Das Putzlowitsch Test- und SEO-Blog

Top-Liste mit Lücken – Google-Doodle Diego Rivera

Google-Doodle: Diego Rivera (nz)

Heute gibt es wieder mal ein Google-Doodle. Dieses ist dem mexikanischen Maler Diego Rivera zu seinem 125. Geburtstag gewidmet.

Wie schon beim Mark-Twain-Doodle wollte ich ja die Top-100 für den jeweiligen Tage mitlaufen lassen. Ich hatte auch gestern abend noch alles eingerichtet, dann aber den Cronjob in einem Anfall geistiger Umnachtung nur bis heute 1:30 Uhr laufen lassen. Der hätte eigentlich bis morgen, also den 9. Dezember 1:30 Uhr aktiv bleiben müssen.

Bis ich das Malheur heute Vormittag bemerkt hatte, waren natürlich einige Daten nicht erfaßt worden und so zeigt das Diagramm eine Lücke zwischen zwei und sieben Uhr.

Diego Rivera Google Doodle - Ranking

Ein weiteres Problem sind die Daten selbst. Sie zeigen nicht immer das tatsächliche Ranking, zumindest nicht das, was ich normal im Browser sehe. Woran das liegt, kann ich noch nicht sagen. Es hat auch nichts mit der Anmeldung bei Google zu tun, denn die Vergleichswerte sehe ich mir im ausgeloggten Zustand an.

Damit mir keine Daten mehr abhanden kommen und ich zu dem nicht immer zu nachtschlafender Zeit meine Skripte konfigurieren muß, habe ich mal einen kleinen Automatismus implementiert. Mal sehen, wann das nächste Doodle kommmt… :-)

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Google Bildersuche beruhigt – Wikipedia großer Gewinner

Bewegte Bilder

Im Sommer dieses Jahres geriet die Google-Bildersuche heftig in Bewegung. Ein von mir damals ausgemachter Gewinner war die Wikipedia. Nach zwischenzeitlicher Beruhigung gab es vor einigen Woche erneut deutliche Ranking-Verschiebungen. Abermals konnte die Wikipedia ordentlich zulegen. Am deutlichsten sichtbar wurde das bei den Bilder-OneBoxen in der Google-Universal Search.

Seit etwa 7 bis 10 Tagen hat sich die Situation beruhigt, die Wikipedia-Bilder haben auch in der Google Bildersuche die jeweiligen Top-Positionen eingenommen. Hier sind exemplarisch drei Ranking-Diagramme:

Die Wikipedia (rote Linie) liegt mit jeweils einem Bild an erste Stelle. Beim Geld waren die Schwankungen zuvor je besonders gut sichtbar.

Interessant ist auch die Konstellation bei Brötchen und Nudeln. Nach dem Wikipedia-Bild folgen zwei Kochbuch-Bilder und dann ein Putzlowitsch-Bild. Leider könnte auch das durch die Brötchen-Abmahnung bekannt gewordene Kochbuch wieder Boden gut machen.

Die Bilder in Zahlen

Da die von mir knapp 40 überwachten Bilder keine statistisch relevante Stichprobe darstellen, habe ich versucht, meine Beobachtungen mit Zahlen zu unterlegen. Leider habe ich erst vor fünf Wochen begonnen, die Wert zu erfassen.

Für die Google-Universalsearch-Bilder habe ich die Daten aus SEOlytics für ein Diagramm zusammen gestellt. Da ich nur über eine SEOlytics-Starter-Testversion verfüge, habe ich mir die Zahlen seit der 42. KW in einer Exceltabelle eingetragen. Vielleicht hat man in der Pro-Version Zugriff aus entsprechende historisch Daten, keine Ahnung.

SEOlytics Universal Search

Der Anstieg ist gut zu sehen. Hatte die deutsche Wikipedia in der KW 42 „nur“ etwa 19000 Bilder in der Google Bilder-OneBox, so waren es eine Woche später bereits gut 32000, Tendenz immer noch steigend.

