel in solche Aktionen. Ich registriere keine Keyword-Domain, befülle nicht 100 Blogs mit automatischen Texten und kippe auch nicht täglich “Pressemeldungen” in News-Portalen ab. Insofern habe ich da auch kaum eine Chance, aber es gibt doch immer wieder Interessantes zu beobachten. Ich freue mich auch immer über nofollow-Links als Dankeschön oder Quellenangabe.
Außerdem will ich immer der Erste mit einer Meldung sein, wenn es wichtige Neuerungen bei Google und dort speziell bei der Bildersuche gibt. Manchmal schaffe ich das sogar, wie beim geheimen imagesite-Paramter. :-)
Langfristige Fernziele
Ich will auch in Zukunft den leidgeplagten Wordpress-bei-Strato (1&1, Host-Europe, All-Inkl) Nutzern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dazu muß ich natürlich mit den relevanten Suchbegriffen bei Google gefunden werden. Als kann das Fernziel nur lauten. Platz 1 bei Google. :-)
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25.07.2010 18:22 von Schnurpselchen in
Konfiguration,
Tips & Tricks,
Wordpress
Wie Wordpress Permalinks verarbeitet
Durch Permalinks bekommen Artikel und Seiten lesbare URLs und auch Struktur. Alle Artikel in der Kategorie ‘Wordpess’ können mit schnurpsel.de/themen/wordpress/ aufgerufen werden, das Monatsarchiv für Juli 2010 mit schnurpsel.de/date/2010/07/.
Auf dem Webserver existiert aber kein Verzeichnis /themen/wordpress/ oder /date/2010/07/. Damit die Seiten trotzdem aufgerufen werden können, erstellt Wordpress eine einfache Regel für das Rewrite-Modul des Apache-Webservers:
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
Diese drei Zeilen führen dazu, das alles, was nicht tatsächlich als Datei oder Verzeichnis auf dem Server existiert, einfach an die index.php von Wordpress durchgereicht wird. Wordpress kümmert sich nun darum, ob es z.B. eine Kategorie “Wordpress” gibt, stellt die Liste mit den passenden Artikeln zusammen un gibt sie aus.
Was es alles nicht gibt
Im Moment sind wohl mal wieder ein paar Bots oder Skriptkiddies unterwegs, die einfach versuchen, irgendwelche php-Skripte aufzurufen, um mögliche Sicherheitslücken ausnutzen zu können. Das sieht dann etwa so aus:
/scripts/setup.php
/pma/scripts/setup.php
/phpMyAdmin/scripts/setup.php
/phpmyadmin/scripts/setup.php
/myadmin/scripts/setup.php
Solche Dateien gibt es hier allerdings nicht. Auch andere Sachen können zu fehlerhaften Aufrufen führen, z.B. Standard-Icons wie favicon.ico oder apple-touch-icon.png, die manche Browser einfach aufrufen oder durch Nutzer aus der Bildersuche falsch kopierte BILd-URLs.
Durch die für die Permalinks notwendigen mod_rewrite-Regeln werden alle dies Aufrufe nun an Wordpress weitergeleitet. Wordpress wird geladen, stellt eine Datenbankverbingung her, klappert die internene Rewriteregeln ab um schließlich nur festzustellen, daß es mit dem Aufruf nichts anfangen kann. Dann gibt Wordpress schließlich auch nur eine Fehlerseite aus, die möglicherweise auch noch aufwändig gestaltet ist und unnötig viel Daten als Antwort zurücküberträgt.
Wordpress und den Webserver entlasten
Damit nun nicht Wordpress wegen jeder Kleinigkeit behelligt werden, kann man eine spezielle Regel der Wordpress-Regel vorschalten, die einfach gegebenfalls die Abarbeitung der Rewrite-Regeln beendet:
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteRule \.[^\.]+$ - [L]
</IfModule>
Die Idee dabei ist, daß alle Permalink-URLs normalerweise keine Dateierweiterung wie .html, .jpg oder .php haben. Falls nun eine Datei nicht existiert (RewriteCond) und diese Datei mit einem Punkt und mindestens einem weiteren Zeichen endet, wird die Abarbeitung der Regeln an dieser Stelle beendet (RewriteRule). Diese Zeilen müssen vor den Wordpress-Regeln stehen.
Wordpress bekommt diese Aufrufe nicht mehr zu sehen, der Fehler wird einfach vom Webserver behandelt. Hier kommt dann auch eine konfigurierte und vorhanden benutzerdefinierte Fehlerseite zu Anwendung.