Für die Bildersuche selbst habe ich eigene Daten erhoben. Diese stammen aus meiner Betrachtung zu den Bildergrößen in der Google-Suche. Die Datenbasis mit nur 241 Suchphrasen ist natürlich auch sehr gering, zum Aufzeigen eines Trends sollte es aber reichen. Aus den Daten der jeweils ersten 100 Bildertreffer berechne ich den Bilder-Domain-Index. Er berücksichtigte auf die Position des Bilder.

Bilder-Domain-Index

Da die Daten nicht zeitlinear vorliegen, sieht der Spring vom ersten zum zweiten Datenpunkt entsprechend groß aus. Die erste „Messung“ erfolgte im August 2010, die folgenden ab Kalenderwoche 43/2011 jeweils wöchentlich.

Im August 2010 war die Wikipedia sogar noch schlechter als Kwick, MySpace bzw. academic.ru in der Bildersuche vertreten, mittlerweile hat sich das Bild doch sehr verändert.

Wikipedia-Bilder ein Gewinn?

Ob nun die Wikipedia-Bilder in der Google-Bildersuche tatsächlich einen Qualitätsgewinn für den Nutzer darstellen, da habe ich stellenweise doch arge Zweifel. Einen Vorteil haben diese Bilder (fast) immer, man kann sie praktisch gefahrlos für eigene Zwecke verwenden.

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Der Oktober 2011 in Zahlen

Der letzte Monatsrückblick liegt bereits mehrere Monate zurück. Also wird es mal wieder Zeit für ein paar Zahlen zum Schnurpsel-Blog. :-) Die Werte sind alle aus der Serverlogdatei ermittelt worden.

Die Kennzahlen vom Oktober 2011

  • Webzugriffe: 247306 von 19695 IP-Adressen (12,6 Req/IP)
  • Seitenzugriffe: 12803 (ca. 413/Tag)
  • Besucher: 6266 (ca. 202/Tag)
  • Einnahmen: 0,00 EUR (keine)

Webzugriffe sind alles, was irgendwie als eine Zeile in der Serverlogdatei steht, also der Aufruf von Artikeln und Seiten, aber auch das Laden von Bildern oder die Anforderung von CSS-Dateien ebenso wie Fehlerseiten, Feeds und Ähnliches. Die Seitenzugriffe hingegen sind nur Zugriffe auf Seiten und Artikel von “normalen” Benutzern, also keine Suchmaschinenbots oder sonstiges. Besucher sind schließlich unterscheidbare Nutzer, die eine oder mehrere Seiten aufgerufen haben.

BrotbirneAus den Seitenzugriffen und der Besucherzahl ergibt sich der Seiten/Besucher-Quotient, hier liegt der Wert bei 2 Seiten je Besucher. Oder anders gesagt, durchschnittlich nur jeder zweite Besucher guckt sich mehr als eine Seite an.

Die Einnahmen betrugen im Oktober 0 Euro und 0 Cent, kein Wunder, ohne Werbeeinblendungen gibt es auch kein Geld. :-)

Die häufigsten Suchbegriffe (Suchphrasen)

Geld - Scheine und MünzenInsgesamt gab es im Oktober 5364 Klicks von der Googlesuche (3878 Websuche, 1370 Bildersuche, 116 Universal Search Images). Hier die Top-Ten der Suchanfragen:

  1. onkelseoserbe (327 Treffer)
  2. ähnliche bilder suchen (146 Treffer)
  3. hut (134 Treffer Bildersuche)
  4. brötchen (101 Treffer Bildersuche)
  5. euro (85 Treffer Bildersuche)
  6. google ähnliche bilder suchen (76 Treffer)
  7. burger (70 Treffer Bildersuche)
  8. geld (69 Treffer Bildersuche)
  9. euroscheine (64 Treffer Bildersuche)
  10. google (59 Treffer Bildersuche)

Häufigste Universal-Search-Anfrage ist euroscheine auf Platz 15 mit 41 Treffern.