Ich weiß, es gibt auch Blogger, die aus welchen Gründen auch immer, die Permalinks mit einem abschließenden .html konfiguriert haben. Aber auch das ist kein Problem, es muß nur eine Zeile hinzugefügt werden, welche die Regel für die Endung .html (oder eine andere) ungültig macht:
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_URI} !\.html$
RewriteRule \.[^\.]+$ - [L]
</IfModule>
Optimierte Version
Mann kann die zusätzlichen Bedingungen auch direkt in die Wordpress-Rules einfügen. Nachteil hierbei ist aber, daß sie bei Änderungen an den Permalinkeinstellungen verloren gehen, weil Wordpress den Block zwischen # BEGIN WordPress und # END WordPress neu schreibt:
# BEGIN WordPress
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteCond %{REQUEST_URI} !\.[^\.]+$
RewriteRule . /index.php [L]
</IfModule>
# END WordPress
Die Version mit Endung .html:
# BEGIN WordPress
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteCond %{REQUEST_URI} !\.[^\.]+$ [OR]
RewriteCond %{REQUEST_URI} \.html$
RewriteRule . /index.php [L]
</IfModule>
# END WordPress
Fazit
Wieviel Serverlast oder Traffic durch diese Maßnahme eingespart wird, kann ich nicht sagen. Das hängt sicher auch vom Nutzungsprofil und der Konfiguration der Website ab. Aber warum sollte man solch eine einfache Möglichkeiten auslassen, um Wordpress und dem Webserver das Leben ein bißchen leichter zu machen.
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22.07.2010 15:39 von Schnurpselchen in
Bildersuche,
Internet
Das nicht alle nur das Schlechte an der neugestalteten Google-Bildersuche sehen, war nicht anders zu erwarten. Hier mal ein paar positive Stimmen aus Twitter:
“Wir finden Googles neue Bildersuche echt gelungen! Toll!!!” (reproscan)
“Die neue Bilder-Suche von Google fetzt ja voll. :P” (Maybach)
“Google hat die Bildersuche schöner gemacht…” (rjoerges)
“… cooler Ansatz, macht auf jeden Fall mehr Spaß” (visu)
“Woow…die neue Google Bilder suche ist cool. Sehr schick!” (thedrayman)
“mir gefällt die neue #google bildersuche” (mcnesium)
Klar, das ist natürlich immer alles sehr subjektiv und viele Neuerungen benötigen eine längere Eingewöhungsphase. Man hängt nun mal oft an den altebekannten Sachen.
Wenn ich da z.B. noch an den Wechsel bei Wordpess vom horizontalen Menü oben zum vertikalen Menü links denke.
Was ging damals für ein Aufschrei durch die Wordpress-Nutzerschaft, wie man denn nur sowas machen könne. Heute will wohl keiner mehr das alte “Design” zurückhaben.
Ich hoffe mal, daß Google bei der Bildersuche noch nachbessert und zumindest ein paar Darstellungsoptionen anbietet. Eventuell kann man sich auch mit einem älteren Browser oder deaktiviertem Javascript behelfen, um noch eine Weile die alte Ansicht zu bekommen.
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19.07.2010 15:39 von Schnurpselchen in
Internet,
PHP,
Programmierung,
Tips & Tricks,
Wordpress
Seit es Twitter und anderen Kurznachrichtendienste gibt, sind kurze URLs sehr wichtig geworden. Bei Wordperess sind Shortlinks schon lange quasi “ab Werk” eingebaut. Man muße einfach nur die Artikel-ID als Parameter p mit der Seite aufrufen (putzlowitsch.de/?p=1649).
Das funktioniert auch für Attachments wie Bilder, Sounds und sonstige Dateien, die über Wordpress hochgeladen und mit der Mediathek verwaltet werden. Allerdings wird hier nicht auf die Datei selbst, sondern auf die Attachment-Seite weitergeleitet (putzlowitsch.de/?p=1650).