Besucher von anderen Seiten

Nicht nur von der Googlesuche, auch von anderen Seiten kommen Besucher zu schnurpsel. Am meisten kamen von WordPress-Forum (270), von Twitter via t.co (144), vom TagSeoBlog (112) und von Putzlowitsch (99). Die Top-5 der verlinkenden Seiten:

  1. 1und1, Bilderupload „Out of memory…“ (43 Besucher)
  2. Fehler: Umleitungsfehler (20 Besucher)
  3. strato; (19 Besucher)
  4. Galerie: Kann man Bilder entfernen? (16 Besucher)
  5. Website-Bilder optimieren – Seo für Bilder (2011) (11 Besucher)

Am häufigsten aufgerufene Seiten

Die häufigsten Seiten passen recht gut zu den häufigsten Suchanfragen und referenzierenden Seiten. Für mich nicht überraschend liegt hier die OnkelSeosErbe-Top-100 ganz vorne.
Hier die Top-10:

  1. OnkelSeosErbe Top-100 (1811 → 14,1 %)
  2. Mit Google ähnliche Bilder suchen (836 → 6,5 %)
  3. Schnurpsel Startseite (448 → 3,5 %)
  4. Meine Euro-Scheine im Fernsehen (415 → 3,2 %)
  5. Noch zwei Interessenten für Strato (370 → 2,9 %)
  6. Bei Google mit Bildern suchen (341 → 2,7 %)
  7. WordPress beim 1&1 Webhosting (1&1 Homepage) (292 → 2,3 %)
  8. WordPress bei Strato (286 → 2,2 %)
  9. Google-Bildersuche instabil (221 → 1,7 %)
  10. Vorbereitung Datenbank (202 → 1,6 %)

Blog-Statistik

Zum Schluß noch schnell die Blog-Statistik. Hier bei Schnurpsel gibt es derzeit 26 Seiten sowie 401 Artikel in 15 Kategorien und mit 278 Stichworten. Dazu kommen 1500 genehmigte Kommentare und 270 Trackbacks/Pingbacks.

Die meisten Kommentare (192) gehen auf das Konto vom KubaSeoTräume Pseudo-Forum, gefolgt von WordPress 2.3 – Problem ohne www bei Strato (114) und simsalaseo – Top 100 (95).

Diese Daten habe ich ganz ohne fremde Hilfe ermittelt, mehr muß und will ich auch gar nicht wissen. :-)

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Mein Blog Statistik-Tool: Logfile-Auswertung

Mir reicht die Logdatei

Ich habe es ja schon öfter mal kund getan, für meine Blog-Statistik reichen mir die Server-Logdateien. Diese werden ohnehin vom Server erzeugt und mir bereit gestellt. Alle wesentlichen Informationen finde ich (noch) dort. Wie oft wurden welche Seiten aufgerufen, wer kam mit welchen Suchbegeriffen von einer der Suchmaschinen auf mein Blog.

Fall Google mit der https-Geschichte flächendeckend ernst macht, fällt natürlich die Google-Suchwort-Auswertung weg, aber auch andere Webstatistik-Tools haben das gleiche Problem.

Logfile-Auswertung mit PHP-Skript

Logfile-Auswertung: Google-Besucher

Die Logfile-Auswertung habe ich mit PHP selbst programmiert. Angezeigt wird eine einfache Tabelle, wie oben abgebildet.

Ganz links steht der Suchbegriff, in der nächsten Spalte folgt die Anzahl der Besucher, die zu dem Suchbegriff von Google auf eine meiner Seiten gelangten. Danach folgt das Datum des letzten Zugriffs.

Sofern aus dem Referrer ermittelbar, gebe ich daneben die Position in den Suchergebnisseiten aus. Zahlen, die mit .. beginnen, sind nur die Ergebnis-Seite oder bei ..1 war die Position nicht zu ermitteln.

Am Ende folgt dann noch der Suchtyp. Das Fragezeichen ? steht für die Textsuche, der Kasten für die Bildersuche und ein U für Universal-Search.

Wie man sieht, ist OnkelSeosErbe in der normalen Textsuche am gefragtesten, bei der Bildersuche und Universal Search (Images) liegt das Brötchen ganz vorn.