Um nun auch direkt auf Dateien shortlinken zu können, sind nur ein paar Zeilen PHP-Code notwendig. Ich habe dafür als Alternative zum Parameter p wie Post den neuen Parameter a wie Attachment eingeführt. Der Aufruf erfolgt dann mit putzlowitsch.de/?a=1650. Die Funktionen habe ich ein kleines Plugin gepackt, wem zu viele Plugins nicht gefallen, kann auch einfach den Quelltext in der Datei functions.php seines Themes einfügen:
function plw123as_redirect_canonical( $redirect_url, $requested_url ) {
global $wp_query;
if( isset($wp_query->query_vars['a']) ) {
$id = intval( $wp_query->query_vars['a'] );
$url = wp_get_attachment_url( $id );
if( '' == $url ) {
$wp_query->set_404();
status_header( 404 );
$redirect_url = false;
}
else
$redirect_url = $url;
}
return $redirect_url;
}
function plw123as_init() {
global $wp;
// Variable bekannt machen
$wp->add_query_var( 'a' );
add_filter( 'redirect_canonical', 'plw123as_redirect_canonical', 10, 2 );
}
add_action( 'init', 'plw123as_init' );
Download: 123 Attachment Shortlink 0.10
Ich wurde übrigens so ein bißchen von der Statusupdate mit Bildern-Sache zu diesem kleinen PHP-Code angeregt. Kann ja nicht sein, das ich für direkte Links auf Bilder elendig lange URLs verwenden muß. :-)
Nachtrag 16:30 Uhr

Leider wertet die Googlesuche nach Statusupdates eine Weiterleitung auf ein Bild nicht als Bild selbst. Die Bild-URL wird zwar aufgelöst, das Bild aber nicht angezeigt. Schade! Vielleicht ändert sich das ja noch…
Nachtrag 17:45 Uhr
Hmmm, scheint doch mit den weitergeleiteten Bildern bei Google-Statusupdates zu funktionieren, aber nicht immer oder nur manchmal, keine Ahnung…
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30.06.2010 13:13 von Schnurpselchen in
Internet,
Tips & Tricks

Eine verweis-sensitive Grafik (Image Map) ermöglicht es dem Webdesigner nicht nur ein komplettes Bild mit einem Link zu verknüpfen, sondern Teilbereiche des Bildes anklickbar zu machen und mit unterschiedlichen Links zu hinterlegen. Damit bringt es ihm und den Seitenbesuchern schon mal einen Mehrwert an Gestaltungs- bzw. Auswahlmöglichkeiten.
Links im Map für Suchmaschinen interessant?
Es stellt sich mir jedoch die Frage, und diese möchte ich hiermit an Kundige weitergeben, ob die Suchmaschinen diese Links in Maps überhaupt erfassen, berücksichtigen und werten. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Man könnte nun mal wieder ein Experiment starten, aber vielleicht kennt sich damit ja einer meiner Leser aus und es ist kein großes Geheimnis.
Interessant ist auch die Frage, wie Image-Map und Image aus Sicht der Suchmaschine zusammenwirken. Werden die Alt- bzw. Titeltexte vom Map an das Bild und umgekehrt “vererbt”? Was passiert, wenn ein map quasi unbenutzt in der Luft hängt, also gar nicht von einem Bild mit usemap referenziert wird? Falls das keine Rolle spielt, könnte man damit ja schöne, unsichtbare Linklisten erzeugen. :-)
iPhone4Spiel Top-Ten jetzt anklickbar
Die iPhone4Spiel Top-10-Grafiken sind jetzt per Image-Map anklickbar geworden. Bei der normalen Top-Ten führt der Klick natürlich zur Seite selbst. Bei der Bilder-Top-Ten werden aber nicht die Bilder selbst verlinkt, sondern die Zielseiten, von denen sie referenziert, also wo sie angezeigt werde.
Was bringt das nun? Nicht wirklich viel, aber ich wollte einfach die “programmtechnische Herausforderung” meistern, zu einem dynamisch generierten Bild auch eine dynamisch generierte Image-Map zu erstellen. :-)
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18.06.2010 19:17 von Schnurpselchen in
Blog,
Installation,
Internet,
Wordpress
Das neue Wordpress 3.0 ist erschienen. Herausragende Neuerung ist die neue Multisite-Funktion, gewissermaßen die Integration von Wordpress-MU in das “normale” Wordpress. Zudem gab es den Abschied vom lange bewährten Standard-Theme “Kubrick”. Neu als Standardtheme ist nun “TwentyTen” an Board.
Brötchen mit WP 3.0 RC als Test
Seit ein paar Wochen habe ich die RC-Versionen von Wordpress 3.0 bereits für meine Brötchen-Bilder im Testbetrieb zu laufen. Dabei gab es keine Probleme.
Für meine “Produktions-Systeme” Putzlowitsch und Schnurpsel will ich aber nicht gleich auf WP 3.0 umsteigen, das ist mir zu heikel. Da stehen zunächst lokale Tests an.
Automatisches Update bei 1&1 erfolgreich
Mit einer Wordpress 2.9.1 Testinstallation bei 1&1 habe ich hingegen gleich mal ein automatisches Update angestoßen. Das hat einwandfrei funktioniert. Allerdings habe ich dort nur eine handvoll einfacher Plugins aus eigenem Hause installiert. Insofern ist das kein echter Produktionstest.
Der (angezeigte) Speicherbedarf ist von 11,5 auf 13,5 MB im Frontend und von 14 auf 16,5 MB im Backend angestiegen, mithin also um 2 bzw. 2,5 MB. Insgesamt kommt man mit den 32 MB, die bei 1&1 zur Verfügung stehen, noch ganz gut über die Runden. Eng kann es bei gleichzeitigen Einsatz vieler Plugin oder bei Upload großer Bilder werde.
Generell sollte man für Wordpress bei 1&1 (Shared Webhosting) einige Dinge beachten.
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