Sachen wie Absprungrate, Verweildauer und Ähnliches interessieren mich nicht. Was soll ich auch mit diesen Werten anfangen?

Webmasterfriday

Webmasterfriday - WMF

Die Blogstatistik ist aktuelles Thema beim Webmasterfriday, was übrigens zum Ende eines Monats ganz passend ist, wie ich finde. Es bietet sich damit auch direkt an, mal wieder eine Monatsstatistik zu veröffentlichen.

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Das Ende der Logfile-Auswertung – Google stellt auf https um

Wo kommen die Besucher her

Ich bin ja ein großer Anhänger der Logdatei-Auswertung für meine Statistik und habe bisher auf andere Tools wie Google-Analytics verzichtet. Alle Informationen konnte ich aus den Server-Logfiles extrahieren, die aufgerufenen Seiten und normalerweise auch, woher der Besucher kam. Dazu überträgt der Webbrowser die entsprechende Information im sogenannten Referrer.

Für Besucher von Google konnte ich auch ermitteln, nach welchen Wörtern sie gesucht hatten. Das zeigt einerseits, was wirklich gesucht wird und wofür meine Seiten gefunden werden. Andererseits gibt es auch immer wieder recht eigenartige Suchanfragen, die Stoff für ein paar lustige Blogartikle liefern.

Google macht dicht

Gestern gab es von Google eine Ankündigung, daß die Suche verstärkt über SSL-Verbindungen (https) abgewickelt werden soll. Bei Twitter und auf Blogs wurde das entsprechend reflektiert, so z.B. bei Prometeo und bei Cashys Blog und natürlich beim GoogleWatchBlog.

Kein Referrer mehr

Im RFC 2616 (HTTP 1.1) findet man unter Punkt 15.1.3 folgendes:

Clients SHOULD NOT include a Referer header field in a (non-secure) HTTP request if the referring page was transferred with a secure protocol.

Mit Clients sind hier die Webbrowser gemeint. Diese sollen also keinen Referer mit schicken, wenn von einer sicheren, verschlüsselten Seite zu einer unsicheren, unverschlüsselten Seite navigiert wird.

Genau das passiert, wenn man auf der verschlüsslten Google-Ergebnisseite auf ein Suchergebnis klickt und z.B. bei mir landet. Meine Seiten sind unverschlüsselt.

Kein Informationen mehr

Was bedeutet das nun für meine Statistik?
Ich weiß bei Besuchern, die von Google kommen, nicht mehr, was sie eigentlich gesucht haben. Ich weiß noch nicht mal, daß sie überhaupt von Google kamen, denn der Referer ist ja leer.

Aber das Problem habe nicht nur ich, sondern auch alle anderen Webstatistik-Tools, selbst Google-Analytics.

Ein Ausweg wäre, man stellt die eigenen Seiten auf https um. Damit bekommen natürlich die Zertifikatsanbieter enormen Zulauf. Bietet Google selbst eigentlich SSL-Zertifikate für Geld an? :-)

Nachtrag:
Was genau im Logfile ankommt oder nicht, hängt auch davon ab, wie der Link zur Zielseite auf der Google-Suchergebnisseite kodiert ist.

Entweder ist das Ziel direkt als URL eingetragen. Dann bleibt der der Referer beim Übergang von der verschlüsselten Suchergebnisseite auf eine unverschlüsselte Zielseite auf der Strecke.

Oder der Klick wird über den Google-URL-Redirector geleitet. Da dieser unverschlüsselt arbeitet, werden nun die Werte im Referer an die Zielseite übertragen, die Google dem Redirector mit auf den Weg gibt. Dabei bleibt z.B. das Abfragefeld q= einfach leer, weil Google das so will und nicht etwa, weil es technisch nicht anders geht.

Das hat also primär nichts mit der Verschlüssselung zu tun. Auch ohne Verschlüsselung der Suchseiten wäre es kein Problem. So etwas Ähnliches gab es übrigens bei der Bildersuche schon mal im Dezember 2007, als Google die Suchparameter im Frameset weggelassen hatte.

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